bin Frutarier ...wirklich gesund?

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10 Antworten

Ich finde, du solltest dich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Da reicht es nicht aus, in einem Forum wie diesem zu fragen. Ernährung ist wichtig und sollte nicht "mal eben" abgehandelt werden.

Deine Einstellung finde ich lobenswert, allerdings hängt es wirklich davon ab, was du wirklich zu dir nimmst. Lass mal alle 3-6 Monate einen Bluttest beim Arzt machen, der kann auf Vitaminmangel testen. Nur so weißt du mehr. Und nur durch das Durcharbeiten von Ernährungsratgebern (oder einen guten Ernährungsberater) wirst du das Thema verstehen und einer Mangelernährung zumindest theoretisch entgegenwirken können.

Als Frutarier musst du einen kleinen Kompromiss eingehen, um Mangelernährung zu vermeiden. Das gilt auch nach heutigem Kenntnisstand für Veganer. Vitamin B12 wird von manchen Pflanzen geboten, aber man geht davon aus, dass es nicht ausreicht, den täglichen Bedarf zu decken. Man muss dieses also über Nahrungsergänzungsmittel auffüllen. Zudem muss man ausgewogen essen und darf sich nicht nur auf Fertigprodukte, die es für Veganer gibt (einige davon sind auch für Frutarier geeignet) verlassen. Aber die kleinen Kompromisse, die Frutarier und Veganer eingehen müssen, stehen in keinem Verhältnis zu dem Gewinn aus dieser Ernährungsweise. Meine Meinung: Achten Veganer und Frutarier auf ausgewogene Ernährung, leben sie wesentlich gesünder als Allesesser. 

Du solltest Dich mal beim Arzt auf Mangelerscheinungen untersuchen lassen, vielleicht musst Du noch ein paar Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich nehmen.

Was du in deinem Fall auf jeden Fall über kurz oder lang tun solltest, ist B12 zu supplementieren. Das erfolgt per Spritze und Kur über einige Wochen.

Ansonsten musst du eben sehr stark auf deine Blutwerte achten, dich regelmäßig kontrollieren lassen und ansonsten vor allem deinem Gefühl vertrauen, was richtig für dich ist.

Wer rechtzeitig supplementiert kann B12 einfach über Kapseln einnehmen. Gespritzt wird soweit ich weiß v.a. bei akutem Mangel.

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Frutarier sein ist absolut nicht gesund, da es fast zwangsläufig zu Mangelerkrankungen kommt (deshalb bekommen Schwangere bei dieser Lebensweise häufig Fehlgeburten). Es fehlen einfach beispielsweise Proteine. Ich rate dir dringend davon ab! Vegetarier leben durchaus gesünder. Da du Pflanzen als Geschöpf Gottes siehst, betrachte dazu das Beispiel der Biblisch gesehen reinen Tiere. Sie fressen auch Pflanzen. Sollte es einen Gott geben würde dieser sicherlich nicht wollen, dass jemand eine, auch Biologisch nicht vorgesehene, Tortur durchmacht. Zu deinen Ängsten lege ich dir ans Herz einen Psyhologen aufzusuchen, da das deine Lebensqualität auch arg eingeschränkt wird dadurch (gehe davon aus, nähere Infos wären gut)

Zurück zu den Frutariern und meinem Fazit: Allzu viel respekt ist ungesund, gönn dir und deiner Gesundheit eine ausgewogene Ernährung zu der Frutarismus nicht im Stande ist. Lebe gesund und nicht in mittelalterlicher Ehrfurcht (Pflanzen sind weder intelligent noch haben sie Schmerzrezeptoren).

Sind Intelligenz und Schmerzempfindlichkeit denn ausschlaggebend? Nach dieser Argumentation wäre auch ein Neugeborenes oder ein geistig Behinderten, der/die auf Grund eines Gendefektes die Schmerzrezeptoren fehlen, nichts wert.

Ein Löwe frisst ein Schaf. Ich bin aber einen Schritt weiter und intelligenter als der Löwe und lehne es ab Tieren unnötig Schmerzen zuzufügen. Ich verfüge nicht nur über das Einsehen, die Empatie für das Schaf, sondern auch über die Möglichkeit mich anders zu ernähren, z.B. mit Pflanzen, die genug Eiweiß enthalten. Wobei es natürlich viel schwieriger ist als für einen Veganer...

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Frutariern fehlen keine Proteine. Das ist nur ein Problem, wenn man nicht genug isst. Obst, Fruchtgemüse und Nüsse enthalten reichlich Proteine.

Tiere fressen übrigens auch Tiere. Und ja, die gefressenen Tiere leiden dabei definitiv. Für mich ist das also kein gutes Argument. Jedoch glaube ich auch nicht, dass Pflanzen leiden und Schmerz empfinden, wenn man sie abschneidet, was aber doch nichts daran ändert, dass man damit ihr Leben beendet.

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@Annemaus85

Genau Annemaus85, auch ein Frutarier kann sich ausgewogen und gesund ernähren, nur ist dies äusserst schwierig, er muss vieles beachten um nicht Mangelerscheinungen zu bekommen!

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Meinungen werden dir da wahrscheinlich nicht unbedingt helfen, aber ich schreibe mal, was ich dazu weiß oder denke. ;)

Ich kenne selbst keine Frutarier, sondern nur Veganer, die von fruchtbasierter Kost leben, also sehr wohl auch Salate, Kräuter, etc. essen. Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Nährstoffe dann nun ohne das Grünzeug fehlen würden, aber ich tippe mal spontan z.B. auf Calcium, wobei das natürlich sehr wohl auch in Früchten steckt, die Frage ist nur, ob die Menge auch ausreicht. Woran es wohl irgendwann mangeln wird ist B12, wie fast immer bei veganer Kost, sofern man nicht supplementiert oder reichlich aus der Natur isst. ;)

Darf ich fragen, wie viel du isst und ob du mal in irgendeiner Form versucht hast zu prüfen, ob du alle Nährstoffe dadurch bekommst? Man kann ja auf Plattformen wie z.B. Cronometer.com eingeben, was man gegessen hat und hat dann zumindest eine ungefähre Ahnung davon, welche Mineralstoffe und Vitamine abgedeckt sind und welche eher nicht.

Wie gesagt, ich kenne nur Fruchtveganer, die nicht rein frutarisch leben, auf jeden Fall essen die wahnsinnig große Mengen an Obst (siehe Video unten). Ich lebe bisher selbst nur normal vegan, aber weitestgehend ohne stark verarbeitete Produkte und mit zunehmend mehr Früchten, aber auch nicht komplett roh. Bisher bin ich noch etwas überfordert mit den empfohlenen Verzehrmengen dieser Ernährungsweise. ;)

P.S.: Seit wann lebst du frutarisch? Hast du seitdem mal einen Blutcheck beim Arzt gemacht?

Kurz und knapp, Nein, es ist nicht gesund!

Wenn Du das längere Zeit durchziehst, musst Du mit schweren gesundheitlichen Problemen rechnen, hingegen stellt der bloße Verzicht auf Fleisch und Fisch kein grundsätzliches Problem für eine gesunde Ernährung dar.

Gerade gesund ist das auch nicht. Was man für Einstellung hat muss ja jeder für sich entscheiden.

"Geschöpfe Gottes" sind es aber ganz sicher nicht. Das ist NATUR und ganz normal Naturgesetzen untergeordnet.

Man kann auch BSE freies Fleisch essen. Der Fleischer um die Ecke wird wohl kaum etwas damit am Hut haben. Auch das zu Hause gezüchtete Karnickel, Hun o.ä hat kein BSE.

"Fallobst" an sich kann auch ungesund sein, wenn man es nicht richtig säubert, denn auch da sind Bakterien und Katzenpipi oder ähnliches zu finden.

Allein sich nur von Fallobst zu ernähren halte ich für nicht gerade gesund, da viele wichtigen Nährstoffe fehlen bzw. wenig verfügbar sind und man vorher satt ist bevor die empfohlende Tagesmenge erreicht ist.

Ich esse kein Fallobst, sondern kaufe Obst und Gemüse, das noch fallen würde. Man muss es ja auch nicht übertreiben! ;-)

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@Jannik18

Beim "gekauften" Obst und gemüsen sterben auch auch die lieben Tierchen!

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@Walla28

Auch beim Einkauf sterben Tiere unter dem eigenen Schuh. Manche Dinge lassen sich eben schwer bis gar nicht vermeiden. Ideal wäre natürlich ein eigener Anbau.

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@Walla28

ja deshalb tut man am besten gar nichts und unterstützt weiter die Tierquälereien und Tiertötungen, welch tolle Einstellung!

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@Veganer09

Willst du es eigentlich nicht verstehen oder verstehst du es wirklich nicht? Soll ich mich schon wieder wiederholen?

WAS hat der Landfleischer mit Tierquälerei zu tun?

WAS hab ich mit Tierquälerei am Hut wenn ich ein Fisch aus dem See ziehe?

Und nochmal, die Törtötungen finden auch in der Pflanzenindustrie statt, nicht nur auf dem Bauernhof!

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@Walla28

Erstens müssen wir kein Fleisch essen, Millionen gesunder Vegetarier und Veganer sind der beste Beweis dafür, also was sollen diese sinnlosen Tötungen und Quälereien von Tieren??

Und nochmal, die Törtötungen finden auch in der Pflanzenindustrie statt, nicht nur auf dem Bauernhof!

Uihh wie toll und du isst kein Gemüse und deine Nutztiere auch nicht oder wie?

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@Veganer09

Erstens müssen wir kein Fleisch essen

Macht aber spaß, macht satt, schmeckt verdammt gut und ist AUCH gesund (JA!)

Millionen gesunder Vegetarier und Veganer sind der beste Beweis dafür,

Nur weil es eine Million so tun, muss ich es noch lange nicht. Es gibt auch Millionenbeweise, dass Allesfresser gesund leben können!

also was sollen diese sinnlosen Tötungen und Quälereien von Tieren??

Sinnlos sind die Tötungen nicht. Ich will ja ans Fleisch (bzw. mein Fleischer).

Und er quält auch keine seiner Tiere. Und wenn ich Angeln gehe "quäle" ich den Fisch auch nicht nach dem ich ihn gefangen hab. Habt ihr eigentlich nur die selben Argumente?

Uihh wie toll und du isst kein Gemüse und deine Nutztiere auch nicht oder wie?

Doch das tue ich! Weil ich nämlich ALLES esse. Ich hab eben nicht diese Doppelmoral wie ihr nach der Art: "Tiere töten für Fleisch ist schlimm, aber bei den Pflanzen schau ich da nicht hin". Und jetzt streite das bitte nicht ab!?!.....Wenn du das anders machst OK, aber Millionen von Veganern juckt das ein feuchten Dreck und spielen sich als Weltverbesserer auf, obwohl sie genauso für ihr Essen Tiere töten lassen.

Wer essen will muss halt auch was in Kauf nehmen, so ist das nunmal. Wir können nicht 7Mrd Menschen alle unsere eigene Gartenanlage betreiben mit lecker Gemüse. Das klappt nicht.

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@Veganer09

PS:

Ausserdem esse ich nicht nur "Nutztiere". Es gibt auch andere Tiere, welche man essen kann. Die muss man nicht füttern!

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@Walla28

Macht aber spaß, macht satt, schmeckt verdammt gut und ist AUCH gesund (JA!)

Einem Vergewaltiger macht es auch Spass Frauen zu vergewaltigen, welch ein Argument! Dass für deinen Konsum Tiere leiden mussten interessiert dich nicht oder wie?

Nur weil es eine Million so tun, muss ich es noch lange nicht. Es gibt auch Millionenbeweise, dass Allesfresser gesund leben können!

Habe nie das Gegenteil behauptet nur achten die meisten Veganer mehr auf ihre Ernährung als dies die meisten Omnivoren tun!

Sinnlos sind die Tötungen nicht. Ich will ja ans Fleisch

Klar sind sie sinnlos da du kein Fleisch benötigst um gesund zu bleiben geschweige um zu überleben.

Und er quält auch keine seiner Tiere. Und wenn ich Angeln gehe "quäle" ich den Fisch auch nicht nach dem ich ihn gefangen hab. Habt ihr eigentlich nur die selben Argumente?

Tiere fühlen sich bestimmt wohl wenn man sie auf engstem Raum einsperrt und ihnen dann ihre Kinder auch noch wegnimmt. Auch wenn sie nicht gequält werden werden sie immer noch ausgebeutet und getötet und auch dein Fisch muss nur sterben weil dir Fisch schmeckt, ein schwaches Argument!

Doch das tue ich! Weil ich nämlich ALLES esse. Ich hab eben nicht diese Doppelmoral wie ihr nach der Art: "Tiere töten für Fleisch ist schlimm, aber bei den Pflanzen schau ich da nicht hin". Und jetzt streite das bitte nicht ab!?!.....Wenn du das anders machst OK, aber Millionen von Veganern juckt das ein feuchten Dreck und spielen sich als Weltverbesserer auf, obwohl sie genauso für ihr Essen Tiere töten lassen.

klar es lebt sich immer einfacher einfach nichts zu tun und einfach nur wegzuschauen und dann die anderen zu kritisieren, die dann solche Tierquälereien und Tiertötungen nicht finanziell unterstützen. Was sollen wir denn deiner Meinung nach tun?? Uns selber umbringen? Einfach nur lächerlich uns als Heuchler und als Inkonsequente darzustellen!

Wer essen will muss halt auch was in Kauf nehmen, so ist das nunmal. Wir können nicht 7Mrd Menschen alle unsere eigene Gartenanlage betreiben mit lecker Gemüse. Das klappt nicht.

Stimmt dann sterben halt paar Exemplare der Spezie Mensch aus und wo ist da dein Problem?? Wo soll dieses expolsionsartige Vermehren der Spezie Mensch denn hinführen, diese Frage hast du dir wohl noch nie gestellt nicht wahr ;))

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Kommt wie überall drauf an. Dabei muss Du nicht nur darauf achten, alle Nährstoffe zu bekommen, Du darfst von bestimmten Nährstoffen auch nicht zuviel essen...

zudem hätte ich Angst vor BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe in Eiern, Salmonellen, usw.

d.h. du sitzt konsequent den ganzen tag,beobachtest gespannt dein umfeld ,dass du nicht hinfällst,dir nichts auf den kopf fällt,kein insekt dich piesackt,kein mitmensch dir was antut.

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