Bin fast 63 Jahre alt und wurde zwangsverrentet

2 Antworten

Ich würde erst einmal einen Antrag auf Grundsicherung stellen,würde der abgelehnt werden,greift die Antragstellung rückwirkend auf den Antrag für Sozialhilfe !

Die Leistungen sind die selben,wenn also Anspruch besteht,bekommst du den auch.

Bist du alleine und hast eine angemessene Wohnung ( bis zu 50 qm ) was sie kosten dürfte,damit sie in deiner Stadt als angemessenen angesehen würde,kannst du im Internet unter ,, Harald - Thome - örtliche - Richtlinien " nachsehen.

Dir würde dann außer deinen Kosten für die Unterkunft und Heizung noch dein Regelsatz von derzeit 391 € zustehen. Von deiner Rente könntest du einen Freibetrag von 30 € abziehen ( Versicherungspauschale ) wenn du nicht durch einen Nebenjob Freibeträge auf Erwerbseinkommen geltend machen kannst.

Denn dann sind diese 30 € schon in deinem Grundfreibetrag von 100 € enthalten,der dir auf die ersten 100 € deines Bruttoeinkommens zustehen würde.

Danke Dir für die Beantwortung . Grundsicherung kann man erst mit 65 Jahren beantragen.also geh ich davon aus ,daß mir Sozialhilfe gewährt wird.Bekomme ab 1. März eine Rente von 584,50 meine Wohnung hat eine Größe von 45 qm. Und die Miete beträgt 315 € monatlich.

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Ja, du kriegst dann Sozialhilfe. Die stellst du dann beim Grundsicherungsamt.

Hast du vorher Hartz IV bekommen? Dann wurde festgestelt, dass du auch in der regulären Rente aufstocken musst. Da aber im JobCenter mehr Aufwand und dadurch mehrc Kosten für ein Antrag ensteht, ist es einfacher den nicht mehr vermittelbaren in den vorgezogenen Ruhestand zu schicken und ihn dann statt Hartz IV Sozialhilfe/Grundsicherung beziehen zu lassen.

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Zur Rente mit 63 gibt es keine Grundsicherung. Diese Leistung kann nur der Altersrentner mit 65

Ich werde vom Jobcenter aufgefordert sofort den Nachweis einzureichen, das ich die vorzeitige Altersrente (35 Arbeitsjahre nach Langzeitarbeitslosigkeit) mit Abschlägen von 7,2 % beim Rentenversicherer eingereicht habe. Meine Rente wäre 541,00 Euro + Wohngeld 126,00 Euro. Zur Zeit erhalte ich vom Jobcenter 382,00 Euro + Miete 378,00 Euro. Also unter dem derzeitigen Niveau. Die Grundsicherung würde ich auf meine Rente erst mit 65 Jahren (offizielles Rentenalter) erhalten. Ich habe Widerspruch eingereicht, der wurde abgelehnt. Nun bleibt mir nur die Frage: sollte ich vor dem Sozialgericht klagen? Damit könnte ich den Renteneintritt hinausschieben und die Rentenkürzung etwas reduzieren. Ich bin noch fit und bereit eine Arbeit entsprechend meiner Belastungen aufzunehmen, kann aber trotz intensiver Suche auch über das Jobcenter nichts finden. Für mich ist die Frühverrentung eine Strafe mit Folgen bis an mein Lebensende. Ich bin seit heute 63 Jahre und erhalte schon wieder eine Aufforderung vom Jobcenter, obwohl der Widerspruch vom JC abgelehnt wurde und eine Widerspruchsfrist von 4 Wochen enthält um Klage einzureichen. Müßte ich beim JC eine Fristverlängerung beantragen? Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen. Gruß Wolfgang

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