Bin aus Baden-Württemberg und hier in Bayern zu besuch bei meiner Freundin die in einer Dienstwohnung wohnt?

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2 Antworten

Ohne persönliche Rückmeldung wird das Jobcenter an deinem Wohnort dir keine weiteren Leistungen zahlen bzw. bereits ausgezahlte Leistungen zurückfordern. Es würde aus rechtlicher Sicht nichts dagegen sprechen, dass du dich spätestens am Freitag zurückmeldest, damit du am Montag mit der Arbeit beginnen kannst (außer persönliche Gründe, die aber wahrscheinlich nicht als wichtige Gründe anerkannt werden können).

Wenn du nicht dauerhaft bei deiner Freundin unterkommen oder kurzfristig eine neue Wohnung in Bayern finden kannst, wäre es schwierig, dich einfach am bisherigen Wohnort abzumelden und am neuen Ort anzumelden. Die Jobcenter würden sich da nicht mal querstellen. Problematisch wären eher der Wohnungsmarkt bzw. mögliche Probleme mit dem Eigentümer der Dienstwohnung deiner Freundin.

Wenn du dich an deinem Wohnort zurückmeldest und gleichzeitig die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung mitteilst, kann das Jobcenter dich unterstützen. Möglich wäre z.B.:

  • Förderung der ersten Fahrt zum Antritt der Arbeitsstelle
  • Förderung der Umzugskosten aus dem Vermittlungsbudget, wenn der Arbeitsort außerhalb des Tagespendelbereichs liegt (mehr als 2,5 Stunden Fahrzeit bei einer Vollzeitstelle)
  • ggf. Trennungskostenbeihilfe, wenn der Arbeitsort außerhalb des Tagespendelbereichs liegt und ein Umzug nicht sofort möglich ist
  • je nach vorheriger Dauer der Arbeitslosigkeit und abhängig von verschiedenen anderen Faktoren ggf. Einstiegsgeld.
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Ein Job ohne Wohnung taugt nicht viel. 

Kannst du bei der Bekannten wohnen? 

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Kommentar von Rasputin14
01.03.2017, 12:37

vorübergehend schon

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