Bin 54 J. alt und privat versichert. Keine Risikofaktoren, keine chronische Vorerkrankungen. Kann ich private KK in eine gesetzliche KK wechseln?

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2 Antworten

Da geht, aber nur, wenn Versicherungspflicht eintritt, wie z.B. Beginn einer versicherungspflichtigen Tätigkeit unter der Beitragsbemessungsgrenze (derzeit 4125,-/Monat). Und das 55.Lebensjahr darf noch nicht vollendet sein. Nur dann ist ein Wechsel von PKV zu GKV möglich.

Soweit ich weiß nur dann, wenn dein Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze fällt. Aber die Beiträge in der gesetzlichen KK sind happig und die Leistungen nicht so gut.

...Aber die Beiträge in der gesetzlichen KK sind happig...

Na, und die Beiträge in der Privaten erst... Das wird auch vermutlich der Grund für den Wechsel sein.

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@AlderMoo

Falls die Beiträge in der Privaten tatsächlich höher liegen als in der gesetzlichen, kann man immer noch in den Basistarif wechseln.

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@Pangaea

... und zahlt dann im Basistarif ca. 610 Euro monatlich plus Beiträge zur Pflegeversicherung. Der Basistarif kann nicht günstiger als der GKV-Beitrag sein (da der PKV-Beitrag im Basistarif dem Höchstbeitrag der GKV entspricht)..

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@RHWWW

Richtig. Meine Mutter zahlt allerdings als freiwilliges Mitglied der AOK weit über 800 im Monat.

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@Pangaea

@Pangaea: Der Beitrag in der GKV kann nie höher sein als der Basistariv der PKV, weil es die Beitragsbemessungsgrenze gibt. Die liegt derzeit bei 4125,-/Monat. Davon der KV- und PV-Satz prozentual ausgerechnet- das kann nie 800 Euro sein. Etwa 610 Euro kommt hin.

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@Pangaea

Das kann aber nicht nur ihr monatlicher Beitrag alleine sein. Zahlt sie für jemanden den Beitrag mit? Oder hatte sie Beitragsrückstände, die sie nun in Raten zusätzlich zum laufenden Monatsbeitrag abzahlt?

Keine gesetzliche Krankenkasse hat einen derart hohen Zusatzbeitrag, dass bei der prozentualen Beitragsberechnung aus der Beitragsbemessungsgrenze von 4125,- ein Beitrag von über 800 Euro rauskommt.

Rechne selbst: Aus höchstens 4125,- sind 2,35% Pflegeversicherung maximal 96,94. Und 14,6% allgemeiner Beitrag zur Krankenversicherung sind dann 602,25, zusammen also 699,19.

Der Zusatzbeitrag, den die gesetzlichen Ktrankenkassen seit 01.01.15 erheben dürfen kann kaum über 100 Euro ausmachen, denn dann wäre der bei etwa 2,5%. Die meisten Kassen haben nicht höher als 1% für den Zusatzbeitrag gewählt.

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@Kunterbunt23

Hallo Pangaea,

um welche AOK geht es denn? Es gibt 11 verschiedene!

Ist sie Rentnerin? Oder Selbständige? Oder ...?

Hat sie ggf. bei der AOK zusätzlich einen Wahltarif für früheres Krankengeld oder Chefarztbehandlung o.Ä. vereinbart? 

Gruß

RHW

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