BillPay verweigert Forderungsaufstellung nach Rücklastschrift?

1 Antwort

Finds überzogen..

Ich auch. 3,65 € ist der Pauschalpreis der für eine Rücklastschrift verlangt werden kann. Höhere Summen wären dir nachzuweisen. Eine Mahnung per Email lässt auch keine Kosten entstehen (vielleicht 2 Cent auf der Stromrechnung).

Was habe ich noch für Optionen, ohne einen Anwalt einzuschalten (was ich natürlich nicht machen würde)?

Die Hauptforderung und 3,65 € für die Rücklastschrift an Billpay zu überweisen. Bei der Überweisung genau angeben dass diese zur Verrechnung mit der Hauptforderung und den Rücklastschriftkosten geschieht, sonst gilt § 367 Abs. 1 BGB.

Was würde passieren, wenn ich der Lastschrift widerspreche und anschließend den Betrag ohne Mahngebühren überweisen würde?

Wenn vertraglich vorher vereinbart wurde, dass es einen zweiten Abbuchungsversuch gibt, würde eine Rücklastschrift dafür ebenfalls wieder 3,65 € (oder mehr) Kosten verursachen. Also solltest du im Rahmen deiner Überweisung ein Schreiben (Einwurfeinschreiben) senden, dass du

  • Das SEPA-Mandat enziehst
  • den Kosten in besagter Höhe widersprichst

Aber passiert halt mal.

Ja, das kann mal passieren aber ich möchte dir einen kleinen Denkanstoß geben. Mit Karte/Lastschrift zu bezahlen wenn du weißt, dass keine ausreichende Deckung vorliegt und du keinen Dispo/geduldete Überziehung hast, würde den Straftatbestand des Betrugs (§ 263 StGB) erfüllen. Unter gewissen Umständen kann das auch mal zu Post seitens der Staatsanwaltschaft führen. Soll keine Panikmache sein nur ein Denkanstoß dein Geld beisammen zu halten. Pay yourself first! =)

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ich danke dir für die antwort!
na klar, vorsätzlich passiert mir das nicht. aber du holst eben dort mal geld, dann geht hier noch geld ab.. zum zeitpunkt des kaufes ist das geld auf dem konto. aber gut, ist jetzt passiert.
weißt du, warum billpay mir die auflistung des schadens verweigert? handelt es sich dabei wirklich um eine rechtsauskunft? was überhaupt ist eine rechtsauskunft? gruß

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@Maxi321

weißt du, warum billpay mir die auflistung des schadens verweigert?

Nein. Aber es wäre mir auch egal. Du kennst die Höhe der Hauptforderung, diese ist unstrittig also kannst du diese auch zweckgebunden überweisen. Wenn die darüber hinaus Geld wollen, werden sie schon ihren Anspruch darlegen müssen. Spätestens wenn sie klagen sollten, was unwahrscheinlich ist.

handelt es sich dabei wirklich um eine rechtsauskunft?

Nein.

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Billpay - Inkassu durch KSP - rechtens?

Hallo!

Hier eine kurze Schilderung des Problems:

Hauptforderung sind 18,99 die durch Billpay per E-Mail so wie einmal schriftlich (letzte Mahnung) angemahnt wurden. Am 10.08. sollte der offene Betrag von 25 Euro (mit Mahnkosten) beglichen werden. Leider hab ich diesen Termin etwas verschwitzt. Am 19.08. kam dann eine E-Mail und ein Tag später ein Brief von Ksp in dem der Betrag sich nun auf fast 100 Euro beläuft. Enthalten sind hierbei die 18,99 sowieso Anwaltsgebühren in Höhe von 51 Euro, Kaufmännische Mahnkosten 15 Euro und Auslagenpauschale in Höhe von 10 Euro.

Ich habe den von Billpay geforderten Betrag (25 Euro) an dem Tag sofort überwiesen. Natürlich hat KSP mir nun nochmal geschrieben und möchte dennoch die verblieben kosten von 70 Euro bis zum 28.08. haben.

Frage ist nun, muss ich diese Forderung begleichen? Ist die Höhe der Kosten überhaupt zulässig? Außerdem habe ich gelesen, dass man bei sowas unbedingt eine Art Schreiben anfordern soll, in der ersichtlich wird, dass Billpay die Forderung an Ksp abgetreten hat. Ist das richtig? Und gibt es sonst noch was, was ich machen kann oder beachten muss?

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