Bildungsgutschein für die Zweitausbildung?

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3 Antworten

Kannst Du auf jeden Fall, Du musst es nur vorher beantragen. Meist sind die Ämter da sehr human, wenn man Eigeninitiative zeigt.

Man sollte doch schon wesentlich mehr an Hintergrundinfos haben, um auch nur ahnungsweise beurteilen zu können, ob im obigen Fall eine Chance auf einen Bildungsgutschein besteht.

Wenn z.B. jemand sich in seinem Ursprungsberuf nicht wohlfühlt und deshalb (ohne Not) ne 2. Ausbildung macht, gibts keineswegs Leistungen vom Arbeitsamt, weil die nämlich nicht dafür zuständig sind Berufswünsche finanziell zu unterstützen.

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@bitmap

Da hast Du Recht, ich bin da jetzt auch mal von einer notwendigen Zweitausbildung, aus was für Gründen auch immer, ausgegangen.

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Grundsätzliches Der Bildungsgutschein weist unter anderem das Bildungsziel, die zum Erreichen des Bildungsziels erforderliche Dauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer von längstens drei Monaten, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden muss, aus. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen kann der Bildungsinteressent den Bildungsgutschein bei einem für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Träger seiner Wahl einlösen. Aber auch die Maßnahme muss für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein. Voraussetzungen Die Teilnahme muss notwendig sein, um Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.

Die Feststellungen zur Notwendigkeit einer Weiterbildung schließen immer auch die arbeitsmarktlichen Bedingungen ein. Das heißt, die Agentur für Arbeit muss abwägen, ob zum Beispiel die Arbeitslosigkeit auch ohne eine Weiterbildung beendet werden kann, ob andere arbeitsmarktpolitische Instrumente erfolgversprechender sind und ob mit dem angestrebten Bildungsziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt erwartet werden kann.

Die Antragsteller müssen in der Regel entweder eine Berufsausbildung abgeschlossen oder drei Jahre eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Vor Beginn der Teilnahme an einer Weiterbildung muss eine Beratung durch die Agentur für Arbeit erfolgt sein.

Dem Arbeitnehmer wird das Vorliegen der Voraussetzungen mit dem Bildungsgutschein bescheinigt. Der Bildungsgutschein ist eine Zusicherung, dass die durch die Teilnahme an der Weiterbildung anfallenden Kosten übernommen werden.

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