Unterscheidet sich die Bildqualität zwischen Profi- und Anfänger-Spiegelreflexkamera?

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9 Antworten

Ja, das liegt am deutlich größeren Sensor. Trotz 50% mehr Pixel ist jedes einzelne Pixel in der Fläche um mehr als 50% größer. Die größere Pixelfläche sorgt für sehr saubere elektrische Signale und somit ein geringes Rauschverhalten. In Verbindung mit einer deutlich aufwändigeren Elektronik sind die Bilder einer 800D deutlich besser als die einer 3200D.

ABER, die 800D kostet auch den sechfachen (6x) Preis der3200D.

Der grösste untetschied ist das Anfängerkameras so gut wie immer einen kleineren Sensor haben (Nikon nennt diesen DX), wärend grössere, professionellere Kameras Vollformatsensoren (Bei Nikon FX genannt) oder bei anderen Herstellern (zB Hasselblad) sogar noch grössere Sensoren verbaut haben. Die unterschiede zwischen den beiden aufzuzählen würde viel zu lange dauern, sieh dir mal ein Youtube Video dazu an... :) Man muss aber sagen das Nikon in allen kameras mit 4 Stellen hinter dem D so gut wie die gleichen Sensoren einbaut. Also ist eine D7200 vom Sensor her nicht besser wie eine D3300, die gerade mal ein drittel kostet

und dann gibt es nich diverse unterschiede wie ,,FPS" (Bilder pro sekunde, für zB Sportfotografen sehr wichtig), ISO (Lichtempfindlichkeit), Kartenslots, Monitor... Aber nie vergessen: Das wichtigste ist das Objektiv, wenn das licht schlecht auf die Kamera fällt kann das der beste sensor nicht richten

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Ja, habe beide Kameras. Und daneben die Nikon d5500. Natürlich unterscheiden sich die Kameras vom Sensor. Nicht unwesentlich hierzu jedoch auch das verwendete Objektiv, dass einfach A und O einer Kamera ist. Beide haben so ihre Vor- und Nachteile. Trotzdem würde ich, wenn es um eine Kaufentscheidung geht, lieber die Nikon d5500 empfehlen. Sie ist einfach griffiger ausgearbeitet, hat einen Klappmoni... und WLAN. Ansonsten könnte man noch Bergeweise über die Unterschiede schreiben... oder mit anderen diskutieren.

Das Problem Sensorgröße/Megapixel ist eigentlich ganz einfach: je größer das einzelne Pixel, desto mehr Licht bekommt es, und desto weniger muss elektronisch verstärkt werden. Aber was vorne nicht reinkommt, kann hinten nicht rauskommen. Die elektronische Verstärkung verstärkt auch die Fehler!

Ausgerechnet unter Berücksichtigung der Sensorgöße ist jedes einzelne Pixel der D800/810 fast doppelt so groß wie das der D3200 (zwar 1,5 mal so viele Pixel, aber 2,4 mal so großer Sensor). Damit ist klar, dass die Dicke fast doppelt so hohe Bildqualität liefern kann!

Der große Sensor hat aber auch noch mehr Vorteile: wesentlich mehr Spielraum mit der Schärfentiefe, wesentlich mehr Dynamikumfang (Abstufungen zwischen Schwarz und Weiß, da lässt sich in Lightroom noch Information herauskitzeln, wo bei der Kleinen alles einfach nur noch schwarz ist), und wesentlich höhere Iso-Festigkeit ohne Bildrauschen. Noch krasser ist das bei der D750 mit gleich großem Sensor und 24 Megapixel!!!)

Ein weiterer nicht zu verachtender Faktor ist allerdings die Sensorgeneration: Was heute für den großen Sensor gilt, kann morgen alles der APS-C-Sensor, und übermorgen der MfT-Sensor! Einzige Grenze sind derzeit die Objektive, denn die können immer noch nicht höher auflösen: aus einer APS-C kriegst Du nicht mehr als 16 Megapixel raus, aus einer MfT nicht mehr als 10. Auch wenn die Kameras rechnerisch mehr daraus machen, mehr kommt nicht durch die superteuren Top-Linsen. Bei Billigzooms sieht das noch viel schlimmer aus!!!

Warum vergleichst du nicht selber?
Ein wichtiges Detail für Profis ist noch der RAW Modus mit hoher Bit-Tiefe (bei Nikon NEF-Format). Der Qualitätsunterschied zum herkömmlichen JPG Bild sind Welten.

Nikon D3200 Sensorgrösse 23x15mm /16 Megapixel
http://www.chip.de/artikel/Nikon-D3200-DSLR-bis-1.000-Euro-Test_55485220.html

Nikon D800 Sensorgrösse 36x24mm /36 Megapixel
http://www.chip.de/artikel/Nikon-D800-DSLR-ueber-1.000-Euro-Test_55312465.html

Sorry, Tippfehler Nikon D3200 mit 24 Megapixel

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Das Objektiv hat einen deutlich höheren Einfluß auf die Bildqualität als das Kameragehäuse. Deshalb lieber am Gehäuse sparen und bei den Objektiven tief in die Tasche greifen.

Bei DXO-Mark lässt sich das recht gut vergleichen. https://www.dxomark.com/Cameras/Compare/Side-by-side/Nikon-D3400-versus-Nikon-D3200-versus-Nikon-D800___1105_801_792 Die D800 profitiert eben von der höheren Sensorgröße, die eben jedem einzelnen Pixel mehr Platz bietet, so das diese größer und lichtempfindlicher sein können. Das macht sich vorallem immer bei der Rauschfreieheit (zB bei höherer ISO) bemerkbar. High-ISO braucht jedoch nicht jeder Fotograf, bleiben nur noch Farbtiefe und Dynamik und da sind die neueren Einsteigermodelle garnicht soweit entfernt von der D800.

Durchaus. Ich bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, aber die D3200 hat 24MP und die D800 36MP, das heißt die Auflösung an sich ist auf jeden Fall höher.

was genau keinen sinn ergibt weil der mensch sowieso nur bis zu 15MP sehen kann... Dein Grund ist zwar richtig, aber nur wenn man weit hineinzoomen möchte

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Die Bildqualität hat erstmal nichts mit den Megapixeln zu tun. Die Sensorgröße ist wichtig. Es gibt Kameras mit winzigen Sensoren, die mächtig viele Megapixel haben. Die Bildqualität ist da aber gelinde gesagt bescheiden.

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@kuechentiger

Ich hab auch nie behauptet, dass die Bildqualität damit etwas zu tun hat. Hab nur gesagt, dass die Auflösung bei der einen größer ist.

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