Bildliche Sätze contra Atomausstieg in der Schweiz?

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6 Antworten

Vorteile der Kernenergie

Eines der wichtigsten Vorteile der Kernenergie ist die höchste
Energie-Dichte, welche dem Menschen gegenwärtig zugänglich ist. Man
darf nicht vergessen, je höher die Energie- und Leistungs-Dichte
einer Maschine ist, desto geringer ist der Material- und
Flächen-Aufwand, um z.B. Strom zu erzeugen.

1-gegenwärtig höchste technisch mögliche Energiedichte
de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

Bsp.: Blei-Akku = 0,11 MJ/kg;Schwungrad-Speicher = 0,18 MJ/kg;
Lithium-Akku = 0,9 MJ/kg;Braun-Kohle = 20 – 28 MJ/kg; Stein-Kohle =
30 MJ/kg; Benzin = 43MJ/kg; Wasserstoff = 142 MJ/kg;
Radioisotopengenerator = 5 000MJ/kg; Abbrand KKW = 3 801 000
MJ/kg; ...

Diese vergleichbar sehr hohe Energie-Dichte macht weiter eine
wirkliche Raumfahrt erst möglich.Mit chemischen Antrieben allein,ist
wohl bei Mond schluss (en.wikipedia.org/wiki/Nuclear thermal
rocket ,de.wikipedia.org/wiki/Radioisotopengenerator
)

Wegen der hohen Energiedichte des Brennstoff Uran hat die
Kernenergie die geringste Menge an endzulagernden Abfall pro
generierte Elektrizitätsmenge (Strom), im Vergleich zur Kohle-,
Wind- oder Sonnen-Kraft.

Die Endlagerung wird nicht nur durch die Kernenergie verursacht.
Jede Energietechnik benötigt für unsere Umweltschutzgesetze die
Endlagerung, ob nun chemisch oder nuklear. Aus diesem Grund sind in
der BRD auch 16 chemische Endlager, von denen 6 in alten
Salzbergwerken untergebracht sind, wie die nuklearen Endlager
Morsleben und Asse.

2- höchster gegenwärtig technisch erreichbare Erntefaktor
(ww.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-und-der-energetische-erntefaktor/0010717/,
de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor)

Bsp.: Photovoltaik = 3,0 – 5,4;Windkraft an Küsten = 16 – 51;
Wasser-Kraft = 50; Gaskraft GuDBioGas = 3,5 ; Gaskraft GuD Erdgas =
28; Stein-Kohle in Untertageohne Transport = 29; Braun-Kohle mit
Tagebau = 31;Druckwasser-Reaktor mit 85% Zentrifugenanreichung =
80,Druckwasser-Reaktor mit 100% Zentrifugenanreicherung = 120
,...

3- gegenwärtig geringster Schadstoffausstoß
(/de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Erzeugungskosten)

4- gegenwärtig geringste Anzahlvon Toten pro erzeugter
Strommenge (de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen auf die
Gesundheit)

Unfall-Tote der Öffentlichkeit proTWh: Braun-Kohle, Stein-Kohle,
Erdgas = 0,020; Erdöl = 0,030;Kernenergie = 0,003

Unfall-Tote in der Belegschaft pro Twh: Braun-Kohle, Stein-Kohle =
0,100; Erdgas = 0,001; Kernenergie =0,019

Natürlich ist auch die Kernenergienicht 100% sicher, wie man an
den KKW-Unfällen von Tschernobyl oder von Fukushima-Daiichi gesehen
hat. Jedoch ist bei besser gebauten KKW nicht mit hohen Opferzahlen
zu rechen, wie der 3'fache GAU des KKW Fukushima-Daiichi 2011 gezeigt
hat (Strahlentote NULL, im Gegensatz zum KKW-Unfall
Tschernobyl).

Weiter schau doch mal unter 100-gute-antworten.de/

Wie sieht das bei gegenwärtig politisch akzeptierten Techniken
aus?

Karte der 16 chem. Endlager der BRD - (Schule, Bilder, Politik) chem. Endlagerung im deutschen Herfa-Neurode - (Schule, Bilder, Politik) Energie-Erntefaktoren  - (Schule, Bilder, Politik) Rohstoffaufwand verschiedener Energietechniken - (Schule, Bilder, Politik)
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ocin1 16.11.2016, 11:58
Probleme der Wasserkraft:

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten:Frankreich 2.12.1959
(bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China
18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000
Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000
Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu
488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote),Indien 11.8.1979 (etwa
2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993
(etwa 240 bis 1200 Tote). Siehe bei de.wikipedia.org
nach„Liste von Stauanlagenunfällen“

Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es Staudamm-Katastrophen:17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1.600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der
Edersee-Talsperre.Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff. Hier gibt es also auch ein Risiko bezüglich Terroranschlägen.

Allein in Europa haben sich seit 1950 16 Staudamm-Katastrophen
ereignet.

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen
können? Also auch gegenwärtig politisch in der BRD bevorzugteTechniken haben ein sehr hohes Schadenspotential.

Ich bin kein Gegner dieser Technik, jedoch bin ich auch nicht
politisch verblendet, dass ich Tote durch Ertrinken und Seuchen
besser finde als Tote durch Strahlung.

Würde ein Bundes-Deutscher nun den Ausstieg aus der
Staudamm-Technik verlangen, NEIN natürlich nicht. Würde nun ein
Bundes-Deutscher die Staudamm-Technik für unbeherrschbar
halten, NEIN natürlich nicht!

Weiter bedenke man, dass zum Puffern des unstetigen Wind-/Solar-Stromes Stauseen z.B. in Norwegen oder Schweden verwendet
werden sollen. Von der hoch gefährlichen Idee, alte Kohle-Stollen zu
unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken zu machen, und somit die
Stollen täglich zu fluten und wieder leer zu pumpen, ganz zu schweigen. Es macht sich langsam die technische Realität in den
Köpfen breit, wie ein Kater nach einem berauschten Fest.

Im Vergleich zu Staudamm-Unglücken (z.B. 1975 China etwa 200.000 Tote, siehe Wiki - Liste vonStauanlagenunfällen oder zu den Katastrophen bei den fossilen Brennstroffen (Ölkatastrophen,
Flözbrännde, Luftverschmutzung,Saurer Regen, Grubenunfälle) ist
die Kernenergie relativ ungefährlich.

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Einen Tsunami, wie er Fukushima überrollt hat, wird die Schweiz nicht erleben. Sie liegt nicht am Meer.

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Deine Schule lässt stark den Eindruck erwecken, als wolle sie dein Meinungsbild manipulieren. Es gibt kaum gute Gründe für die Atomkraft in der Schweiz zu sein.  Der Atommüll kann nicht gelagert werden, die Akws sind instabil und leichte Ziele für Terroristen und die afrikanische Kontinentalplatte, welche gegen unsere europäische drückt könnte früher oder später Auslöser von Erdbeben sein und dann würde sich Fukushima wiederholen.

Außerdem hat die Schweiz genügend natürliche Ressourcen um die Energie aus Wasserkraft und Solarenergie zu decken. De facto gibt es keine Argumente gegen den Atomkraftausstieg.

Ansonsten empfehle ich dir Kurzgesagt:


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DerKorus 13.11.2016, 14:22

Es scheint mir als wolltest du ihm eine Meinung aufzwingen. Also möchte ich dir mal fragen wie du dir das mit Wind-/Wasserkraft vorstellst? das ist nicht gleichmässig ohne AKWs müssten wir den grösten Teil der Energie importieren. Was wir hauptsächlich haben sind Pumpspeicherkraftwerke, aber die brauchen ja in der Nacht mehr Energie als sie am Tag liefern und sind nur da um den Energieverbrauch besser zu verteilen. Ich bin auch nicht für AKWs aber dann sollte doch zuerst eine andere Lösung her. Und nein ich will dir keine Meinung aufzwingen aber was für den Ausstieg spricht wurde ja schon gesagt hier siehst du was dagegen spricht.

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Jojozh 13.11.2016, 15:00

Ich bin natürlich auch nicht für die Atomkraft, aber wir haben in der schule gerade das Thema debattieren. Das Thema für die Debatte wurde von den Schülern ausgesucht (also atomkraft) weil bald die Atomausstiegsinitiative ist.

Es gibt aber sehr wohl auch Argumente für das erhalten der Atomkraft:
-windräder sind nicht möglich in der schweiz. Zu wenig wind. Sonnen und wasserenergie ist im winter zu wenig effizient. Nur halb so viel strom wie im sommer. Kohlekraftwerke wollen dennoch vermieden werden, weil die Ressourcen begrenzt sind und es sehr schädlich für die umwelt ist.
-wenn akws abgeschaffen werden muss die schweiz strom importieren. Hauptsächlich akw strom aus Frankreich. Bringts das?
-in der schweiz ist akw strom sehr günstig, weil die kraftwerke schon abbezahlt wurden.

Hiermit möchte ich dir sagen, dass, falls du jemals in eine debatte geraten solltest, du auf jeden fall auch die gegnerseite abchecken solltest, sonst stehst du ganz schön blöd da wenn dir der gegner was vorwirft.

Aber ich bin wie gesagt auch gegen die Atomkraft.

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voayager 13.11.2016, 15:38
@Jojozh

Wieso soll in der Schweiz keine Nutzung der Windenergie möglich sein? Sicherlich kommen dafür nicht die Alpen in Betracht, wohl aber das Mittelland und das Jura.

Darüberhinaus ist verstärkt die Bionergie zu nutzen. Es gibt genug Rinder in der Schweiz, deren Gülle vergoren und zur Energienutzung herangezogen werden kann.

Weiterhin kommt es darauf an, dass die Energieeinsparung vorangetrieben wird. Da ist noch so Einiges an Einspar-Potential gegeben.

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Deine Lehrkraft an deiner Schule scheint voreingenommen zu sein, zeigt sich mit dieser Suggestivfrage. Tatsächlich gibt es keinerlei Argumente, die für Atomkraft sprechen.

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Jojozh 13.11.2016, 14:47

Das Thema wurde von den Schülern bestimmt.

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voayager 13.11.2016, 14:55
@Jojozh

Es ist möglich, dass ihr schon vorher von eurer Lehrkraft bzw. Lehrkräften in eine bestimmte Richtung gelenkt wurdet, was man gemeinhin Manipulation nennt.

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Jojozh 13.11.2016, 15:04

Lies mal die Antwort die ich jemand anderem geschrieben habe. Das ist keine Manipulation. Ich bin natürlich gegen die Atomkraft also für den Ausstieg. Es ist nicht die Meinung gefragt, sondern die Fähigkeit zu argumentieren. Egal welches Thema. Wir debattieren auch für andere Themen.
Wieso kommst du auf Manipulation der Schüler durch die Lehrer?
Allgemein sind Lehrer eher links und deshalb auch für den Ausstieg.

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voayager 13.11.2016, 15:31
@Jojozh

Ein Teil der Lehrersleut ist eher Grün, also nicht links! Solche Lehrpersonen sind natürlich gegen AKWs eingestellt. Wäre mal interessant zu erfahren, wie hoch der Prozentsatz dieser Lehrkräfte ist.

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Was wäre die Alternative? Mehr Energiegewinnung durch Verbrennug fossiler Rohstoffe? Das bringt nur unser gletschereis zuum Schmelzen und lässt unsere armen rehe und Hirsche häufiger an Asthma erkranken! :-)

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Jedes Atomkraftwerk kann durch einen Störfall seine Umgebung auf Jahrhunderte verseuchen. Es gibt derzeit nur ein einziges 100% sicheres Kernkraftwerk und das steht im österreichischem Zwentendorf.

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