Bildformate für E-Mail umwandeln?

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3 Antworten

Das Bildformat gibt an, welche Art der Komprimierung verwendet wird. Ein Bild besteht aus vielen millionen Farbpunkten, die so klein sind, dass dein Auge sie nicht einzeln, sondern als Bild wahrnimmt. Üblich sind 5, 8, 14 oder über 20 Megapixel, also 20 millionen Bildpunkte. Da jede der drei Grundfarben mit 8 bit (= 1 Byte) codiert wird (blau, rot, grün), braucht man für 20 millionen Punkte also 60 millionen Bytes, also 60 MB für ein einziges Bild. Die Bilder werden also sehr stark komprimiert, um auf "vernünftige" Dateigrößen zu kommen (es sollen ja möglichst viele Bilder auf einen Speicherchip passen). Ein Format, das quasi zum Standard geworden ist, heißt JPEG. Die genannten 500kB (Kilobytes) kennzeichnen die Dateigröße des komprimierten Bildes. Je kleiner die Bilddateien, umso mehr kann man davon  speichern, aber umso weniger Details kann man auf den Bildern erkennen, also sollte es eine bestimmte Mindestgröße haben. 

500 KB ist die Dateigröße. Ein Baum ist z. B. 10 Meter hoch, ein Bild am Computer 500 KB groß. Mit Größe ist dabei nicht Breite und Höhe gemeint. 

Du kannst dir ein ganz einfaches Schwarz-Weiß Bild so vorstellen, dass man für einen weißen Punkt auf dem Bild eine 0 speichert und für einen schwarzen eine 1. Bei einem Bild mit 20 Punkten breiten und 10 Höhe wären dass dann 20x10 Nullen/Einsen, also 200. Dann wäre das Bild in diesem Format 200 Bytes groß. 

500 KB heißt 500 * 1000 Bytes also 500000 Bytes. Da es ein JPEG-Bild und vielleicht auch nicht schwarz-weiß wird es intern natürlich anders gespeichert. JPEG komprimiert Bilder, macht sie also kleiner als "normale" Bilder. Je mehr komprimiert wird, desto kleiner die Datei, aber die Qualität nimmt dabei ab.

Die Größe eines Bildes kannst du herausfinden, wenn du auf die Bilddatei rechtsklickst. Dann Eigenschaften. Dort steht dann direkt der Eintrag "Größe".

Das Bild mit Paint öffnen dann auf Datei speichern unter... und das Format auswählen.

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