Bilanzierung: Aktivtausch bei Wertverlust bzw. überhöhtem Preis?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Wert der Gegenstände wird nicht geschätzt. Es liegen konkrete Anschaffungskosten vor.

Natürlich kann es sich um eine unternehmerische Fehlentscheidung handeln den PC für 1.000 EUR zu kaufen. Allerdings kann es auch schlau sein, den PC für 1.000 EUR zu erwerben.

Wenn ich nämlich im Internet 3 Stunden suche, einen günstigen PC für 700 EUR finde, der Artikel durch einen Mitarbeiter installiert werden muss und ich eine Woche warte, bis das Gerät aus Litauen bei mir eintrifft und ich dann alle Kosten inkl. meiner Arbeitszeit rechne, kann ich durchaus auch mit 1.000 EUR gut fahren.

Wenn ein Fußballer 100 Mio. EUR wert ist und nach 10 Spieltagen scheidet er verletzt aus. ist er auch nichts mehr wert. Die Welt besteht praktisch nur aus unternehmerischen Fehlentscheidungen.

Mit einem Aktivtausch hat das nichts zu tun. Die Begrifflichkeit ist hier fehl am Platz, weil sich die Positionen nur gegeneinander verschieben. Auch mit Werthaltigkeit hat das nichts zu tun. Die Bewertung kommt erst im zweiten Schritt. Abschreibung, Ausbuchung etc.

Gruß aus der Stadt mit dem Geißbock an die, mit der Burg und DATEV

Ana

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Danke für die ausführliche Antwort und ebenfalls Grüße ;)

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Das ist ja das Problem an der Sache, dass nach hGB nicht zu Marktwerten bilanziert wird.

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Nach HBG wird bilanziert zu Anschaffungskosten abzüglich gesetzlicher normierter Abschreibungen. Das kann z.B. dazu führen, dass Geschäftshäuser in guten City-lagen mit 50.000 Euro in den Büchern geführt werden, aber einen Marktwert von 5 millionen Euro haben. Das nennt man auch Stille Reserven, die für den aussenstehenden nicht zu erkennen sind.

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