Bietet ein "Dr." vor dem Namen (wenn der Grad legal in Deutschland erworben wurde), beruflich oder gesellschaftlich irgendwelche Vorteile?

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7 Antworten

Ich sehe den Doktor als Auszeichnung für erbrachte Leistungen. Es wird eine Leistung gewürdigt. Es handelt sich um eine Leistung, die nicht jeder zu erbringen imstande ist oder erbringen will.

Somit bringt nicht der Doktor selbst, sondern das, wofür er steht, einen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt.

Das ist vergleichbar damit, dass ein Realschulabschluss für viele Arbeiten einen Vorteil gegenüber einem Hauptschulabschluss darstellt, nur dass man seinen Realschulabschluss nicht auf der Brust trägt.

Im Rechtsbereich bringt dir ein Dr.iur. beruflich bedingt etwas. Da nur die Besten der Besten überhaupt eine Stelle als Dokorant bekommen und auch nicht alle ihren Doktor auch beenden, haben diejenigen, die einen Dr. haben sowieso sehr hohe Punktzahlen im Staatsexamen.

Ab einer gewissen Punktzahl nimmt dich sowieso beinahe jede Kanzlei (oder der Staat). Daher macht ein Doktor eigentlich keinen Unterschied mehr. Einzige Ausnahme sind da Großkanzleien. Die setzen häufig einen Doktor voraus.

Ob dir ein Dr. sozial etwas bringt, ist fraglich. Vielleicht bekommt man mehr Anerkennung, da man offenkundig etwas geleistet hat. Da bin ich mir aber nicht sicher.

Wie es in anderen Bereichen aussieht, kann ich dir nicht beantworten.

Kommt drauf an. Ein Dr. med bekommt in der Gesellschaft sicher mehr Anerkennung als ein Dr. phil.

Vielleicht mehr Anerkennung.. keine Ahnung, sagt ja eigentlich nichts über den Menschen aus.

Bei vielen, aber nicht bei Allen.

Beruflich auf alle Fälle. Im sozialen Bereich kommt es darauf an, in welchen Kreisen Du Dich bewegst.

Legal erworben durch eine Doktorarbeit bringt der "Dr." diverse berufliche Vorteile.

Gesellschaftlich eher weniger.

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