Bierlieferungsvertrag

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Hallo, nie einen Brauereivertrag unterschreiben. Du unterwirfst dich einer Mindestabnahmemenge worauf Du bei unterschreiten eine "Strafgebühr" zahlen musst. Zudem ist der Bierpreis oftmals überzogen. Ich habe für 50L Wernesgrüner 85€ Netto und für No Name 35€ Netto bezahlt. Das lässt sich zwar nicht direkt vergleichen aber wenn später die Kosten drücken wirst auch Du Zugeständnisse eingehen müssen. Verzichte im Notfall auf die Lokation. Ich spreche aus Erfahrung. Gruß, Peter

Da kann ich dir nur recht geben, von derartigen Geschäften sollten man besser die Finger lassen. Vor Vertragsbeginn wird gerne "viel schön geredet".

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ich würde zu erst zu einem Rechtsanwalt gehen und mich beraten lassen-wenn Du nicht unterschreibst, denke ich bekommst Du den Vertrag nicht. Hatte schon Probleme mit Brauerei-würde nie mehr, und hab ich auch nicht mehr so Verträge gemacht.

Erstmal die Grundlagen ausloten: Welcher Vertrag besteht denn und wie lange läuft er noch (den habt ihr ja nicht unterschrieben, sondern der Vermieter). Der hat ihn normalerweise unterschrieben,um sich vom Verpachtungsrisiko zu befreien. Als sozusagen Entgelt muss er Ausgleichszahlungen hinehmen, falls die Pächter das Biervolumen (wie hoch, welche Verteilung?) nicht erfüllen.

Bei einem "normalen" Vertragsverhältnis wäre dann aber die Brauerei euer Verhandlungspartner, denn dann müssten die ja schauen, wie sie ihre Bierlieferungen auch realisieren können. Hier ist also schon mal was unklar.

Ihr müsst euch unbedingt zuerst mal die existierenden Vertragsverhältnisse offenlegen lassen. Dann auch mit der jetzt "federführenden" Brauerei reden, wie die sich eine Fortführung vorstellen würden bzw. was sie bereit wären, zu investieren bzw. an so genanntem Restwert ihrer Bestuhlung aufgeben würden (wahrscheinlich würden sie euch diese schenken).

Ihr dürft nie die Interessenlage außer Acht lassen. Der Vermieter hat den Vertrag mit der Brauerei nur, weil diese ihn vermutlich vom Pachtrisiko befreit,sprich, sie zahlt die Miete. Alle anderen wollen verkaufen und brauchen jemanden, der ihnen die Ware abkauft. Wenn diese Deppen sich im Vorhinein zu einer bestimmten Abnahme verpflichten, umso besser.

Es wollen aber auch andere verkaufen. Sprecht daher auch mit anderen möglichen Lieferanten (Brauereien, örtliche Großlieferanten und dgl.) über euer Problem, da lassen sich oft überraschende Hilfeleistungen oder Infos finden.

Nicht vergessen: Noch habt ihr nix unterschrieben, also seid ihr diejenigen, die zukünftig die Ware mit eigener Arbeitsleistung und auf eigenes Risiko unters Volk bringen könnten. Solange das so ist, seid ihr Verhandlungspartner, nach Unterschrift nicht mehr.

Keinesfalls auf dieses eine Objekt fixieren. Immer klarstellen, ich könnte schon, aber ich muss nicht. Ein Brauereivertrag ist im Vergleich zu einer freien Gaststätte ijmmer eine Beschwernis, die finanziell ausgeglichen werden muss.

Das wichtigste für euch ist, ein vernünftiges Konzept vorzulegen, an das die Herren und Damen Lieferanten glauben. Wenn das steht, werden sich notfalls im Rahmen der Kontakte zu evtl. Konkurrenten auch andere Objekte auftun.

Bierlieferverträge sind fast immer Knebelverträge, mit deren Fußangeln sogar ein "normaler" Anwalt überfordert ist (in München habe sie gerne mal 165 Seiten). Sie können Klauseln enthalten, die schon machen vor Euch in den dauerhaften Ruin (kein Witz) getrieben haben. Vor Unterschrift also einen Anwalt aufsuchen, der sich mit dieser Materie auch auskennt (keinen Kumpel oder Ja-mach-ich-schon-Spezi), ggf. DEHOGA, auch wenn es Mitgliedbeiträge kostet.

darf Vermieter nachträglich Gärtner beauftragen?

Hallo,

Mein Vermieter hat angedeutet das er wohl ab nächsten Jahr einen Gärtner beauftragen will um das Grundstück zu pflegen.

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Ich habe einen Vermieter vorläufig per Whatsapp zu gesagt. Doch durch einen glücklichen Zufall konnte ich eine Wohnung in Wohnheim meiner Arbeitsstelle ergattern. Jetzt wo ich nicht mehr dort einziehe verlangt der Vermieter des Wg Zimmers Mietausfallszahlungen von mir obwohl kein Vertrag unterschrieben wurde oder sonstiges.

Muss ich zahlen?

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Ist ein zukünftiger Vermieter berechtigt, Auskünfte bei Ämtern einzuholen?

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Ist das auf einer grauen Propan/Butan Gasflasche aufgedruckte bzw. eingeprägte Tara (z.B. 5,9 kg) mit oder ohne der roten Schutzkappe und Bügel zu verstehen?

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Wir möchten so schnell wie möglich aus unserem gekündigten Mietvertrag (unbefrist. Mietwohnungsvertrag) und boten unserem Vermieter eine Liste von Nachmietern, die sofort übernehmen würden. Einer Familie auf unserer Liste unterzeichnete der Vermieter bereits einen Mietvertrag, jedoch erst zum 01.05. Absprache mit dem Vermieter und den Wohnungsinteressenten auf unserer Liste war der 01.04. Die Übernahme zum frühen Termin haben wir sogar schriftlich von den Wohnungsinteressenten. Die ausgewählten Nachmieter haben noch nicht den Vertrag unterzeichnet. Wir haben die Wohnung in gutem Zustand bereits vergangene Woche bei einem Ortstermin übergeben. Dabei verlangte der Vermieter bereits einen Schlüssel, den er von uns auch bekam. Am vergangenem Samstag, den 31.03., haben wir die schriftliche Kündigung nach der mündlichen nachgeholt und die Wohnung sauber mit allen Schlüsseln übergeben. Reguläres Vertragsende wäre also der 30.06.

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Was tun?

Wir sind dankbar für jeden Hinweis!

Im Mietvertrag haben wir folgende "Nachmieterklausel": "Stimmt der Vermieter während der befristeten Dauer eines Mietvertrages grundsätzlich einem Nachmieter zu, so gilt die Aufhebung des Mietvertrages gegen Stellung eines Nachmieters nur dann als wirksam getroffen, falls eine zusätzliche schriftliche Vereinbarung über die Konditionen, zu denen ein Nachmieter gesucht wird, zwischen Vermieter und Mieter getroffen wurde. Das Angebot an den Vermieter, einen Nachmieter zu suchen, bedeutet nicht die stillschweigende Aufhebung des Mietvertrages. Dies gilt selbst, wenn der Vermieter ein derartiges Angebot mit Stillschweigen beantwortet."

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