Bierhefe und Mash fürs Pferd?

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2 Antworten

Bierhefe ist (für mich) das wertvollste Futtermittel schlechthin.

Ich mache alles mit Bierhefe. Darmsanierungen bei Pferden mit Koliken, Ekzemerbehandlung ebenfalls wegen der verbesserten Darmaktivität, bei Unruhezuständen und Nervosität, Muskelaufbau bei Sportpferden, Aminosäurenausgleich, bei Appetitmangel und Rekonvaleszens usw. usw.

Bierhefe ist den allermeisten Mineralfuttern oder Mischfuttern beigemengt um ganz einfach auf die richtigen Werte für Selen, Biotin und den B Vitaminen zu kommen. Leider ist in den Mischfuttern eine absolut geringe Menge eingefügt - die bringt eh nicht viel.

Duch den hohen gehalt an verschiedensten Aminosäuren ist die Bierhefe das allround Wellnessfutter für Pferde schlechthin.

Allerdings solltest du das Mash bleiben lassen - alles was du mit Bierhefe gutes ins Pferd fütterst machst du mit Mash wieder kaputt.

BT Bierhefe kann in Mengen zwischen 50 g bis 500 g täglich ohne bedenken zugefüttert werden.

Wenn du Bierhefe kochst, dann zerstörst du die wertvollen Aminosäuren und auch die B Vitamine - gib die Bierhefe lieber zum kalten Futter dazu.

Hey,

also das Irish Mash von St Hippolyt z.B. beinhaltet auch 1,4% Bierhefe. Wenn so ein großer Anbieter das ins Mash mischt, sollte das wohl unbedenklich sein :)

LG Valliney

Birnenkatze 06.02.2015, 14:09

Ja stimmt, da hast du recht :) Danke

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friesennarr 06.02.2015, 17:30

Da hast du aber gleich das schlechteste Beispiel an Mash aufgeführt.:

Weizenkleie, Gerstenflocken, Ölsaatenmischung (Leinsamen, Sonnenblumen) 9,2%, Vollkornhaferflocken 9%, Maisflocken, Zuckerrübenmelasse, Apfeltrester, Zuckerrübenschnitzel, Grashäcksel warmluftgetrocknet, Traubenschalen, Apfelsirup, Bierhefe 1,4%, Salz, Weizenkeime, Malz-Hefe-Würze 1%, Ölmischung (Lein-/Sonnenblumen-/Maiskeimöl) kaltgepresst 1%, Traubenkernextrakt, Maiskeime, Koriander 0,5%, Seealgenkalk

Davon ist nur der Seealgenkalk und die Bierhefe sinnvoll - alles andere sollte ein Pferd niemals zu fressen bekommen. Kuck mal alleine auf all die verschiedenen Zuckerquellen: Zuckerrübenmelasse, Apfeltrester, Zuckerrübenschnitzel, Apfelsirup.

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