Bierhefe oder Biotin bei spröden Hufen?

5 Antworten

In Bierhefe ist eine größere Menge an Biotin enthalten als du durch Biotinprodukte ins Pferd bekommen könntest.

Also Bierhefe. Allerdings braucht das System vom Pferd rund 3 bis 4 Monate bis du tatsächlich einen Effekt siehst.

Bierhefe enthält aber auch noch sehr viele andere hochwertige Mineralstoffe und Vitamine meine haben damit sehr gute Hufe.

Hufe werden regelmäßig bearbeitet!

Von wem? Schmied? Sind da Hufeisen drauf?  

Ausbrechen und spröde Hufe kommen normalerweise von unphysiologischer Bearbeitung, da hilft auch Bierhefe nicht..  

Schließe mich ansonsten friesennarr an. 

Richtig. Wenn es am Stoffwechsel liegt, sieht man woanders auch was, nicht nur an den Hufen.

Daher schließe auch ich aus den Worten auf Spannungen.

Kleine oberflächliche Risslein im Saumhorn, ja, bei sehr anhaltender Trockenheit. Wie Boxerfrau schrieb, in Unterfranken, hat es seit Monaten nicht mehr geregnet. Bestenfalls einen Tropfen auf den heißen Stein und das der Erzählung von Verwandten zufolge seit März, aber auch deren Hufe sind ok. Aber wenn es bei Euch regnet, liegt es ja nicht daran. Dann hilft Dir auch wässern nichts.

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Die Hufe sind trocken weil es seit Wochen nicht richtig regnet. Ausbrechen sollten sie trotzdem nicht. Wenn die Hufe ausbrechen ist der Huf meist falsch bearbeitet oder zu lang. Und dann kannst du Füttern was du willst, es wird weiter ausbrechen. Bierhefe kannst du immer mal dazu füttern. Es ist sehr gesund und versorgt das Pferd mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen.

"... nicht richtig regnet." Wo wohnst du denn, wenn es bei dir seit Wochen nicht richtig regnet? :-D Also bei uns regnet es ständig bzw. gibt es wenn man Glück hat 2-3 Monate wo es mal nicht das größte sche*ß Wetter ist... daran kann es also nicht liegen.

Werde mir jetzt auch mal Bierhefe kaufen und schauen ob es besser wird. Danke! :-)

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@branalind28200

Ein Vorschlag: Kauf lieber die BT Bierhefe im 25 kg Sack, von Baywa oder einem anderen Futtermittelhandel. Im Internet zahltst du dich sonst dumm und dämlich.

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😂 in Unterfranken 😊 Wir haben seit Mai keinen richtigen Regen. Wenn mal ein zwei Tage. und dann ist wieder Schluss. Also meinem Hotti tut es sehr gut, dem Hund übrigens auch. Geb das gerade im Fellwechsel mit dazu oder auch jetzt wo es so heiß ist und kaum Gras steht.

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Danke das ist ein Guter Tipp, zahle bei meinem Futterhandel 15 oder 20 Euro für einen Eimer.

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Pferd(15) hat Schmerzen in den Hufen auf beiden Vorderbeinen- was haltet ihr für eine Diagnose für wahrscheinlich?

Hi,

zunächst: Tierarzt und Hufschmied behandeln bereits.

Mein Wallach ging schon immer steif aber war fast nie lahm. Er hat schon immer schlechte Hufrolle auf den Bildern, RK 3. Er hatte vorne seit 3 Jahren Eisen mit Kappe vorne (davor seitliche Kappen), hat sehr kleine Hufe, Strahlfäule (nicht tragisch). Er hat für den Laien keine auffällige Hufstellung.

Im September fing es an: Pferd musste sich anfangs einlaufen und ging auch in Wendungen im Trab lahm. Als es nach ein paar Tagen Schritt nicht weg war, wurde Metacam gegeben und nochmal ne Woche gewartet- danach war er wieder lahm. Also Tierarzt geholt, der hat abgespritzt (Lokalanästhesie) und die Lahmheit ist beim Abspritzen der Fessel umgesprungen. Dann noch geröngt (keine großen Veränderungen)- Diagnose Hufrolle. Also wurde in den Kronrand gespritzt und 2 1/2 Wochen Schritt geführt mit einer Tablette Entzündungshemmer täglich. Danach lief er lahmfrei und wurde über 10 Tage antrainiert. Schritt reiten und anfangs eine halbe Runde Trab, nach 10 Tagen waren wir bei 4. Da entschied ich, dass er langsam wieder auf die Koppel darf, zumal er in nen neuen Stall zog, wo er sonst alleine stünde morgens. Erster Tag alles gut, zweiter bockt er 10min rum aber war danach nicht lahm, kam mir aber etwas fühliger vor. Sicherheitshalber 3 Tage nur Schritt. Weiterhin auf der Koppel gehabt, nach 3 Tagen fing er dann wieder an herumzurennen/bocken und danach lief er dann wirklich lahm. Ich fand vorne links, eine andere meinte hinten rechts. Also weiter Schritt führen. Einen Tag wars besser, am nächsten dann war er sehr fühlig (auch im Schritt), dann wieder besser, dann richtig fühlig und stocklahm auf beiden Vorderbeinen aber hauptsächlich rechts. Beide Fesseln waren leicht dick. Kronrand hauptsächlich links gefüllt, das aber schon immer.

Mit dem Stallwechsel hatte ich auch den Schmied gewechselt, allerdings etwas den Termin verschwitzt, sodass er erst ca nach 10 Wochen dran war, genau an dem Tag ab dem er stocklahm war. Schmied äußerte sich äußerst negativ über vorherigen Schmied, Eisen waren viel zu eng, Kappe vorne sei auch schlecht und hatte sich bereits bis zur weißen Linie reingedrückt. Viel zu lang waren die Hufe nicht, standen seitlich aber leicht übers Eisen raus. Also ausgeschnitten und mit seitlichen Kappen beschlagen. Am nächsten Tag lief er besser (eigentlich schon fast nachdem der Schmied weg war) und ich führte erstmal noch weiter Schritt. Paar Tage später aber wieder mehr fühlig und die ersten Tritte lahm im Schritt, hab dann Tierarzt geholt. Der meint, es ist diesmal nicht die Hufrolle, eher fühlig von den Eisen her. Pferd bekam Equipalazone über 10 Tage und davon 4 Tage stehen, danach weiter Schritt führen. War danach immer noch nicht lahmfrei, wenn es auch besser war. Nochmal geröngt, auf Cushing getestet, Huf abgedrückt (zuckt überall leicht). Röntgen unverändert, Cushing negativ. TA meint jetzt Eisen ab da die eng aussehen, haben das heute gemacht.

Was meint ihr? Sry für langen Text

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Aufbautipps - altes Pferd?

Hallo liebe Community!

Ich bin momentan etwas verzweifelt und erhoffe mir auf diesem Weg ein paar Tipps.

Zur Vorgeschichte: mein 26 Jahre alter Wallach musste diesen Sommer durch ein Hufabzess und anschließender Darmentzündung mit mehreren Koliken über einige Tage etwa einen Monat lang völlig pausieren und hat in der Zeit natürlich nicht nur muskulär drastisch abgebaut, sondern auch sehr an Gewicht verloren. Er ist eh schon sehr vorbelastet durch kaputte/fehlende Zähne, chronische Bronchitis und einen Hüftschaden, den wir aber durch regelmäßiges, korrektes Training soweit ausgleichen konnten, dass er lahmfrei und vor allem schmerzfrei ging. Jetzt, nach der langen Stehpause, fehlt natürlich alles und der Aufbau gestaltet sich als relativ schwierig.

Seit 6 Wochen sind wir wieder dabei, ihn aufzubauen. Um wieder ein bisschen was auf die Rippen zu bekommen, bekommt er momentan zweimal täglich Wiesencobs und Luzernecobs, Mineralfutter, Bierhefe, zusätzlich wird er zweimal täglich für jeweils 2 Stunden separiert, um loses Heu in Ruhe zu fressen, ansonsten hat er im Offenstall natürlich auch immer Zugang zu Raufutter, tut sich nur durch das Heunetz in Kombination mit den schlechten Zähen etwas schwer, nachts haben sie Zugang zur Wiese. Habt ihr noch Tipps, was ich zufüttern kann, damit er bald mal wieder nach Pferd aussieht und nicht nur nach Gerippe?

Für den Muskelaufbau gehen wir momentan fast jeden zweiten Tag spazieren/klettern, bergauf, bergab im Gelände und je nach Tagesverfassung in allen Gangarten (Galopp ist momentan nur an wirklich extrem guten Tagen 2-3 Sprünge möglich aus dem versammelten Schritt und bergauf). An den anderen Tagen versuchen wir über viel Handarbeit im Schritt mit vielen Seitengängen die Hüfte zu stabilisieren und longieren an guten Tagen im Trab vorwärts-abwärts. Leider hat es in den letzten Wochen keine wirklichen Fortschritte gegeben. Ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll. Habt ihr noch irgendwelche Tipps, wie ich schneller/besser Muskulatur aufbauen kann?

Von einigen Leuten werde ich schon ganz böse angeschaut und zum Teil auch angemotzt, weil ich mein armes Pferd so 'quäle'. So schlimm es klingt, ich überlege momentan wirklich ihn gehen zu lassen, wenn es sich nicht bald bessert, da er im Moment nicht einmal schmerzfrei im Offenstall steht.

Verzweifelte Grüße

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Hufbeinfraktur ,nun hufgelenksentzündung . Erfahrungen?

Vllt ist ja noch jemand wach und kann mir etwas helfen. .

Wir haben einen langen Leidensweg hinter uns und langsam bin ich ratlos. .Würde mich sehr über Erfahrungsberichte zum austauschen freuen.

Also, Anfang Januar hatte mein Wallach eine hufbein fissur. . Er stand 3 Monate im Gips und bekam dann den spezial beschlag. Eiereisen mit 4 Aufzügen, Ledersohle mit hanfpolster . Er lahmt immer noch. Is Anfang Mai dann umgezogen in einen super Stall direkt bei mir um die ecke. Laut Tierarzt durfte er auf eine kleine Wiese oder paddock und wir waren immer etwas spazieren. Nachdem er dann jeden tag draußen war fing es an sich zu verschlimmern. Pulsation und starke lahmheit. Erstmal schmerzmittel für anderthalb Wochen gegeben. Lahmfrei und hab es dann ausschleichen lassen. Nach 3 Tagen wieder lahm. Risse im huf bildeten sich..letzten Mittwoch sofort Schmied noch am selben Abend kommen lassen. Neuer beschlag. Hufe Befeuchtet. Pferd immer noch lahm. Nun war gestern der Tierarzt da und vermutet eine hufgelenksentzündung. Hat cortison ins Gelenk bekommen. Heute sollte der Verband runter und icj sollte ihn raus stellen. War auch erst spazieren und es sah verhältnismäßig gut aus. Allerdings meinte er auf der Wiese laufen zu wollen. Trotz der lahmheit. Ich konnte bzw kann ihn nicht mehr auf kleines Stück stellen da er da rum hüpft wie ein flummi. Dachte wenn er richtig im Gras steht hat er ja was zu tun. Tierarzt gab das ok.. Habe ihn dann informiert und nun soll er 10 Tage wieder drin bleiben. .Das ist ein auf und ab. Es wird überhaupt nicht besser. Icj weiß nicht mehr weiter. Von der fissur her dürfte er nach fast 5 Monaten doch nicht mehr so lahmen? Hat jemand schon was ähnliches durch? Ich will doch nur das er endlich wieder schmerzfrei ist Reiten ganz egal, Hauptsache er kann auf die Wiese. Box ist für seine Psyche ne katastrophe denn er hatte letztes Jahr Magengeschwüre 5. Grades. Und er regt sich so auf..Ich fühle mich total hilflos. .Und habe das Gefühl das Wird nichts mehr. .

Ich hoffe auf etwas Hilfe

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Traber Stute Freizeitpferd tipps?

Meine Freundin hat sich vor ca. 3 Wochen eine 11 jährige Traber Stute angeschafft die bis zu ihrem 10. Lebensjahr erfolgreich an rennen teilnahm, mit Wagen wie auch unterm Sattel. Diese intelligente wunderschöne Stute ist jetzt meine Reitbeteiligung. Sie stand nach ihrer karriere in einem Stall mit täglich koppel Gang und ab und zu mal wurde sie geritten. Dadurch hat sie natürlich etwas zu genommen und an Muskeln verloren. Trotzdem hat sie eine verwunderlich gute rücken Muskulatur. Sie stand ihr Leben lang in dem gleichen Stall in einer Großstadt (München Traberrennbahn) und jetzt ist sie nun mal am Rande eines Waldes. Kennt keine Wälder keine Flüsse usw. Sie hat ordentlich vortschritte gemacht was am Strick führen und teilweise reiten angeht da sie ziemlich hektisch und tollpatschig ist. Nun zu meiner Frage: habt ihr ein paar Tipps wie man 1. Ihr Gleichgewicht stärkt 2. Sie dazu bringt sich etwas zu beruhigen und nicht so hektisch zu sein und 3. Nicht so springt beim traben. Mir ist klar, dass nicht alles davon 'behandelt' werden kann aber ich würde einfach gerne einpaar tipps von Leuten bekommen die auch Erfahrung mit Trabern haben um es vielleicht ihr abzugewöhnen oder einfach nur zu lindern. Auch jegliche andere Arten von Tipps was traber angeht sind erwünscht. Vielen Dank im voraus für euer feedback ❤ Lg

(Und ihr müsst mir nicht tausend mal sagen, dass wir zu unerfahren und zu dumm waren um und eine Traber Stute anzuschaffen. Das ändert nämlich rein gar nichts und wir bereuen es auch nicht. Und auch das wir uns einen Trainer holen sollen, den haben wir bereits aber trotzdem kann man jawohl einfach um ein paar Tipps Bitten oder etwa nicht? Also bitte sagt mir nicht immer das was ich bereits weiss.)

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