bier und wein im mittelalter?

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6 Antworten

Wein war hautpsächlich den Wohlhabenderen vorbehalten, ausser in Gegenden in denen der Weinanbau in grösserem Maßstab betrieben wurde. Bier dagegen ein Alltagsgetränk aller Gesellschaftsschichten. Allerdings waren die meisten Weine und Biere von eher zweifelhafter Beschaffenheit ... mit Wasser und anderen Flüssigkeiten gestreckt, nicht immer aus den Früchten und dem Korn gewonnen aus dem sie sein sollten und mit Gewürzen und Kräutern versetzt ... und somit für uns heute wohl ungeniessbar.

Hallo, die Seefahrer hatten auf Ihren Reisen im Mittelalter lieber Wein dabei, weil Wasser schnell schlecht werden kann! Kapstadt war in der Vergangenheit eine Vorsorgungsstation für die Schiffe, die nach Indien unterwegs waren. Hier wurde dann Gemüse, Fleisch und Wein gekauft oder getauscht. Viele Weinfarmer hatten auf Ihren Bergen Kanonen stehen. Sobald ein Schiff in Sichtweite der Küste war, wurde ein Kanonenschuss abgefeuert. Alle Farmer in der Umgebung von Kapstadt http://www.kapstadt.org/ wussten dann, das Handelspartner bald in der Bucht von Kapstadt ankamen. Der Pferdewagen wurde bespannt und viele Waren aufgeladen. Gruss aus Kapstadt Ulrike PS: Ein Weinfarmer war in Kapstadt am Hafen und handelte mit den Seeleuten. Auf der Rückfahrt sah er von 100 km das seine Weinfarm am brennen war. So entstand die Weinfarm ALLESVERLOREN. In der heutigen Zeit ein Weingut mit erstklassigen Rotweinen!

Nein, auch einfache Leute hatten Zugang zu Bier und ggf. Wein (in den Weinregionen). Bier hat man auch gern zuhause gebraut. Die Qualität kann man aber überhaupt nicht mit der heutigen vergleichen. Das müssen ziemlich üble Plörren gewesen sein, die heutzutage vermutlich als ungenießbar gelten würden! Es gab auch beim Bier noch keine kontrollierte Gärung mittels Hefe. Wein wurde oft mit Wasser verdünnt und soviel ich weiss, von Jung und Alt getrunken. Es hatte einen Nebeneffekt: es tötete Keimzellen im oftmals verdorbenen Wasser ab, Weinschorle war also relativ gesehen sogar gesünder als das üble Brunnenwasser.

Die "unteren Schichten" tranken durchaus Bier. Wein war aber eher dem gehobenen Bürgertum vorbehalten.

Bier und Wein war das All(k)tagsgetränk aller, da Wasser noch schmutzig war, Seuchengefahr. Alkohol wurde nicht schlecht.

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