Bienen in der Großstadt?

5 Antworten

  1. Momentan beliebt als Hobby für Großstadt-Hipster. Außerdem wird durch entsprechende Youtube-Videos und Werbung für z.B. die Bienenkiste suggeriert, dass jeder einfach auf seinem Balkon Bienen halten kann. Und viele probieren das dann halt auch aus
  2. Wie meinst du das? In welchen Städten auf die Einwohnerzahl umgerechnet die meisten Imker leben? Das weiß ich nicht, bin auch nicht sicher, ob es eine entsprechende Statistik gibt
  3. Schön ist natürlich, dass wieder mehr Menschen imkern und das Imkern als Hobby nicht ausstirbt. Jahrelang gab es nämlich in Deutschland kein Bienensterben, sondern ein Imkersterben. Negativ ist, dass viele sich zu wenig informieren und, anstatt in einen Verein einzutreten, wo man Unterstützung bekäme, einfach ein Volk im Internet bestellen. Das ist schlecht für die Bienen, schlecht für die Nachbarn, wenn das Volk im Frühjahr unkontrolliert schwärmt, schlecht für die Imker in der Umgebung, da solche Völker regelmäßig Brutstätten für Krankheiten sowie "Varroa-Zuchtstationen" sind.

Übrigens ist es nicht uneingeschränkt richtig, dass es den Imkern in der Stadt besser geht als auf dem Land. Klassische Balkonblumen wie z.B. Geranien sind für Bienen wertlos, da sie weder Pollen noch Nektar liefern. Auch der Hinweis auf Pestizideinsatz auf dem Land ist zwar richtig, aber auch Hobbygärtner spritzen genug Unkrautvernichter durch die Gegend und werden dabei im Gegensatz zu den Landwirten nicht geschult und auch nicht kontrolliert. Außerdem ist es ja neuerdings modern, keinen Garten mehr anzulegen, sondern alles mit Kies zuzuschütten und mit Gabionen einzuzäunen. Da siehts dann auch düster aus für die Bienen.

Das soll hier weder ein Stadtimker-Bashing sein noch eine Verteidigung der Land-Imker. Natürlich gibt es auch auf dem Land genug Anfänger, die plan- und ahnungslos vor sich hinwerkeln; aber auf dem Land kennt man sich und kann solche Imker-Anfänger meist einfach in einen Verein integrieren. Und natürlich gibt es auch in der Stadt genug gute Imker, die verantwortungsvoll arbeiten.

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Sehr gute, stimmige Antwort. Ich habe selbst 5 Bienenvölker in meinem großen Naturgarten mitten in einer Kleinstadt. Leider erst in meinem Ruhestand begonnen. Meine Gartennachbarn und ich können uns vor Obst aller Art kaum noch retten, so gut bestäubt wird alles. Dass die Insekten und Bienen auf dem Land nichts mehr zu fressen finden, liegt auch an der Entscheidung von Frau Merkel für die Förderung von BiogasAnlagen, die Mais vergären (der auch noch mit viel Gülle gedünkt wird, die unser Grundwasser - in Niedersachsen - verseucht. Und nichts geschieht aus der Politik dagegen). Auf mehr als der Hälfte der Flächen steht Mais. Die Feldränder, die den Kommunen gehören, werden von den Landwirten mit umgepflügt oder ständig abgemäht, anstatt dort Wildblumen für Insekten, Hasen und Rebhühner wachsen zu lassen. Voriges Jahr lagen vor einer meiner BienenBeuten eine Menge toter Bienen, die alle roten Pollen gesammelt hatten. Das heißt, eine Blumenfreundin spritze Pestizide in ihre blühenden Blumen. Aber - den schmackhaftesten Honig bekam ich von einem Imker aus Hamburg.

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Das ist auf der einen Seite einfach ein Trend, zum Anderen ist das Bienen- und Insektensterben ein Thema in den Medien und einige wollen damit vielleicht etwas Gutes tun.

Auf dem Land ist es außerdem schwieriger geworden, da durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Monokultur die Imkerei weniger ertragreich geworden ist.

Die Vorteile sind neben dem Honig, die Bestäubung sowie die Artenvielfalt.

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