Biblischer Religionskrieg?

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Warum sagen die meisten Christen, dass sie an die Bibel glauben und dennoch bekriegen sie sich WEGEN der Bibel?

Nun, das mögen Christen tun. Wer aber Jesus nachfolgt und den Heiligen Geist hat, der tut dies sicher nicht. Und er wird ihr tun auch nicht zum Vorwand nehmen, es ihnen gleichzutun.
Die Frucht des Geistes aber ist, Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.

Nun, man kann kaum mit einem Christen ein Gespräch führen, ohne dass nicht Meinungsverschiedenheiten über die Bibel gibt. Wenn dem nicht so ist, dann sind die Menschen einfach nicht fähig, selbständig zu denken

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Meinungsverschiedenheiten führen aber nicht zum Streit, das tut allein der Hochmut.

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@Niela80

Deshalb: Nich die Bibel studieren, sondern Jesus Christus. Das eint. Das macht Sinn. Denn, nicht die Bibel ist Gott, sondern Jesus Christus, der uns auch Seine Gnade erweist, wenn wir in IHM verwurzelt sind.

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Ich bin in grossen Teilen mit dir einig, aber bei, die Bibel nicht studieren, bin ich dann doch raus.
Die höchste Autorität in der persönlichen Glaubensunterweisung hat meiner Meinung nach der Heilige Geist. Ich glaube, dass ist auch was du meinst, denn es ist sein Wirken, welches uns zu diesem neuen Menschen in Jesus macht. Aber gleich danach, an zweiter Stelle, steht für mich auf jeden Fall die Bibel. Ich kann es gar nicht lassen, darin einzutauchen, sie zu studieren, zu stöbern, zu suchen und auch zu finden. Sich mit anderen darüber auszutauschen. Sie ist eine unerschöpfliche Quelle der Erkenntnis.
Jesus muss aber das Zentrum eines jeden Christen sein. Damit hast du auf jeden Fall recht.

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Hallo Belka,

Dass sich unterschiedliche Meinungen und Ansichten bilden ist wohl menschlich. Als Orientierung dient uns aber die Bibel, genau. Und ich stimme Dir voll und ganz zu, dass das wichtigste Gebot die Nächstenliebe ist. :-)

Wer also seinen Bruder oder Schwester ablehnt, wegen einer anderen Ansicht, handelt selbst schon nicht mehr christlich. Die Liebe ist wichtiger als alle anderen Ansichten und Gebote! :-)

Ich würde mir aber nicht die Zeugen Jehovas als "Feind-bild" aussuchen, denn auch in allen anderen Gruppierungen gibt es mangelnde Nächstenliebe. Umgekehrt kenne ich sogar auch einen Zeugen Jehovas, hier bei Gutefrage.net der gar nicht streng ist, sondern viel Geduld und Liebe in sich trägt. :-) Man kann nie "alle über einen Kamm scheren", man muss jeden Menschen einzeln anschauen als Individuum. :-)))

liebe Grüße,

Bernd

Wie kann ich jemanden lieben, der Jesus als Gott ablehnt? Ohne Jesus müsste man gar keine Bibel haben, oder? Dann wären die Schriften aus dem Alten Testament genügend. Jesus jedoch hat alles auf den Kopf gestellt, weil er Gott ist und nicht irgendein Mensch.

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@belka311

Hallo Belka, :-)))

Es sind aus meiner Sicht "zwei paar Schuhe":

1) Ja, Du hast absolut Recht dass für uns als Gläubige nicht die alten Schriften reichen, sondern Jesus tatsächlich unser aller-wichtigster Erlöser ist! Für mich ist es ja auch genau so. :-)

2) Aber meine Liebe muss ich doch nicht davon abhängig machen, woran der andere glaubt oder nicht glaubt?! Ist die reine Liebe nicht gerade die bedingungslose Liebe, also ohne Bedingungen? Warum hat Jesus das Beispiel mit dem barmherzigen Samarieter genannt, wenn wir alle "ungläubigen" links liegen lassen sollten?! Zudem durften auch alle ungläubigen zu Jesus kommen, die Gelehrten haben sich sogar daran geärgert, dass Jesus Kontakt hatte zu "Hur... und Säufern". ;-))))

Deswegen: Für mich spielt es keine Rolle, woran mein Gegenüber glaubt. Und andere "belehren", tue ich nur dann, wenn der andere unachtsam handelt und damit anderen schadet.

Ansonsten ist es meine Aufgabe zu lieben, und nicht zu verurteilen. :-)))

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@belka311

Wieso hat "Jesus alles auf den Kopf gestellt"?

Er bezog sich in Allem auf das sog. AT, hat dieses sogar erweitert

Ehebruch:

"Jeder , der eine Frau nur ansieht, um in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen"

Er hat also auf die "Wurzel" Bezug genommen

ein Beispiel

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@verreisterNutzer

Er bezog sich nicht immer auf AT. Lies mal bitte die Bergpredigt. In Joh. 1,17 steht: Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden. Mose hat das Gesetzt gelehrt, Jesus jedoch hat alles auf den Kopf gestellt, weil die Zeit des Gesetzes endgültig vorbei ist und eine Zeit der Gnade durch Jesus Christus angebrochen ist.

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@GandalfAwA

Dann kennst Du wohl nicht diese Rede Jesu: Schlangenbrut, wer hat euch unterwiesen, dem zukünftigen Zorn zu entfliehen? (Matthäus 23.33) 8 So bringet nun Frucht, die der Buße würdig ist! 9 Und denket nicht bei euch selbst, sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch, Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. (Johannes 8.33) (Johannes 8.39) (Römer 2.28-29) (Römer 4.12) 10 Es ist aber schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Ein jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Lukas 13.6-9) 11 Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, so daß ich nicht gut genug bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch im heiligen Geist und mit Feuer taufen. (Johannes 1.26-27) (Johannes 1.33) (Apostelgeschichte 1.5) (Apostelgeschichte 2.3-4) 12 Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer. Matth. 3. Wir dürfen nicht alle Lehren als gut erachten. Wir müssen Wahrheit von Lüge unterscheiden. Sonst wird es uns so ergehen: Wenn aber ein Blinder den andern leitet, werden beide in die Grube fallen.

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@belka311

Hallo Belka,

Natürlich kenne ich diese Stelle, denn Jesus hat den Verdrehern der Wahrheit, die "Ohren langgezogen". Jesus war schliesslich auch Gottes Sohn mit Gottes Vollmacht!

Aber Jesus hat uns Menschen als aller-wichtigstes und höchstes Gebot die Nächstenliebe genannt! Diese Stelle kennst Du doch bestimmt auch, oder?

Nur weil Jesus die Leute ermahnt hat, heisst das noch lange nicht, dass Du nach eigenem Gutdünken die Menschen verurteilen darfst: "Was suchst Du den Splitter in Deines Bruders Auge, und siehst Deinen eigenen Balken nicht?"

Wenn wir Gottes Gebote nur dafür benutzen um andere zu belehren / verurteilen, dann tun wir damit Gott nicht den geringsten Gefallen, im Gegenteil, damit wären wir sogar ein schlechtes Vorbild.

Aber durch Nächstenliebe, damit ehrst Du Gott!

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@GandalfAwA

ICH verurteile niemanden. Ich zitiere Jesus. Das ist ein Unterschied. Oder kennst Du den Unterschied nicht?

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@belka311

Hallo Belka, Naja, Du schriebst oben, dass Du "ungläubige" nicht lieben kannst, wenn diese nicht an Christus glauben, und als Argument dafür zitierst Du Jesu "Schimpf-Rede" mit der "Schlangenbrut".

Also wenn das kein Verurteilen der "nicht Gläubigen" ist, was dann?!

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@belka311

Du wirst nicht konkret.

Wo soll Jesus alles auf den Kopf gestellt" haben?

Wenn er z.B. von dem Gesetz der "Liebe" sprach, sowohl zum Allmächtigen als auch zum Mitmenschen, dann haben sich alle anderen Gesetze darin "erfüllt"

In Römer 13:10 steht:"...deshalb ist die Liebe die ERFÜLLUNG des GESETZES"

Also zeige mir bitte konkret, wo er dem Gesetz "wiedersprochen " haben oder anders gelehrt haben soll

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@GandalfAwA

Ich habe NIE geschrieben, dass ich Ungläubige nicht lieben kann. Ich liebe alle meine Nachbarn, bin sehr dankbar, dass es sie gibt. Ich würde jedoch nie einem nachfolgen. Denn, es gibt nur einen, der mich führt und leitet, das ist Jesus.

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@GandalfAwA

"Schlangenbrut" hat Jesus NICHT über "Ungläubige" gesagt. Lies genau den Bibeltext, dann argumentiere weiter.

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@belka311

Die Zeit der Gnade ist da, weil Jesus das Gesetz erfüllt hat, nicht weil das Gesetz keine Gültigkeit mehr hat. Du wirst geheiligt, weil Jesus für dich starb. Nicht, weil du fähig bist, das Gesetz zu erfüllen. Dennoch gelten die 10 Gebote durch das eine, dass Jesus uns gelehrt hat: Gott mit allem lieben, was uns zur Verfügung steht und unseren nächsten wie uns selbst. Selbst das Alte Testament spricht überall davon, dass ein Erlöser kommen wird und Gott das Herz ansieht und nicht die Opfer. Die Motivation spielt hier eine große Rolle. Nicht dass wir keine Opfer (Werke) mehr bringen sollen.

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@belka311

Hallo Belka, :-)

So wie Du es jetzt schreibst, klingt es schon ganz anders. :-)

Wenn Du also auch Ungläubige lieb haben kannst, ist alles in bester Ordnung! :-) Ich freue mich zu lesen, dass Du nicht alles so schwarz/weiss siehst, sondern auch z.B. Deine Nachbarn mögen kannst, wenn die nicht an Jesus glauben. :-)

Und ganz genau, die "Schlangenbrut" bezog Jesus nicht allgemein auf "Ungläubige", sondern nur auf diese "Wahrheitsverdreher" die zu anderen total Streng sind, aber selber gar keine Liebe in sich tragen. :-)))

Deswegen habe ich Dich Belka ja "in Frage gestellt" weil Dein Argument mit der Schlangenbrut zu dem Zeitpunkt kam, direkt nachdem ich schrieb dass wir auch ungläubige lieben sollen. Das wirkte so, als ob Du glauben würdest, ... .... ... Du weist schon.. ;-))))

Jetzt bin ich aber froh, wenn Du nicht so streng zu anderen bist. :-)

Ich wünsche Dir Belka einen schönen Tag und ein segenreiches Wochende, :-)

Liebe Grüße,
Bernd

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Bruder, danke für diese gute Antwort!

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Jesus war die richtige Lehre sehr wichtig. Und es steht in der Bibel auch der Satz: und sie blieben in der Lehre der Apostel. Es kann sich nicht jeder seine eigene Lehre stricken. Lt. Bibel ist es sogar gut,wenn es Parteizentrale zwischen uns gibt. Die Lehre bestimmt wie wir leben und wodurch wir glauben gerettet zu werden. Ein Irrglaube wird nicht retten. Deshalb warnt Jesus so oft vor den Irrlehrern. Es ist nicht egal, ob Jesus Gott ist oder nicht.

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Ich liebe die Zeugen Jehovas. Aber ihre Lehre verurteile ich, da sie nichts mit der Lehre der Apostel zu tun hat.

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@LoveinChrist

Hallo liebe LoveinChrist, ich finde das ist eine wunderbare Unterscheidung von Dir: Ich liebe den Menschen, aber nicht seine "irr-Lehre". :-)))

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@GandalfAwA

Danke :-), aber die Idee stammt nicht von mir, sondern von Jesus. :-)

Habe gerade heute morgen in einer Predigt gehört, dass Jesus nicht nett war. :-) Er hat mit einer Peitsche die Händler aus dem Tempel vertrieben - und doch niemals gesündigt!! Er musste nicht um Vergebung bitten, als er mit dieser Aktion zuende war, weil sein Handeln ein Ausdruck seiner Liebe war! Der Eifer um sein Haus entbrannte in ihm, wie das Alte Testament vorhersagte. In dem Moment wurde das Wort Fleisch sozusagen.

Der Vater hat dem Sohn eine heilige Braut versprochen. Die Gemeinde Jesu wird jeden Tag geheiligt durch seinen Geist und durch das vollkommene Opfer Jesu ein für allemal erlöst. Halleluja! :-)))

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@LoveinChrist

Liebe "LoveinChist" ist ist mir eine Freude Deine Gedanken zu lesen, schön, dass Du hier bei Gutefrage.net schreibst! :-)))

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Bernd, danke für deine faire Ansicht, die übrigens wahr und weise ist. Nirgendwo kann man alle über einen Kamm scheren. Im übrigen kenne ich selbst auch mehrere unserer Mitschreiber hier, die viel Demut, Geduld und Lieben nicht nur in sich tragen, sondern auch zeigen. Nicht nur Geduld und Liebe, sondern auch bemerkenswerte Demut, bei diesen unflätigen Angriffen, denen man uns ungerechter Weise ständig aussetzt und den schamlosen Lügen, die respektlos von Ungläubigen über Jehova, den genialen und liebevollen Schöpfergott verbreitet werden.

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@Aberachtsam

Hallo lieber "Aberachtsam" :-)

Dein Benutzername gefällt mir genauso wie Deine Worte. :-) Ja, hier bei Gutefrage.net gibt es viele, die Demut, Geduld und Liebe zeigen. :-) Deshalb macht es hier auch umso mehr Freude, die Fragen und Antworten zu lesen, wenn man immer auch richtige "Perlen" unter den Antworten findet. :-)

Unser Herr und Schöpfer ist tatsächlich voller Liebe. :-) Und wir als Glaubende brauchen uns allerdings, finde ich, nicht persönlich darüber ärgern, wenn andere Mitmenschen respektos über Gott reden. Denn wer Gott noch nicht verstanden hat, auf den wirkt "der Glaube" nun mal tatsächlich manchmal lächerlich.

Und dann finde ich es viel wert, wenn es gelingt sich mit einem solchen Menschen trotzdem noch, ohne persönlichen Streit auszutauschen. Denn auch viele nicht gläubige / Atheisten oder sonstige Gruppierungen, wollen als Ziel auch eine "gesunde Welt" und "Frieden", was ja auch Gott für uns möchte. Also auch mit einer ganz andersartigen Basis, ist es möglich, an dem "selben Ziel" zu arbeiten. Für mich ist und bleibt natürlich Christus die Schlüsselfigur, aber für mein Gegenüber muss dass nicht so sein.

Brücken zu den Menschen zu bauen, das verstehe ich nämlich auch unter "Nächstenliebe". :-)

Ich wünsche nun Dir lieber "Aberachtsam" ein segenreiches Wochenende, :-)

Bernd

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@GandalfAwA

Hallo Bernd, schön, dass es noch Menschen wie dich gibt, das lässt noch hoffen.

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@Aberachtsam

Die Angriffe kommen nur, weil ZJ falsche Lehren verbreiten. Über solche sagt Jesus: "Lasst sie! Sie sind blinde Blindenführer. Und wenn ein Blinder einen Blinden führt, werden beide in die nächste Grube fallen." Matth 15,14.

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@belka311

Liebe Belka, warum wendest du nicht die von dir zierten Worte Jesu "Laßt sie "? auf Jehovas Zeugen an, wenn sie deiner Meinung nach falsche Lehren vertreten? (Kannst du überhaupt so eine Behauptung aufstellen, Woher hast du deine "Weisheit", liebes kleines belka-Frauchen? Habe ein wenig in deinem account geschmökert und weiß jetzt Bescheid. .....

Bist du übrigens der Meinung, nur Jehovas Zeugen irrten sich und alle anderen hätten Recht, das wäre ja interessant.

Ich finde es sinnlos, mit dir zu streiten. An Sachlichkeit und Objektvität bist du offensichtlich nicht interessiert. Du kommst jetzt bei mir in die Schachtel: "lasse sie,,,,," Das bedeutet für dich, ich werde dich in Ruhe lassen. Wäre im Gegenzug schön, wenn du das Zeugen Jehovas gegenüber ebenso handhaben würdest

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@Aberachtsam

Ja, ich lasse Dich zur Hölle fahren, wenn Du es unbedingt willst....

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@Aberachtsam

Hallo lieber "Aberachtsam", erlaubst Du mir bitte, dass ich einige Worte an Dich wende? Ich finde Du brauchst Dich gar nicht von Belka herausfordern lassen. Du hast Doch Deine Sicherheit in Gott bereits. :-) Mit solchen Worten (wie Deinen letzten an Belka), schüttest Du nur neues "öl ins Feuer" statt eine "Brücke zum Frieden" zu bauen. :-(

Unser Ziel sollte immer sein, Frieden zu stiften und zwar mit jedermann. :-) Und das ist nicht möglich mit Vorhaltungen oder gar offensichtlicher Ablehnung .... :-(

Gandhi sagte nicht ohne Grund, dass wir "unendlich viel Geduld" brauchen, um auf dem Weg der Gewaltlosigkeit (gerade auch mit Worten) zu bleiben. :-)

Liebe Grüße,
Bernd

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Naja, die Bibel ist halt ein Sammelsurium von verschiedenen Schriften und Literaturgattungen. Sie enthält so viele verschiedene Informationen, die sich teilweise widersprechen.

Jede Glaubensrichtung kann daraus nehmen, was zu ihrer Ausrichtung passt. Leider meint auch jede, sie habe die einzige Wahrheit.

So entstanden und entstehen immer wieder "Bibelkriege".

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