Bibelzitate, die die ewige Verdammnis belegen/verleugnen?

14 Antworten

Sieh doch mal nach unter bibleserver.com, da kannst Du dann verschiedene Stichworte eingeben, unter Verdammnis, Heulen, Feuer oder so müßtest Du einiges finden. Dann kannst Du Dich anhand von Parallelstellen weiterhangeln, also immer weiter die Stichworte eingeben.

Du kannst auch die Schlachter einstellen, normal kommt als erstes die Luther84 (finde ich nicht so gut).

All das hier findest du gewiss auch in der Schlachter Bibel !

Geht durch das enge Tor!

Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.“ (Matthäus 7,13-14)

Die äußere Finsternis

„Mein Freund, wie konntest D u hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wußte der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.“ (Matthäus 22,12-14)

Weg von mir ihr Verfluchten!

„Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist […]. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.“ (Matthäus 25,41-46)

Heulen und Zähneknirschen

„Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.“ (Matthäus 25,30)

Das nie erlöschende Feuer

„Wenn Dich Deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab. Es ist besser für Dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.“ (Markus 9,42)

Viele werden es versuchen

„Auf seinem Weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.“ (Lukas 13)

Ich weiß nicht, wer ihr seid

„Ich sage euch, ich weiß nicht woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan. Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, daß Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.“ (Lukas 13,27-29)

Du aber mußt leiden

„In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir, er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qualen in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, daß Du schon zu Lebzeiten Deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, Du aber mußt leiden.“ (Lukas 16,23-25)

Der Sklave bleibt nicht für immer im Haus

„Wie kannst Du sagen: ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Amen, Amen, das sage ich Euch: Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; nur der Sohn bleibt für immer im Haus.“ (Johannes 8,33-35)

Mit ewigem Feuer bestraft

„Obwohl der Herr das Volk aus Ägypten gerettet hatte, hat er später alle vernichtet, die nicht glaubten. Die Engel, die ihren hohen Rang mißachteten und ihren Wohnsitz verlassen haben, hat er mit ewigen Fesseln in der Finsternis eingeschlossen, um sie am großen Tag zu richten. Auch Sodom und Gomorra und ihre Nachbarstädte sind ein Beispiel: In ähnlicher Weise wie jene trieben sie Unzucht und wollten mit Wesen anderer Art verkehren; daher werden sie mit ewigem Feuer bestraft.“ (Judas 5-7)

Der See von brennendem Schwefel

„Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“ (Offenbarung 21,6-8)

http://www.bibleserver.com/

Vielen Dank für deinen Beitrag waldfrosch. Wieso glauben die Zeugen Jehovas nach all diesen Zitaten nur nicht daran ?!

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@Sharehelp3

Sie haben wohl ein eigenes Evangelium ...das nicht dem unserem, dem Christlichen entspricht .

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@waldfrosch

In deiner Antwort beziehen sich u.A. die Begriffe „Hölle“ und „Höllenfeuer“, auf den griechischen Ausdruck géenna, der im NT 12mal vorkommt (s. Matthäus 5:22, 29, 30; 10:28; 18:9; 23:15, 33; Markus 9:43, 45, 47; Lukas 12:5; Jakobus 3:6). In verschiedenen Bibelübersetzungen ist dieses griechische Wort mit „Hölle“ übersetzt, andere geben es mit der Umschrift „Gehenna“ wieder. Es entspricht dem ‘zweiten Tod, dem Feuersee’, der im letzten Bibelbuch als Sinnbild für ewige Vernichtung gebraucht wird (Offenbarung 20:14). Über zwei andere Ausdrücke, die manchmal mit „Hölle“ übersetzt werden, heißt es in dem von William Smith herausgegebenen Werk "A Dictionary of the Bible" (1914): „Der hebräische Ausdruck Scheol wird von unseren Übersetzern leider im allgemeinen mit dem Wort Hölle wiedergegeben. Es wäre vielleicht besser gewesen, das hebräische Wort Scheol beizubehalten oder es jedesmal mit ‚das Grab‘ oder ‚die Grube‘ wiederzugeben. . . . In dem NT bedeutet das griechische Wort Hades ebenso wie Scheol mitunter lediglich ‚das Grab‘ . . . In diesem Sinne heißt es in Glaubensbekenntnissen über unseren Herrn: ‚Er fuhr in die Hölle‘, womit der Zustand der Toten im allgemeinen gemeint ist.“ Im Gegensatz zu dem Ausdruck Gehenna, der für endgültige Vernichtung steht, beziehen sich die Begriffe Hades und Scheol auf den Tod im allgemeinen Grab der Menschheit mit der Aussicht, wieder zum Leben erweckt zu werden (Offenbarung 20:13).

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@wuerstel

Im Gegensatz zu dem Ausdruck Gehenna, der für endgültige Vernichtung steht, beziehen sich die Begriffe Hades und Scheol auf den Tod im allgemeinen Grab der Menschheit mit der Aussicht, wieder zum Leben erweckt zu werden (Offenbarung 20:13).

Gehenna steht aber nicht für "endgültige Vernichtung", sondern für "endlose Strafe".

Gehenna war der jüdische Ausdruck für ein Ort, an dem im Jenseits die Bösen Menschen gequält werden. Diese Vorstellung ist in Anknüpfung an Jes 66 entstanden, wo vom Tal Hinnom (Hbr.: gej hinowm) die Rede ist, wo das Feuer "nie verlöscht". Zur Zeit Jesu war die Vorstellung von der Gehenna fester Bestandteil der pharisäischen Vorstellungen, manche Rabbinen lehrten auch, dass der Eingang zu dieser Hölle sich im Tal Hinnom befindet.

Jesus hat der Gehenna-Vorstellung nicht widersprochen, sondern das Wort gewissermaßen kommntarlos benutzt. Jeder seiner Hörer hat unter Gehenna einen Ort verstanden, wo die Bösen durch Feuer gequält werden, und wenn Jesus sagt, dass diese Feuer nie ausgeht, so bedeutet das, dass die Qual nie enden wird.

Gerade vom 2.Tod wird ja gesagt, dass dort der Teufel und das Tier in alle Ewigkeit gequält werden (Of 20,10).

Was "scheol" angeht, so hast du recht. Im Deutschen Sprachraum hat Luther sche'ol mit "helle" übersetzt, damals konnte das noch als akzeptable Übersetzung gelten, schließlich stammte "helle" (heutiges Deutsch: Hölle) von hel, dem Totenreich der Germanen, das mit dem sche'ol verglichen werden kann. Heute geht das natürlich überhaupt nicht. Weswegen in den neuen Lutherrevisionen sche'ol und Hades mit Totenreich übersetzt werden.

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@wuerstel

Hi Wuestel! sehr verständlich geschrieben, was ein Wort dazu beitragen: kann Licht in der Finsternis! DH! Gruß konstandin

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@helmutwk

Da nach der Bibel keine unsterbliche Seele existiert, gibt es auch keine ewige Qual. - Was sollte dann sonst noch gequält werden ? Unsterblichkeit ist daher nicht ein Fluch der über die Bösen kommt, damit sie ewig gequält werden können, sondern daß sie eine Belohnung ist, die nur denen zuteil wird, die Gott für würdig hält, sie zu empfangen (Römer 2:6, 7; 1. Korinther 15:53, 54). In einigen Texten des NT wird die Gehenna zwar mit Feuer in Verbindung gebracht, aber in keinem ist von Leiden oder von einer Weiterexistenz bei Bewußtsein nach dem Tode die Rede. Im Gegenteil! Nach Matthäus 10:28 wies Jesus darauf hin, daß Gott in der Gehenna nicht nur den Leib, sondern den ganzen Menschen, die Seele, „vernichten“ kann. Es gilt auch zu beachten, daß Jesus mit dem, was er über die Gehenna sagte, nicht einen den Hebräischen Schriften völlig fremden Gedanken aufbrachte. Schon in diesen früher abgefaßten Schriften wird das Geschick der Gottlosen fast mit den gleichen Worten beschrieben. S.dazu auch http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-die-seele#answer4150888

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@wuerstel

@wuerstel

Da nach der Bibel keine unsterbliche Seele existiert,

Vielleicht teilst du uns einmal mit in welcher** “Bibel“ du all diese “Weisheiten “gefunden hast ..ich meine nur damit wir alle von den gleichen Dingen sprechen ....**

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@waldfrosch

Hesekiel 18:4: „Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele*, die sündigt — sie selbst wird sterben.“ (Im Hebräischen steht hier néphesch. Das wird in der Elberfelder Bibel 1891/1985/1991/2008, Zürcher Bibel 1982, Menge Bibel, Schlachter 1922/2000 und Allioli Bibel mit „die Seele“ wiedergegeben. Einige Übersetzungen sagen „der Mensch“ oder „die Person“.) Matthäus 10:28: „Werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele [oder „das Leben“] aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann.“ (*Im Griechischen steht hier der Akkusativ von psychḗ. Auch in der Luther Bibel 1984, Elberfelder Bibel 1891, Menge Bibel, Schlachter Bibel 1922, Gute Nachricht 1982, Allioli Bibel wird dieses Wort mit „Seele“ übersetzt.) Apostelgeschichte 3:23: „Wahrlich, jede Seele [griechisch: psychḗ], die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden. Vergleiche diese Stellen weiter mit der eigenen Bibel oder http://www.bibleserver.com/ und anderen Online – Bibeln.

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@waldfrosch

Auch hier völlige Übereinstimmung :-) Sie lehren aus einen Buch, dass mit der Bibel der CHristen nichts mehr zu tun hat. Sie wurde so umgeschrieben, gefälscht, dass sie ihren Ansprüchen bzw. den Ansprüchen/Lehre der WTG, übereinstimmt.

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@wuerstel

Wir sind hier in Deutschland :-) Nur, damit du das weißt ;-)

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@wuerstel

Natürlich ist die Seele unsterblich....

Kennst du die Geschichte vom Berg der Verklärung oder wie der Herr dem Schächer am Kreuz gesagt hat, dass er "heute noch" im Paradies sein wirt...? Oder der Reiche Mann und der arme Lazarus...

Empfehle ich dir zu lesen :-)

»Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne dass der Mensch das Werk, das Gott gewirkt hat, von Anfang bis zum Ende zu erfassen vermag« (Pred 3,11).

oder hier

Als der Schöpfer hauchte Er (der Herr) am Anfang den Odem des Lebens in den Menschen, doch am Kreuz gab Er, weil Er ganz und gar Mensch war, Seinen Geist in die Hände Seines Vaters (Ps 31,6). Er war Mensch nach Geist (Mk 8,12), Seele (Mk 14,34) und Leib, in dem Er litt und starb. Stephanus betete in seinem Sterben: »Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!« (Apg 7,59). u.s.w.

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@KaeteK

@KaeteK:

Sie lehren aus einen Buch, dass mit der Bibel der CHristen nichts mehr zu tun hat. Sie wurde so umgeschrieben, gefälscht, dass sie ihren Ansprüchen bzw. den Ansprüchen/Lehre der WTG, übereinstimmt.

Du hältst alle die Bibelübersetzungen, die Würstel hier angegeben hat, für von den Zeugen Jehovas verfälscht??

Das ist echt zu viel der Ehre! ;-)))

Das wird in der Elberfelder Bibel 1891/1985/1991/2008, Zürcher Bibel 1982, Menge Bibel, Schlachter 1922/2000 und Allioli Bibel mit „die Seele“ wiedergegeben. Einige Übersetzungen sagen „der Mensch“ oder „die Person“.) Matthäus 10:28: „Werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele [oder „das Leben“] aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann.“ (*Im Griechischen steht hier der Akkusativ von psychḗ. Auch in der Luther Bibel 1984, Elberfelder Bibel 1891, Menge Bibel, Schlachter Bibel 1922, Gute Nachricht 1982, Allioli Bibel wird dieses Wort mit „Seele“ übersetzt.)


PS: Ein Tipp: Erst genau lesen/informieren/denken und dann erst reden. ;-)

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@wuerstel

Die ganze Christenheit irrt sich also ....nur ihr ZJ seid weise genug die Wahrheit zu erkennen ... Wie vermessen ihr seid ...

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Hallo Sharehelp3

Das „Pro und Kontra für die Existenz der Hölle“ habe ich hier bei GF schon einmal recht ausführlich beantwortet, obwohl die dazugehörige Frage sich gar nicht so anhört, als würde sie auf dieses Thema abzielen - und darin wird auch die Schlachter-Bibel zitiert:

http://www.gutefrage.net/frage/wieso-verdrehen-viele-christliche-glaubensrichtungen-die-bibel#answer13529277

Wenn Du Deine Einschränkung, keine „verfälschten“ Bibeln zu zitieren ernst meinst, dann dürftest Du auch Deine Schlachter-Bibel, wenn es sich um die jüngere 2000er Version handelt, nur unter Vorbehalt benutzen, denn sie „ersetzt“ - im Gegensatz zu ihrer Vorgängerinn - den Namen Gottes, nämlich Jehova, durch den Titel „HERR“, was allerdings daran erkennbar ist dass er in Großbuchstaben erscheint.

Es ist immer sinnvoll mehrere Übersetzungen zu benutzen, um sie miteinander vergleichen zu können.

Im Anhängenden Kommentar verlinke ich Dich daher noch zu dem „artverwandten“ Thema „Fegefeuer“. Die Argumente dort stützen sich auf acht verschiedene Übersetzungen.



Wenn Du Deine Einschränkung, keine „verfälschten“ Bibeln zu zitieren ernst meinst, dann dürftest Du auch Deine Schlachter-Bibel, wenn es sich um die jüngere 2000er Version handelt, nur unter Vorbehalt benutzen, denn sie „ersetzt“ - im Gegensatz zu ihrer Vorgängerinn - den Namen Gottes, nämlich Jehova, durch den Titel „HERR“, was allerdings daran erkennbar ist dass er in Großbuchstaben erscheint.

Wieso ersetzt du den Namen Gottes durch "Jehova", statt die richtige Form zu benutzen?

Ich verrate es dir: In der Hebräischen Bibel gibt es Vokalzeichen, die zeigen, wie der Text ausgesprochen werden muss. Nun gibt es Stellen, an denen etwas anderes vorgelesen wird, als da steht. Beispielsweise wird überall, wo wo jeruschalem steht, stattdessen die (ältere) Form jeruschalajim gesprochen. In solchen Stellen werden dann bei den Vokalzeichen die Vokale des Wortes geschrieben, das gesprochen werden soll. Die Konsonanten des Wortes können am Seitenrand notiert sein, aber bei so häufigen Fällen wie dem Namen der Stadt Jerusalem wurde nix an den Rand geschrieben, und wer sich nicht auskennt liest dann jeruschalami.

Genau das gilt auch für den Namen Gottes, hier stehen die Konsonanten JHWH und die Konsonanten des hebräischen Wortes für "Herr" ('adonaj). d.h. beim ersten Vokal steht kein reduziertes a (das nur nach wenigen Konsonanten stehen kann, nicht nach j), sondern ein Schwa (wie "atummes e" im Deutschen, also völlig reduzierter Vokal). Wer sich nicht auskennt, liest jhowah, also "Jehova".

Der Name Gottes ist auch Teil von Personennamen, steht dort entweder am Anfang (geschrieben jhow-, gespochen jo-, z.B. in Jo-nathan) oder am Ende (geschrieben jahuw, gesprochen jahu, z.B. Nethan-jahu). Weder das noch die Ableitung in 2.Ms 3,14 (die zu "jahwäh" führt) hat was mit "jehovah" zu tun.

Wenn es die wirklich darum geht, den Namen Gottes nicht zu "ersetzen", solltest du das Wort "Jehova" vermeiden.

Wir könne uns natürlich auch nach dem richten, was wir im NT finden: da wird JHWH stets mit "Herr" (altgriechisch kyrios) wiedergeben. Das tut z.B. die Schlachterbibel. Wenn du unbedingt den Namen lesen will, nimm die revidierte Elberfelder Bibel. aber hüte dich vor Bibeln, die den Namen Gottes durch das Kunstwort "Jehova" ersetzen!

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@helmutwk

Jehova ist eine jahrhundertelang gebräuchliche Wiedergabe des Namens Gottes. In der hebräischen Sprache, die von rechts nach links gelesen wird, besteht dieser Name aus den vier Konsonanten יהוה. Diese vier hebräischen Buchstaben — in der Umschrift JHWH — nennt man Tetragrammaton oder Tetragramm. In Europa wurde Gottes Name auch in dieser Form jahrzehntelang auf Münzen geprägt. Auch an Gebäuden, auf Denkmälern, Kunstwerken, einigen Bibelübersetzungen sowie in zahlreichen Kirchenliedern ist Gottes Name zu finden. S. dazu http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.238

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@wuerstel

Mein lieber wuerstel

Dankeschön, für die Ergänzung

und an unseren Freund helmutwk

ebenfalls vielen Dank für den Rat, wenn er auch etwas spät kommt, denn ich benutze meine Elberfelder Bibel seit etwa 60 Jahren und zwanzig andre Übersetzung ebenfalls.

Insofern kannst Du beruhigt sein, dass ich mich mit dem Namen unseres himmlischen Vaters schon intensiv beschäftigt habe und deshalb wie Millionen andere Bibelkundige auch, bewusst den Namen JEHOVA verwende.

Hier habe ich einige der Gründe dafür zusammengetragen:

http://www.gutefrage.net/frage/der-gottesname-jehova-wird-meines-wissens-nur-von-den-zeugen-jehovas-gebraucht#answer32956183



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Mich wundert, daß ihr euch so schnell abwenden laßt von dem, der euch durch die Gnade des Christus berufen hat, zu einem anderen Evangelium4, 7 während es doch kein anderes gibt; nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!

Galater 1, 6-9

In den meisten anderen Bibelübersetzungen wird "verflucht" übrigens mit "verdammt" übersetzt. Ich habe für dich hier aber die Schlachter2000 Bibelübersetzung zitiert. Normalerweise zitiere ich aus der Einheitsübersetzung oder Gute Nachricht Bibel und in diesen beiden wird das Wort mit "verdammt" übersetzt.

In Judas steht, dass Sodom und Gomorrha "ewig" brennt. Das ist ein Missverständnis des damaligen Sprachgebrauchs: Sodom und Gomorrha brennt nicht ewig, sondern das Ergebnis des Brennens: Das Zerstörtsein, das ist für immer so! Wenn Du die letzten 3 Kapitel in Offenbarung liest, dann wird dort genau beschrieben, wie die letzten Ereignisse ablaufen. Am Schluss heißt es: Von einem Äon zum anderen Äon werden die Bösen - nachdem sie Gottes Allmacht anerkannt hatten - verbrannt werden. Das Ergebnis - nämlich der ewige Tod - wird für immer andauern!

'> In Judas steht, dass Sodom und Gomorrha "ewig" brennt.

Da hast du aber eine missverständliche Übersetzung angeschaut. In Judas V.7 steht, dass Sodom und Gomorrha ein Beispiel sind, indem sie mit einer ewigen Feuerstrafe bestraft werden. Und die Formulierung, die die Sünde beschreibt, die zu dieser Strafe führt, macht klar, dass es nicht um die Städte geht, sondern um ihre Bewohner.

Von ewig brennenden Städten steht nichts im Judasbrief, also gibt es auch keinen Grund, deiner Auslegung zu folgen.

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