Bibelstellen zur Stellung der Frau ( Gesellschaft, Frauenordinantion, Unterdrückung)?

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7 Antworten

Hallo lindadielinda,

viele denken, die Bibel zeichne ein frauenfeindliches Bild. Werden Frauen darin herabgesetzt oder diskriminiert? Erschuf Gott Eva etwa als Mensch 2. Klasse? Nachfolgend möchte ich darstellen, wie die Stellung der Frau in der Bibel tatsächlich beschrieben wird.

- Zum Beispiel bekamen Mann und Frau von Gott denselben Auftrag (nach 1. Mose, Kapitel 1, Vers 28 - 31).

- Das mosaische Gesetzt verlangte z. B. Vater und Mutter zu ehren (2. Mose 20, Vers 12) und forderte Rücksicht gegenüber Schwangeren (2. Mose 21, Vers 22).

- Im Vergleich zu den Frauen vieler anderer Länder genossen Israelitinnen ein großes Maß an Freiheit. Der Mann hatte zwar die Führungsrolle inne, die Frau konnte sich aber ein Feld kaufen und einen Weingarten pflanzen und ein eigenes Geschäft betreiben ( Sprüche 31, Verse 11, 16 - 19).

- Frauen, wie Debora und Hulda wurden von Gott für besondere Aufgaben eingesetzt und Männer von Rang holten sich bei ihnen Rat ( Richter 4, Verse 4 - 8 und 2. Könige 22, Verse 14 - 16 und 20).

- Frauen wurden auch zum Vorlesen des Gesetzes eingeladen (5. Mose 31, Vers 12) .

- Jesus wies Männer an, die Frauen mit Würde zu behandeln, anstatt sie auszunutzen. In Matthäus, Kapitel 5, Vers 28 heißt es:"Ich aber sage euch, dass jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat."
Er unterhielt sich mit Frauen in der Öffentlichkeit und lehrte sie vieles (Lukas 10, Vers 38 - 42).

- Jesus ließ seine Auferstehung zuerst von Frauen bezeugen (Matthäus 28, Verse 1 und 8 - 10), obwohl sich die Apostel damit schwer taten, ihrer Aussage zu glauben (Matthäus 27, Verse 55,56).

Das sind nur einige Beispiele, die zeigen, dass die Frau in den Augen Gottes als sehr wertvoll angesehen wird. Aus der Sicht der Bibel gibt es also keinen Grund, Frauen in irgendeiner Weise zu benachteiligen oder sie gar als minderwertig zu betrachten.

LG Philipp

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Jesus nahm Frauen als ebenbürtige Partnerinnen in den Kreis seiner
Anhänger auf. Oft waren es Frauen, die von der Gesellschaft geächtet
wurden, deren er sich annahm (Lukas 7,37-50Johannes 8,3-11).
Einige Frauen zogen genauso wie die Jünger mit Jesus durch Palästina
und trugen mit ihrem Vermögen zum Unterhalt der Gruppe bei (Lukas 8,1-3). Im Gegensatz zu den Jüngern, die geflohen waren, blieben sie bis zu seinem Tod am Kreuz bei Jesus (Markus 15,40-41). Und schließlich waren es Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, die zuerst die Botschaft von der Auferstehung erfuhren und weitersagten (Matthäus 28,1-8). 

In den ersten Gemeinden hatten Frauen wichtige Ämter inne. Die Grußliste des Paulus in Römer 16,1-16 z.B.
nennt zahlreiche Frauen und ihre Tätigkeiten. Dabei gab es keinen
hierarchischen Unterschied zwischen dienenden und leitenden Aufgaben:
Leitung bedeutete Versorgung. Wegweisend für einen neuen Umgang
miteinander ist Galater 3,26-28: Die Unterschiede zwischen Menschen können keine Rangordnung begründen

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Frauen waren  Oberhaupt der Familie , wenn der Mann außer  Haus war , bei den Tieren und von Wasserloch zu Wasserloch von Weide zu Weide zog. Sie Verwaltete das Geld. die Diener,Mietlinge  und kümmerten sich um die daheim gebliebenen.

Zur Zeit Jesu konnten Frauen Besitz erwerben und Geschäfte machen, aber vor Gericht brauchten sie einen Vormund. 

In der Bibel werden auch  Frauen als starke, selbstständige Persönlichkeiten geschildert . 

Da ist z. B. Debora, die mit großem Erfolg das Amt einer Richterin führte (Richter 4-5). An der Seite ihres Heerführers Barak zog sie selbst mit in die Schlacht, in der die Israeliten siegten. 

Die Prophetin Hulda war so angesehen, dass sie von den Ratgebern des Königs Joschija nach der Auffindung des großen Gesetzeswerks um göttliche Weisung gebeten wurde (2 Könige 22,14-20). 

Das Buch Rut erzählt von der Moabiterin Rut, die nach dem Tod ihres Mannes ihr Land verlässt, um ihre Schwiegermutter Noomi in deren Heimat zu begleiten. Sie sorgt unter schwierigsten Bedingungen für ihren und Noomis Lebensunterhalt, bis sie schließlich den wohlhabenden Boas heiratet und – obwohl sie Ausländerin ist – die Urgroßmutter König Davids wird. 

Die schöne Abigajil handelte klug und beherzt, als sie ohne Wissen ihres Mannes und gegen dessen Willen den fälligen Tribut an David zahlte dafür, dass er ihre Hirten beschützt hatte. Damit wendete sie ein Blutbad ab (1 Samuel 25). 

Jesus nahm Frauen als ebenbürtige Partnerinnen in den Kreis seiner Anhänger auf. Oft waren es Frauen, die von der Gesellschaft geächtet wurden, deren er sich annahm (Lukas 7,37-50; Johannes 8,3-11). Einige Frauen zogen genauso wie die Jünger mit Jesus durch Palästina und trugen mit ihrem Vermögen zum Unterhalt der Gruppe bei (Lukas 8,1-3). Im Gegensatz zu den Jüngern, die geflohen waren, blieben sie bis zu seinem Tod am Kreuz bei Jesus (Markus 15,40-41). Und schließlich waren es Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, die zuerst die Botschaft von der Auferstehung erfuhren und weitersagten (Matthäus 28,1-8). 

In den ersten Gemeinden hatten Frauen wichtige Ämter inne. Die Grußliste des Paulus in Römer 16,1-16 z.B. nennt zahlreiche Frauen und ihre Tätigkeiten. Dabei gab es keinen hierarchischen Unterschied zwischen dienenden und leitenden Aufgaben: Leitung bedeutete Versorgung. Wegweisend für einen neuen Umgang miteinander ist Galater 3,26-28: Die Unterschiede zwischen Menschen können keine Rangordnung begründen.

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Ich denke wer die bibel richtig versteht wird keine unterdrückung finden. Wenn man genau über die stellen im kontext nachdenkt kommt man immer auf den schluss das auch wenn die frau sich mal unterordnen sollte, es zu ihrem wohl und einem friedlichen miteinander dient.

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1 Timotheus 2:11-12 / LUT
Ein Weib lerne in der Stille mit aller Untertänigkeit. Einem Weibe aber gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie des Mannes Herr sei, sondern stille sei.

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Kommentar von Whitekliffs
17.05.2016, 21:32

Hallo Susi

es ist natürlich schon wichtig, das ganze Neue Testament mit einzubeziehen und nicht nur einen Vers.

Es gibt verschiedene Bibelstellen, die klar aussagen, dass halt Männer die Gemeindeleitung haben. Empfindest du das als diskriminierend? Ich nicht. Ich bin froh, dass ich diese schwere Aufgabe nicht auch noch auf mich nehmen muss.

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Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat. Epheser 5,25

Ebenso sind die Männer schuldig, ihre eigenen Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber Epheser 5, 28

Du sollst Vater und Mutter ehren Matthäus 15,4

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet Jesaja 66,13

Ja, ich habe meine Seele gesetzt und gestillt; so ist meine Seele in mir wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter. Psalm 131

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