Bibel verändert? Aber wie?

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22 Antworten

dies hat verschiedene Gründe. Einen werde ich etwas umschreiben.

Sicherlich hat der Eine oder Andere schon mal das Wort Marsmenschen gehört. Einige fragen sich, woher kommt es, denn es stammt noch aus einer Zeit, als noch keine UFOgläubigen umher irrten.

Ich möchte es in IchForm erläutern.

Ich habe eines der frühen Fernrohre und schaue mir den Mars genau an und beschreibe meine Sichtungen. Ich schreibe, daß auf der Oberfläche des Mars auch Linien zu sehen sind. Ein anderer Astronom bekommt meine Aufzeichnungen in die Hand und kann sie nicht lesen, denn er versteht meine Sprache nicht. Er gibt die Texte zu einem Übersetzer, der aber keine Ahnung vom Weltall hat. Der übersetzt das Wort Linien in das Wort Kanäle, da in meiner Sprache das Wort Linie auch Kanal bedeutet. Die Übersetzung geht an den anderen Astronom. Jetzt ließt er, daß ich auf dem Mars Kanäle entdeckte. Kanäle werden aber von intelligenten Wesen geschaffen. So nannte er diese in seiner Schlußfolgerung Marsmenschen.

Andere Frage, meinst Du, daß im Koran das Wort von Mohamed steht? Wie viele Gefährten hatte Mohamed? Über wie viele Jahre wurde alles nur mündlich im Kopf behalten, ohne das es wortwörtlich aufgeschrieben wurde? Wann gab es erste schriftliche Notizen, die nur Gedankenstützen waren? Wann wurde wirklich wortwörtlich das erste mal alles komplett festgehalten. Eineindeutig lesbar ohne Vorkenntnisse? Wieviele der Gefährten hatte ihre eigene Version des Koran verbreitet. Wie viele haben sich bis heute durchgesetzt? Warum gibt es heute noch Sunniten und Schiiten? Muß man bei der Frage, wie aus Sicht der Muslime... nicht anders herum rangehen?

Entschuldige bitte, wenn ich mit Fragen antworte. Aber nur wer die richtigen Fragen stellt, kann auch die richtigen Antworten bekommen. Siehe meine Antwort im schlimmsten Fall als Hilfestellung.

Gute Fragen über die man sich Gedanken machen muss. Für mich fängt es zum Beispiel schon mit der Steinigung an. Die Steinigung eines Ehebrechers wirst du nie im Koran finden. Es gibt darüber keinen Vers, nur Hadithe. So wird behauptet das der Steinigungsvers auf ein Blatt geschrieben wurde und man es unter dem Bett von Mohammed bewahrt hat. Nach dem Tot Mohammed´s wollte man es unter dem Bett hervor holen aber es sein von einer Ziege zerkaut worden. Es berichtete also jemand darüber und man musste es einfach glauben. Da frage ich mich natürlich was bitte eine Ziege im Schlafzimmer von Mohammed macht und woher man eigentlich wusste das es eine Ziege war!? Hier könnte man jetzt Spekulieren ob sich da nicht etwas ausgedacht wurde und wenn das so wäre, wiso sollte dann nicht auch etwas im Koran stehen das falsch ist.

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Ein sehr gläubiger Moslem, Dr. Nabeel Qureshi hat sich diese Frage auch gestellt und nachstudiert. Er kam zu dem Schluss - so auch ich, die ich die "Quellen" der Moslems versucht habe nachzustudieren - dass die Bibel nicht verändert wurde. 20 000 Fragment aus der Zeit zwischen 120 n.Chr. bis 350 n.Chr. belegen, dass die Schriften nicht verändert wurden, sondern wortgetreu geblieben sind - trotz unterschiedlichster Sprachen, von den Überlieferungen in versch. Ländern. Die Urquellen des AT sind noch älter. Sogar nichtgläubige Wissenschaftler sagen, dass die einzelnen Buchstaben, die dann und wann unterschiedlich waren, auch mal einzelne Wörter so unerheblilch sind, dass die Bibel so gut wie 100 prozentig erhalten ist. Die Aussagen des NT berufen sich unter anderem auch auf Dinge, die im AT zu finden sind.

So sind die verschiedenen Aussagen des Korans im Gegensatz zur Bibel nicht verständlich, dass nun statt Isaak Ismael beinah geopfert werden sollte. Der Koran behauptet zwar, Christen würden an mehrere Götter glauben, doch die Bibel sagt im NT sogar mehrmals, dass es EIN Gott ist. Und die Bibel lehrt, ER sei ins Fleisch gekommen. Das ist eine völlig andere Aussage als die der Koran behauptet. Da die vielen vielen Fragmente des NT so alt sind und so übereinstimmend sind und unverändert, ist es nicht erklärbar, dass der Islam lehrt, die Bibel würde als solche verfälscht. Sie zitieren viel aus dem AT teilweise. Aber dennoch ist es verwunderlich, dass sie an die Ursprünglichkeit der Psalmen glauben, nicht aber an die Urspr.keit der Jesajarolle, die nachweislich von 550 ca. VOR Chr. Geburt stammt, bzw. die älteste erhaltene Rolle auf ca. 250 VOR Chr. Geburt datiert ist. Mit Sicherheit. Und darin wird der Tod Jesu und die Schläge und alles was mit ihm passierte beschrieben. Jesu Tod und Auferstehung ist der Mittelpunkt der Anfeindung seitens der Moslems. Denn das lehrt der Koran, ca 850 Jahre nach der ältesten Jesajarolle nicht, sondern er hätte gesund gelebt....sei nicht getötet worden. Der große Konflikt begründet sich aus der Bibel schon im 1. Mose. Die Halbbrüder Ismael und Isaak: Ismael wird sich immer gegen Isaak stellen. Die Araber sehen sich als Nachfolger Ismaels, die Juden von Isaak, der Vater Jakobs, der Israel genannt wurde. Und aus dem Geschlecht (Isaak - Juda) stammt Jesus. Aber schaut euch doch auf youtube Dr. Nabeel Qureshi an, er geht ebenfalls in die Tiefe. Über historisch archäologische Beweise unter anderem fand er zu dem Glauben an Jesus und dessen Kreuzestod, die Erlösung für unsere Sünden. Und dieser Nabeel - der war als gläubiger Moslem wirklich kritisch. Niemals wollte er weg vom Islam, den er eigentlich positiv erlebt hatte, soweit ich mich erinnere. LG

Das frage ich mich auch. Vor allem, wie soll es möglich sein ein Buch, dass sich von Portugal bis nach Südchina verbreitet hat, einheitlich zu verfälschen? Dann hätte man alle Bibeln der Welt einsammeln müssen und diese alle verfälschen. Das wäre ein organisatorischer Aufwand, der gar nicht zu bewältigen ist, schon gar nicht in der Antike.

Außerdem wer hätte die Bibel verfälschen können und wer hätte davon etwas gehabt? Hätte die Aktion nicht von allen anderen bemerkt werden müssen und hätte dies nicht zu Streitigkeiten und Kriegen geführt?

Nun, unsere Wissenschaftler haben zu seinem Ereignis noch nichts gefunden...

Nimms doch mit Humor. Stell dir vor, erst erscheint Gott persönlich und spricht mit Moses od. Abraham. Später schickt er noch seinen Sohn mit einem neuen Evangelium und dann nur noch einen Engel. Ja und dann wird behauptet der Engel hat Recht und die anderen haben verfälscht. Fast wie im richtigen Leben. Der Azubi hat Recht und der Chef nicht. Ich will gar nicht wissen, was für Botschaften kommen, wann endlich der Engel Aloisius ankommt. Bekanntermaßen sitzt der ja noch im Hofbräuhaus und ist auch mit göttlichen Botschaften unterwegs.

Mit Humor, aber dennoch hintergründig!

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http://tegia.wordpress.com/2011/10/04/der-islam-in-der-bibel/ Und die Verse die du zitiertest, sind auf das Quran bezogen. In der Seite die ich verlinkte, ist nur der oberste Teil von Belang, aber der Rest ist auch sehr interessant. Also viele Muslime in den arabischen Ländern werden sagen, dass die Juden etwas mit der Verfälschung zu tun hatten. Also ich weiss nicht ob es wirklich so war, aber was ich für wahrscheinlicher halte, ist dass die Kirche Stellen die ihre Machtposition schwächen könnte wegliess. Und da ein grossteil der Bevölkerung Europas im Mittelalter Analphabeten waren, war es die perfekte Voraussetzung.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Mit freundlichen Grüsse

TK

Keine Fälschung - ist ein Übersetzungsproblem.

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Das die Bibel verfälscht wurde ist eigentlich nur eine Propagandaschlacht von Muslimen. Fakt ist, die einzig bewiesene Verfälschung kam von den Muslimen/Islam selbst, indem sie ein gefälschtes Evangelium in die Welt setzten, es wurde Barnabsevangelium genannt. Die Bibel ist durch unterschiedliche Berichtserstatter mit Schnittstellen bewiesen. Gleichsam beweist sich die Bibel mit historischen Belegen. Dies alles lässt der Koran vermissen. Der Koran wurde von einem Menschen diktiert. Widersprüchlichkeiten, Beweise oder überschneidende Darstellung gibt es nicht. Hierzu hat der Islam natürlich das Problem, dass man die Gegenfrage stellen kann, ist der Koran die Phantasie eines Mannes. Um diese Frage zu umschiffen, wurden schon immer Ablenkungen inszeniert, wie halt zum Beispiel das Barnabasevangelium. Man lenkt lieber ab, statt eine Klärung zu vollbringen, ....wobei....gerade diese Klärung dürfte dann wohl das Problem sein. Altes deutsches Sprichwort: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen

Der Koran ist von Allah ANGEBLICH geschrieben, also nicht interpretierbar sondern wörtlich für immer gültig. Schlimme Sätze für den heutigen Menschen behalten also ihre Gültigkeit. Allah ist willkürlich, und der Gläubige muss sich dem unterwerfen. (Die anderen auch, und u.a. daraus leitet sich der Weltherrschaftsanspruch des Islams ab)

Die Bibel ist von Menschen geschrieben, die von Gott inspiriert waren, aber sie können Fehler gemacht haben. Die Bibel muss also interpretiert werden im Sinne von “Was sagt uns das heute?

Es ist also möglich, dass fürchterliche Sätze in der Bibel stehen, sie haben für den Menschen keinen bindenden Charakter. Der Mensch ist seinem Gewissen und der Vernunft verantwortlich. Denn, und das ist der entscheidende Satz: Gott ist vernünftig, Gott ist Vernunft.

Darum ist das Christentum verträglich mit der modernen Demokratie.

Gott ist vermünftig, Gott ist Vernunft.

Ich eine Überlegung wert.

Handelt es sich wirklich um "göttliche Vernunft", ok

Ist der Maßstab menschiche Vernunft, dann hat sich folgendes erfüllt:

  1. Mose 3: Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und **ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

Erkennen i.S. von "auf Recht und Unrecht ekennen", also festlegen, was richtig und falsch ist (Ein Richter "erkennt" auf ein bestimmtes ein Straßmaß)

Damit stehen menschliche Entscheidungen über den göttlichen. Im Übrigen ist dies eine Voraussage Satans der wegen solchem in die Vernichtung gehen wird. Und nicht nur er.

Die "universelle Streitfrage lautet ja: "Hat der allein wahre Gott das Recht Maßstäbe zu setzen oder nicht?"

LG

Jens

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@JensPeter

Guten Morgen :) werde da weiter drüber nachdenken :.. euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden.....im Zusammenhang mit:.........Damit stehen menschliche Entscheidungen über den göttlichen....

spontan denke ich...wir sind somit allein immer für unser Handeln, wie Nichthandeln ( Untätigkeit in Mitverantwortung) verantwortlich....wünsche Dir einen schönen Tag...himako

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Hallo! Aus der Sicht von Muslimen gab es zwei verschiedene Wege, auf denen die Thora verfälscht bzw. Recht ins Gegenteil verdreht, d.h. Weißes schwarz und Schwarzes weiß gemacht wurde - gehe davon aus, dass Du eine solche gravierende Verfälschung meintest - und es sind die selben Wege, auf denen z.B. auch der Koran* verfälscht wurde. Um nicht einseitig zu erscheinen, wäre eine Gegenüberstellung dieser an und für sich völlig normalen Textverderbnis in beiden Quellen nötig, es ist hier aber nicht genug Platz [5000 Zeichen] um diese Phänomene ausreichend verständlich darzustellen - habe es eben ausprobiert, er reichte nur knapp für die grobe Beschreibung der einen Möglichkeit!

Es dürften - nicht nur bei Dir - auch nicht unerhebliche Wissenslücken zur Thematik existieren, dass entsprechende Andeutungen bzw. Kurzfassungen mit Beispielangaben [wie z.B. "der eine Weg sind Übersetzungen bzw. Übertragungen in andere Sprachen oder Dialekte mit absichtlichen oder unabsichtlichen Änderungen, wobei die ursprüngliche Version nicht (mehr) erkennbar ist" mit Verweis auf (Vulgata) Exodus 3:12 im Zusammenhang mit der Schreibweise bzw. Vokalisation jenes arabischen Wortes, das nicht in allen Koranübersetzungen mit "Thora" wiedergegeben wird / "der andere Weg sind spätere (?) Ein- bzw. Abteilungen von Texten in Versen, die ursprünglich (?) gemeinte, vom Autor beabsichtigte Aussage verfälschend und ins Gegenteil verdrehend, seien sie absichtlich oder unabsichtlich entstanden" mit Verweis auf (alle Ausgaben) Genesis 1:29f & 9:3 im Zusammenhang mit Koran, Sure 3:93f] zur Beantwortung Deiner Frage wohl ohne Nutzen bleiben.

Wenn Du Interesse an einer verständlichen und erschöpfenden Antwort hast, könnten wir (zusammen) versuchen, hier über die Kommentarfunktion (tatsächlich immer 5000 Zeichen?) eine ausführlichere Erörterung - gemäß etwaiger Fragen von Dir zu Details der Angelegenheit - auf die Reihe zu bringen.

?

*Der Koran wurde primär in mekkanischem Arabisch offenbart, um die "Mutter der Städte" und jene ringsumher zu warnen, klar und deutlich, ohne Widersprüche; doch diese Sprachversion des Korans war nur eine unter sieben offiziellen und gleichberechtigten Varianten auf der arabischen Halbinsel und jeder sollte an dem Wortlaut festhalten, wie er ihn gelernt hatte. Unter dem ersten Kalifen Abu Bakr wurden dann aber nicht die seinerzeit schon vorhandenen schriftlichen Korane ausgewertet, sondern im ganzen von ihm unterworfenen arabischen Reich die Aufzeichnungen und Fragmente von Suren und Versen etc. eingesammelt, ungeachtet zwischenzeitlich eventuell abrogierter Verse abgeschrieben, der Länge nach geordnet und die originalen Vorlagen anschließend vernichtet. Heraus kam ein "mehrsprachiger", chronologisch wirrer Koran mit Auslassungen und Hinzufügungen, den es vorher noch nie gegeben hatte und den viele Menschen nicht mehr verstanden, darunter selbst Umar, der zweite Kalif [Quelle: Sunna]. Die Auswirkungen halten bis heute an: von den vier noch verwendeten, regionalen Koranversionen, die dem Exemplar Abu Bakrs zugeschrieben werden, kennen zwei ein Existenzrecht Israels, zwei weisen ein solches zurück. Dieser Zwiespalt war entstanden durch die unberechtigt einverleibte, nur für diese verständliche schriftliche Überlieferung einer bestimmten Gemeinde und der mündlichen Tradition anderer Gemeinschaften: Beispiel im Text oben ("Wortspiel" / "Thora"); in direktem Zusammenhang damit eine Verfälschung der Thora, quasi dadurch erst provoziert: Beispiel im Text oben ("populum" / "populum meum").

Nachtrag:

Einfach unmöglich! Der Ordnung und des Friedens halber ein mehr oder weniger abgeschlossenes biblisches Gegenstück zur unheilbaren (?) Zerstörung von Aussagen durch abweichende Parallelüberlieferung, dem knappen Platz wegen aber auf ein Thema verbogen, von dem die Muslime - anders als wie bei den Angelegenheiten zum Palästinakonflikt - in der Regel weder Ahnung noch Interesse haben; dies zwar entgegen der von Dir unter "Ps" nachgeschobenen Zielrichtung Deiner Frage, das Problem mit dem Samaritanus, dessen Tempel auf dem Berg Garizim, ist aber kein nur auf Juden und Christen beschränktes Geheimnis!

Der Kirchengelehrte Hieronymus [sein Übersetzungswerk ca. 393 nach abendländischer Zeitrechnung / etwa 260 Jahre vor der Hidschra] hatte eine recht junge Form des hebräischen Textes der Juden ins Lateinische übersetzt - jung genug, dass sich masoretische Angaben über das zahlenmäßige Vorkommen bestimmter Wörter in diesem Text auch noch nach 500 Jahren, in späteren jüdischen Manuskripten finden, in Handschriften, deren Wortlaut in den dazwischenliegenden Jahrhunderten aber geändert wurde, so dass die überlieferten und ungeprüft übernommenen Zahlenangaben nicht mehr dazu passen, und alt genug, um diese (unbedeutenden) Änderungen im "Masoretischen Text" als solche belegen zu können. Hieronymus' Übersetzung, zwar an mehreren Stellen dogmatisch umgefärbt, damit's zur kirchlichen Lehre von der Erbsünde passt, die weder die Juden, noch deren Schriften kannten, war im Großen und Ganzen akzeptabel (Frage ist nur, von welcher Vorlage genau: Septuaginta oder Textus Masoreticus, denn schon die LXX hatte manche im Hebräischen mehrdeutige Wörter und Formulierungen falsch wiedergegeben), richtete sich, zusammen mit dem Masoretischen Text, aber gegen frühere Veränderungen, z.B. die auch von Jesus [Johannes 10:34ff] angesprochene, gewichtige aber exegetisch nachvollziehbare Umdeutung in Deuteronomium 32:8 (Septuaginta: Grenzen nach der Zahl der "Söhne Gottes" / Textus Masoreticus & Samaritanus: Grenzen nach der Zahl der "Söhne Israels") oder - hier zusammen auch mit einer überarbeiteten Septuagintaversion - gegen den anderslautenden Dekalog im Samaritanischen Pentateuch, ebenso von Jesus [Johannes 4:19-26] kommentiert, aber wieder nur unzureichend. Diese Frage ist bis heute für die meisten Theologen ungeklärt!

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@joejac

PS: Kann es sein, dass Du diese Deine Frage von Grund auf verkehrt angegangen bist, eigentlich nicht das wissen wolltest, worauf es keine Antwort geben kann, nämlich wie sich die Muslime den (vermeintlichen!) Widerspruch erklären, dass die Thora und der Koran verfälscht wurden, bei gleichzeitiger Versicherung, dass Thora und Koran von Gott stammen und niemand seine Worte ändern könne [dass das "Original" wohlverwahrt bei Gott ist und von keinem Menschen verändert werden kann, wäre nicht mal ein schwacher Trost für das, was die meisten Menschen Dank der ersten drei (sunnitischen) Kalifen in den Händen halten müssen], sondern - wie auch schon im Evangelium [Matthäus 5:18] angeschnitten - warum niemand, trotz einiger Versuche wie z.B. dem mit dem "Elefanten", dem Koran ähnliches, auch nur eine Sure oder einen Vers selbst zusammendichten könnte, d.h. auf welche Art und Weise nicht nur bei der Thora, auch beim Koran sichergestellt worden war, dass man kein Wort im Text hinzufügen oder auslassen würde ohne dass dies bemerkt und richtiggestellt werden könnte.

Das wäre aber eine andere Frage und - meinerseits - auch nicht unbeantwortbar: Systeme, mit denen sichergestellt wurde, dass keine nachträglichen (heimlichen) Veränderungen an Texten vorgenommen werden könnten, gab es in der Antike mehrere - eines davon wurde auch bei Thora & Koran umgesetzt; Jesu Worte waren kein "Gleichnis" oder nur im übertragenen Sinne, nicht wörtlich zu verstehen, sondern so gemeint, wie er sie gesagt hatte!

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Deine Frage beweist, dass du kritisch mitdenkst im Streit um die Wahrheit der Religionen bzw. ihrer Anhänger untereinander. Bedauerlicherweise liegen bis jetzt keine Antworten von Muslimen vor, also gerade jener Religionsanhänger, welche die Authentizität der Bibel bestreiten bzw. ihrem Inhalt die "Fälschung" zuschreiben. - Vielleicht kann man dies bereits als Eingeständnis einer Zwecklüge werten, um den Wert einer zeitlich nachgeordneten Religion zu erhöhen und tatsächlich als "endgültiges Wort Gottes" zu rechtfertigen. - Vielleicht aber wagt ja noch ein aufrechter Muslim eine Argumentation für die vielverbreitete These.

Umso interessanter finde ich, dass getreu dem bekannten Sprichtwort "wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte" nun eine andere Glaubensgruppe - die Zeugen Jehovas das Wort ergreifen, um "als vermeintliche Christen" die Fälschung der Bibel nachzuweisen. - Zu offensichtlich liegt darin aber für mich der Versuch, Ihren eigenen religiösen Sonderweg, welcher sie weltweit zur Sekte gestempelt hat, als die einzig richtige und "wahre" Auslegung der Bibel ins Rampenlicht zu setzen.

Damit sind wir in der Beantwortung deiner Frage kaum weiter, haben sie aber um noch eine Fragenvariante erweitert.

Ich jedenfalls glaube nach dem mir bekannten Herkunftsweg der Bibel an ihre essentielle Wahrheit und sehe an keiner Stelle die Gefahr, dass dem zu glauben und nachzufolgen "in die Hölle" führen könnte. Definitiv wird jedoch die Menschheit Wahrheit von Lüge erst dann gelten lassen, wenn sie vor dem Resultat steht. - Solange bleibt es ein Wagnis sich für einen Glauben, für eine Religion, als "der wahren Religion" zu entscheiden.

Es gibt ältere und neuere Handschriften - aber nimm nur mal die Jesaja-Rolle: Sie beweist, dass die Bibel eben NICHT verändert worden ist! Ich frage mich auch, wie denn Christen und Juden sich nach der Bibelzusammenfassung mit Orthodoxen und Katholiken im 5.-6.Jahrhundert von China bis Südamerika hätten zusammensetzen sollen, und die Bibel hätten verfälschen sollen!

Liebe MonicaLang! Super Ausführung vor Deiner Frage!

Die meisten Muslime geben zu, wenn sie ehrlich sind, dass nirgendwo im Koran steht, dass die Bibel verfälscht wurde, sondern die Auslegung und Interpretation! Muslime wissen ganz genau, dass es echte und falsche Christen gibt. Und alle Christen wissen, dass die 10 Gebote von der katholischen Kirche verändert worden sind - und trotzdem halten sich fast alle Kirchen an die Sonntagsfeier, - statt - wie in der Bibel - an den biblischen Sabbat (youm il sabt = 7. Tag in Arabisch, Shabbat in Hebräisch, sabado in spanisch...) . Ebenso wurde das Bilderverbot im Katechismus abgeschafft - und da es dann ein Gebot weniger wäre, wurde das 10. Gebot geteilt. Das wissen gebildete Muslime genauso gut, wie gebildete Christen... Die Frage lautet doch: Wer lebt als wahrer Christ, den die Muslime - laut Aussage im Koran - fragen sollen?

Ich wette du bist 7-Tags-Adventistin?

Deine Behauptung trifft zumindest nicht zu, denn in der "katholischen Bibel" steht nach wie vor drin, dass das der Sabbat gehalten werden muss. Die interessante Frage ist nur, ob dieses Gebot für Christen nach wie vor bindend ist, denn zweifelsohne bezieht es sich auf die Juden.

Problematisch finde ich es eher, dass vereinzelte Christen -wie die besagten Adventisten- das Christentum mit der Einhaltung des Sabbats stehen und fallen sehen. Eine Forderung die völlig übetrieben und m.E. dem jesuanischen Gedankengut wiederspricht.

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Hallo MonicaLang,

wenn ich über die Frage nachdenke fällt mir dazu folgendes ein – und das halte ich für eine der wichtigsten Fragen, die es überhaupt gibt:

Vom Stammvater Abraham (Ibrahim) ausgehend bildete sich (in alphabetischer Reihenfolge) der christliche, jüdische und moslemische Glaube. Das ist unbestritten.

Somit stellen die Bücher Mose für alle drei Weltreligionen bis Abraham eine gemeinsame Grundlage. Diese beruht auf den Büchern Mose (Mosche). Diese müssen ja daher übereinstimmen: Der selbe Gott, der selbe Prophet Mose.

Dort finden sich nachweislich folgende Textpassagen:

(Der Name Gottes steht in den alten Schriften mit den Buchstaben „JHWH“ geschrieben und werden heute „Jehova“ oder „Jahwe“ ausgesprochen)

  1. Mose 12:7 Jehova erschien nun dem Ạbram und sprach: „Deinem Samen werde ich dieses Land geben.“ Danach baute er dort Jehova, der ihm erschienen war, einen Altar. 8 Später zog er von dort zur Berggegend östlich von Bẹthel und schlug sein Zelt so auf, daß Bẹthel im Westen [lag] und Ai im Osten. Dann baute er dort Jehova einen Altar und begann den Namen Jehovas anzurufen.

Später erklärte Gott bzw. Allah (= Gott auf Arabisch):

(2. Mose 3:15) . . .‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott Ịsaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation.

Nun zur Frage: Wurde die Bibel verändert?

Leider JA:

Aus Gründen, auf die ich hier bewusst nicht eingehen will wurde der Name Gottes aus der Bibel schändlicher Weise gestrichen und im wesentlichen durch „HERR“ ersetzt. „Herr“ ist genau wie „Gott“ (Allah) nur ein Titel, kein Name.

Der Prophet Jesus, anerkannt bei Christen und bei Muslim, wurde aus dem israelitischen Stamm Juda geboren. Wen betet er gemäß dem heiligen Buch an und wer ist in Wahrheit sein Gott?

(Johannes 17:1) . . .Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: „Vater, . . .

(Matthäus 26:39) . . .Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist,. . .

(Johannes 20:17) 17 Jesus sprach zu ihr: „Hör auf, dich an mich zu klammern. Denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren. Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “

Einer der Vorfahren Jesu ist unbestritten Abrahm. Jesus betet den gleichen Gott wie sein irdischer Vorvater Abraham an.

(Matthäus 1:17) . . .Alle Generationen von Abraham bis David waren also vierzehn Generationen und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Generationen und von der Wegführung nach Babylon bis zum Christus vierzehn Generationen.

Jesus sprach auch von Abrahm, z.B. hier:

(Matthäus 8:11) 11 Ich sage euch aber, daß viele von östlichen Gegenden und westlichen Gegenden kommen und mit Abraham und Ịsa·ak und Jakob im Königreich der Himmel zu Tisch liegen werden,

Interessant ist, das er in einem Gebet kurz vor seinem Tod folgendes betete (hier auszugsweise):

Johannes 17:6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. . . . . . . 8 sie haben wirklich erkannt, daß ich als dein Vertreter ausgegangen bin, . . . 11 Heiliger Vater, wache über sie um deines Namens willen,. . . 12 . . .Als ich bei ihnen war, pflegte ich über sie zu wachen um deines Namens willen, den du mir gegeben hast;. . . 25 Gerechter Vater, die Welt hat dich tatsächlich nicht erkannt; ich aber habe dich erkannt, und diese haben erkannt, daß du mich ausgesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“

Jesus spricht davon das die Welt Jehova nicht „anerkennt“ '(i.S.von "erkennen" und "anerkennen").

Im letzten Vers spricht er davon, das er den Namen nicht nur bekannt gegeben hat sondern - und das ist das Wichtigste: „Bekannt geben wird!“

Wie soll das sein – kurz vor seinem Tod?

→ Teil 2

→ Teil 2

Natürlich bei seiner Wiederkunft im größten Ausmaß. Im Zusammenhang damit steht auch was der Prophet in Matthäus 24:14 sagt: „Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“

Heute gibt es immer mehr Bibeln, in denen der Name des allein wahren Gottes wieder eingeführt worden ist (siehe Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas, die Evangelistische Bibel (siehe Bibelserver) oder die neue King James Bibel, Interlinearübersetzung der Stuttgarter Bibel vom Hänsler - Verlag) u.a.

Es soll also hier festgehalten werden:

„Die Bibel ist im wesentlichen unverändert belassen worden – abgesehen von Ungenauigkeiten bei den Übersetzungen – bis auf den Namen Gottes. Der wurde zunächst heraus gestrichen und ersetzt, heute wird er wieder ein einigen Bibel wieder eingeführt.“

Der Gerechtigkeit halber muss allerdings auch auf folgendes Aufmerksam gemacht werden:

Der Koran enthält Teile vom Buch Mose. Teile, die enthalten sein müssten habe ich oben zitiert. Abraham rief nachweislich Jehova Gott mit Namen an.

Wurden im Koran diese Teile vom Buch Mose verändert und dort ebenfalls der Name Jehovas durch Allah ersetzt? Als Mohammed den Koran, erhielt war der Name Jehovas in der Bibel bereits durch „Herr“ ersetzt. Soweit ich weis enthält der Koran nicht den Namen Gottes, JHWH!

Abraham, ein Freud Gottes, rief diesen mit Namen an und Jehova kannte Abraham mit Namen! Das kann und darf weder in der christlichen noch der muslimischen Welt ignoriert werden!

Allerbeste Grüße JensPeter

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@JensPeter

Hallo Izreflexxx,

hier die Antwort auf Deine sieben Feststellungen:

zu 1: Fakt: JHWH ist überwiegend durch „HERR“, „der Herr“, „Adonai“ oder „Gott“ ersetzt. JHWH erscheint im hebräischen Text 6828mal als יהוה (JHWH oder JHVH), das ist belegt. Die Frage hier lautet: „Wurde die Bibel verändert“. Nur diese Frage habe ich beantwortet.

Interessieren die Gründe wirklich, warum der Name gestrichen und ersetzt wurde, dann könntest Du ja hier dazu eine Frage stellen. Ich denke, meine Antwort ist umfangreich und lang genug.

Im Übrigen findest Du in Deinen eigenen Feststellungen Nr.2 bis 7 viele Gründe benannt, warum der Name gelöscht und durch Titel ersetzt wurde. Es ist immer gut wenn man nach den Gründen forscht.

Einen Namen zu verschweigen ist auch eine Form, ihn in unwürdiger Weise „zu gebrauchen“.

zu 2: Deine persönliche Bibelkaufentscheidung hat nichts mit der hier aufgeworfenen Frage zu tun. Was das Aussprechen des Namens anbelangt: Jesus wurde auch nur im Griechischen so „genannt“, hebräisch spricht sich sein Name anders aus.

Dazu ein Beispiel: Ob jemand von „Botzen“ oder „Bolzano“ spricht – es ist immer klar, welche Stadt gemeint ist. Nennt man sie aber nur „Stadt“, ist unklar, welche Stadt gemeint ist.

Spricht jemand von Jehova, ist klar wer gemeint ist. Spricht jemand von „Gott“, muss das nicht zwingen Jehova Gott sein. Was die Bibel dazu sagt, ist bereits oben ausgeführt.

Der Name „Jesus“ bedeutet „In Jehova ist Rettung“. Schon hier weist das „JE“ auf die richtige Aussprache des Namens des allein wahren Gottvaters hin.

zu 3: Es stimmt, in den hebräischen Schriften steht nicht „Jehova“. Aber es steht dort JHWH (weil a, e, i, o, u nicht geschrieben wurden). Schreibt man „Herr“ statt „JHWH“ ist das eine Änderung.

zu 4: Der Vorhalt „Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass dies [den Namen Gottes zu gebrauchen] für die Versammlung Gottes in dem gegenwärtigen Zeitalter geboten wäre“ steht im krassen Widerspruch zum Mustergebet, das uns Christus Jesus lehrt: „Vater Unser, DEIN NAME WERDE GEHEILIGT“. In diesem Mustergebet sind die wichtigsten Dinge logischer Weise als erstes angeführt.

zu 5: Auf den Punkt kann ich gern eingehen. Danach ist hier aber nicht gefragt. Bitte stelle ggf. eine Frage dazu, dann kann ich antworten. Beim Schulaufsatz würde sonst der Kommentar dabei stehen: „Thema verfehlt“. Uns Zeugen wird sowieso vorgehalten, das unsere Antworten oft zu umfangreich sind.

zu 6: Siehe o.a. Zitate aus der Bibel. Im Übrigen: Für welche Eigenschaften JHWH steht, geht aus der Bibel eindeutig hervor.

zu 6 Nachtrag: Jehova Gott ist ohne Anfang, Jesus ist sein Schöpfungswerk, der Erstgeborene. Verkündigt hat Jesus schon immer, selbst in Zeiten vor Alters. Jesus betet zu seinem „Lebengeber“ = Vater und er betet zu seinem und unseren „Gott“. Wo liegt das Problem?

→ Teil 2

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@JensPeter

→ Teil 2

zu 7: Die wichtigste Frage in der Bibel?

An folgendem hat sich nichts geändert und wird vollständig erfüllt werden:

Hesekiel 36:22 „Darum sprich zum Hause Israel: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Nicht um euretwillen tue ich [es], o Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, wohin ihr gekommen seid.“ ‘ 23 ‚Und ich werde meinen großen Namen gewiß heiligen, der unter den Nationen entweiht worden ist, den ihr in ihrer Mitte entweiht habt; und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚wenn ich mich unter euch vor ihren Augen heilig erweise. 24 Und ich will euch aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden. 25 Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden; von all euren Unreinheiten und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet. 28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden.‘ 29Und ich will euch von all euren Unreinheiten retten und dem Korn zurufen und es mehren, und ich werde keine Hungersnot über euch bringen. 30 Und ich werde den Fruchtertrag des Baumes gewiß mehren und den Ertrag des Feldes, damit euch nicht mehr die Schmach der Hungersnot unter den Nationen zuteil wird. 31 Und ihr werdet sicherlich eurer bösen Wege und eurer Handlungen gedenken, die nicht gut waren, und ihr werdet bestimmt Ekel über eure eigene Person empfinden wegen eurer Vergehungen und wegen eurer Abscheulichkeiten. 32 Nicht um euretwillen tue ich [das]‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚das sei euch kundgetan. Schämt euch und fühlt euch gedemütigt wegen eurer Wege, o Haus Israel.

Satan hat zu allen Zeiten den Namen Jehovas bekämpft und möchte das dieser Name der Vergessenheit anheim geben wird, das er „totgeschwiegen“ wird.

LG

Jens

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@JensPeter

Da du scheinbar nicht so Lust hast auf kritische Anfragen einzugehen, fasse ich mich kurz:

  1. Fraglich ist weshalb. Dreh' mir bitte nicht die Worte im Mund herum, indem Du mir eine Feststellung unterschiebst, die Deine eigene ist. So finde ich das etwas unfair. Die einen ersetzen JHWH durch "Jehova", die anderen durch HERR. Fakt ist, dass beides da nicht steht. Jehova ist somit ja auch eine Veränderung. Einen Namen verschweigen kann nur, der ihn kennt. Und da ihn niemand kennt, verschweigt ihn auch niemand.

  2. Was für Jehova" gilt, das gilt erst recht für "Gott". Letzteres dürfte geläufiger sein. Wievielen Menschen bist Du in unserem Kulturkreis begegnet, die nicht wussten, dass mit "Gott" der Schöpfergott der Bibel gemeint gewesen wäre? Lass mich raten: Null? Das Problem ist konstruiert. Jeder weiß, wer damit gemeint ist. Das ist im Übrigen keine Spekulation. Ihr seid nicht die einzigen, die mit Menschen über JHWH sprechen...

  3. Schreibt man Jehova statt JHWH ist das auch eine Änderung.

  4. Hast du dich dann nie gefragt, weshalb dann nicht die ganze Christenheit (ich benutze das Wort im originalen Wortsinn) so handelt, wie sie es deiner Meinung nach tun müsste? Das Gebet des Herrn ist ja doch recht bekannt, sollte man meinen, oder? So offensichtlich kann der Widerspruch ja gar nicht sein. Es gibt keine unwichtigen Anliegen in diesem Gebet. Geh auch bitte mal auf das Vorwort der Bibelübersetzer ein. Das ist doch ein stichhaltiges Argument.

  5. und Sechstens Der Gedanke, den ich hier herausstelle ist fundamental wichtig. Man hört oft von Leuten deiner Provenience, dass Christen nicht tun, was Jahwe von uns verlangt. Dann werden Bibelstellen angeführt, die das scheinbar belegen. Und dann wird gesagt: "Sie machen ja nicht seinen Namen bekannt (erzählen den Menschen nicht, dass Gott Jehova heißt)" oder "sie heiligen seinen Namen ja nicht (sie benutzen ihn nicht)". Wenn man unberücksichtigt lässt, dass der Name Gottes, Gott selbst IST und bei "Name" immer vorrangig an das Rufmittel denkt, dann kann man so urteilen (aber auch nur dann).

Siebtens: Die Bibelstelle kenne ich natürlich auch. Ist dir schon mal aufgefallen, dass es um ISRAEL geht? Das sich noch bekehren muss? Das aus allen Nationen in sein LAND (Boden geht auch, aber ist etwas merkwürdig) gebracht wird? Passt gut zu Römer 11. Ganz Israel wird errettet werden, wenn die Vollzahl aus den Nationen eingegangen ist. Und Sacharja 12 passt auch gut. Dass Satan den Namen Gottes in Vergessenheit geraten lassen will, ist doch wohl eher eine Vermutung. Komm jetzt bitte nicht mit der Schlange, die Eva mit den Worten verführte... So vergesslich kann Eva gar nicht gewesen sein, als dass sie daraufhin den Namen Gottes vergessen hätte können... Die viel interessantere Frage ist: Siehst Du in mir jemanden, der ihm bereitwillig bei seinem Vorhaben dient?

LG

izreflexxx

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@izreflexxx

Hallo Mensch, :-)

wie ist das so, wenn man einen "Gedenknamen" bewußt nicht verwendet, Mensch?

Natürlich ist die Bibel durch die Verwendung von Jahwe oder Jehova verändert. Das kommt von den in meiner Antwort erwähnten Übersetzungsproblematik. JHWH ist so nicht sinnvoll auszusprechen.

So klingt Dein Ansinnen sehr fundamentalistisch - demgemäß wäre es (siehe Koran) nur erlaubt in Hebräisch oder Griechisch zu lesen. Jede Übesetzung verändert, das ist bekannt.

Auch "Jesus" schreibt sich Griechisch anders. Das ist mit der gestellten Frage aber nicht gemeint. Es dreht sich um Änderungen, welche die Logik des Textes ändern könnten oder Änderungen, welche die Aussage des heiligen Buches ändern könnten.

Hier dazu ein Beispiel:

Einheitsübersetzung:

Psalm 110:1 [Ein Psalm Davids] So spricht der Herr zu meinem Herrn: Setze dich mir zur Rechten und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.

Welcher Herr sagt hier was zu welchem Herrn? Durch Namensstreichung erfolgte hier eine Verfälschung der Aussage.

Mensch, hat nicht Jehova uns Menschen gemäß seinem Bild gemacht? Unsere Eltern gaben uns einen Namen - (oder hier in GF wir uns selber). Freuen wir uns nicht, wenn wir mit Namen angesprochen werden. Da wir im Ebenbild erschaffen wurden empfindet Jehova Gott das ganz genau so.

Jesus ist ein Gott, viel beten ihn an. Jehova ist Gott. Der eine ist Mittler. Es ist unmöglich den Namen Jeus nicht mehr zu verwenden und stattdessen "Gott" zu sagen. Ja, das ist unmöglich weil unsinniges und verfälschtes dabei herauskäme . Ganz genau so verhält es sich mit HERR: Wer ist gemeint, der Herr Jesus oder der Souveräne Herr Jehova? (Hesekiel)

Hier ein anderes Beispiel das zeigt, das es nicht darauf ankommt wie die Mehrheit der Menschen etwas sieht oder glaubt - sonders wie die Bibel den Begriff verwendet - denn Gottes Wort steht über dem Menschenwort:

(Ich habe dieses Beispiel schon öfter aufgeführt):

Luther Hiob 40:15 ff: Siehe da den Behemot, den ich geschaffen habe wie auch dich! Er frisst Gras wie ein Rind. 16 Siehe, welch eine Kraft ist in seinen Lenden und welch eine Stärke in den Muskeln seines Bauchs! 17 Sein Schwanz streckt sich wie eine Zeder; die Sehnen seiner Schenkel sind dicht geflochten. 18 Seine Knochen sind wie eherne Röhren, seine Gebeine wie eiserne Stäbe. 19 Er ist das erste der Werke Gottes; der ihn gemacht hat, gab ihm sein Schwert.

Sogar Martin Luther hat hier Probeleme bekommen, denn unzweifelhaft ist Jeus der Erstgeborene und ist die erste Schöpfung überhaupt, und bestimmt nicht der Behemoth.

Erklärbar ist bei richtigem Verständnis der Text schon.

Nunja, Mensch, nichts für ungut :-) Irzreflexx (Du hast ja immer gewußt, wen ich mit diesem Kommentar meine, gell :-).

Hier bin ich um Fragen zu beantworten. In einem Forum könnte man weiter diskutieren. Aber ich möchte meine Zeit lieber hier einbringen.

LG

Jens

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@JensPeter

Oh Gott oh Gott oh Gott jezt hab ich nochwas vergessen:

Welcher Gott ist bei diesem Ausruf wohl gemeint? Hier ist es ganz bestimmt besser bei dem Begriff "Gott" zu bleiben, denn nicht der Titel "Gott" ist in diesem Sinne zu heiligen sondern so wie es geschreiben steht:

Mt 6,9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,

(Anmerkung, Hier ein unrühmliches Beispiel dem man nicht folgen sollte.)

2
@JensPeter

wie ist das so, wenn man einen "Gedenknamen" bewußt (sic) nicht verwendet, Mensch?

Drei Überlegungen dazu: In der Tat ist das etwas merkwürdig. Aber nur deshalb, weil Dir der Name inklusive Schreibweise bekannt ist und du ihn nicht verwendest. Dieser Name ist überdies auch nicht mein richtiger Name aber mehr hast du nicht von mir offenbart bekommen. Nähmen wir alternativ an, du wüsstest meinen richtigen Namen hättest ihn aber vergessen. In jedem Fall bin ich intelligent genug zu wissen, dass du mich meinst. Ich vermute, dass Gott das auch kann. Zweite Überlegung: Stell Dir vor, du seist Vater und deine Kinder würden dich mit Vornamen ansprechen. Wäre doch komisch, oder? Dritte Überlegung: Nehmen wir an, wir stünden beide an einer Bushaltestelle, du kennst meinen Namen nicht und du würdest eine Frage an mich richten wollen. Würde sich das ohne die Verwendung eines "Gedenknamens" einrichten lassen?

Auch "Jesus" schreibt sich Griechisch (sic) anders. Das ist mit der gestellten Frage aber nicht gemeint. Es dreht sich um Änderungen, welche die Logik des Textes ändern könnten oder Änderungen, welche die Aussage des heiligen Buches ändern könnten.

Das ist mir alles bekannt. Ich bin aber ja nicht der, der das skandalisiert. In dem nachfolgend von Dir gegebenen Beispiel kann ich auch keine Sinnveränderung erkennen.

Wollen Väter mit Namen angesprochen werden (s.o.)? Das Gebot ist doch klar. So sollt ihr beten: Unser Vater...

DIe gängige Praxis ist demnach die, dass der Vater mit Vater und Jesus mit Jesus angesprochen wird. Wer Jesus als seinen Herrn angenommen hat und was, dass dieser ihn aus der Sklaverei der Sünde als sein Eigentum erkauft hat, der spricht ihn alternativ auch mit Herr an (vgl 1. Kor 1,2). Das man Gott mit Gott anredet mag vorkommen, ist aber eher selten. Ich kann mir aber vorstellen, dass Gott die benötigte Intelligenz hat, sich als angesprochenen zu identifizieren.

Jesus ist ein Gott, viel (sic) beten ihn an. Jehova ist Gott.

Auf diesen Abschnitt werde ich nicht eingehen. Das berührt eine Wachtturm-Spezialtheologie, die ich hier nicht erörtern möchte und von der Du nicht ausgehen kannst, dass ich sie mir zu eigen mache. Nur soviel: Das Problem existiert in der Praxis sowieso nicht, siehe vorigen Absatz.

Sogar Martin Luther hat hier Probeleme (sic) bekommen, denn unzweifelhaft ist Jeus (sic) der Erstgeborene und ist die erste Schöpfung überhaupt, und bestimmt nicht der Behemoth.

Das wäre ein gültiges Argument, wenn Luther die These vertreten hätte, das Jesus das erste Schöpfungswerk ist. Ich bin zwar kein Lutheraner aber ich kann mir das nicht so recht vorstellen aber ich lerne immer wieder gerne dazu. Woher stammt Deine Information?

Die entsprechende Passage im NT, deren Aussage dahingehend gedeutet werden könnte, dass der Erstgeborene der Schöpfung das erste Schöpfungswerk sei, wird normalerweise so gedeutet, dass es um die Privilegien des Erstgeburtsrechts geht (Erbe, Verfügungsgewalt). Das deckt sich nach Meinung vieler besser mit dem Kontext aus Kol 1.

Nunja, Mensch, nichts für ungut :-) Irzreflexx (Du hast ja immer gewußt, wen ich mit diesem Kommentar meine, gell :-).

Wer ist dieser Irzreflexx? :D

LG izreflexxx

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@JensPeter

Mt 6,9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt,

Bin ja schon dabei.

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@izreflexxx

Na, :-))) jetzt bin ich echt etwas erheitert. Bitte nimm die Entschuldigung an, das ich Deinen Psedonym-Namen falsch geschrieben habe!

Ja, wir sind im Ebenbild Gottes erschaffen worden.

Und wir reagieren, wenn man sogar einen Pseudonym-Namen falsch schreibt. Nun, wie denkt Jehova Gott darüber ob man IHN "HERR" oder "GOTT" nennt, wenn er doch selber gesagt hat:

Neue Weltübersetzung

  1. Mose 3:15 . . .dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation. 

Luther:

Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.

Elberfelder

Das ist mein Name in Ewigkeit, und das ist meine Benennung9 von Generation zu Generation.

Elberfelder

Denn das ist mein Name für alle Zeiten. Alle kommenden Generationen sollen mich mit diesem Namen anreden, wenn sie zu mir beten.

Schlacher

das ist mein Name ewiglich, ja, das ist der Name, mit dem ihr an mich gedenken sollt2 von Geschlecht zu Geschlecht.

Einheitsübersetzung

Das ist mein Name für immer und so wird man mich nennen in allen Generationen.

Neues Leben, die Bibel

Das ist mein Name für alle Zeiten; alle kommenden Generationen sollen mich so nennen.

Neue evangelistische Übersetzung

Weiter sagte Gott zu Mose: "Sag den Israeliten: 'Jahwe, der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch geschickt.' Das ist mein Name für immer. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen."

Hebrw OT

ויאמר עוד אלהים אל־משה כה־תאמר אל־בני ישראל יהוה אלהי אבתיכם אלהי אברהם אלהי יצחק ואלהי יעקב שלחני אליכם זה־שמי לעלם וזה זכרי לדר דר׃

Hier die Übesetzung mit Hilfe des "Google-Übersetzers":

Gott sagte weiter, der - Moses so - sagen - die Kinder Israel Jehova, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich gesandt, das - mein Name für immer und erinnern

Also, Izreflexxx - so lautet Dein Name hier,

LG

Jens

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@JensPeter

Na, :-))) jetzt bin ich echt etwas erheitert. Bitte nimm die Entschuldigung an, das ich Deinen Psedonym-Namen falsch geschrieben habe!

Dann hab ich mein Ziel mit dem letzten Satz ja erreicht. Und das ist schön. Da ich nicht einmal im entferntesten erbost war, gibt es gar nichts zu entschuldigen...

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Aus Gründen, auf die ich hier bewusst nicht eingehen will wurde der Name Gottes aus der Bibel schändlicher Weise gestrichen ... .

Erstens: Diese Gründe würden mich aber interessieren, wenn Du das schon "schändlich" nennst. Ansonsten ist das ja gar nicht nachvollziehbar, weshalb es getan worden sein sollte und zeitgleich als schändlich abqualifiziert werden kann.

Den Grund, den beispielsweise die revidierte Elberfelder Bibel in ihrem Vorwort angibt, halte ich für nicht kritikwürdig. (Die unrevidierte Fassung verwendet den Namen Jehova.) Da Du ja für Dich reklamierst über die Gründe hierüber informiert zu sein, brauche ich die Passage ja nicht zitieren.

Zweitens: Wenn sich die Übersetzer der Elbi wieder einmal dazu entscheiden sollten, das Tetragrammaton mit "Jehova" wiederzugeben, würde mich das vor einem Kauf abhalten, denn entgegen Deiner Behauptung, der Name Gottes werde in zeitgenössischen christlichen Publikationen entweder mit Jehova ODER mit Jahwe wiedergegeben (was im Idealfall einer fifty-fifty - Wahrscheinlichkeit für die eine oder andere Variante entspräche), wird der Form "Jahwe" heute in beinahe ausnahmslos jedem Fall der Vorzug gegeben. "Jehova" ist heute genauso antiquiert wie Begriffe a la "Eidam" oder "Farren". Mit Jahwe oder HERR kann ich leben. Meine bevorzugte Variante wäre das uns im Grundtext vorliegende, also JHWH.

Drittens: Aus einer Bibel streichen kann man nur, was man darin (besser in deren Grundtext) auch vorfindet. Da man im Grundtext den Namen Jehova oder Jahwe nicht findet, ist dieser in Bibeln die ihn nicht enthalten auch nicht gestrichen worden. Simple Logik, oder? Hier stehen die Übersetzer vor der schwierigen Frage, ob sie statt des Tetragrammatons JHWH einen wahrscheinlichen aber vermuteten und gebräuchlichen Namen (Jahwe), einen unwahrscheinlichen und traditionellen aber nicht mehr verwendeten Namen (Jehova) oder eine Ersatzbezeichnung (normalerweise durch Großbuchstaben gekennzeichnete: HERR) einsetzen. Wie auch immer man sich entscheidet. Ich sehe kein Problem darin, wenn man im Vorwort (das der eifrige Bibelleser bestimmt gelesen haben wird) seine Entscheidung transparent macht. In meiner bevorzugten Elberfelder steht HERR. Ich persönlich hätte anders entschieden aber ich kann damit gut leben, weil ich weiß, welche anderen Möglichkeiten es gibt.

Viertens: Die Notwendigkeit eines Gottesnamens im vorliegenden Bibeltext kann man deshalb nicht einmal dann vertreten, wenn es unverzichtbar wäre den Gottesnamen zu verwenden und zu gebrauchen. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass dies für die Versammlung Gottes in dem gegenwärtigen Zeitalter geboten wäre. Und wenn es so wäre: Der (wahrscheinliche) Gottesname wird in eigentlich jeder Bibel im Vorwort erwähnt, so dass man darüber keineswegs im Ungewissen bleiben muss.

Fünftens: Der Name einer Person ist ein Rufmittel -jedenfalls heute-. Im Bibelslang bedeutet Name etwas anderes: Er ist die Person selbst mit allen seinen Eigenschaften. Wer den Namen JHWHs anruft, der ruft ihn selbst an und zwar in Kenntnis aller seiner Eigenschaften. Das setzt voraus, dass man ihn erkannt hat. "Erkennen" bedeutet im Bibelslang "kennenlernen". Auf diese Bedeutung des Wortes bist Du nicht eingegangen. Weshalb nicht?

Sechstens: Eingedenk der Tatsache, dass der Name einer Person dessen Eigenschaften repräsentiert und eingedenk der Tatsache, dass im NT keine einzige Begebenheit aufgezeichnet wurde, die auch nur ansatzweise vermuten lässt, dass Jesus und die Apostel jemanden darüber aufklärten, dass der Rufname Gottes Jehova bzw. Jahwe sei, könnte es nicht wahrscheinlicher sein auch unter Berücksichtigung des Sachverhalts, dass Jesus Gott im Gebet immer wieder mit "Vater" anspricht, dass er in diesem Abschnitt (V 26) meinte, dass er Gottes Eigenschaft als Vater kundtat und heute noch durch seine Gemeinde kundtut (was ja auch beobbachtbaren Verhältnissen entspricht)?

Siebtens: Die Bibel hält für die wichtigste Frage überhaupt die einzig existenziell wichtige: Wie kann man für Gott annehmbar werden? Die Frage nach dem richtigen Rufnamen, Verwendung oder Nichtverwendung würde ich nicht einmal ansatzweise in die Nähe der Wichtigkeit dieser Frage zu rücken wagen. Es ist ersteres worum sich der Herr Jesus und seine Apostel gekümmert haben.

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@izreflexxx

Nachtrag zu "Sechstens":

Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht. (Joh 1,18). Fast dasselbe Verb wie in Joh 17,26. Der Sohn hat Gott (den Vater) kundgemacht.

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Aus der Sicht vieler Muslime ist der Koran das einzige wahre Buch. Und es wurden weder die Thora noch die Bibel von Allah geschrieben. Daher konnte sie auch nicht verändert werden.

aus der sicht vieler christen steht in der bibel dass homosexuelle gesteinigt werden sollen, der papst immer recht hat und der geschlechtsakt nur zum zeugen von kindern zulässig ist.

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@Schafstroll

Nur bei den katholiken. Hat aber jetzt nichts mit der Frage zu tun.

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@Roxy01

aber mit deiner antwort. denk mal drüber nach. sogar ich verstehe das, und ich bin nur ein schaf!

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@Schafstroll

Was hat meine Antwort mit Homosexuellen die gesteinigt werden, mit geschlechtsakt usw. zu tun. Lese meine Antwort noch mal und du wirst darin kein Wort von Christen lesen. Ob du nun ein Schaf bist oder nicht.

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@Roxy01

wenn du die parallelen zwischen christen, die die bibel nicht gelesen haben, und muslimen, die den koran nicht gelesen haben, nicht siehst, dann kann ich dir auch nicht helfen.

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@Schafstroll

Liebes Schaf, ich möchte deine Hife auch garnicht. Aber ich kann dir meinen Hund schicken, der kann dich ja dann hüten.

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@Roxy01

hunde mag ich ehrlich gesagt nicht besonders. die erinnern mich zu sehr an wölfe. aber danke für das angebot!

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@Schafstroll

Gerne. Aber da sie ein Schäferhund ist, wärst du ja in besten Händen.

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@Roxy01

Schafstroll, hast recht - steht aber nichts davon in der Bibel!

Steiniung: Gesetz Mose wurde duch das Gesetz des Christus ersetzt. Homoehen sind möglich, das Reich gottes wird aber damit nicht zu erreichen sein

Papst hat immer recht: Satan sagte "Ihr werdet sein wie Gott". Ist halt so!

Geschlechtsakt und sexuelle Lieber in der Bibel:

(Sprüche 5:18, 19) . . .und freue dich mit der Ehefrau deiner Jugend, 19 einer liebenswerten Hindin und einer anmutigen Gemse. Ihre Brüste mögen dich zu allen Zeiten berauschen. Durch ihre Liebe mögest du fortwährend im Taumel sein.

Bischof darf nicht heiraten?

(1. Timotheus 3:2) 2 Der Aufseher/Bischof muß daher untadelig sein, Mann e i n e r Ehefrau, mäßig . . .

Die Anwort zeigt, wie "verfälscht die Bibel öffentlich rübergebracht wird"!

LG

Jens :-)  

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@JensPeter

Frecherweise könnte man auch sagen:

"Die Bibel braucht man gar nicht mehr zu fälschen weil nur noch eine Minderheit ernsthaft drin liest. Der Rest interssiert sich sowieso nicht mehr dafür."

"Fast alle haben eine Bibel und kennen sie nur "auswändig", also von "außen".

Als Zeuge Jehovas höhre ich oft an der Tür

"Ich kenne die Bibel, ich weis alles, danke, ich bin gut versorgt."

In Wirklichkeit kennt man die Kirche, aber nicht die Bibel - und verwechselt das. Schade.

In YouTube suchen nach "Heidnisch" und "Kirche" zeigt, wo die Ursachen liegen.

Ja, die Bibel wurde und wird in Verruf gebracht.

LG

Jens

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@JensPeter

Auch wenn Du mit mir vermutlich nicht darin übereinstimmst, daß die Bibel bei genauem Studium regelrecht vor Paradoxie überquillt, muß ich Dir recht geben. Würde der Papst Bibelkonform leben müssen. Er würde sich nicht nur wundern. Er wäre dann vermutlich sogar lieber Atheist. Zu Bibelkonform wären sie (er) nicht ansatzweise in der Lage.

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Die Bibel ist unter Inspirarion von Gottes Geist geschrieben worden (2.Tim.2,16) und jeder, der die Schrift verfälscht, verändert oder etwas weg lässt, wir die Strafen erhalten, die in Gottes Wort beschrieben sind (Offb.22,18-19).

Wenn andere Religionen etwas ähnliches schreiben, so ist es deren Verantwortung vor unserem himmlischen Vater, dafür gerade zu stehen.

Zum besseren Verständnis: Wer "Gottes Wort" kennt, weiß, dass es einen "Gott dieser Welt" gibt (2.Kor.4,4), der die "ganze Welt" in die Irre führt (Offb.12,9).

Dass die Bibel verfälscht sei, behaupten nicht nur Moslems immer wieder gern. Im Fall der Moslems handelt es sich dabei um den händeringenden Versuch, sich zeitlich vor der Bibel anzusiedeln.

Wie konnte die Bibel verfälscht werden, wenn sie doch von Allah ist und man Allah´s Worte nicht abändern kann?

Die Bibel ist nicht von Allah, sondern von weisen Zeitzeugen. Die ältesten Texte (Schöpfungsbericht, Paradiesgeschichte usw.) könnten von den Gründern der menschlichen Zivilisation im Nahen Osten bzw. deren Nachfahren stammen. Ich empfehle dir die "Entstehung der Genesis" von Wiseman.

Hallo MonicaLang

Zunächst einmal vergiss bitte nicht, dass die Glaubensansichten der meisten Moslems deshalb so fest verwurzelt sind, weil sie deren Inhalt auswendig gelernt haben. Es gehört, von wenigen Ausnahmen abgesehenen, nicht zur gängigen Praxis eines Moslems, über religiöse Lehren und deren Schlüssigkeit gründlich nachzudenken und zu überprüfen, wie solche Behauptungen, die Bibel sei gefälscht, begründet werden.

Zu dem von Dir zu Recht zitierten Versen aus dem Qur’ān füge ich noch diesen hinzu: „Es gibt keinen, der die Worte Allahs zu ändern vermöchte“ (6. Sure, Al-An’ām [Das Vieh], Vers 35).

Die Bibel sagt interessanter Weise etwas Ähnliches: „Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt; was aber das Wort unseres Gottes betrifft, es wird auf unabsehbare Zeit bestehen“ (Jesaja 40:8).

Nach Aussage beider Bücher ist also eine wirkliche Fälschung der Bibel nicht möglich. Und das hat sich inzwischen auch hundertfach bestätigt.

Allerdings hat es Fälschungsversuche gegeben. So wurde beispielsweise im ersten Brief des Johannes, Kapitel 5, Vers 7 vor langer Zeit folgende Worte hinzugefügt: „Im Himmel: der Vater, das Wort, und der heilige Geist; und diese drei sind e i n s“ (Dompropst Dr. Joseph Franz von Allioli).

Diese Worte kommen in keiner alten Bibelhandschrift vor; sie sind erst später hinzugefügt worden, um die Irrlehre von der Dreieinigkeit zu stützen. Alle maßgeblichen Bibelgelehrten wissen, dass diese Worte unecht sind, und in neuzeitlichen Bibelübersetzungen sind sie deshalb auch nicht mehr zu finden.

Moslems könnten mühelos nachprüfen, dass der Fälschungsvorwurf haltlos ist: In vielen Museen sind heute unzählige Bibelhandschriften zu sehen, die vier oder fünf Jahrhunderte älter sind als der Qur’ān. Ein Vergleich zwischen unserer heutigen Bibel und diesen alten Handschriften belegt über jeden Zweifel erhaben, dass der Text, den wir heute haben, dem Text entspricht, den Gottes Diener unter seiner Inspiration niederschrieben.

Insofern sollten Moslems also einem Rat ihres Qur’ān befolgen, den man in der 10. Sure, Yunus (Jonas), Vers 95 findet: „Wenn du im Zweifel bist über das, was Wir zu dir niedersandten, so frage diejenigen, die vor dir die Schrift gelesen haben.“

Etwas anders ist es, dass sogenannt christliche Glaubensbekenntnisse die schon erwähnte Lehre von einem dreieinigen Gott klar formulieren, obwohl die Bibel von Anfang bis Ende im Tenor das lehrt, was schon in 5. Mose 6:4 so zu lesen ist: „. . .Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova. . .“.

Nicht nur, dass die Trinität in solchen Bekenntnissen geschrieben steht, sie wird auch in den meisten christlichen Kirchen so gelehrt - und deshalb hat jeder nachdenkende Moslem ein Problem. Wie soll er auch Bibel und Glaubensbekenntnis auseinanderhalten.

Wenn Du also fragst, „wie man sie [die Bibel] verändern konnte in der Sicht von Muslimen“, dann ist die Antwort: Für einen Moslem ist Bibel und Glaubensbekenntnis ein und dasselbe, zumal es in einem Kommentar zum Qurʼān heißt: „Das Volk der Schrift ging in die Irre: Die Juden brachen ihren Bund und verleumdeten Maria und Jesus . . ., und die Christen erhoben Jesus, den Apostel, auf eine Stufe mit Gott“ - und tatsächlich machten sie das durch die Trinitätslehre. (Sure 4:153-176, The Holy Qur-an, Abdullah Yusuf Ali [AYA]).

Die Hauptlehre des Islams ist — ganz einfach ausgedrückt — als Schahada oder Glaubensbekenntnis bekannt, das jeder Muslim auswendig kann: „La ilāh illa Allāh; Muḥammad rasūl Allāh“ (Kein Gott außer Allah; Muḥammad ist der Gesandte Allahs). Das stimmt mit dem Qurʼān-Text überein: „Euer Gott ist ein Einiger Gott; es ist kein Gott außer Ihm, dem Gnädigen, dem Barmherzigen“ (Sure 2:164, HA).

Das allerdings konnte Mohamad sowohl bei Mose als auch bei Jesus Christus nachlesen, denn beide hatten Jahrhunderte vor dem Qurʼān schon das festgehalten, was Jesus seinerzeit den Schriftgelehrten antwortete, als sie ihn fragten: „Welches Gebot ist das erste von allen?“ Jesus antwortete genau das, was oben schon aus Mose zitiert ist: „Das erste ist: ‚Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova“ (Markus 12:29)

Vielleicht beantwortet das Deine Frage.

Etwas mehr zum Hintergrund findest Du hier:

http://www.gutefrage.net/frage/wer-betete-allah-vor-dem-jahr-600-nach-christus-an#answer23952263



Sensationell gute Antwort, Danke dafür!

2

Hallo Abundumzu,

Du hast eine sehr gute und mit den heiligen Büchern gut belegte Antwort gegeben. DH dafür!

Besonders gefällt mir der Hinweis auf die Fälschungsversuche! Die gab es und gibt es auch heute noch. Viele stellen das heilige Buch verdreht dar - oder streichen den Namen Gottes heraus.

Der allein wahre Gott wird dies niemals - und schon gar nicht auf Dauer - zulassen - er bewacht "SEIN" Buch und sorgt dafür, das die richtige Erkenntnis zur richtigen Zeit vermittelt wird.

Der Prophet Jesu formulierte dies wie folgt:

(Matthäus 24:45, 46) 45 Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 

Daher gibt es auch für diese Dinge "eine bestimmte Zeit".

LG

Jens

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Deine Ausführungen sind technisch wirklich gut, soweit dies die Übermittlung der speziellen Lehre deiner Denomination betrifft. Hierin stimme ich mit den Kommentatoren überein, die ja ebenfalls deiner Denomination angehören und sich nie bemüßigt fühlen gute Kommentare von Angehörigen anderer Glaubensgemeinschaften positiv zu würdigen. Auch das mögliche Problem von Muslimen mit der Trinitätslehre hast Du gut herausgearbeitet. Insofern meine Würdigung an einen messerscharfen Verstand. Die Absolutheit mit der Du die Trinitätslehre als Irrlehre herabwürdigst wird dem leider nicht gerecht und passt so gar nicht in das Bild. Ich möchte Dir an dieser Stelle versichern ! dass dies für viele Christen ein vitales Kernstück ihres Glaubens darstellt, WEIL sie der Tatsache der Dreieinigkeit bei der Lektüre der Bibel oft begegnen und NICHT!!! weil sie einer Geistlichkeit unreflektiert hörig sind. Auch bei wirklich äußerst textkritischen Grundtexten und konsequenter Anwendung derselben in der präferierten Bibelübersetzung (in meinem Fall die revidierte Elberfelder) ist dies der Fall. Dies zu betonen ist mir ein ganz großes Anliegen. Bitte verstehe doch, dass in ganz vielen bibeltreuen Haushalten Studienbibeln vorhanden sind, die dieses Thema ausführlichst anhand der Heiligen Schrift beleuchten und somit zur ehrlichen Bewertung vorlagen und akzeptiert wurden. Ich meine aber auch, dass dies ein nachrangige Frage ist. Das entscheidende Erlebnis im Leben eines Menschen ist das persönliche Kennenlernen JHWHs, wie uns das Beispiel des jungen Samuel zeigt. Dieser war ohne Zweifel in der richtigen Religionsorganisation und wurde von privilegierter Stelle unterwiesen. Aber seine Wirksamkeit wurde dann erst mit der persönlichen Begegnung mit Gott eingeleitet. Von einem ewigen Königtum eines Davidsohns wusste er zu dem Zeitpunkt zum Beispiel noch rein gar nichts. Ich wünsche Dir, dass Du den Vater und den Sohn einst persönlich kennenlernst. Denn dies ist das ewige Leben...

Lieben Gruß

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@izreflexxx

@izreflexxx

Auch du brauchst "dein Licht nicht unter den Scheffel stellen". Dein Kommentar zeugt ebenfalls von wachem Geist und der Fähigkeit zu unterscheiden und Wahrheiten beim Namen zu nennen. DH

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@izreflexxx

Ich wünsche Dir, dass Du den Vater und den Sohn einst persönlich kennenlernst. Denn dies ist das ewige Leben...

Genau diesen Wunsch verspüren Zeugen Jehovas nicht ....

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Das passiert sehr oft durch Übersetzungsfehler, auch absichtlichen, die gemacht werden, um eine bestimmte Aussage zu erreichen.

Die Bibel genau wie die Thora wurde verfälscht, weil sie durch Schriften weiter gegeben wurde. Der Koran wurde den Kindern auswendig gelehrt wie unser Prophet Mohamed s.a.v. vom Engel Gabriel über gegeben wurde (Haviz). Erst am 900 Jahrhundert fing man an die Koran auf Papier zu verfassen. Ich selbst stelle diese Frage an Christlichen Freunden in meiner Umgebung und keiner hat eine Antwort auf diese. Die Frage lautet "Im Vatikan wurden Schriften der Bibel im 3,4,5,6 Jahrhundert in der Apostolischen Bibliothek verfasst und gesammelt. Heute heisst es die Sammlungen der Bibel gingen im 8 Jahrhundert verloren.... aus welchen Grund gingen die Schriften der Ersten Bibel Zusammenfassungen verloren ? Wen sie verloren gingen wie kann man dann heute noch eine angeblich 100 Prozentig originale Bibel haben". Fakt ist : die Verfassungen wurden absichtlich von den Bürgern geklaut und dann Zerstört. Daraufhin wurden die Sätze Einzeln geändert und und so zusagen verfälscht. Ich glaube erst daran das die Bibel nur zu 1 Prozentig original ist wen einer eine Antwort darauf hat wieso die Verfasungen nicht mehr in der Bibliothek existieren..

Hallo Monica :)

Man kann die Worte von Allah (subhana wa taala) auch nicht ändern. Wenn er sagt dass 2040 die Welt untergeht dann wird sie 2040 auch untergehen. Das ist damit gemeint. Wenn er aber etwas zu den Menschen (beispielsweise durch den Engel Gabriel) herabsendet und den Menschen befiehlt es aufzuschreiben kann es natürlich im Laufe der Jahre auf verschiedene Art und Weise verfälscht werden (geht natürlich nur wenn Allah es zulässt). Die Worte an sich können nicht verändert werden. Verstehst du ?

Bei dieser Frage geht es nicht darum ob die Bibel verändert wurde, sondern wie man sie verändern konnte in der Sicht von Muslimen!

Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden: Wie die Bibel wurde, was sie ist (Bart D. Ehrman)

http://www.amazon.de/Abgeschrieben-falsch-zitiert-missverstanden-Bibel/dp/3579064509/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1346577284&sr=8-1

Dieses Buch hat mir sehr geholfen.

nach den beiden suren wäre die bibel nicht verändert. widersprüche wären gottgewollt.

Ich denke das ist tatsächlich so, immerhin gab uns Gott den Verstand um ihn zu benutzen.

Und zum Thema sag ich nur, nichts ist so beständig wie der Wandel.

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