Bibel - Wort Gottes oder nicht?

12 Antworten

Du kannst die Bibel einmal im historisch kritischen Kontext sehen, wie jeder aufgeklärte Christ.

Zusätzlich darfst du persönlich sie als Gottes Wort sehen, wenn du beim lesen dieses Buches Gott dein Herz öffnest und erlebst was Gott persönlich dir mitteilen möchte, durch seine Gegenwart. So wie die meisten Bibelleser.

Eine Pflicht dieses Buch als Gottes Wort zu betrachten gibt es nicht. Wenn du das für dich aber persönlich so bewertest, ist das dann auch eine subjektive Entscheidung, wie es nur eine solche sein kann.

Menschen aus der Bibel haben wirklich gelebt und Städte wie Ninive oder Babylon hat man gefunden. Außerdem stehen in der Bibel erfüllte Prophezeihungen.

Ich finde die Bibel aktuell. Die Bibel fordert Nächstenliebe, mehr Nächstenliebe würde der Welt sicher gut tun. Sich auch an die 10 Gebote zu halten, sorgt u.a. für einen guten Umgang mit seinen Mitmenschen. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern.

Viele von Jesus Jüngern sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse, sich die Religion einfach auszudenken. Sie hatten auch keine politische Macht.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich vom Christentum überzeugt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Jesus selbst, der auch das "fleischgewordene Wort Gottes" ist, verwies immer wieder darauf hin: "Habt ihr nicht gelesen" oder "Was steht geschrieben". Auch die biblische Prophetie ist einzigartig. Dass es aber auch viele Gegner gibt, steht auch drinnen. Daher braucht man den Geist Gottes, um sie richtig zu verstehen.

Natürlich ist sie das Bitte Lesen : 2 Timotheus 3:16 und 17 

Die ganze heilige Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig geeignet und für jedes gute Werk vollständig ausgerüstet ist.

Jeremia 36:1-4

Im 4. Jahr Jọjakims, Sohn von Josịa, des Königs von Juda, erhielt Jeremia folgende Botschaft von Jahwe  2 „Nimm dir eine Buchrolle und schreib alles darauf, was ich dir gesagt habe, alle Worte, die sich gegen Israel und Juda und alle Völker richten – vom ersten Tag an, an dem ich zur Zeit Josịas zu dir sprach, bis heute. 3 Vielleicht werden die Leute vom Haus Juda, wenn sie von all dem Unglück hören, das ich über sie bringen will, von ihren schlechten Wegen umkehren, damit ich ihr Vergehen und ihre Sünde vergeben kann.“ 4 Jeremia rief dann Bạruch, den Sohn Nerịjas, und diktierte ihm alle Worte, die Jahwe zu ihm gesprochen hatte, und Bạruch schrieb sie auf die Buchrolle

2 petrus 1:20

Denn ihr müsst vor allem wissen: Keine Prophezeiung der heiligen Schrift entspringt irgendeiner persönlichen Auslegung. 21 Denn Prophezeiungen sind niemals menschlichen Ursprungs gewesen,a sondern Menschen redeten auf Veranlassung Gottes, wie sie vom heiligen Geist geleitet* wurden.

Jesaja 46:10 

Von Anfang an sage ich vorher, wie eine Sache ausgeht,und lange im Voraus kündige ich an, was noch nicht getan worden ist.aIch sage: ‚Meine Entscheidung* wird feststehen,bund ich werde tun, was immer ich möchte.‘

Zunächst mal: Deine kritischen Gedanken sind sehr gut und richtig, denn man sollte nicht blind glauben! Und das Alte bleibt nicht einfach so stehen, es gibt eine spirituelle/moralische Evolution.

Ich würde wohl mit "Ja, aber" antworten, denn es ist etwas komplexer vom Hintergrund her, um das Ganze richtig zusammenzubringen.

Im Zusammenhang mit der Frage nach der Rolle der Frau sollte man bedenken, dass der kulturelle Kontext der damaligen Zeit entscheidend ist! Die Entwicklung vom alten zum neuen Testament zeigt uns schon auf, dass es allgemein eine moralische Weiterentwicklung gibt und die Botschaft Gottes sich an die Verhältnisse der jeweiligen Zeit anpasst. Die Anforderungen, das Niveau entwickelt sich, in moderner Sprache gesagt gibt man einem Grundschulkind nicht das Seminarheft aus der Universität.

Jesus zentrale Aussage, die Lehre der _Nächstenliebe_ ist eine essentielle Grundlage auch für das Zusammenleben von Mann und Frau und das können wir von damals bis heute generell gültig mitnehmen. Was sehr starken gegenseitigen Respekt beinhaltet etc. - in der damaligen Kultur war aber die Führungsrolle des Mannes noch sehr zentral und so verlangte Gott auch das die Frauen ihre eigene Rolle im Gefüge annehmen, um Harmonie und Ordnung herzustellen. Anders als z. B. ein zentrales Gebot wie "Du sollst nicht morden" ist dies aber kein universelles Gesetz, "nicht in Stein gemeißelt", sondern eine Form gesellschaftlicher Regelung, etwas was sich durchaus wandelt mit der Zeit.

Die alte Botschaft bzgl. der Rolle der Frauen ist also heute vorrangig dadurch zu ersetzen was Jesus allgemein liebevollen Verhalten gelehrt hat. Er hatte damals ganz gezielt einen Bezug zur Kultur seiner Zeit, lehrte also bereits damals die Angepasstheit an den Kontext. Und es ist zu bedenken, dass alles immer auch in einem Gesamtzusammenhang gilt verschiedener Lehren, etwa mit Anforderungen für die Männer gegenüber ihren Frauen etc.

Schließlich ist noch zu ergänzen, dass die heute normal vorliegenden Bibelübersetzungen durchaus nicht "vollständig" und ganz richtig sind. Es gibt hier diverse kritische Aspekte, wo leider historisch negative Einflüsse der Amtskirchen gewirkt haben. Wer spirituell weitergekommen ist, wird auch mit offenem Herzen, Verstand und offenem Auge finden können, dass die Botschaften Gottes nicht beim NT von vor 2000 Jahren stehen geblieben sind, wir sind viel weiter inzwischen, nur wissen leider die Amtskirchen davon nichts (Mainstream) bzw. wollen es nicht wahrhaben etc. aus eigenen Interessen.

Ggf. kannst Du mich dazu gerne auch mal per PM anschreiben, sprengt hier den Rahmen... ;-)

und nicht vergessen Jesus hat selber aus der Bibel vorgelesen !

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ohh pardon hab mich vertippt wollte ihn allgemeine kommentar gehen :))

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