Bibel: Was ist ist darunter zu verstehen? "Liebe deinen Feind"

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12 Antworten

Hallo Eddcapet,

gern antworte ich Dir mit der Bibel:

Zunächst:

1. Johannes 4:16 . . .Gott ist Liebe, . . .

Gemäß welchem Vorbild wurde der Mensch erschaffen?

1. Mose 1:26 . . .Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; . . .

Der Schöpfergott hat freien Willen.

Dem Menschen wurde aus diesem Grund ebenfalls der freie Wille gegeben, der ihn in die Lage versetzen würde die "Korne der Schöpfung" zu sein. Freier Wille gepaart mit Liebe.

Liebe hat auch etwas mit Achtung, Respekt und Dankbarkeit zu tun.

Der Mensch horchte auf anders Lautendes und gebrauchte seinen Willen nicht wie vorgesehen - das kann man bis heute beobachten. Manche mögen sagen "so etwas würde nicht einmal ein Tier tun."

Daher nun zur Frage: Ist Liebe grenzenlos?

Nein, Liebe kann vollkommen sein, aber nicht grenzenlos.

Ebenso kann unmöglich der freie Wille grenzenlos sein, denn dieser findet seine Grenze dort, wo die Rechte oder das rechtmäßige Vermögen eines Anderen beschnitten wird.

Ebenso kann Gerechtigkeit auch vollkommen sein, aber nicht grenzenlos.

Macht kann nie vollkommen sein, aber grenzenlos.

Weisheit kann grenzenlos und vollkommen sein.

Was wäre Liebe ohne Gerechtigkeit? Ohne Gerechtigkeit kann es keine Liebe geben. Liebe gepaart mit Macht, Weisheit und Gerechtigkeit wird der Liebe zum Sieg verhelfen.:

Die Folge mangelnder Gerechtigkeit:

Matthäus 24:12 . . .und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 

Der Mensch wurde im Bild Gottes erschaffen und sollte Nächstenliebe ausleben. Dabei gilt:

Hesekiel 18:4 4 Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

Stirbt ein liebevoller Mensch:

Hiob 14:14 Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? ...15 Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen.

Die Auferstehung. SEINE Liebe ist jedoch noch größer:

Apostelgeschichte 24:15 ..., daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 

Die Gerechtigkeit verlangt das der Liebe zum Sieg verholfen wird. Daher hat der Mensch die Pflicht seinen Nächsten (also Jeden!) zu Lieben.

Freier Wille ist untrennbar mit Verantwortung und Rechenschaftspflicht verbunden, also mit einer Rechtsprechung:

Johannes 5:22 . . .Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben,

Jesus Christus, Gottes Sohn, wurde durch Menschen ungerechter Weise umgebracht. Durch sein Opferblut öffnete er den Weg für die erlösbare Menschheit zum ewigen Leben. DAS IST LIEBE!

Reue wird angenommen. Wer aber den "Christus" erneut töten will wird zwangsläufig vom Richter gerichtet.

Im Gleichnis, das Du erwähnst, wird ein König erwähnt. Früher hatte ein König richterliche Funktion. Die nimmt Christus Jesus als messianischer König war.

So wie er als Mensch getötet wurde, so wird im folgenden Gleichnis der Sohn des Königs getötet.

Matthäus 21:33 Hört ein weiteres Gleichnis: Da war ein Mensch, ein Hausherr, der einen Weingarten pflanzte und ihn mit einem Zaun umgab und eine Weinkelter darin grub und einen Turm errichtete und ihn an Weingärtner verpachtete und außer Landes reiste. 34 Als dann die Zeit der Früchte herbeikam, sandte er seine Sklaven zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu holen. 35 Aber die Weingärtner nahmen seine Sklaven, und den einen prügelten sie, einen anderen töteten sie, einen weiteren steinigten sie. 36 Wieder sandte er andere Sklaven hin, mehr als die ersten, doch mit diesen taten sie ebenso. 37 Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sprach: ‚Sie werden vor meinem Sohn Respekt haben.‘ 38 Als die Weingärtner den Sohn sahen, sagten sie unter sich: ‚Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe antreten!‘ 39 Da nahmen sie ihn und warfen ihn aus dem Weingarten hinaus und töteten ihn. 40 Wenn nun der Besitzer des Weingartens kommt, was wird er mit diesen Weingärtnern tun?“ 41 Sie sprachen zu ihm: „Weil sie Übeltäter sind, wird er eine üble Vernichtung über sie bringen und wird den Weingarten an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte zur rechten Zeit abliefern werden. . .

Die "Mienen" in Lukas 19:12 ff stehen für die uns verliehenen Fertigkeiten und Talente, die wir bestimmungsgemäß gebrauchten sollten (statt intelligent immer bessere Waffen zum töten zu entwickeln).

Wer seinen Freien Wille wider dem Richter gebraucht wird die Folgen seiner Gesetzesübertretung zu tragen haben.

Christen beten "Dein Reich komme". Dieses Reich hat einen König, Christus Jesus, der nicht ein zweites mal getötet werden wird. Wenn er sich offenbart werden jene, die ihn nach wie vor bekämpfen vernichten:

Lukas 19:27 Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

So ist das.

Alles Gute

JensPeter

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Kommentar von JensPeter
04.12.2015, 03:32

Danke für den Stern!

Ich freue mich wenn ich helfen kann!

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Du must das ganze im Kontext verstehen. Wer den Glauben nicht weiterbringt, auch wenn es nur die eigenen Kinder sind, der geht auf der Verliererstrasse.Viele Völker gingen damals unter im laufe der Zeit in der das Judentum wuchs, Außerdem ist es immer Wunschdenken der Schreiber , das Gott die Ungläubigen strafen wird. Das denkt man doch auch noch heute , wenn man sagt; Was hast du gemacht, das dich das Schicksal so hart trifft.Damals haben sie nicht anders gedacht-

Außerden sagt der Text aus, das Jesus nichts dagegen hat, das jemand reich ist, und das es nichts verwerfliches daran findet, andere daran Teil haben zu lassen, an dem Reichtum  mitzuverdienen.Aber damit sind sie nicht  moralisch davon entbunden , von ihrem Teil des Gewinnes den 10  den Armen und den 10 dem Tempel zu opfern.

Liebe deinen Feind, soll bedeuten , das du Fürsorge leistest damit er nicht dein Feind bleibt, Wenn einer dich bittet dein Gepäck 1 Meile zu tragen , dann trag sie  2 Meilen, Das ganze geschah damals unter dem Römischen Besatzern , die gingen grausam mit den Menschen um.Das ganze soll heißen, das du nichts provozieren sollst, damit nicht du und deine Familie und deine Nachbarn zu leiden haben oder gar zu schaden kommen.

Wer ein Messer hat , der nehme es, und wer kein Messer hat der verkaufe seinen Mantel und kaufe sich ein Messer, Das soll heißen, du darfst dich verteidigen, wenn du in Lebensgefahr bist. Damit handelte Jesus gegen damaliges Gesetz der Römer, den Juden durften keine Waffen bei sich haben.Das stand unter Todesstrafe.

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Hallo,
wenn du dir dieses Textstelle anschaust wirst du sehen, daß sie Teil einer "Erzählung" ist welche ein Gleichnis beinhaltet. Diese Erzählung bewegt sich im Rahmen der üblichen Befindlichkeit dieser Zeit in Bezug auf das Verhalten
der "Mächtigen". Die Aussage ist natürlich kein Teil der Lehre Jesu so daß kein Widerspruch erkannt werden kann.
Ich denke dies wußtest du. Du hast hier nur denen Bälle zugespielt, welche darauf lauern bei jeder Gelegenheit die Schriften des NT zu verunglimpfen.
Meine Antwort soll deshalb auch nicht dich schlau machen sondern uninformierte Leser, welche durch solche "Fragen" irritiert werden.
Trotzdem
Gruß Viktor

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Kommentar von Nadelwald75
13.11.2015, 21:45

Hallo Viktor1,

und dann könnte man noch als Vergleich nehmen: Mt 25,14-30.

Rein von der Literaturgattung hat ein Gleichnis immer nur einen Vergleichspunkt, auf den es ankommt, und der wäre dann, dass man mit seinen von Gott zur Verfügung gestellten "Schätzen" richtig umgehen soll. Alles andere ist dann erzählendes Beiwerk, aus dem man überhaupt keine Schlüsse ziehen darf.

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Du musst schon die ganze Geschichte lesen.

Es geht erstmals um ein Gleichnis und zweitens um einen weltlichen Herrscher, nicht um einen Christen.

Sieger waren damals nicht zimperlich mit ihren Feinden.

Letztendlich spricht es die Verantwortung des Menschen vor dem himmlischen Richter an und auch die Strafe für ein Nichtgehorchen ihm gegenüber.

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Die erste Anweisung gab der "Chef selber nämlich Gott an die Menschen. Seinen Sohn setzte er als Richter u König für die Menschen ein. 

Diese anderen nun waren Feinde von Jesus, die nicht auf seiner Seite sind und gegen ih  rebellieren. So kommt Jesus in seiner Eigenschaft mal als Richter und beseitigt diese.. (würgen" steht nicht drin, muss eine steinalte Bibel sein

Siehe dazu Matthäus 25 ab Vers 31

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die Bibel kannst du quasi als Gebrauchsanweisung für das Leben verstehen 

(die einen werfen sie zusammen mit der Verpackung weg, aber die anderen können daraus vielleicht das ein oder andere nützliche erfahren) 

das heißt zwar, dass du dich nach der Bibel richten sollst, aber kein mensch sich wirklich perfekt daran halten kann 

hätte man Lukas mit 80 Jahren gefragt ob er darauf stolz sei würde er sicher mit "Nein" antworten 

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In Lk.19,11 siehst du, dass dieser
Zeitraum die Zeit in Gottes Reich anspricht (Offb.20,5).

Das "Gericht" wird dann stattfinden und wer Gott immer noch nicht gehorsam ist, wird sterben, denn er würde sonst ewig leiden müssen (Offb.20,15)...

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Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! Denn nur der "König" ist von Gott authorisiert und lässt das Böse enden.

Ich würde mir wünschen, dass ich die Mine des Evangeliums, des Apostels, des Propheten oder des Gesetzes vervielfältigen könnte unter den Menschen.

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Aber was steht den in diesem Gleichnissatz Lk 19,27 tatsächlich drin?

Doch meine Feinde (Jesus Feinde), die nicht wollten, dass ich ihr König werde (die den Herrn Jesus nicht als ihren Herrn und König anerkennen wollten) bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder!

Diejenigen, die Jesus und somit das Heilige hassen, werden keinen Bestand haben und verschwinden. Das gute Ende gehört den Frommen.

Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! Und hier besiegt der Sohn Gottes das Böse zu dessen Nachteil.

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Dieser Vers steht in Verbindung mit dem Gleichnis vom Gold. 

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Kommentar von Eddcapet
13.11.2015, 18:13

Kannst du das genauer erklären? Was hat das mit Gold zu tuen?

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Du solltest  das Johannes Evangelium lesen.

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Kommentar von Viktor1
13.11.2015, 19:48

Am besten ist, du gibst hier schnell den relevanten Text daraus an, welcher die benannte Schriftstelle erhellt.

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Diese Stelle bezieht sich auf ein Gleichnis, nicht auf Jesu Lehre.

Da kann man wieder mal sehr schön sehen, was passiert, wenn man den Kontext von Bibelstellen nicht kennt...

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Kommentar von Scriptorium
15.11.2015, 00:31

Und Gleichnisse kann man überlesen, weil sie nichts bedeuten? Hier kann man sehen wohin es führt, wenn man das Siegel der  heiligen Schrift nicht öffnen kann.

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