BG Rente, Arbeitsunfähigkeitsrente

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Der Unfall hat sich mit 14 Jahren als Schüler zugetragen, als Jahresarbeitsverdienst, der der Rente zugrunde gelegt wird, gilt nach § 86 SGB VII 1/3 der zum Unfallzeitpunkt gültigen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV, unterscheiden muss man da noch alten und neuen Bundesländern.

Dieser Jahresarbeitsverdienst bleibt bestehen, auch bei Widererkrankungen. Er wird zum 01.07. eines jeden Jahres, in dem eine Rentenanpassung erfolgt, angepasst.

Ein Rentenanspruch entsteht wenn eine MdE von mind. 20% für länger als 26 Wochen nach einem Arbeitsunfall bestanden hat (die Regelung 13 Wochen stammt noch aus einer Zeit vor dem Sozialgesetzbuch VII, wurde demnach 1997 abgeschafft, § 580 RVO alte Fassung). Entsteht die MdE erst Jahre später, so sind die 26 Wochen abgelaufen, ein Rentenanspruch besteht. Die Rente beginnt mit Wegfall der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit bzw. dem Wegfall des Verletztengeldes. Wird kein Verletztengeld bezogen so beginnt die Rente mit dem Tag nach Auftreten der Verschlimmerung/der MdE.

Wenn schon eine Rente bezogen wird so werden Änderungen erst mit dem darauf folgenden Monat wirksam, § 73 SGB VII.

Ok, verlesen. Der Unfall hat sich VOR 14 Jahren zugetragen. Das ändert aber nichts an den Regelungen zum Jahresarbeitsverdienst, es gilt der Zeitpunkt des Unfalls. Für eine Rentengewährung ab 2013 wird dieser allerdings mehrmals angepasst (zum 01.07. eines jeden Jahres hochgerechnet).

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@ProfFarnsworth

§ 18 SGB IV "Der Jahresarbeitsverdienst beträgt für Versicherte, die im Zeitpunkt des Versicherungsfalls das sechste, aber nicht das 15. Lebensjahr vollendet haben, 33 1/3 vom Hundert der im Zeitpunkt des Versicherungsfalls maßgebenden Bezugsgröße."

Leider finde ich nicht die aktuelle "maßgebenden Bezugsgöße". Wer weiß wie hoch die zur Zeit. liegt?

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Der Grad der Erwerbsminderung wird frühestens nach Ablauf von 12 Monaten festgelegt. Die Höhe der Rente richtet sich nach dem Jahresarbeitsverdienst vor dem Unfallereignis. Bei Schülern ist das ein festgelegter Satz, der aber jedes Jahr angepasst wird.

Also legen die nicht mein Verdienst der 12 Monate vor der letzten OP (2013) zugrunde?

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@jensens98

Nein, es gilt der Jahresarbeitsverdienst der im Jahr vor dem Unfall entstanden ist oder, bei Schülern, durch die Unfallkasse nach § 86 SGB VII und § 18 SGB IV festgestezt worden ist sofern der Schüler unter 15 Jahre alt war.

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12Monate? laut Homepage steht:

Renten an Versicherte Sofern trotz optimaler medizinischer Versorgung ein Körperschaden oder eine Gesundheitsstörung zurückgeblieben ist und eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 20 vom Hundert über die 26. Woche nach dem Unfall bzw. Erkrankung vorliegt, erhält der Versicherte eine Rente.

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Und die Gesetzliche Unfallversicherung schreibt ab der 13. Woche sogar ....

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Der Grad der Erwerbsminderung wird frühestens nach Ablauf von 12 Monaten festgelegt.

Viel zu pauschal, ein Grad der MdE wird dann ermittelt wenn der Verdacht besteht das ein Schaden nach Wegfall der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit besteht. Zeitliche Grenzen gibt es keine.

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@ProfFarnsworth

Bis zu einem Zeitraum von 12 Monaten kann man immer noch mit einer gewissen Regenration rechnen. Natürlich wächst kein Körperteil nach. Nerven können aber durchaus sich regenerieren und sogar das Gehirn kann Fehlleistungen korrigieren.

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Zur Erwerbsminderungsrente:

  • Hat der Schüler 60 Beitragsmonate in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Hat der Schüler in den letzten 5 Jahren mind. 36 Pflichtbeiträge bezahlt?

Wenn nein, gibt es keine Erwerbsminderungsrente auch nicht bei 100% MdE.

Für die Rente der BG gelten andere Kriterien.

Falsche Versicherung.

Keine Erwerbsminderungsrente im Sinne der Rentenversicherung, hier geht es um Unfallrente.

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