BG / Berufsgenossenschaft - Verletztengeld / Nach wechsel GF zu "normalen" AN?

1 Antwort

Hoi.

Es würde sich nichts ändern, wenn die AU nahtlos weiterläuft. 

Sollte allerdings nachträglich eine Entgeltfortzahlung erfolgen(wie soll das gehen - man arbeitet ja noch keine vier Wochen im Betrieb? §3 Abs.3 EntFG), wird dies beim Verletztengeld angerechnet - den er erhielt ja Geld aus einem Arbeitsverhältnis.

Erst wenn später wieder eine neue AU aufgrund des Arbeitsunfalles eintritt, würde sich die Berechnungsgrundlage nach den neuen Verhältnissen richten.  

§47 SGB VII Abs.1 Satz1:

Arbeitseinkommen ist bei der Ermittlung des Regelentgelts mit dem 360. Teil des im Kalenderjahr vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit oder der Maßnahmen der Heilbehandlung erzielten Arbeitseinkommens zugrunde zu legen.

Wenn er später als Arbeitnehmer auch noch "Investor/stiller Teilhaber" mit seinen 51% ist, spielt das für den Versicherungsschutz keine Rolle. Bei den Geldleistungen wird das Einkommen aber berücksichtigt.

Ciao Loki

Loki.. Wie immer Spitze! Bis zur nächsten frage! Danke ;-)

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