BFS Risk & Collection GmbH was soll ich tun?

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9 Antworten

Wenn die 15€ unstrittig sind, bezahle sie direkt an Paypal. Im Verwendungszweck "Nur Hauptforderung" schreiben. Ggf. etwas Zinsen und Briefporto draufpacken.

Inkassogebühren verstoßen nach Meinung vieler Gerichte gegen die Schadensminderungspflicht. Zudem: Wie bronkhorst schreibt, musst du in Verzug sein.

Man kann dem Inkasso kurz per Einschreiben antworten. Beispielsweise: "Hallo. Ich weise die Forderung vollumfänglich zurück. Weisen Sie mir eine Vollmacht nach, sowie die Zustellung eines Mahnschreibens. Ich befand mich nicht in Verzug. Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Meldung an Auskunfteien. Einem Mahnbescheid werde ich widersprechen. Weitere Bettelbriefe werde ich je nach Formulierung als Nötigung betrachten und zur Anzeige bringen."

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Kommentar von Zorc04
01.12.2013, 10:14

Ja die 15€ bin ich Paypal schuldig hatte ja bei den angerufen und gesagt das ich ihnen ihr Forderung zahlen werde aber den Rest nicht da meint der Mitarbeiter "das müssen sie wissen an ihrer stelle würde ich es zahlen!"

Ich werde dann morgen den Brief verschicken aber womit muss ich dann nun rechnen werde ich nicht im nachhinnein mehr zahlen müssen ? Habe davon nämlich keine Ahnung und keine Lust mit 20 mit solchen Affen vors Gericht zu ziehen

LG

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So falls es jemanden interessiert wie der momentane stand ist . Nach dem ich den briefe per einschreiben dort hin geschickt hatte bekann ich den einschreibezettel zurück mit der untschrift "PETRUSCHKA" so von daher muss ich zu dem kindergartenverein da nix mehr sagen :D

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Bin EX Inkasso MA

Die BFS Inkasso Gebühren sind zwar erlaubt werden aber mangels Erfolgsaussichten ganz bestimmt nicht eingeklagt :

Quelle

http://www.iff-hamburg.de

Kritik an ClickandBuy aufgrund unzulässiger Inkassokosten

Kaufen im Internet wird immer einfacher. Damit werben neben den bekannten Online-Bezahlsystemen wie PayPal, Moneybookers, Giropay, und ClickandBuy zahlreiche weitere Anbieter.........

......Auf die Anfrage einer Verbraucherzentrale hin hat das iff die Gebührenregelungen in den AGB von ClickandBuy überprüft (infobrief 18 und 19/2012). Das iff ist zu dem Ergebnis gekommen, dass AGB-Klauseln, wonach ein pauschalisierter Schadensersatzanspruch über 10 € für Rücklastschriften oder eine Mahngebühr über 2,50 € verlangt werden kann, gemäß § 309 Nr. 5 BGB und § 307 BGB unwirksam sind. Inkassokosten können überhaupt nicht verlangt werden. Die Bemühungen bei der Forderungseinziehung gehören zum eigenen Pflichtenkreis des Gläubigers. Insbesondere dann, wenn der Anbieter eines Bezahlsystems eingeschaltet wird, der bereits das Inkasso für den Händler übernimmt, wird diese Tätigkeit bereits durch das vom Händler hierfür zu zahlende Entgelt abgegolten. Dieser grundsätzlich nicht ersatzfähige Eigenaufwand für die Einziehung der Rechnung kann zwar ausgelagert werden, der Anbieter des Bezahlsystems verstößt aber gegen seine Schadensminderungspflicht, wenn er die Kosten hierfür vom Verbraucher ersetzt verlangt. Schließlich kann das Inkassobüro auch nicht mehr tun, als der Anbieter des Bezahlsystems selbst. Ist der Verbraucher zahlungsunwillig, wäre seine Einschaltung sogar sinnlos und damit nicht erforderlich.........

ERGO : Zahlung der 15 € direkt an paypal

Formulierungsvorschlag nchdem die 15 an paypal überwiesen wurden :

"...Sehr geehrtes Inkasso Team - ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - weitere Briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb widersprechen - mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - ich untersage expl die Kontaktaufnahme per telefon .." Schriftlich retournieren !

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen das das Inkassobüro das Schreiben ignoriert und trotzdem weitere Briefe auf den Sünder herabregnen lässt - oft wird z.b in einem weiteren Schreiben eine detailierte "Begründung" für die Zahlungsverweigerung eingefordert ! Eine Begründung oder ein erneutes Zurückweisen der Forderung ist jedoch nicht nötig

Trotzdem sollte man sich mental auf 2 bis 4 weitere durchaus nervende Briefe einstellen in welchem das Inkassounternehmen dem Schuldner unter Auflistung vermeintlicher Pro Inkasso Gerichtsurteilen zu "erklären" versucht warum die Kosten der Inkassobeauftragung als Verzugsschaden angeblich vom Schuldner zu tragen sind Telefon Inkasso Einsatz durch externe Call Agents ist ebenfalls moglich

Einige Inkassodienstleister schieben zusätzlich ein Schreiben einer Vertragskanzlei nach um das Druckpotenzial zu erhöhen

In sehr seltenen Fällen kommt es zu einem gerichtlichen Mahnbescheid welchen man natürlich begründungslos und vollumfänglich widersprechen sollte

In den Urteilsdatenbanken ist keine einzige durchgeführte Klage zu finden ;)

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Kommentar von rainerendres
01.12.2013, 10:50

Hier noch ein aktuelles Urteil :

AG Brandenburg Entscheidungsdatum: 27.08.2012 Aktenzeichen: 31 C 266/11 Dokumenttyp: Urteil

Die Mahnungen von Inkassounternehmen sollen im Übrigen zwar in mehreren Fällen Erfolg haben, in dem Sinne, dass der Schuldner auf diese Mahnungen leistet. Da aber die Mitarbeiter des Inkassounternehmens in der Regel weder über besondere Rechtskenntnisse verfügen, noch über ein nachhaltiges Druckmittel, das über die eigenen Möglichkeiten des Gläubigers hinaus geht, ist dieser Erfolg wohl nur unter den Aspekten zu würdigen, dass der Schuldner ohnehin auf nachdrückliche und mehrfache Mahnungen des Gläubigers geleistet hätte oder der Schuldner den Mahnungen des Inkassounternehmens aus irrationalen Gründen eine größere Bedeutung beimisst als den Mahnungen des Gläubigers selbst und nur deswegen die Forderung bedient. Beides rechtfertigt jedoch noch nicht, dem säumigen Schuldner deswegen allein schon auch die Inkassokosten aufzuerlegen. Denn der behauptete Erfolg von Inkassounternehmen - so dies den überhaupt zutrifft - beruht entweder auf einer Tätigkeit (Mahnwesen), die zunächst eine Aufgabe des Gläubigers selbst ist und auf Kosten des Schuldners in unwirtschaftlicher Art und Weise auf das Inkassounternehmen ausgelagert wird oder ggf. sogar auf der Ausnutzung einer unterschwelligen irrationalen Angst.Zahlt der Schuldner nicht innerhalb der üblichen Frist, ist es nämlich zunächst Sache des Gläubigers, sich um die Erfüllung der Forderung zu bemühen. Dazu gehören nach herrschender Auffassung die Überwachung der Zahlungseingänge und Zahlungsfristen sowie zumindest eine zweimalige Mahnung. (...) Die Beauftragung des Inkassounternehmens dient insofern nämlich ausschließlich der Bearbeitung und außergerichtlichen Abwicklung des Anspruchs. Solche Aufwendungen kann der Gläubiger von dem Schuldner aber regelmäßig gerade nicht ersetzt verlangen (BGH, BGHZ Band 181, Seiten 233 ff. = ZGS 2009, Seiten 369 ff. = NJW 2009, Seiten 2530 ff. = Das Grundeigentum 2009, Seiten 974 ff. = VersR 2009, Seiten 1121 ff. = Schaden-Praxis 2009, Seiten 304 f. = NZM 2009, Seiten 595 ff. = WM 2009, Seiten 1664 ff. = DAR 2009, Seiten 515 ff. = ZfSch 2009, Seiten 558 ff. = MDR 2009, Seiten 1166 ff. = VRS Band 117, Seiten 23 ff., Nr. 7; BGH, NJW 1977, Seite 35; BGH, BGHZ Band 66, Seiten 112 ff. = NJW 1976, Seiten 1256 ff. = VersR 1976, Seiten 857 ff. = MDR 1976, Seiten 831 f.; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seiten 1139 ff.; OLG Köln, WM 1989, Seiten 246 ff.; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08, u. a. in: "juris"; AG Kehl, Urteil vom 26.04.2011, Az.: 4 C 19/11, u. a. in: "juris").Diesen grundsätzlich somit nicht ersatzfähigen Eigenaufwand für die Einziehung einer eigenen Rechnung hat die Klägerin vorliegend aber nur "ausgelagert", indem sie nach Eintritt des Verzugs ein Inkassobüro mit der Beitreibung beauftragt hat. Ihr stand selbstverständlich frei so zu verfahren. Jedoch kann sie die damit verbundenen Kosten nicht ohne weiteres auf den Schuldner umlegen, weil es sich gerade um Kosten des grundsätzlich nicht ersatzfähigen Eigenaufwands handelt.

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Kommentar von Zorc04
01.12.2013, 13:13

Ich danke dir sehr :)

werde das jetzt genau so machen und hoffe das es damit gegessen ist und jetzt habe ich zumindest auch keine angst mehr das schreiben mehr oder wenig zu ignorieren. Paypal werde ich jetzt die 15€ überweißen und ein schreiben an die netten leute der BFS schicken und mal schauen was noch so kommt

LG und einen schönen Sonntag :)

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Ich habe die Anfang 2012 die Hauptforderung an paypal überwiesen Das Inkassobüro hat dann noch einige Briefe geschrieben und mit Gerichtsverfahren gedroht

Ist dann irgendwann eingeschlafen

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Legal ist das schon, durchsetzbar ehr nicht.

Wenn bei Paypal 15,- € offen sind überweise diese.

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Hier das Anschreiben falls es von bedeutung ist :b

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NICHT zahlen! Die müssen dir erstmal gemäß § 174 BGB eine Vollmacht vorlegen!

Kann ja sonst jeder kommen. Und zwecks der 40€ sollen die dir nachweisen, wie und ob diese Kosten tatsächlich entstanden sind.

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Kommentar von Zorc04
01.12.2013, 10:19

Und was ist wenn sie eine haben ? :)

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55 € ist doch nicht mega viel

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