Beziehung kaputt durch atidepressiva?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

antidepressiva machen genau so sexunlustig wie die depression selber. leider. wenn du einen ganz langen schnauf hast, dann warte ab und unterstütze sie. versuche für euch beide freiräume zu organisieren. wenn die grosseltern schon im haus wohnen, könntet ihr dch ab und zu mal ein wochenende verreisen. ein tapetenwechsel und eine übernachtung im hotel kann wunder wirken.

fishman79 12.10.2014, 11:11

Alles probiert ... Wirklich alles... Wo wir unterwegs waren... War alles anders ... Selbst der Sex. Kaum zu Hause ging es wieder von vorne los. Sie war die letzten Wochen fast normal (180grad)bis auf das Liebesleben. War aber alles nur gespielt. Sie wünschte sich ja auch das alles so wird wie am Anfang der Beziehung, aber sie hat sich verändert und kann nicht mehr anders. Ich bin der selbe geblieben wie am Anfang, außer das ich halt Papa geworden bin. Dann kam ja der Knall, bei dem ich dann sagte... Es ist Schluss.

Da die Trennung ja nun durch ist, ist es ja nun mit dem langem Atem auch vorbei... Werde trotzdem für Sie da sein. Habe überlegt ob ich evtl. mit Ihrer Therapeutin spreche und ihr alles kurz schildere... Möchte nicht das sie weiter abrutscht.

1

Ich weiß ehrlich nicht was ich dazu schreiben kann, da kann man einfach nicht so ein Ratschlag hinwerfen. Ich denke auch der große Einfluss der Eltern und der Medikamente und ihres emotionalen Wohlbefindens spielen hier eine große Rolle, dennoch solltest du dir keine Hoffnungen machen. Ich frage mich wie es mit eurer Kleinen denn so aussieht? Wieso hat sie denn solche Depressionen, sie hat eine Tochter zur Welt gebracht, das müsste doch das allerbeste sein? Ich denke dass ihre gesamte soziale Umgebung sich verändert und mit ihr auch deine Partnerin. Das Einzige was du tun kannst ist ihr immer noch beizustehen und möglicherweise das Rauchen endgültig aufgeben, deiner Tochter und deiner Gesundheit zur Liebe. Wieso sollte es dir nur um Sex gehen? Versteh ich nicht, denn das was du hier schreibst beweist das Gegenteil. Ich denke nicht dass es jetzt alles "war", aber ich denke dass du jetzt stark sein musst und der bester Vater sein solltest. Wünsche dir auf deinem Weg viel Erfolg und Freude in deinem Leben.

fishman79 12.10.2014, 08:58

Stark bleiben ist das was ich vorhabe. Mit dem Rauchen sehe ich ein, muss aber zu meiner Verteidigung sagen das ich nie in Gegenwart der Maus rauche und auch immer raus gehe und sie dann sogar meinte der Qualm zieht in das Kinderzimmer, wenn ich draußen stehe. Unsere Tochter steht immer in Mittelpunkt und das ist ja auch gut so. Mit der Maus sind wir uns einig... Gemeinsames Sorgerecht mit allem was dazugehört. Depression liegen bei ihr weiter zurück bis in die Kindheit... Aber genau weiß ich es auch nicht da sie nicht drüber spricht und auch ihre Therapeutin keine Auskunft gibt. Bin auf alle Fälle für alle beide da, seih es als Vater und (ex) Partner. Mache mir aber auch Sorgen das sie nicht genau weiß was sie tut. Da ja alle Nebenwirkungen des Medikaments auf der Hand liegen.( Gewichtszunahme, Stimmung)

1
huuuaah 12.10.2014, 10:45
@fishman79

Du solltest denke ich mal mit ihr in einem tiefgründigen Gespräch ihr beistehen und ihr zuhören was sie zu sagen hat. Wenn sie meint dass der Qualm ins Kinderzimmer zieht, dann wird sie bestimmt schon nicht lügen, wie wärs wenn du ein bisschen weiter rausgehst als nur vor der Tür, beispielsweise im Park oder neben dem Supermarkt nach dem Einkaufen. Und wenn ihre Depressionen bis in die Kindheit reichen, dann hat das meist ein Zusammenspiel mit den Eltern (ihr wohnt sogar bei denen!) Versuch sie zu verstehen und das wird schon einigermaßen! Wünsche dir viel Glück!

0
fishman79 12.10.2014, 11:16

Ich war der Part in der Beziehung der immer und ständig das Gespräch gesucht hat... Sie halt garnicht... Habe ihr paartherapie vorgeschlagen und habe sie bei allem anderen unterstützt was war...(Sport, Mutter Kind Kur, abnehmen, gemeinsame Erziehung, einfach alles) Dachte halt immer es wird besser ...

1
huuuaah 19.10.2014, 10:20
@fishman79

Bleib einfach du selbst, der Rest erledigt die Zeit. Möglicherweise passt ihr auch einfach nicht zusammen, aber ein Gespräch sollte trotzdem mit drin sein. Ich hoffe du kommst damit klar..

0

Die Antidepressiva tragen dazu bei, dass sich die Libido vermindert bis dahin, das gar keine Libido mehr aufkommt. Da kann Deine Freundin selbst gar nichts dafür. Ihr ist es vielleicht gar nicht bewußt weil es für sie bereits so alltäglich geworden ist.

Bei Euch kamen außerdem 2 Dinge zusammen. Erst die Geburt Eurer Tochter, und nach Entbindungen sinkt die sexuelle Lust sowieso fast auf Null herunter. Dazu auch noch die Antidrepressiva, die das Problem noch verschärfen.

Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass sich Deine Partnerin nicht sehr wohl fühlt im Haus der Eltern, so dass sie dort auch nicht unbedingt gerne Sex haben möchte mit Dir.

Erkläre erst mal Deiner Partnerin, dass Du jetzt endlich verstanden hast, warum bei ihr keine sexuelle Lust mehr vorhanden ist, was ja für sie selbst auch nicht so einfach ist. Sage ihr, dass Du gerne in ihrem Beisein mit ihrem Arzt besprichst, was man gegen ihren Libidoverlust aufgrund der Antidepressiva machen könnte. Sicher gibt es auch noch andere Antidepressiva, die vielleicht nicht eine ganz so massive Einwirkung auf die Libido haben.

Wenn sie nicht will, dass Du mit ihrem Arzt in ihrem Beisein sprichst, dann versuche einfach mal dem Arzt eine Mail zu schicken und sprich das Problem dort an.

Der nächste Schritt wäre dann zum Gynäkologen. Das Problem ist ja immer, ein Mittel zu finden, das mit den Antidepressiva zusammenpaßt.

Es gibt eine Hormoncreme "Linoladiol" von der Firma Wolff. Die sorgt für Feuchtigkeit in der Scheide, hat aber gleichzeitig noch den Nebeneffekt, dass die Lust damit gesteigert wird.

Frage mal den Psychiater, ob sich diese Creme vertragen würde it den Antidepressiva.

Die Creme wird mittels Applikator eingeführt in die Scheide und bleibt dort auch über Nacht. Man kann auch die Außenbereiche der Scheide damit einreiben inkl. Klitoris. Alleine schon der Einreibungvorgang kurbelt bereits die Lust an.

Ich wünsche Euch Beiden, dass Ihr bald wieder zu einem genußvollen Sexleben zurückfindet und Deiner Freundin natürlich, dass sie mit ihrer Depression gut umgehen kann. Dazu gehört auch die konsequente Tabletteneinnahme.

Achte darauf, dass sie jetzt nicht einfach die Tabletten absetzt, weil sie Angst haben könnte Dich zu verlieren aufgrund der Tatsache, dass sie nicht mehr sexuell aktiv ist.

fishman79 13.10.2014, 11:40

Ich habe alles durch, bis auf die arztgespräche. Sie hatte ja auch schon in der Schwangerschaft wenig bis keine Lust auf .... Ich weiß das das Elternhaus eine wichtige Rolle spielt. Aber wir sind ja nun getrennt und ich versuche ja so schnell wie möglich auszuziehen. Ihr geht's es jetzt auch im Bezug auf mich besser... Sie scheint es überhaupt nicht zu stören das es aus ist... Ich hatte ihr ja erklärt das ich alles verstehe und das ich ihr immer zur Seite gestanden habe versteht sich von selbst als Partner. Ich hoffe nur das sie irgendwann aufwacht und sieht das alles und wozu es geführt hat. Viele Sachen (Schwangerschaft, Elternhaus, Depression, ihre Freundin und und und ) Und jetzt noch vermehrt der Alkohol. Wie gesagt ich kann nicht mehr.... Werde wenn ich ausgezogen bin einen letzten Schritt für sie Unternehmen und mit ihrer Psychologin sprechen und ihr den Fall schildern.

0

Was möchtest Du wissen?