beziehung aus christlicher sicht

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10 Antworten

Ich wage mal folgende Vermutung: Viele, die das Problem haben, einen ungläubigen Partner zu haben, werden gar nicht mit diesem verheiratet sein. Hier kann ich guten Gewissens nur eines sagen: Das ist OK, so lange kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe stattfindet. Das hat wiederum seine guten Gründe. Es hat damit zu tun, dass zwei Menschen, wenn sie sich vereinigen vor Gott ein Fleisch werden. Dies ist biblisch den Ehepartnern vorbehalten. Aber dies ist wie schon erwähnt, ein anderes Thema. Du hast also einen ungläubigen Partner und bist auch nicht mit ihm verheiratet? Enthaltet euch zunächst in jedem Fall der Sexualität. Wenn ihr das hinbekommen habt, geht es um folgende Frage: Bist Du im Glauben so stark, dass dein Partner dich nicht zu Dingen verführt, die Gott nicht mag? Verführt er dich - ob bewusst oder unbewusst ist dabei egal - zu Dingen, die unchristlich sind? Verführt er dich zu Alkohol oder Drogen? Verführt er dich zu außerehelichem Sex? Will er dir vielleicht sogar deinen Glauben nehmen? Dann empfehle ich Dir ein klärendes Gespräch zu führen. Ändert sich dein Partner nicht, führe noch ein Gespräch. Führe von mir aus zehn Gespräche. Aber ändert er sich nicht, trenne dich. Als Christ gehörst du in erster Linie zu Gott und erst in zweiter Linie zu deinem Partner. Setze Prioritäten!

mein größtest problem ist einfach, dass er zum thema religion nicht wirklich viel ahnung hat uns sich jetzt sofort in eine taufe stützt. die taufe ist meiner meinung nach etwas, was man ernst nehmen sollte und nicht mal so eben durchzieht. ich würde nicht sagen, dass er unglübig ist. er befasst sich damit, versteht aber nicht viel und ich bin nicht besonders gut im erklären.

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@lockenkopf95

Klar, die Taufe muss man ernst nehmen ansonsten ist das einfach nur ein leeres Ritual.

Ich glaube, dass du weiterhin versuchen solltest sein Interesse zu wecken und natürlich Gott um Hilfe bitten.

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Das erste, was Du und Dein Freund wissen sollten, ist etwas über die Taufe: Die Taufe der orthodoxen Christen muß in einer evangelischen Freikirche nicht wiederholt werden, es sei denn, ihr gehört zu den Christen, die nur die Glaubenstaufe gelten lassen. Die Taufe auf den dreieinigen Gott ist in allen Kirchen und Gemeinschaften gültig, die ökumenisch verbunden sind, d. h. in der ACK sind (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen). Wenn Du aus Deiner Gemeinde auch die Taufe auf Gott Vater, Sohn und Heiligen Geist hast und auch die Kindertaufe hast, ist die Taufe Deines Freundes gültig und muß nicht wiederholt werden. Danach könnt Ihr Euch bei der Gemeindeleitung erkundigen.

Der Unterschied in Eurer Glaubensweise KANN zu Problemen in der Beziehung führen, MUSS aber nicht. Wenn Dein Freund nicht viel über seinen eigenen Glauben weiß, sondern lediglich die Traditionen fortführt, die er kennt, dann kann er von Dir viel lernen über das Christentum und in diesem Spiegel auch seinen eigenen Glauben erforschen. Umgekehrt ist auch gefahren: Während Du ihn über Deine Kirche aufklärst, lernst Du etwas über sie und auch über das, was in der Orthodoxie anders gelehrt, geglaubt und praktiziert wird. Mit einer guten Portion Nachsicht und unaufgeregten Diskussionen solltet Ihr religiösen Problemen aus dem Weg gehen können. Ihr seid beide Christen, Kinder des einen Gottes, der Euch beide liebt und Euch beide mit dem Evangelium bekannt gemacht hat. Jesus Christus ist Euer beider Lehrer, Bruder und Freund. Das sollte Euch mehr verbinden als die Unterschiede Euch trennen können, meinst Du nicht? Gruß, q.

Wenn ihr weniger über die Glaubensrichtungen redet und mehr zusammen in der Bibel lest und austauscht , wie ihr persönlich sie versteht , dann wäre es besser ..Er sagt ja selber , daß er sich nicht so gut in der Bibel auskennt . Lasse ihm wegen der Taufe seine freie Entscheidung , allenfalls kannst du ihn vorsichtig und lieb fragen , ob er nicht darum noch ein bisschen warten will . Vielleicht könnt ihr zusammen einen Alpha-Kurs ( Glaubenskurs für Interessierte) besuchen . Der wird in ganz Deutschland angeboten . Vielleicht gibt es in eurer Nähe einen . Er wird meistens in einer Freikirche angeboten . Auch in der evang . Landeskirche werden manchmal Kurse angeboten , oder schaut in : www.gottkennen.com

Er sollte nicht total verwirrt sein, nur weil es verschiedene Ausprägungen gibt. Wir haben EINEN JESUS , darauf kommt es an. Es ist doch super wenn er sich für die Bibel interessiert!!! Auch die Erwachsenentaufe ist nichts schlechtes , Jesus hab auch getauft.. lest einfach mehr davon in der Bibel! Warum wollt ihr denn die Beziehung beenden, es wird im Leben immer Mißvertändnisse und Unsicherheiten geben! Ihr müsst zusammen halten. Was wichtig ist - Sex gehört in die Ehe, gemeinsames Gebet und Besuche in einer Gemeinde , dort könnt ihr zusammen den Pastor fragen und die Fragen anbringen.. lg

Verstehe ich das jetzt richtig? Du bist in einer evangelische Freikirche und dein Freund möchte sich in der Landeskirche evangelisch taufen lassen?

Wo siehst du denn da derart gravierende Unterschiede in der Glaubensrichtung, dass es ein Problem für eure Beziehung sein könnte? ;)

Ich habe mal beigebracht bekommen:

''Glauben muss jeder allein!''

Wenn du deinen Glauben praktizierst, und wirklich aus tiefstem Herzen glaubst, sollte das für deine eigene Erfüllung aureichen ... wie dein Freund es hält, sollte deinen Glauben nicht beeindrucken ... und das sollte auch eurer Beziehung nicht im Wege stehen.

Glaube ist ein ganz persönliches Bündnis zwischen dem Gläubigen (also dir) und Gott, das beinhaltet keinen Dritten (denn der muss selbst seinen Glauben finden und seinen Weg zu Gott - oder auch nicht) ...

kurz, sachlich und auf den punkt genau ! -DH -lg.

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Die Bibel erlaubt sogar Ehen mit Nichtchristen. (1.Kor 7.12)

In der Bibel finden sich viele Stellen in denen es heißt das man seinen Glauben unterschiedlich leben kann. (z.B. Beschneidung, Opferfleisch,.. du kennst sicher entsprechende Beispiele) Sollte dein Hauskreis der Meinung sein das du die Beziehung zu ihm beenden sollst ist sie darin vom rechten Weg abgekommen.

Sollte sie sogar Druck auf dich ausüben die Beziehung nur dann aufrecht zu erhalten wenn er sich Freikirchlich Taufen lässt handelt es sich um eine Sekte und du solltest dich auf die Suche nach einer anderen Gemeinde machen. Gott will Menschen die ihm aus freiem Herzen nachfolgen, nicht Menschen die sich durch Zwang und Druck einer bestimmten Religionsgemeinschaft unterordnen.

außerdem weiß er selbst nicht WIE gott wirklich ist

Ich hätte ja extreme Probleme damit, wenn mir jemand erzählen will, sie wüsste, wie Gott ist....

Wenn du Beziehungen an Glaubensfragen ausrichtest, dann solltest du dir jemanden aus deiner Gemeinde suchen....

wie es schon oben steht, ist das eine ratgeber community, wo man fragen stellt die man nicht "ergooglen" kann. ausserdem hat es gründe, dass ich nicht meinen gemeindeältesten frage, wenn dich meine frage stört, dann beantworte sie nicht mit sowas nutzlosem was ich am wenigsten brauche und ignorier sie das nächte mal bitte, okay?

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@lockenkopf95

du hast mich falsch verstanden, du sollst dir einen Freund aus deiner Gemeinde suchen, nicht deinen Freund umbiegen.

Der macht wahrscheinlich eh alles nur wegen dir.

DAS war durchaus ein Rat!

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Die Religion sollte die Beziehung nicht zerstören.

Wenn ihr euch liebt,spielt die Religion keine Rolle.

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