Bezahlung Urlaubstage

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Urlaub wird doch nach Anzahl der Arbeitstage berechnet.

Generell hat man einen Mindestanspruch auf vier Wochen Jahresurlaub.

Das bedeutet:

  • bei einer 5 Tage Woche haben Sie 20 Urlaubstage

  • bei einer 3 Tage Woche haben Sie 12 Urlaubstage

Dein Urlaub richtet sich anteilig nach den Urlaubstagen der Festangestellten...

Wenn nicht ausdrücklich Arbeit auf Abruf vereinbart ist, dann muss der Arbeitgeber immer die 450€ jeden Monat bezahlen, egal wie oft du eingesetzt wirst § 615 BGB. Ist dagegen Arbeit auf Abruf vereinbart, aber keine Vereinbarung der Stunden je Woche, dann muss er mindestens 10 Stunden bezahlen

§ 12 Arbeit auf Abruf (TzBfG)

(1) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen.

Die Vergütung für Urlaub bezieht sich ja immer auf Tage und nicht Stunden, es ist also egal wie lange du am Tag arbeitest, er muss Urlaub für den ganzen Tag gewähren.

Deinen Urlaub kannst du wie folgt ausrechnen:

Jahresurlaub der Vollzeitarbeiter (geteilt) durch Arbeitstage je Woche der Vollzeitarbeiter (mal) diene regelmäßigen Arbeitstage je Woche (ist gleich) dein jährlicher Anspruch auf Urlaub

Es geht nicht darum, wieviele Urlaubstage ich habe, denn das weiß ich. 24 Werktage. Es geht darum wieviel Stunden er mir bezahlen muß, wenn ich eine Woche Urlaub nehme.

@ralosaviv 1. handelt es sich bei mir um einen 400 Euro Job 2. in dem Paragraphen steht dass man nicht weniger zahlen darf, bei mir wäre der Durchschnitt aber weniger

  1. das spielt keine Rolle.

  2. In dem § steht Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst, das der Arbeitnehmer in den letzten dreizehn Wochen vor dem Beginn des Urlaubs erhalten hat.........Verdienstkürzungen, die im Berechnungszeitraum infolge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversämnisse eintreten, bleiben für die Berechnung des Urlaubsentgelts außer Betracht.

Es liegt in der Natur der Sache, das bei einer Beschäftigung auf Geringfügiger Basis die Zahl der Arbeitsstunden nicht immer gleich hoch sein kann. Wenn du zur Zeit weniger eingesetzt wirst, hat das nichts mit Kurzarbeit oder Arbeitsausfall zu tun, der im Sinne dieser Vorschrift unberücksichtigt bleiben müsste. D. h., wenn du 8 Wochen Montags jeweils 4,5 Stunden gearbeitet hast und 5 Wochen Montags jeweils nur noch 3 Stunden, beträgt das Urlaubsentgelt jetzt für einen Montag deinen Stundenlohn mal 3,92 Stunden.

0

Nach § 11 BUrlG ist das Urlaubsentgelt im Durchschnitt der letzten 3 Monate zu berechnen.

Was möchtest Du wissen?