Bewertung von verjährten Forderungen in Fremdwährung

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man sollte hier für die GuV schon zwischen außerordentlichen Verlusten und Bewertungsverlusten unterscheiden. Der Bewertungsverlust wäre in jedem Falle eingetreten und ist Bestandteil (je nach Einschätzung) des ordentlichen Betriebsergebnisses oder Finanzergebnisses.

Man denke nur, dass es einen Bewertungsgewinn ergeben hätte. Das sollte sich fairerweise im Betriebsergebnis und nicht im außerordentlichen Ergebnis niederschlagen.

Der Buchhalter hat zu bewerten, was ein gedachter Dritter bei Übernahme der Firma für die Einzelposition bezahlen würde (Teilwert) bzw. was die Bilanzposition noch Wert ist, dabei ist das Niedrigstwertprinzip zu beachten (niemand soll sich reicher machen..) damit ist doch schon alles gesagt. Die Foderung ist vollständig auszubuchen. Die Forderung hat Null Wert im Bezug auf den Teilwert außerdem ist der juristische Anspruch durch Verjährung abgelaufen.

Ausbuchen auf jeden Fall, der Einfachheit halber mit dem bestehenden Wert ohne Neubewertung, es sei denn, es handelt sich um eine stark schwankende Währung und um einen höheren Betrag.

Was möchtest Du wissen?