Bewerbung. Weiß nicht was ich tun soll?

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7 Antworten

Also:

  • Lange Fahrzeiten sind durchaus leider üblich. Viele große Firmen sind in großen Städten. Dort sind Mieten oder gar Kaufpreise so hoch, dass die meisten Mitarbeiter ins Umland ziehen. Das führt zu langen Anfahrten, die natürlich durch Stau nicht besser werden. Ich selbst habe je nach Verkehrssituation Anfahrtzeiten zwischen 20 Minuten und einer Stunde! Und da sind noch keine Baustellen, größere Staus durch Unfälle oder Wetterkapriolen eingerechnet. Das muss man berücksichtigen. Auch die Bahn ist nicht immer pünktlich, gerade Herbst (feuchtes Laub auf der Strecke) und Winter (Regen und Eis machen auch Zügen zu schaffen), aber auch generell (Lokschaden, Unfall, Personen auf den Gleisen...), also auch hier darf der Fahrplan nicht auf Kante genäht sein. Pünktlichkeit ist das A und O. Glücklich wer da Gleitzeit hat. Wenn nicht hilft nur: Gutes Polster einplanen und notfalls halt früher da sein ohne was davon zu haben. Aber: Da es fast schon ein unvermeidliches Übel ist, stelle dich drauf ein. Das mit der Fahrgemeinschaft, falls ihr euch da zu mehreren bewerbt und mehrere oder alle von euch genommen werdet, ist schon mal kostenmäßig eine gute Idee. Vielleicht aber auch mit anderen Kollegen die du erst kennen lernst und die aus deinem Eck kommen. Im Zweifel auch immer eine gute Alternative: Kombinierte Anfahrten (Auto bis zu einem Park+Ride von dem aus eine gute Zug/Bus-Verbindung ohne großes Umsteigen existiert - große Firmen bieten oft günstige Jobtickets für den Verkehrsverbund, hier kann man Geld sparen und einen einigermaßen verlässlichen Zeittakt erreichen)
  • Fahrkosten können erstattet werden, müssen aber nicht. Meine frühere Firma hat generell eine Fahrkostenpauschale gegeben. Die ist sogar steuerlich gefördert (nur teilbesteuert und sozialversicherungsfrei). Um so wichtiger ist, dass du am Jahresende eine Steuererklärung machst in der du den Fahrweg angibst, sonst musst du möglicherweise Steuern dafür nachzahlen. Meine jetzige Firma zahlt keine Fahrkosten, dafür verdiene ich mehr und bekomme am Jahresende über die Steuererklärung die Fahrkostenpauschale vom Staat zurück. Faktisch gibt's deshalb mehr Geld (mehr Brutto, ein wenig weniger Netto weil keine steuerbevorteilten Zuschläge mehr dabei sind, dafür die fette Steuerrückzahlung - in Summe ist es mehr). Kilometerpauschalen, egal ob von der Firma oder später in der Steuererklärung vom Finanzamt gelten übrigens immer pauschal für die verkehrsgünstigste Autostrecke. Ob du dann mit Auto, Bus oder Fahrrad kommst, spielt keine Rolle. Solche Regelungen gelten in der Regel firmenweit, sind also keine Verhandlungssache.
  • Dienstwagen sind eher nur langjährigen, hochrangigen Mitarbeitern vorbehalten, ein Auszubildender bekommt keinen, außer er ist im Außendienst ("Klinkenputzer", also Vertriebler im Außendienst, Monteur im Außendienst). Bei Dienstwagen ist immer die Privatnutzung zu klären. Die muss durch den Arbeitgeber genehmigt und von dir als geldwerter Vorteil pauschal versteuert werden (aber immer noch günstiger, als ein eigenes Auto zu unterhalten). Da du kein langjähriger leitender Mitarbeiter und kein Außendienstler bist, frag lieber garnicht nach einem Dienstwagen, das könnte irgendwo zwischen dreist und naiv gewertet werden und zu einer Absage führen.

Insgesamt kann ich nur sagen: Großer Automobilhersteller klingt gut. Wenn du genommen wirst, mach es. Das Anfahrtproblem wirst du eh fast überall haben.

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Pünktlichkeit ist in jedem Beruf wichtig und wenn Du als Azubi allzu oft zu spät an Deinem Arbeitsplatz erscheinst, kann das in der Probezeit zu einer fristlosen Kündigung führen. Eine Stunde mit dem Auto im Sommer zu fahren, kann man noch hinbekommen, aber was ist in der Winterzeit, wenn es gefroren oder sogar geschneit hat. Dann wird aus einer Stunde Autofahrt, dann mal ganz schnell zwei Stunden für eine Wegstrecke. Da nützen auch keine Fahrgemeinschaften mehr. Wenn Du die Ausbildung bekommen solltest, dann wäre es für Dich einfacher und entspannter, dort eine WG oder kleine Wohnung zu suchen. Nicht jede Firma beteiligt sich an einem Fahrtkostenzuschuss und ob das dann reicht, sei dann dahin gestellt. Außerdem wenn es Deine erste Ausbildung ist sind Deine Eltern verpflichtet Dich zu unterstützen. Aber das solltest Du mit Deinen Eltern bereden. Zuschüsse vom Amt bekommt man erst dann, wenn die Eltern nicht mehr zahlen  können. Dann kannst Du bei einem Auszug BAB und Wohngeldzuschuss beantragen.

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Zunächst mal: tu alles, damit du den Ausbildungsplatz bekommst.

1 Stunde ist zwar viel Zeit aber nicht un gewöhnlich. Wenn du nicht vor den Pforten einer großen Firma wohnst, musst du immer fahren. Auch in einer Stad wie Berlin oider Paris oderf München bist du schnell mal 1 Stunde mit der S-Bahn unterwegs.

Ich bin über Jahre hinweg 2,5 Stunden (1 Fahrtstrecke) und dann später mit dem Pkw täglich hin und zurück 200 km gefahren. Meine Tochter lebt in Brüssel und braucht zum Arbeitsplatz mehr als 1 Stunde.

Also die Stunde ist nix ungewöhnliches. Erst mal den Job kriegen, dann Lösung finden (Fahrgemeinschaft mit Kollegen oder Zummer mieten)

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Auto bekommst Du natürlich nicht aber Du kannst später immer noch in einer Fahrgemeinschaft mitfahren

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Hallo darf ich Fragen wie alt du bist und ob die Firma in einer anderen Stadt sitzt.


Evtl Roller oder gar Auto zulegen.

Oder auch in die nähe ziehen. Dies ist auch unter 18 möglich.

Du kannst BAB beantragen beim Amt dort werden dir evtl kosten erstatten je Nachdem ob du bei deinen Eltern wohnst da die zuständig sind bist du 25 bist dies wird aber berechnet mit deren Einkommen usw.

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Kommentar von FragMeisterD
02.10.2016, 16:42

Bin beim Ausbildungsstart dann 17 Jahre alt und die Firma liegt eine Stunde entfernt. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es leider nicht dorthin (Außer ich steige paar mal um und muss dafür 1 Stunde länger fahren). 

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Nein, in der Regel bekommt man kein Auto gestellt um von zuhause zur Arbeit zu kommen.  Die meisten Arbeitgeber interessiert es auch nicht WIE du zur Arbeitsstelle kommst.., hauptsache, du bist pünktlich zum Arbeitsbeginn da. 

Ich bezweifle außerdem, dass dir die Fahrtkosten vom Arbeitgeber erstattet werden.., pauschal kann das aber nicht beantwortet werden, da müsstest du selbst beim potentiellen Arbeitgeber nachfragen. 

Ende des Jahres kannst du natürlich Fahrtkosten beim Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen.., dort bekommst du allerdings die Fahrtkosten nicht 1:1 erstattet.., zudem musst du natürlich erst in Vorleistung gehen (so wie die meisten Arbeitnehmer). 

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Ein Ausbildungsplatz bei Daimler ist einfach super. Da kannst du super ein Auto leasen. Das Azubigehalt ist auch klasse. Drücke die Daumen, dass das klappt.

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Kommentar von FragMeisterD
02.10.2016, 16:38

Doch leider ist die Anfahrt nicht wie gedacht. Da ich beim 1. Ausbildungsjahr noch Minderjährig bin, kann ich nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren, und auch nicht mehr dem Bus oder anderen öffentlichen Verkehrsmittel. Leider ist die Firma auch eine Stunde entfernt.

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