Bewerbung um einen Nebenjob auf 400€-Basis bei Penny. Was gehört dazu?

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2 Antworten

eine mappe ist immer ansprechender als eine lose-blatt-sammlung oder ein billiger schnellhefter. streiten kann man über ein deckblatt, insbesondere für einen minijob.

das anschreiben ist aber das wichtigste. starte mit ein paar netten aussagen über penny anstelle der abgedroschenen 08/15 phrasen (hiermit bewerbe ich mich) z.b. schreibst du, dass du schon lange kunde bei penny bist, dass du die atmosphäre dort als positiv empfindest und eben darum auch dort gerne arbeiten möchtest.

erwähne auch deine motivation, "nur" einen 400 € job ausüben zu wollen. das darf aber nicht nach "notlösung" klingen, z.b. kannst du es eben mit eingeschränkter zeit begründen. ausführlich muss das nicht sein, es hilft nur, deine bewerbung in allen punkten als positiv erscheinen zu lassen.

schildeere kurz deine fachlichen und persönlichen stärken. fachlich nur im detail, wenn sie für so eine arbeit wichtig sind. überlege auch, wass du von deinen beruflichen erfahrungen gut bei penny einsetzen kannst. nenne 2 oder 3 soziale kompetenzen, die gut zum einzelhandel passen, z.b. team- und kommunikationsfähigkeit, zuverlässigkeit, belastbarkeit.

lebenslauf ist mittlerweile standard, es gibt sogar im word eine gute vorlage. zeugnisse nicht alles ab kindergarten, sondern höchstens 3-4 aus der jüngsten vergangenheit.

schlußsatz: "Ich freue mich auf eine Einlaung zu einem persönlichen Gespräch". bitte keine konjunktive!

viel erfolg!

Schreibe rein, dass Du Dich bewirbst, in welcher Situation Du bist (z.B. Schüler an xy-Schule im 10. Jahrgang und welchen Abschluss Du anstrebst), warum Du Dich bewirbst, warum ausgerechnet bei diesem Unternehmen, wie Du von der Stelle erfahren hast (Mitarbeiter könnte Dich bei namentlicher Nennung empfehlen, wenn er was auf Dich hält) und was Du Brauchbares an Eigenschaften und Erfahrung mitbringst.

Das alles recht kurz und knapp, ein Anschreiben sollte eine Seite nicht ausfüllen, sondern grosszügig Platz lassen.

Achte darauf, dass Du die richtige Perspektive einnimmst: viele Bewerber schreiben, warum sie unbedingt eine Arbeit brauchen. So wirbt man aber nicht für sich. Kaufst Du eine Ware, wenn Dir der Verkäufer nachruft, warum er unbedingt das Geld braucht?

Lebenslauf und Zeugnis kommen immer dazu. Liessest Du die weg, würdest Du signalisieren: hier habe ich was zu verbergen, was nicht für mich spricht!

In den Lebenslauf gehört auch ein farbiges Foto. Und zwar kein "künstlerisches", sondern ein sachliches, eben Bewerbungsportrait.

Anschreiben und Lebenslauf werden unterschrieben. Der LL auch mit Datum.

Eine Mappe gehört immer dazu, ausser wenn von einer solchen vom AG abgeratren wird. Die Mappe muss auf keinen Fall "repräsentativ" sein, aber gepflegt (nicht geknickt, gefranst usw). Sie dient einfach der Ordnung.

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