Bewerbung, Interesse zeigen.

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Der Name Ihres Unternehmens ist mir im Laufe meines Lebens immer wieder begegnet und positiv aufgefallen. So habe ich schon windeln aus Ihrem Hause getragen und meine kleine Schwester ebenfalls. (Das ist natürlich nur ein Beispiel, sollte es sich um Mercedes handeln, nimm was anderes). Ich kenne als die Qualität Ihrer Produkt und würde gerne bei Ihnen arbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Johrann
15.07.2013, 16:39

Na, glücklicherweise würdest du bei einem Mercedes etwas anderes nehmen. Und bei Rasierwasser auch, hoffe ich.

0

Willst Du Dich bewerben oder willst Du dort arbeiten?

Wenn Du Dich bewerben willst und damit einer unter vielen sein willst, dann fang so an, wie Du oben geschrieben hast. Wenn Du dort arbeiten willst, mach dem zuständigen Mitarbeiter klar, was das Unternehmen davon hat, wenn es Dich einstellt. Was kannst Du, was andere nicht können? Das müssen nicht fachliche Dinge sein. Es gibt einen schönen Satz, der lautet: "Du musst nicht besser sein als andere, sondern anders.".

Das Video, welches >TheUser1992< verlinkt hat, ist ein sehr wichtiges Video. Zwar elend lang, aber sehr wichtig! Es geht damit los, dass Du herausbekommen musst, was Du kannst, was Du willst und was Du nicht willst.

Bewerbungsgespräche finden nie auf Augenhöhe statt. Es gibt immer den Personalchef "da oben" und den Bewerber "da unten". Selbst dann, wenn das Unternehmen händeringend nach Mitarbeitern sucht.

Wenn Du Schritt für Schritt die Dinge aus dem Video umsetzt, wirst Du nie ein Bittsteller werden, sondern - solltest Du Arbeitnehmer sein wollen - ein selbstbewusster Mensch, der sich nicht unter Wert verkaufen muss.

Gruß Matti

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt effektivere Wege der Berufsfindung, als die der klassischen Bewerbung.

Gerne fasse ich den Vortrag kurz zusammen, solltest Du keine Zeit dafür haben:


Theorie

Drei Viertel der Menschen bewerben sich auf übliche Weise und greifen auf ein Viertel der verfügbaren Berufe zu. Die meisten Stellen werden durch persönliche Kontakte vergeben.

Während üblichen Gesprächen mit zukünftigen Vorgesetzten fühlt man sich meist untergeordnet, was jedoch für eine aussichtsreiche Beschäftigung schädlich ist.

… denn Du willst etwas von ihm!

Folgende Technik baut genau auf diesen wichtigen Aspekten auf.


Schritt 1

Es wird ein Profil mit sechs Punkten ausgefüllt, zuerst drei Punkte zur eigenen Person:

  • Eigenschaften — Verb
  • Tätigkeiten — Adjektiv
  • Wissen — Substantiv

Als zweite Hälfte folgen für sich nötige Aspekte des zukünftigen Betriebs.

  • Randbedingungen — wo, wann, wie, woran, …
  • Werte — Moral, Ethik, …
  • Interessen — welches Gut vermehren?

Es ist nun das Ziel, einen Betrieb zu finden, welcher mit dem Profil übereinstimmt.


Schritt 2

Gesucht werden müssen Berufe, welche in Frage kommen könnten. Im Anschluss wird zu Personen, welche diesen Beruf erfolgreich ausüben, persönlich gegangen.

Ich habe sechs Fragen ausgearbeitet und würde sie Ihnen gerne stellen. Das ganze wird maximal 11 Minuten dauern. Hätten Sie Zeit?

  1. Wie sind Sie dazu gekommen?
  2. Was finden Sie positiv in Ihrem Beruf?
  3. Was finden Sie negativ in Ihrem Beruf?
  4. Wie stellen Sie sich die Zukunft Ihres Berufs vor?
  5. Was muss ein Mensch für diesen Beruf mit bringen?
  6. Kennen Sie weitere erfolgreiche Personen dieses Berufs?

oder

Ich habe vier Fragen ausgearbeitet und würde sie Ihnen gerne stellen. Das ganze wird maximal 7 Minuten dauern. Hätten Sie Zeit?

  1. Wie sind Sie dazu gekommen?
  2. Was finden Sie positiv in Ihrem Beruf?
  3. Was finden Sie negativ in Ihrem Beruf?
  4. Kennen Sie weitere erfolgreiche Personen dieses Berufs?

Laut Statistik sagen dem rund 90 % zu. Mit der Zeit lernt man dazu, kann die Fragen immer freier und lockerer stellen, muss sich irgendwann kaum noch an diese Struktur halten.


Schritt 3

Wenn genug Menschen befragt wurden und Wissen gesammelt wurde, ist man zu der Wahl von Betrieben für Bewerbungsgespräche in der Lage. In der Regel wird zugesagt, da man im vornherein positiv aufgefallen ist.

Es ist wichtig, alternativen zu haben — mindestens drei Betriebe werden empfohlen.

Vorbereitung sorgt dafür, dass dem Arbeitgeber etwas geboten werden kann. Habe Ideen und stelle eigene Stärken positiv da. Sei weiterhin ehrlich und verschweige nicht krampfhaft negative Punkte, sollte danach gefragt werden.


Wirkung

Durch diese Methode tritt man viel sicherer auf. Das bemerken auch die Gesprächspartner, welche zudem diese Vorbereitung des Fragenden zu schätzen wissen werden. So baut man sich schließlich nach und nach immer mehr Kontakte auf.

Sowohl die Interviews als auch die Bewerbungsgespräche können durch diese Technik auf Augenhöhe stattfinden, da zu Beginn nichts vom Arbeitgeber gewollt wird sowie im Folgenden einige Alternativen vorhanden sind.

Der Arbeitgeber will Dich!

Somit wurde der Spieß umgedreht.


Verantwortliche

Das Profil wurde von Richard Bolles erfunden.
Daraus hat Daniel Porot die Technik entwickelt.
Dies ganze wurde von John Web in Deutschland verbreitet und gelehrt.
Deshalb kam Peter Müller dazu, Seminare darüber abzuhalten.


Dies ist eine Zusammenfassung des Vortrags. Darin werden weitere Dinge beschrieben.

Setze Dir selbst keine Grenzen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

. . . geweckt, da die Beschreibung des nötigen Tätigkeitsfeldes meinen Vorstellungen sehr entgegen kommt. ( Dann kannst du noch dazuschreiben, welches diese Punkte sind.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Überleg dir halt zuerst, was dein Interesse geweckt hat und dann fasse es in Worte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du musst doch selber wissen, was dein Interesse geweckt hat ... ich weiß es jedenfalls nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?