Bewerbung für Praktikum & Ausbildung einfach versenden, obwohl auf Jobbörse keine Stelle aussteht?

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6 Antworten

Sogenannte Initiativbewerbungen können durchaus einen Sinn ergeben. Wenn du eine Praktikumsstelle suchst, würde ich vorher anrufen und fragen, ob das Unternehmen überhaupt Praktikanten nimmt und ob in diesem Zeitraum eine Chance besteht. Dann sparst du dir unter Umständen die Mühe einer Bewerbung. Im besten Fall hast du schon einen Ansprechpartner und kannst dich in deiner Bewerbung auf das Telefonat beziehen.

Hallo egeli55,

Initiativbewerbungen (so nennt man das, was Du meinst) haben den Nachteil, dass man nicht sicher sein kann, zu dem betreffenden Zeitpunkt auf eine Nachfrage zu treffen, und den Vorteil, dass man, falls man tatsächlich auf einen aktuellen Personalbedarf trifft, i. d. R. keine oder kaum Konkurrenz hat.

Was denken die dann von mir, wenn ich mir für eine Stelle bewerbe, die sie gar nicht ausstellen ?

Dass Du nicht abwartest, bis eine Stelle ausgeschrieben wird, sondern selbst die Initiative ergreifst. Wenn daraus jemand Rückschlüsse auf Dein sonstiges Arbeitsverhalten zieht, dann können diese nur positiv sein.

Es wird zwar ständig zu solchen Bewerbungen geraten,

Und das aus gutem Grund!

aber komme ich da nicht ein wenig "verzweifelt" rüber,

Nein. Es sei denn, aus dem Text Deines Anschreibens spricht die Verzweiflung.

Komme mir da irgendwie blöd vor.

Dafür gibt es keinen Grund.

Wenn man sich für eine "NICHT ausstehende Stelle bewirbt" gibt man doch keine Zeit an oder doch?

Das kommt darauf an, ob es von Deiner Seite irgendwelche Einschränkungen oder Vorlieben gibt. Die kannst Du ggfs. ruhig nennen. Ansonsten schreibst Du dazu einfach gar nichts.

Es kommt noch besser, wenn du deine Bewerbung persönlich in der Firma, für das du die Bewerbung geschrieben hast, einreichst. Da hinterlässt du zumindest bei der Dame am Empfang einen ersten Eindruck. Ich wünsche dir viel Glück! LG Elfi96

Das kommt immer auf die größe der Firma an. In manchen Firmen ist das in Bezug auf den üblichen Bewerbungsprozess eher hinderlich. Gerade bei größeren Firmen. Dann ist auch noch die Frage welche Art der Bewerbung das Unternehmen überhaupt annimmt. Gerade IT-Dienstleister und Unternehmen im Bürobereich haben inzwischen komplett auf Online-Bewerbung umgestellt.

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erst anrufen, Gesprächspartner in die Bewerbung einbeziehen, dann auf das Gespräch im Anschreiben beziehen & versenden.

Was soll ich erfragen ? Ob sie Praktikanten einstellen oder was genau ? Und bei AUsbildung , ob sie azubis suchen oder worum soll es gehen?

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@egeli55

meine Antwort bezieht sich sowohl auf Praktikum- als auch Ausbildungswunsch. Du musst halt nur die richtigen Leute an den Hörer bekommen.

Eine schriftliche Initiaitvbewerbung ohne Bezugspunkt würde ich nicht versenden.

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Zunächst mal:

Nicht alle offenen Stellen landen bei der Jobbörse!

So eine proaktive Bewerbung ist im Gegenteil sogar oftmals besser angesehen als eine reaktive Bewerbung.

Es zeigt dass du dich informiert hast wo du hin willst, was du tun willst und wer für dich in Frage kommt, ohne auf die Hilfe von Jobbörse zurrückzugreifen.

Außerdem hast du so eher die möglichkeit dich als einzelbewerber oder einer von wenigen hervorzutun.

Ich kenne leider nur Jobbörse, echt arm oder ? :D

Ja informieren tue ich mich "theoretisch" über den Beruf, wenn es dann meinen Erwartungen und Wünschen entspricht .. möchte ich mir ein eigenes Bild vom Beruf machen.. und ich hoffe natürlich auch, dass der Personaler , der mich für das Praktikum eingestellt hat, ein positives Bild von mir hat und mich für eine "Ausbildung" in Erwägung zieht oder meine Bewerbung für ein offen stehende Ausbildungsstelle besonders behandelt.

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solche "Blindbewerbungen" sind durchaus üblich

viele Arbeitgeber schreiben Stellen nicht offiziell aus und wenn man Glück hat und gerade wer gesucht wird...

Viel Erfolg.

Hallo Firedragon1303,

mit dem Kern Deiner Antwort stimme ich überein, aber der Ausdruck "Blindbewerbung" ist falsch und irreführend. "Initiativbewerbung" ist der passendere Ausdruck. Ich gehe davon aus, dass der Bewerber sich vorab informiert und sich dann gezielt auf Stellen bewirbt, die zu ihm passen, und nicht einfach "blind" auf alles mögliche.

Möglicherweise hat die verbreitete Verwendung des Ausdrucks "Blindbewerbung" auch zu dem eigentlich ungerechtfertigten schlechten Image und der Verunsicherung beigetragen, die auch aus der Fragestellung von egeli55 spricht.

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