Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als Industriekauffrau

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2 Antworten

dein erster satz ist die beste voraussetzung dafür, dass deine bewerbung erfolglos bleibt! auch der rest des ersten absatzes (den kaum ein personalentscheider zu ende lesen wird) strotzt vor abgeschroschenen phrasen und nichtssagenen statements. (ich sende ihnen meine unterlagen zu - schreib doch gleich: ich sitze hier und schreibe eine bewerbung)

sorry, aber diese unsäglichen, angeblichen standards, die "man" angeblich in bewerbungen schreiben "muss", geistern schon seit jahrzehnten durch die welt und sind nicht totzukriegen.

beziehe dich doch auf dein praktikum und betone als erstes, dass du einen hervorragenden eindruck vom unternehmen mitgenommen hast und dass es dein wunsch ist, dort auch eine ausbildung absolvierern zu können. solche und ähnliche kleine nettigkeiten sind genau der richtige einstieg, um einen leser auf dich neugierig werden zu lassen. sie dürfen aber nur dezent und nicht zu dick aufgetragen sein.

strukturiere deine selbstdarstellung im 2. absatz etwas besser, kein satz sollte alleine einen absatz bilden. fange keine sätze mich "da" oder mit "ich" an, so was kann man problemlos im deutschen umbauen. auch optische eindruck (schriftbild, textgestaltung und -plazierung) eines schreibens (ohne ein wort zu lesen) hat einen anteil am guten ersten eindruck, den deine bewerbung machen muss.

als schlußsatz ohne konjunktive, einfach und effektiv: "auf eine einladung zu einem persönlichen gespräch freue ich mich". die auflistung von anlagen kannst du dir sparen, die ist nicht nötig.

"hiermit bewerbe ich mich um eine Ausbildungsstelle als Industriekauffrau."

Dass Du Dich miut einer Bewerbung bewirbst, ist keine grosse Neuigkeit. Wer solche hohlen Phrasen drescht, ist m.E. auf einer schreibenden Position für meine Firma am falschen Platz.

"Da ich bei der Recherche auch erfahren habe, dass Ihr Unternehmen diesen Ausbildungsplatz anbietet, sende ich Ihnen nun meine Bewerbungsunterlagen zu. "

Wenn das alles ist, warum Du dieses Unternehmen ausgewählt hast, kann man ja sicher sein, dass Du eine inhaltsgleiche Bewerbung auch an 99.999 andere Firmen geschickt hast.

Nach dem Absatz über die Schule kommst Du dann wieder auf die Motivation zurück, die Du einleitend schon mal angesprochen hast. Das ist chaotischer Aufbau, der mehr nach Zufall als nach =Planung aussieht!

Du präsentierst ein Anschreiben, das mit etwas Denke vielleicht im halben Umfang hätte präsentiert werden können. Ziemlich aufgeblasen!

Das einzige, was passt, ist die ordentliche Rechtschreibung. Macht insgesamt keinen guten Eindruck

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