Bewerbung Einleitung zum Sozialversicherungsfachangestellter

2 Antworten

natürlich etwas kreatives, dass niemand dir hier vorgibt.

ich arbeite im personalbereich und kann dir nur eines sagen - sei du selbst, schreib in deinen worten und nimm um himmels willen keine vorlagen. bei sowas landest du in meinem fall (und vielen anderen) direkt auf dem stapel der assistenz. die ablage bei mir ist übrigens mit dem aufkleber "abgelehnt" beschriftet.

Aber es muss heißen: Zum ....angestellen. Nicht: zum ...angestellter.

Davon abgesehen klingt schon die Berufsbezeichnung so trocken und langweilig, dass du es am besten mit etwas Überschwang wieder ausgleichst, damit die Leute nicht denken, es bewirbt sich ein Blatt Papier.

Also etwa so: "Sehr geehrte Damen und Herren, schon seit meiner Kindheit verfolge ich einen Traum: Sozialversicherungsfachangestellter zu werden. Meine Freunde haben damals nicht wenig gestaunt, als ich ihnen einmal ein elfseitiges Formular vorlegte, mit der Bitte, es auszufüllen, damit wir unser gemeinsames Spiel auf eine verlässliche Basis stellen konnten. - Doch was sind diese unschuldigen Spiele der Kindheit gegenüber den Herausforderungen der Realität! (Und damit bist du bei deinen Qualifikationen und dem, was dich besonders dazu geeignet erscheinen lässt, den Job zu bekommen.)

Du kannst es natürlich auch auf die herkömmliche Art versuchen:

Sehr geehrte Damen und Herren, im Jobportal (der Zeitung, dem Aushang) sah ich Ihre Anzeige und war begeistert. Ich möchte mich hiermit etc.

Ich hoffe, dies bietet dir Anregungen!

wäre für meinen geschmack bereits ein wenig zuviel, da es sich um einen seriösen beruf handelt, aber allein für die energie und den mut würde ich dich einladen.

wenn man dann beim vorstellungsgespräch nicht genauso frei von der leber weg reden kann, wäre man bei mir wieder unten durch. darum rate ich auch definitiv zu eigener wortwahl, im gespräch merkt man, ob die worte im anschreiben vom bewerber kommen, oder nicht.

kleiner hinweis für andere leser, weil es immer wieder falsch gemacht wird: was die zum/als-sache angeht - geht es um eine ausbildungsstelle, nimmt man "zum", wenn man ausgelernt hat, bewirbt man sich "als". hier geht es sicher um die ausbildungsstelle, aber das wird häufig falsch genutzt.

0

Was möchtest Du wissen?