Bewerbung bei der Polizei aber..

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3 Antworten

Servus HerrFrage12,

Diese Sozialstunden stellen in erster Linie keine Strafe dar, sondern eine Erziehungsmaßnahme, weil sie keinen Strafcharakter besitzen. D.h. dass du keine Vermerke im Führungszeugnis oder Bundeszentralregister erstmal hast und somit keine Strafe. Sozialstunden werden im Erziehungsregister gespeichert, und das interessiert normalerweise keinen.

Normalerweise solltest du keine Probleme haben. Bei der Bewerbung wird vorab im Polizeiinternen System deine Person überprüft, ob du irgendwelche Straftaten jemals verübt hast. Und das ist bei dir nicht der Fall.

Sollten die Beamten aber aufgrund irgendwelcher Einsichten dennoch Fragen dazu haben, musst du im schlimmsten Fall eine schriftliche Stellungnahme schreiben. Danach bekommst du wie jeder andere eine Einladung.

Aber normalerweise sehe ich da keine Probleme. Spreche da aus Erfahrung ;)

Gruß

Wenn deine Bewerbung die erste beamtenrechtliche Durchsicht übersteht, hast du alle Chancen, die auch andere haben. Im AC/SI wird es zur Sprache kommen und dort wird entschieden, wie deine "Jugendsünde" gewertet wird. Das ist dann abhängig von deiner derzeitigen Gesinnung, deiner Einstellung zu dem was war und der psychologische Bewertung allgemein und deiner Loyalität gegenüber deinem potentiell zukünftigen Dienstherrn.

Gruß S.

Sirius66 23.11.2014, 16:40

PS: Sozialstunden gehören nicht zu den Strafen, sondern zu den Erziehungsmaßregeln und werden NICHT im Bundeszentralregister eingetragen. Anzugeben sind sie trotzdem. Wenn man diesbezüglich lügt, ist es schlimmer als ein Geständnis mit Einsicht und Reue.

Gruß S.

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Da wirste schlechte Karten haben. Wenn es zu einer Strafe mit Sozialstunden kam, war das das k.o. Kriterium für deinen Polizeiwunsch

CarlRatis 24.11.2014, 22:50

Komplett falsch. Hier handelt es sich 1. nicht um eine Strafe und 2. K.O.-Kriterien sind da ganz andere.

Gruß

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