Bewerbung & Lebenslauf nach abgebrochener Ausbildung

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Die Lücke verheimlichen zu wollen wäre sicher das am wenigsten Kluge....

Im übrigen ist die sache doch sehr gut darzustellen:

Du hast als Erstberuf die Optikerin gewählt, aber während der Ausbildung gemerkt, dass Du nicht mit Sehhilfen, sondern pädagogisch mit Kindern arbeiten willst und das so schnell wie möglich. Die Optiker-Ausbildung erst fertig zu machen, wärre also vergeudete Zeit gewesen, statt dessen hast Du lieber gleich zur Ausbildung in Deinem wahren Wunschberuf gewechselt. Und das Praktikum im Kindergarten gehört da ja auch mit dazu. Die Lücke zwischen Praktikum und Berufsschule stört wohl niemand, sie ist eben aus Termingründen unvermeidlich.

In einen tabellarischen Lebenslauf kannst Du sowas ja kaum reinpacken, aber da taucht zwischen Optik und Kindergarten ja auch keine Lücke auf.

Vielen Dank fürs Sternchen. Und Dir vor allem ganz viel Erfolg :-)

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bei einem aushilfsjob ist das eigentlich nicht soooo wichtig. wichtig ist, dass du zuverlässig bist, fleissig und mitdenkst..

abbrüche in der ausbildung sind heute leider keine seltenheit - immerhin um die 30 %. ausserdem lagst du nicht auf der faulen haut, sondern hast nahtlos das praktikum gemacht - und bestimmt auch durchgehalten.

im lebenslauf schreibst du die zeit der ausbildung als optiker, ist immerhin ein halbes jahr..die frage, was du nach der schule gemacht hast, kommt ohnehin..dahinter schreibst du "abbruch", dann die zeit des praktikums und bezeichnest es auch als solches und dann deine jetzige ausbildung.

im lebenslauf hast du zwei möglichkeiten. entweder schreibst du, dass du aus persönlichen gründen abgebrochen hast (der allgemeine charakter ist da immer besser, weil das alles mögliche sein kann) oder du schreibst die wahrheit (das kann aber u.U. sehr einseitig ausgelegt werden).

viel erfolg :)

Heyyo,

ich finde ehrlich währt am längsten. Es ist ja ok, dass Du eine Ausbildung früh genug abbrichst, weil Du merkst, dass es doch nicht das Richtige für Dich war.

Für einen Aushilfsjob wird man eh nicht soooo streng darauf schauen... Vielleicht hast Du in der 'freien Zeit' ja etwas Sinnvolles gemacht? Dich weiter orientiert, andere Berufsbilder hineingeschnuppert, Nachhilfe gegeben, Omis im Altenheim besucht, eine Sprache gelernt, warst im Ausland um eine Sprache zu vertiefen?

Lebenslauf: Beschreib mit einem kurzem Satz warum, weshalb, wieso und zeichne die Stationen so auf wie sie waren, wie gesagt, ehrlich währt am längsten, besonders wenn Du im Vorstellungsgesprâch dann befragt wirst...

Ich würde davon nichts erwähnen. Erst wenn jemand danach fragt, würde ich es erklären.

dann hast du aber eine lücke drin - das würde weniger auffallen, wenn der bewerber 20 dienstjahre vorweisen könnte mit vielen wechseln.. :)

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