Beweise für Evolution?

... komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Beweise und damit abschließende, unumstößliche Wahrheiten sucht man in der Naturwissenschaft vergebens, das gibt es nur in der Mathematik. Was die Wissenschaft zu bieten hat, sind Belege und Indizien. Und davon gibt es eine ganze Menge, die auf die Evolution deuten. Hier habe ich mich mal an einer Liste versucht.

https://www.gutefrage.net/frage/mit-welchen-argumenten-vertreten-die-naturwissenschaftler-die-evolutionstheorie?foundIn=list-answers-by-user#answer-179266115

Rückblickend fällt mir auf, dass ich bei dieser Antwort sogar noch einige Punkte vergessen habe:

Zunächst hört es nicht damit auf, dass an unterschiedlichen Orten nicht nah verwandte Arten, die unter den gleichen Bedingungen leben, auch die gleichen Merkmale aufweisen, sondern das gilt auch andersrum, d.h. viele Arten haben sehr nahe Verwandte an nahegelegenen Orten. Für Darwin war es damals schon auffallend, dass er zu jeder Art auf den Galapagos-Inseln eine sehr ähnliche Art auf dem südamerikanischen Festland fand. Ein anderes Beispiel ist Australien, welches am längsten von allen anderen Kontinenten isoliert gewesen ist und gleichzeitig eine einzigartige Flora und Fauna enthält. Die Arten in Nordamerika und Eurasien, die sehr lange direkt nebeneinander lagen, sind sich hingegen sehr ähnlich. Diese geographische Verteilung ähnlicher Arten ist ein weiterer Hinweis auf eine gemeinsame Abstammung besagter Arten.

Zu den Beobachtungen der Evolution gehören auch Anzeichen auf Speziation. Wir kennen Arten, die sämtliche Phasen der Aufspaltung repräsentieren. Die wichtigsten sind: Populationen derselben Art, die zwar uneingeschränkt kreuzbar sind, aber durch geographische oder ethnische Isolation getrennt sind und sich äußerlich unterscheiden (z.B. afrikanische Buntbarsche oder die Nebel- und Rabenkrähen). Populationen derselben Art, die nicht mehr uneingeschränkt miteinander kreuzbar sind, weil ihre Trennung schon zu weit zurückliegt (z.B. Ringspezies wie der Grünlaubsänger, bei denen sich die Populationen kreisförmig ausbreiten, wobei jede Population mit den beiden benachbarten kreuzbar ist, außer an dem Punkt, wo sich der Kreis schließt, also die erste mit der letzten Population zusammentrifft). Und schließlich auch noch vereinzelt mögliche Rückkreuzungen zwischen eigentlich getrennten Arten, die aber sehr nah miteinander verwandt sind. Je nachdem, wie lange die Trennung der beiden Arten zurückliegt, sind diese Mischlinge dann fruchtbar (Wolf-Kojoten-Mischlinge, Braunbären-Eisbären-Mischlinge) oder nicht (Maultiere/Maulesel, Liger/Töwen).

Die Bibel hat auf dem Gebiet der Naturwissenschaft keinerlei Aussagekraft und christliche Schöpfungsmythen entsprechen auch nicht der Realität. Einen kulturellen und philosophischen Wert mag die Bibel dennoch besitzen. Auch das grundlegende Glaubensdogma aus der Bibel, nämlich die Existenz des christlichen Gottes, widerspricht sich nicht mit der Naturwissenschaft, denn da keine Befunde zur Existenz von Göttern o.Ä. vorliegen, kann man keine fundierte Aussage darüber treffen, damit fällt das Thema nicht in den Bereich der Wissenschaft. Mit anderen Worten: Ob es Gott gibt oder nicht, geht der Wissenschaft eigentlich sonstwo vorbei. Der Glaube ist eine Angelegenheit, die jeder für sich persönlich klären muss. Dass es Evolution gab, ist und bleibt davon unabhängig, ob es einen Gott gibt oder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 14:42

Beweise und damit abschließende, unumstößliche Wahrheiten sucht man in der Naturwissenschaft vergebens, das gibt es nur in der Mathematik.

Beweise gibt es in der Naturwissenschaft TONNENWEISE.

  • Das Sonnenssystem ist ein Beweis für Astrophysik.
  • Das Universum ist ein Beweis für die allgemeine Relativitätstheorie.
  • Die Fossilien sind der Beweis für die Evolution.
  • ... usw.

Alle wissenschafftlichen Theorien sind BEWIESENE Hypothesen.

-----------

Unser Wissen erweitert sich ständig und neue Beobachtungen machen neue Erklärungen notwendig. Bis vor kurzer Zeit war Newton ausreichend für die Erklärung der "Himmelsmechanik". Heute reicht es nicht mehr.


0

Wenn man nach Zeitspannen sucht, wann was sich entwickelt hat, dann sollte man Fossilien datieren. Wenn es darum geht, in welcher Reihenfolge sich Leben auf der Erde entwickelt hat, dann sind sich die Genesis und die Evolutionstheorie einig. Was das davor angeht, also bevor sich Leben entwickelt hat, so gibt es ebenso wissenschaftliche Vorstellungen als auch die Sichtweise aus der Genesis und wenn man unbedingt unter Welt die Erde verstehen will, dann gibt es da natürlich einen Widerspruch zwischen der Genesis und der Evolutionstheorie, ebenso wie wenn man mit den 7-Tagen unbedingt 7 irdische Tage meinen will, obwohl nach der Genesis die Sonne erst am 3. oder 4. Tag entstanden ist (bin mir wegen meiner gewaltigen Kopfschmerzen gerade nicht ganz sicher).

Soll heißen, wer unbedingt Widersprüche finden will, der findet sie auch. Wer aber erkennt, dass vieles gerade im Schöpfungsbericht auch symbolischer Natur ist, der erkennt auch, dass die Bibel nicht zwangsläufig im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen steht. So wie es zwischen Vision und Niederschrift war, ist es auch zwischen Lesen und Verstehen - jeweils maßgeblich ist das Verständnis und daher auch die Fähigkeit, zu erkennen, was gemeint ist.

Ich unterscheide daher gewaltig zwischen dem Alten und dem Neuen Testament, denn das Alte Testament wurde - abgesehen angeblich von den 10 Geboten, von denen aber nur die ersten Platten, die Mose zerbrach, vom Finger Gottes geschrieben worden sein sollen - vielleicht von Gott inspiriert, aber definitiv von Menschen geschrieben, was bedeutet, dass die Menschen auch den redaktionellen Teil, einschließlich der Interpretation der Visionen und Inspirationen übernahmen, während das Neue Testament die Lehre des Mensch gewordenen Sohnes Gottes enthält. Daher kann sich das Neue Testament auf klare Äußerungen des Sohnes Gottes beziehen, im Gegensatz zu den Inspirationen und Visionen im AT, welche massiv beeinflusst vom menschlichen Verständnis waren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Netie
23.01.2016, 16:08

Die ganze Bibel ist inspiriert. Das ist dir ja auch aus dem NT bekannt.

0
Kommentar von gromio
23.01.2016, 19:02

„Prophetie wurde niemals durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern Menschen redeten von Gott aus, wie sie von heiligem Geist getrieben wurden“ 2. Pe 1:21

Es gibt daher keinen Grund, bei NT und AT von unterschiedlichen Qualitäten der niedergeschriebenen Inhalte auszugehen, REDAKTEUR war nach der Aussage der Bibel GOTT himself, man kann einem Gott sicher zutrauen, dass er, wenn schon menschliche Schreiber zum Einsatz kommen, darauf achten kann, das

1. in ein Buch nur die von ihm präferierten WAHRHEITEN niedergeschrieben werden und

2. so ein Werk dann auch über längere Zeit erhalten bleibt.

cheerio

0
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 15:02

Wenn es darum geht, in welcher Reihenfolge sich Leben auf der Erde entwickelt hat, dann sind sich die Genesis und die Evolutionstheorie einig.

Nein, sind sie nicht. Lesen so Leute wie Du eigentlich NIE die Bibel?

  • Licht und damit Tag und Nacht
  • Himmelsgewölbe
  • Land und Wasser werden getrennt
  • Pflanzen werden erschaffen
  • Himmelskörper
  • Meerestiere und Vögel
  • Landtiere
  • Menschen

Kosmologie und Evolution werden durcheinander geworfen.

Kosmologie:

  1. Licht und damit Tag und Nacht
  2. Himmelsgewölbe
  3. Land und Wasser werden getrennt
  4. Himmelskörper

Das ist falsch. Die richtige Reihenfolge ist

  1. Himmelsgewölbe = Universum
  2. Himmelskörper = (Proto-) Sonne / (Proto-) Planeten
  3. Licht
  4. (aus Wasserstoff werden schwerere Elemente erbrütet)
  5. (Novas verteilen die schwereren Elemente)
  6. (aus den schwereren Elementen bilden sich Verbindungen wie zB. Wasser)
  7. Land und Wasser werden getrennt

Evolution:

  1. Pflanzen
  2. Meerestiere und Vögel
  3. Landtiere
  4. Menschen

Das ist falsch. Die richtige Reihenfolge ist:

  1. Archaebakterien
  2. Photosynthese (Pflanzen)
  3. Fische
  4. Landtiere
  5. Vögel
  6. Menschen
0

Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Die Bibel lehrt genau das Gegenteil. Es gibt einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt ganz klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyperhaes
24.01.2016, 11:12
Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Selten so einen Blödsinn gelesen... Lerne doch wenigstens mal die einfachsten Grundlagen zur ET, bevor du einfach so etwas total falsches hier postest. Neue Arten entstehen nicht durch den Tod anderer Arten. Weisst du was allopatrische Artbildung ist?

Die Bibel sagt ganz klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): 

Aha, also gab es im "Paradies" keinerlei Raubtiere? War die Schlange also Vegetarier... halt Moment mal... leben Pflanzen nicht auch? Mmmmhhh... Also haben Adam & Eva schonmal garnichts gegessen und auch im gesamten Körper hat es nicht eine einzige Zelle gegeben, die mal abgestorben wäre... Sag mal, hast du wirklich darüber nachgedacht, was du da so schreibst?

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass Leute, die mit "Liebe" und Gott um die Ecke kommen, gleichzeitig mit aller Kraft die Generationensühne für eine tolle Sache verkaufen wollen... Ist das der "Mut zur moralischen Lücke"?

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

Naja, wenn man sich im Rahmen seines Glaubens nur belullen lassen will, sicherlich. Wer sich aber mal die Mühe macht, die "Argumente" zu hinterfragen, wird sehr schnell feststellen, dass das wohl nur ein sehr lukratives Geschäftsmodell mit keinerlei Wahrheitsgehalt ist. Dazu muss man sich ja auch nur mal überlegen, was z.B. Gitt mit seiner Informationsthese in Bezug auf den eigenen Glauben aussagt...

4
Kommentar von realsausi2
24.01.2016, 16:53

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von...Prof. Dr. Werner
Gitt,


Der Gitt ist ein völlig inkompetenter Dampfplauderer, der das Thema, zu dem er sich anmaßt, seinen Senf abzugeben, nicht im Ansatz begriffen hat. Ein Stümper und Ignorant, wie es kaum einen zweiten gibt.

Der ist allenfalls als Realsatire zu ertragen.

2
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 16:00

Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären.

Das ist falsch!

Die Evolution erklärt nicht DIE WELT und auch nicht die ENTSTEHUNG der Lebewesen.

Leute!?!?!?! Macht Euch doch einmal die Mühe nachzulesen, was die Worte bedeuten, die ihr verwendet.

0

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

die Bibel ist ein Glaubensbekenntnis und keine wissenschaftliche Abhandlung

Wie Gott die Welt erschuf, können Physiker erklären oder Biologen, wesentlich ist, dass er sie erschuf

wenn man sich das bewußt macht dürfte doch alles geklärt sein

und was die Evolutionstheorie von Darwin anbelangt

dessen Bücher standen noch nie auf dem Index (der verbotenen Bücher) der katholischen Kirche

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Evolution ist von den beiden das einzige was korrekt ist. Die Bibel ist ein 2.000 Jahre altes Buch voller Geschichten und Lügen, das auf einem 3.000 Jahre alten Buch voller Geschichten und Lügen beruht, welches auf einer 5.000 Jahre alten Kultur voller Geschichten und Lügen beruht.

Die Evolution ist durch unzählige Beweise gestützt und anerkannte Tatsache. Jeder Zuchtbetrieb zeigt dir Evolution in schönster Form (auch wenn das Ergebnis nicht immer dem Geschmack entspricht).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von reisil95
23.01.2016, 13:09

nenn mir ein beweis der evolution!!! von derbibel gibt es mind. 1000 ptophezeiungen, die in erfüllung gegangen sind!!!!!! von wegen lüge und so😂😂😂

0
Kommentar von gromio
23.01.2016, 19:14

Keine Zucht ohne Züchter......warum glaubt Ihr immer, was man Euch so vorlügt??

WARTEN AUF GODOT......das Stück wurde von Dürrenmatt für Evolutionisten genauso geschrieben wie für Gottesanhänger.

cheerio

0

Schon mal gesehen wie viele Vorausagen in der Bibel beschrieben sind, die genau so geschehen sind. Es gibt genug beweise für die Bibel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ryuuk
23.01.2016, 18:24

Schonmal die ganzen gesehen, die nicht geschehen sind? Die Halbinsel Tyros ist das perfekte Beispiel.

0
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 15:12

Nein, es gibt keine einzige Prophezeihung, die nicht auf etliche Ereignisse passen würde, es sei denn, die Prophzeihung wäre im Nachhinein geschrieben.

Im Übrigen sage ich voraus, daß 2001 zwei Flugzeuge in die beiden Türme des World Trade Centers fliegen werden. Du wirst sehen, daß ich recht haben werde.


1

die evolution kann ohne die geistigen ursachen nicht verstanden werden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 15:08

Sagt wer?

1

Hallo,

es kommt darauf an, welche Art BEWEISE Du suchst.

Aufgrund der Tatsache, dass es so gut wie keine Nachweise von Übergangsformen für die Entwicklung von einer Art zur nächsten Art gibt, haben wir es hier schwer, die Evolutionstheorie ZU BEWEISEN.

Mal abgesehen davon, dass die Theorie eben eine Theorie ist. Ich frage mich, wie diese Hypothesen den Status einer Theorie erlangen konnten. Theorien sind ja bekanntlich solange gültig, bis diese falsifiziert sind. Dieser Ansatz ist hier sehr schräg, denn "wie kann ich etwas falsifizieren" was noch gar nie nicht be-/nachgewiesen ist?

Die eher religiös agierenden Verfechter einer Evolutionstheorie, wie auch immer definiert, haben aus meiner Sicht hier bisher auch nicht zum Durchblick beigetragen - weder hier noch sonst wo. Nun, vielleicht erwartet man da auch zuviel.....denn.......

...es war ja keiner dabei, als eine Evolution evtl. stattfand - oder im Gegensatz dazu eine Schöpfung.

Kurzum - die Evolutionstheorie ist nicht wirklich dazu geeignet, einen Glauben an einen Schöpfer und/oder eine Schöpfung als unzutreffend zu "beweisen". Vielmehr ist sowohl das eine als auch das andere eine Glaubenssache.

Die Wissenschaftsjünger führen sogenannte Beweise an für IHRE Position.

Gleiches tun die Gottgläubigen.....

Beide Seiten haben gute und weniger gute Argumente .

Der Versuch einiger "Meinungsführer" auf dem Gebiet der Anti-Religiösität wie z. B. Richard Dawkins, den Glauben an einen Gott an sich ad absurdum zu führen, ist bei genauer Betrachtung auch nicht gelungen. Auch wenn es in vielen Religionen der Welt eine Menge Unfug gibt und viele Menschen leiden mußten wegen Religion - Religion an sich ist ja von Menschen praktiziert.........daher beantwortet das die Frage nach einem (oder mehreren)Göttern auch nicht wirklich.

Tja, ein kleines Dilemma.......Deine Frage ist nicht wirklich kurz und knackig zu beantworten, weder in die eine noch in die andere Richtung.

Augen auf im kosmischen Verkehr.....

cheerio.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyperhaes
24.01.2016, 09:58
Aufgrund der Tatsache, dass es so gut wie keine Nachweise von Übergangsformen für die Entwicklung von einer Art zur nächsten Art gibt, haben wir es hier schwer, die Evolutionstheorie ZU BEWEISEN.

Es gibt etliche Mosaikformen, die aber streng genommen gar nicht nötig sind, schlicht weil alleine die genetische Komponente schon ausreichend wäre (mtDNA als Beispiel). Wir haben also Mosaikformen, wir haben die genetischen Nachweise, wir haben die passenden anatomischen Merkmale in verschiedenen Schichten, die sich analog zur ET darstellen... etc.

Kurzum - die Evolutionstheorie ist nicht wirklich dazu geeignet, einen Glauben an einen Schöpfer und/oder eine Schöpfung als unzutreffend zu "beweisen"

Das will die ET auch garnicht. Die einzigen, die damit ein Problem haben sind die ewig gestrigen Kreationisten, die ja vor nichts zurückschrecken, um den eigenen Glauben zu retten. Selbst solche Leute wie Dawkins sind eigentlich auch nur eine Antwort auf den Kreationismus. Die ET -und das hat schon Darwin gesagt- macht keine Aussage über einen Gott und auch nicht über die Entstehung des Lebens (im Gegenteil hat Darwin noch davon gesprochen, dass das Leben ja von "Gott" erschaffen sein soll). 

Dieser Ansatz ist hier sehr schräg, denn "wie kann ich etwas falsifizieren" was noch gar nie nicht be-/nachgewiesen ist?

Tja, das Problem ist hier wohl eher, dass du eine völlig andere Vorstellung von Beweis/Nachweis hast. Die Mechanismen der Evolution sind sowohl beobachtbar als auch nachvollziehbar. Wie schon gesagt, die zeitlichen Abläufe sind erkennbar, analog zu den anatomischen Entwicklungen, die genetischen Analysen passen auch dazu. Experimentell lassen die sich ebenfalls nachvollziehen (z.B. LTEE, G6P-DH-Mangel, Laktaseproduktion, hochkonservierte ribosomale Strukturen etc.). Auch die schon vielfach angesprochene Resistenzentwicklung von Bakterien ist ein direktes Beispiel für Evolution, oder noch besser bei Viren. Coevolution ist ebenfalls in der Natur sehr vielfältig beobachtbar... lebende Mosaikformen, Rudimente, Atavismen etc.

Wie man mit der Evolution bei so einer Fülle von Hinweisen und Nachweisen von einer fehlenden Beweiskette sprechen kann und gleichzeitig auch nur ein einziges Wort aus der Bibel für "bewiesen" hält, ist mir schleierhaft... Da gehört schon eine ordentliche Portion an selektiver Wahrnehmung dazu.

...es war ja keiner dabei, als eine Evolution evtl. stattfand - oder im Gegensatz dazu eine Schöpfung.

Wieder der übliche Anfängerfehler... Evolution steht nicht im Gegensatz zur "Schöpfung". Ob jetzt das Leben selbst durch eine chemische Entwicklung oder durch einen wie auch immer gearteten Gott oder transzendentes Wesen entstanden ist, spielt für die Evolution und/oder die ET nicht die geringste Rolle.

Beide Seiten haben gute und weniger gute Argumente .

Also bisher habe ich von Kreationisten nicht ein einziges gutes Argument gehört. Meist eher nur absichtliche Manipulation (aus dem Zusammenhang reissen, Falschdarstellung etc.), vor allem von den Zeugen Jehovas oder solchen Leuten wie Ken Ham, Hovind oder Konsorten. Aber eine wissenschaftlich haltbare Darstellung oder Analyse: Fehlanzeige. 

Es wird auf Makro- und Mikroevolution rumgeritten, aber wo genau die Trennung sein soll (v.a. auf genetischer Ebene) darüber schweigen sich die Kreationisten natürlich aus (warum wohl?). Bei den angeblichen "missing links" ist es ähnlich. Die Artdefinition ist auch so eine Sache, immer wie es gerade benötigt wird, kurz: Von A bis Z schwammig.

5
Kommentar von Trashtom
14.07.2016, 14:41

Du hast noch vergessen deine "Quellen" anzugeben.

Youtube, Google, Wachturm

3
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 15:21

Für die Evolution gibt es tonnenweise Beweise. Du selbst bist auch einer. Dein ganzer Körper und Deine Gene sind der Beweis, daß Du nicht erschaffen wurdest, sondern von Deinem Vater gezeugt und von Deiner Mutter geboren.

Wenn Du Kinder hast, dann bist DU ein ÜBERGANGSFORM. DU bist ein MISSING LINK.

Evolution ist keine Strassenkreuzung, die man genau verorten könnte, wo eine Spezies links oder rechts abbiegt. Die Spezies ´wuchern´auseinander.

Die Evolutionstheorie wurde nicht von Wallace und Darwin formuliert UM einen Schöpfer zu diskreditieren. Es ist schlicht und einfach kein Schöpfer nötig für die Evolution. Sie funktioniert aus sich heraus.

Würdest Du bitte auch nur EIN EINZIGES Beispiel bringen, an welcher Stelle ein Schöpfer nötig ist, um die Entstehung der Arten zu erklären?


1

Schau doch mal im Internet nach, was die katholische Kirche dazu sagt, dass es die Evolution geben könnte.
Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange mir kein anerkannter (!!!) Wissenschaftler vor meinen Augen aus einer Spezies eine andere bastelt werde ich die ganze Evolutionsgeschichte genauso betrachten wie die Schöpfungsgeschichte der Bibel:

Sie wurde von Menschen geschrieben, die es nicht besser wissen (wollen).

Ich finde es allgemein interessant, daß soviele wissenschaftsgläubige an den Lippen ihrer "Propheten" hängen, ohne diese Worte einer ernsten Prüfung zu unterziehen.

Man muss der Fachkenntnis und vor allem der Aufrichtigkeit eines Wissenschaftlers blind vertrauen wenn es um Versuchs-Ergebnisse geht, die man nicht in der eigenen Heimwerker-Werkstatt reproduzieren kann.

Selbst wenn mehrere dieser Schlauköpfe etwas behaupten sollte man immer berücksichtigen, welche Vetternwirtschaft da gerne betrieben wird: Wenn es darum geht, öffentlich anerkannt zu werden, dann muss man die allgemein vorgegebene Lehrmeinung vertreten. Ob man will oder nicht. Ansonsten wird man gemobbt, was das Zeug hält.

Seltsam, daß das niemanden wirklich stört, der eben einfach nur nicht an Gott glauben möchte und daher vorzugsweise jeden Quatsch akzeptiert, der Gott als Ursache hinfällig macht.

Fest steht: keiner war dabei. Weder bei der Schöpfung noch beim Urknall oder gar der Entstehung des Lebens an sich, welches komischerweise irrelevant sein soll für die Mär von der Entwicklung zu höheren Lebensformen aus niederen heraus....

Das man so etwas Essentielles einfach willkürlich ausklammert grenzt an puren Wahnsinn. Das klingt für mich nach dem hier:

Ich lese ein Buch auch erst ab Kapitel 2 und bestimmt nicht bis zum Ende, weil ich auch ohne diese Informationen bestens wissen kann, worum es geht. -.-

warehouse14

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Ryuuk
23.01.2016, 16:53

Solange mir kein anerkannter (!!!) Wissenschaftler vor meinen Augen aus einer Spezies eine andere bastelt werde ich die ganze Evolutionsgeschichte genauso betrachten wie die Schöpfungsgeschichte der Bibel:

Ich sehe nicht wirklich wie eine gentisch manipulierte, künstliche
Lebensform der Beweis für Evolution wäre. Es wäre ein phänomenaler
Durchbruch in der Wissenschaft, aber ich denke nicht das es viel mit
tatsächlicher Evolution gemeinsam hätte.

Sie wurde von Menschen geschrieben, die es nicht besser wissen (wollen).

Es ist immer lustig zu sehen wie Realitätsverleugner ihre eigenen Fehler auf alle anderen projizieren und sie in sich selbst ignorieren. 
Kreationisten tun genau das selbe wenn sie behaupten das Wissenschaft oder Evolution Religionen sind.

Ich finde es allgemein interessant, daß soviele wissenschaftsgläubige an den Lippen ihrer "Propheten" hängen, ohne diese Worte einer ernsten Prüfung zu unterziehen.

Und dann gibt es diejenigen, die die ihre Worte nichtmal prüfen, sondern einfach nur den Kopf in den Sand stecken und Lalalala singen, bis das böse Wissen weggeht.

Man muss der Fachkenntnis und vor allem der Aufrichtigkeit eines Wissenschaftlersblind vertrauen wenn es um Versuchs-Ergebnisse geht, die man nicht in der eigenen Heimwerker-Werkstatt reproduzieren kann.

Schonmal von Peer-Review gehört? Wissenschaftler lieben es Lügner und Imkompetente in der Luft zu zerreißen.

Darüber hinaus, wenn du unbedingt alles selbst überprüfen willst, werd halt selbst Wissenschaftler.

Selbst wenn mehrere dieser Schlauköpfe etwas behaupten sollte man immer
berücksichtigen, welche Vetternwirtschaft da gerne betrieben wird: Wenn
es darum geht, öffentlich anerkannt zu werden, dann muss man die allgemein vorgegebene Lehrmeinung vertreten. Ob man will oder nicht. Ansonsten wird man gemobbt, was das Zeug hält.

Wow, das klingt echt verbittert. Was bist du? Ein Ex-Wissenschaftler dessen revolutionäre Ideen nicht annerkannt wurden?

Fest steht: keiner war dabei.

Fest steht: das ist vollkommen egal.

Augenzeugenberichte sind absolut wertlos. Was zählt ist objektive Richtigkeit. Etwas das sich wiederholt testen lässt und konsistente Ergebnisse liefert.

Weder bei der Schöpfung noch beim Urknall oder gar der Entstehung des Lebens
an sich, welches komischerweise irrelevant sein soll für die Mär von
der Entwicklung zu höheren Lebensformen aus niederen heraus....

Nun, es ist vollkommen irrelevant. Evolution findet erst statt wenn die Lebensformen vorhanden sind. Wie sie entstanden sind, ist ein ganz anderer Bereich.

Das man so etwas Essentielles einfach willkürlich ausklammert grenzt an puren Wahnsinn.

Wie gesagt, Augenzeugenberichte sind nicht essenziel. Das niemand dabei war um es zu sehen ist unbedeutend. Augenzeugen sind nicht verlässlich. Man kann keine Wissenschaft auf ihnen aufbauen.

4

Wozu?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Evolution ist voll im Gang Sterne kommen und gehen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SchakKlusoh
26.12.2016, 01:02

Evolution hat nichts mit Sternen zu tun.

Bei der Evolution dreht es sich um alles Lebendige und das Entstehen von Arten.

0

Einen "Beweis" für "Evolution" gibt es nicht, das war nur "Theorie" (Ps,53,2).

Unser Schöpfer hat alles bewerkstelligt (1.Mose 1,1-2,2).

"Sein Wort" ist Wahrheit (Joh.17,17).

Gottes Sohn starb für uns, weil wir alle gesündigt haben (Röm.3,23; 6,23).

Wer das glaubt, wird gerettet (Lk.17,19 ).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Trashtom
14.07.2016, 14:48

Ich würde dir empfehlen, statt 1000x das gleiche Buch, lieber 1000 verschiedene Bücher zu lesen, dann wüsstest du auch, was der Begriff "Theorie" bedeutet.

Aber dass du nicht einmal einen einzigen Satz ohne () beenden kannst, spricht dafür, dass der Schwamm zwischen deinen Ohren, durch monotones Bibelgebrabbel bereits zu einer Rosine verkommen ist.

3
Kommentar von SchakKlusoh
25.12.2016, 15:54
  • Wir haben tonnenweise Beweise für die Evolution. Nebenbeibemerkt: Im Psalm 53 steht kein Wort von Evolution, was soll das? Würfelst Du die Psalmennummern?
  • Es gibt keinen Schöpfer (zeig mir die Schöpfkelle)
  • Die Wahrheit ist untreu, niemand besitzt sie zur Gänze
  • Alle Menschen können Gottes Sohn sein. (Thomas-Evangelium)
  • Wer schwimmen kann, kann sich selbst retten.

Hast Du auch Argumente?

0

Was möchtest Du wissen?