Beweise, dass Gott nicht existiert?

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23 Antworten

Ganz einfach:

Nun ist es aber verdammt unwahrscheinlich, dass sich etwas so wahnsinnig, Nützliches (der Babelfisch) rein zufällig entwickelt haben sollte, und so sind ein paar Denker zu dem Schluss gelangt, der Babelfisch sei ein letzter und entscheidender Beweis dafür, dass Gott nicht existiert. Die Argumentation verläuft ungefähr so: "Ich weigere mich, zu beweisen, das ich existiere", sagt Gott, "denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts!" - "Aber", sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er hätte sich nicht zufällig entwickeln können. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich deiner Argumentation zufolge, nicht. Quod erat demonstrandum." - "Ach, du lieber Gott", sagt Gott, "daran habe ich gar nicht gedacht", und löst sich prompt in ein Logikwölkchen auf.

"Na, das war ja einfach", sagt der Mensch und beweist, weil es gerade so schön ist, dass schwarz gleich weiß ist, und kommt wenig später auf einem Zebrastreifen ums Leben. "

Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis

Nicht die Atheisten müssen beweisen, dass Gott nicht existiert.

Sondern wer behauptet, dass etwas existiert, muss diese Existenz beweisen.

Das nennt sich Beweislastumkehr, was du da versuchst.

Ein Medizinhersteller muss auch beweisen, dass seine Medizin wirkt. Es ist nicht Aufgabe der anderen, ihm das Gegenteil zu beweisen.

Wer glaubt, dass etwas ist, wie es dessen Ansicht nach zu sein scheint, muss nur dann diese Ansicht beweisen, wenn es dieser Person wichtig ist, andere von dieser Ansicht zu überzeugen. 

Zum Glauben braucht es keine Beweise, sondern lediglich zum Wissen. Ich bin froh, dass ich zum Glauben an Gott gefunden habe, aber ich finde keinen, nicht den geringsten Anlass dazu, mich abzumühen und auch nur zu versuchen, die Existenz Gottes zu beweisen, denn was ich für mich in Verbindung mit meinem Glauben immer wieder erlebt habe, genügt mir vollkommen, um meinen persönlichen Glauben an Gott zu stärken. 

Ich sehe nicht, warum ich andere überzeugen sollte. Soll doch jede/r glauben, was er oder sie will, aber verdammt noch mal, dasselbe Recht sollte jedem zugestanden werden, zu glauben, was man möchte.

Es gibt auch keinen Grund anzunehmen, dass Gottes Existenz dadurch widerlegt sei, dass es keine Beweise für die Existenz Gottes gibt. Es gibt nur insofern klare Aussagen für oder gegen etwas, wie es auch entsprechende Beweise gibt. Dies gilt beispielsweise ebenso für die Existenz Gottes, wie auch für ein Leben nach dem Tod, denn in Bezug auf beides gibt es keine wissenschaftlichen Beweise dafür oder dagegen. Also ist beides gleichermaßen vorstellbar und hat durchaus eine Rechtfertigung, dass man eventuell daran glauben mag und kann, ebenso wie wenn man es ablehnt, weil man eben nicht daran glaubt und mehr ist es auch nicht. In Bezug auf beides gibt es kein Wissen, sondern nur glauben. Diejenigen, die aber glauben, sind sich häufiger bewusst, dass sie nur daran glauben, und nicht etwa davon wissen, als diejenigen, die meinen zu wissen, dass etwas nicht sein kann, obwohl auch sie nur glauben, dass es nicht sein kann, so lange es keine eindeutigen Beweise gibt, die ihre Ansicht bestätigen würden.

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@JTKirk2000

Ich persönlich habe auch niemanden aufgefordert zu beweisen, dass Gott existiert. Ich habe darauf hingewiesen, wer für einen eventuellen Beweis verantwortlich wäre, so er denn geführt werden müsste.

Allerdings machst du einen logischen Fehler: Gottes Existenz wird definitiv dadurch widerlegt, dass es keine Beweise für die Existenz Gottes gibt. Das nennt sich nun mal wissenschaftliches Arbeiten.

Doch Gottes Garten ist groß, insofern sei jedem sei Glaube gegönnt.

Insofern kannst du dich wieder hinlegen ;-)

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Sondern wer behauptet, dass etwas existiert, muss diese Existenz beweisen.

Das ist korrekt, aber:

Jeder, der behauptet, dass etwas nicht existiert, muss diese Behauptung belegen.

Das Fehlen eines Beweises einer Existenz eines Etwas schließt nicht automatisch dessen Nichtexistenz ein - Grober logischer Denkfehler!

Man kann hierzu 'nur' eine Annahme und Wahrscheinlichkeit äußern, aber darf kein Faktum daraus machen, wenn keine stichhaltigen Beweise und Belege vorhanden sind!

Wenn nun Atheisten von sich geben, dass Gott nicht existiert und es keinen Gott gibt, sollten sie diese Aussage schon begründen und belegen können...

Und wenn Atheisten die theistische Überzeugung einer Gottesexistenz für ad absurdum halten, sollten sie dieses 'Absurdum' in der Weise begründen und die theistische Aussage widerlegen, indem aufgezeigt wird, dass aus dieser ein logischer Widerspruch folgt: Diese Form der Beweisführung nennt man reductio ad absurdum...

Gruß Fantho

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@Fantho

So nett du das Ganze auch geschrieben hast, so tanzt du um eine konkrete Aussage zu Gott herum wie die Israeliten um das goldene Kalb.

Und das was ich eingangs sagte, wird von dir in schönster Manier praktiziert: Beweislastumkehr.

Nein, es ist als Atheist nicht meine Aufgabe darzulegen, warum es keinen Gott geben kann. Obwohl alleine schon die Indizien mehrfach ausreichen, um vor jedem Gericht der Welt haushoch zu gewinnen. Ok, die muslimischen Staaten mal ausgenommen.

Sagen wir einfach mal so (und das muss dann auch für heute reichen): Es gibt bis dato keinen einzigen stichhaltigen, belegbaren, wiederholbaren Beweis für die Existenz einer Gottheit. Weder hat ihn jemand gesehen, noch ist irgendeine Sache nachweislich mit ihm in Bezug zu bringen.

Sämtliche Historie bezieht sich einzig und allein auf ein Buch mit gesammelten Hirtengeschichten, deren Ursprung aufgrund von Überlieferung mittlerweile so verzerrt ist, dass deren Wahrheitsgehalt bereits durch einen 12jährigen ad absurdum geführt werden könnte.

Eine Geschichte, die in den letzten Jahrhunderten vor der Aufklärung größtenteils dazu benutzt wurde, Menschen zu gängeln, zu manipulieren und zu unterdrücken.

Da ist ein Grüppchen alter Herren, auch Klerus genannt, seit rund 2000 Jahren mit ein und derselben Show auf Tour, macht den Menschen weis da sei ein alter Mann im Himmel, und zieht den Menschen mit Hokuspokus das Geld aus den Taschen.

Sicherlich wirst du jetzt eine weitere Diskussion vom Zaun brechen, weil bestimmte Menschen nie genug davon bekommen.

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Ich denke es ist sowohl unmöglich zu beweisen dass er existiert, aber ebenso, dass er nicht existiert.

Ich persönlich glaube an Gott, andere nennen es Schicksal oder noch anders.

Lustig wird es, wenn jemand meint ich wäre total verblödet weil ich an einen Gott glaube, aber keine 5 Minuten später panische Angst bekommt, weil am Freitag den 13. eine schwarze Katze von recht (oder war das links?) kommt. Da habe ich mich einfach nur veräppelt gefühlt, aber das sei ja was ganz anderes... Notiz dazu: die Katze gehört deren Nachbarn, es war also nicht mal verwunderlich, dass sie da lang läuft, aber am Freitag den 13. sei das ja besonders schlimm.

Ich denke man sollte jeden einfach so leben und glauben lassen wie er oder sie will, solange es nicht in Extremismus ausartet (und die Person andere ebenso in Ruhe leben lässt).

Deine faktische Gleichstellung Gottglaube - Aberglaube (denn was anderes ist das nicht mit der Miez) beweist, dass Du von keinem von beiden so richtig Ahnung hast!

Deinen Letzten Satz allerdings würde ich unterschreiben!

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@666Phoenix

Warum unterstreicht es das? Für mich ist das beides Glauben an eine höhere Macht, ganz egal wie man sie nennt und welche Gestallt man ihr gibt.

Ich finde es nur lustig, wenn sich jemand über mich wegen meines Gottesglauben lustig macht (also wirklich verspottet und für total verblödet erklärt) und dann selber vor soetwas angst hat, wegen einer höheren Macht an die die Person glaubt. Ebenso Leute die Steif und fest behaupten es gebe ein Schicksal, aber andere die an Gott glauben verspotten. Ist meine persönliche Meinung und hat nichts mit meinem Wissen darüber zu tun.

Ich denke zumindest von meinem persönlichen Glauben habe ich Ahnung.

Ja, das Leben hat dadurch andere Züge und Einschränkungen, aber letztlich kommt es aufs selbe hinaus. Man meint jemand oder etwas beeinflusst das eigene Leben und man könne durch sein Handeln (zum Teil) das Leben oder das danach beeinflussen.

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@Klopfklopfklopf

Abergalube muss jetzt nicht wirklich eine höhere Macht sein sondern kann einfach als ein weiteres 'Naturgesetz' gefühlt werden. Gott ist da ganz was anderes, wenn man wirklich von einem persönlichen Gott ausgeht.

Leute die grundlos Dinge glauben sollten schon veräppelt werden dürfen. Und dürfen sich auch nicht beschweren, wenn man mit logischen Argumenten gegen ihre Vorstellungen vorgeht

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Man kann sowohl nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt , als auch, dass es ihn gibt. Ob gläubig oder nicht , niemand sollte jemanden beleidigen, weil er (nicht) dran glaubt und man sollte auch nicht versuchen ihn umzustimmen. Im Klartext, man sollte jede Meinung akzeptieren!

Nun die Sache ist: Wenn man etwas nicht existentes nicht widerlegen kann so ist das völlig normal. Aber wenn man etwas existentes nicht belegen kann, ist das gemeinhin ein sehr starker hinweis darauf, dass es höchstwahrscheinlich nicht existiert.

Schonmal versucht das fliegende Spaghettimonster zu widerlegen?

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Das ist nicht moeglich, weil du nur weisst, dass du selbst bist. Das ist das Einzige, was du jemals wissen wirst.

Ich bin, du kannst dir nicht vorstellen, nicht zu sein, das ist einfach nicht moeglich.

Natuerlich gibt es Phasen, wo du anscheinend nicht existierst, wenn du schlaefst, oder wenn du denkst, aber im Hauptfokus ist im Hintergrund ein Sein, was sehr oft uebersehen wird, aber immer jederzeit praesent ist.

Dieser Ich-Gefuehl bringt sich zurueck zu dir selbst und wer du wirklich bist. Aber es ist subtil und nicht sofort erkennbar, aber wenn du zu dem Ich-Gefuehl zurueckgehst, dann ist dort Befreiung, erst nur minimal, aber es steigert sich ueber die Zeit.

Wenn du nicht existierst, dann kann gar nichts existieren. Wenn du existierst, dann er-scheint alles in deinem Bewusstseinshorizont. Du bist deswegen der, den du suchst, das ist die Loesung, aber sie wird uebersehen, weil wir ausserhlab von uns selbst suchen. Viel Erfolg!

Jedes Paradoyon, jede Logiklücke, jeder Widerspruch in der Beschreibung des jeweiligen Gottes ist ein Beweis dagegen.

Aber wie GoodFella2306 richtig gesagt hat, besteht die Aufgabe nicht darin seine Nichtexistenz zu beweisen, sondern seine Existenz zu beweisen.

bei einem gottglauben handert es sich wieder name schon sagt um GLAUBE nicht um WISSEN für die die daran glauben ist ein beweis oder gegenbeweis vollkommenn uninteressant. und die die nciht daran glauben, die können keinen endgültigenbeweis anbringen. wei es sich hier um eine wesenheit handelt, die jegilche gabe haben könnte die man sich vorstellen kann und damit könnte sie jeglichen beweisen trotzden

Schon seit der Antike haben wir  Menschen  dank  unserer Größenphantasien die Existenz Gottes beweisen wollen.  Nun sind wir spätestens seit Kant bescheidener geworden. Nicht alles, was denkbar ist, muss deshalb auch schon existieren. Und auch alles was nicht denkbar ist,  ist deshalb nicht nicht existent.

Seltsam, wie in unseren Tagen der Gottesbeweis eine Neuauflage erfährt – wenn auch mit negativem Vorzeichen.

Die Nichtexistenz Gottes zu beweisen,  bewegt sich heute  auf derselben Bewusstseinsebene wie die historischen Versuche der Gottesbeweise.

Leider gibt es einen beunruhigenden Unterschied:

Der antike und der mittelalterliche Mensch sahen  sich eingebunden in eine Transzendenz. Ideologische „Gottesleugner“ unserer Tage positionieren die menschliche Rationalität  mit  Hilfe statistischer Verfahren  an dem  imaginären Ort, der einst Gott zugewiesen wurde.

 Ich habe den Verdacht, dass diejenigen, die die Nichtexistenz Gottes beweisen wollen, so etwas wie eine „Wissenschaftsreligion“  auf den Weg bringen.

Ich erfahre Wahrheit in den bescheidenen und übergreifenden Erfahrungen
der mystischen Traditionen unserer Welt: Wir sind als denkende Menschen gebunden an diese Welt und können sie mit unserem Denken nicht übersteigen. Aber unser einfühlendes Erleben – im Dialog und im künstlerischen Tun – steht unter dem Einfluss dieser „universellen Ganzheit“ von der wir nicht verschieden sind.-

Gottes Existenz oder seine Nichtexistenz zu beweisen entspringt einer menschlichen Größenphantasie, die schon fürchterliches Unheil  auf  unserem kleinen und verletzlichen Planeten angerichtet hat.

Gottes Nichtexistenz beweisen ist meines Glaubens  daher genauso unsinnig wie jeder Gottesbeweis.

Der schlagkräftigste Beweis gegen Gottes Existenz ist das Fehlen eines Beweises für seine Existenz.

So wie Gott dargestellt wird, kann es ihn nicht geben. Die Theodizee macht einen Gott, der das Himmlische in Person ist, unmöglich. 

Wenn man die Bibel aufschlägt und sich ein wenig über die Autoren und deren Quellenlage informiert, steht es sehr knapp um den Wahrheitsgehalt der sogenannten heiligen Schrift.

Der schlagkräftigste Beweis gegen Gottes Existenz ist das Fehlen eines Beweises für seine Existenz.

Mitnichten! Grober logischer Denkfehler!

Die Theodizee macht einen Gott, der das Himmlische in Person ist, unmöglich.

Inwiefern?

Wenn man die Bibel aufschlägt

Was hat Gott mit der BIbel zu tun?

Gruß Fantho

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Beweise das Gegenteil ! Es geht doch um den Glauben und nicht um das Wissen.


Die gibt es nicht! Auch das Gegenteil, der Beweis, dass Gott existiert, ist nicht möglich. Unser Verstand ist nur auf den irdischen (sinnlichen) Erfahrungsbereich gerichtet bzw. so "geeicht". Das Übersinnliche, Überirdische, also Gott, kann er nicht erfassen.

Beweise, dass Gott existiert?

"Beweise" gibt es umgangssprachlich oder vielleicht im Rechtswesen.

http://scienceblogs.de/planeten/2009/06/16/wissenschaftlich-bewiesen-gibt-es-nicht/

Zu der Frage nach Gottes Nicht-Existenz möchte ich dich bitten, zu belegen, dass kein grau-rosa gestreiftes Tier auf dem Pluto telepathisch mit dem verstorbenen Beethoven kommunziert.

DEN gibt es tatsächlich. Das putzige Tierchen hört auf den Namen "Bruno".

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@SturerEsel

Und nachmittags trinkt das kleine Kerlchen Tee aus Russells Teekanne.

;-)

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---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.
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Gott ist ein geistwesen, jenseits unserer denkfähigkeiten. und vater, sohn und heiliger geist sind lediglich kräfte dieses wesens

man kann nicht beweisen das es ihn nicht gibt - aber beweise dafür  das es ihn gibt - gibt es eben auch nicht     ,-))))

Braucht man nicht, da wir nicht in der Beweispflicht sind. Gott ist hochgradig absurd, genau wie Frau Holle, die die betten ausschüttelt und für Schnee sorgt


Nein!

Aber auch keine wissenschaftlich fiundierten Beweise für eine Gottesexistenz...

Gruß Fantho

Wozu?

Andersherum wäre es interessant.

Das sollte doch eigentlich - Gottes Existenz vorausgesetzt - einfacher sein, als die Nicht-Existenz von etwas nicht Existierendem (vorausgesetzt, er/sie/es ist nicht existent) zu beweisen.

Also: Wozu denn? Der Ball liegt im anderen Spielfeld.

Gruß, earnest

Beweise, dass die 10'000'000.00 € auf meinem Konto nicht existieren.

Zeig mir Dein Konto und ich "beweise" Dir das (oder Du lügst und hast die 10 Mio doch auf der Kante zu liegen!)!

Zeig mir "Gott" und ich brauche keine Beweise mehr, dass es "ihn" nicht gibt! Das wäre der beste Beweis FÜR "ihn"!

Bis dahin, mrDoc, sage ich einfach: "Ich weiß, dass es "ihn" nicht gibt"! "Beweisen" muss ich dafür gar nichts!

Beweise Du mir doch das Gegenteil!

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