Beweise dafür dass es Gott (nicht) gibt?

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28 Antworten

Ein Beweis - gleich in welcher Richtung - ist prinzipiell nicht möglich.

Zum einen geht die neuzeitliche Wissenschaft davon aus, dass kein Gott eingreift ("sicut deus non daretur"), womit jede "Widerlegung" der Existenz eines Gottes ein Zirkelschluss ist.

Zum anderen ist die Wissenschaft prinzipiell "offen", d. h. wir behaupten nicht (mehr; im Gegensatz zu den großen Hoffnungen / Befürchtungen im 17. und 18. Jhd.), dass unsere Wissenschaft alle Phänomene erklären kann - bei einem unerklärbaren Phänomen können wir also nicht sagen, dass da ein Gott eingegriffen hat, es könnte sich auch um eine noch nicht erforschte Verfeinerung unserer Theorien handeln (oder um eine komplett neue).

Es gibt noch andere Gründe, diese sind m. E. hinreichend und auch die wichtigsten.

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Was der Glaube an Gott bringt? - Manchen anscheinend viel, anderen anscheinend nichts, wieder anderen schadet er. Wie es sonst aussieht, hängt davon ab, ob und was für ein Gott / Gottheiten existieren und wie sie mit unserer Welt wechselwirken. - Für mich persönlich sieht es so aus, als sei es vollkommen neutral, jedenfalls für dieses Leben.

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Kommentar von Nadelwald75
14.01.2016, 20:48

Hallo PWolff,

nach allem, was ich bis jetzt hier gelesen habe, die objektivste Antwort (sage ich als Katholik).

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Kommentar von OnkelSchorsch
15.01.2016, 14:09

PWolff schrieb:

geht die neuzeitliche Wissenschaft davon aus, dass kein Gott eingreift

Das ist sachlich unrichtig. Die WIssenschaft geht nicht davon aus, dass kein Gott eingreift. Die Wissenschaft interessiert sich überhaupt nicht für Einhörner, Elfen, Götter, Außerirdische vom Planeten Vulkan, Zauberer, Orks und andere Fantasiegestalten.

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Hallo Loeffelqualle,

grundsätzlich forscht die Wissenschaft nach Dingen, die erforschbar, messbar oder belegbar sind, Dinge also, die innerhalb unserer materiellen Welt zu finden sind. Die Existenz Gottes liegt jedoch außerhalb der Grenzen des Erforschbaren und es kann somit kein Beweis im wissenschaftlichen Sinne erbracht werden, dass es ihn gibt.

Andererseits wäre es auch nicht unwissenschaftlich, die Existenz eines Schöpfers in die Überlegungen mit einzubeziehen, da in der belebten wie auch der unbelebten Welt vieles sehr deutlich auf eine intelligente, planende und ordnende Macht hindeutet. Wenn Wissenschaft in jedem Fall darauf ausgerichtet ist, die Wahrheit hinter allen Dingen zu ermitteln, ist es dann wirklich wissenschaftlich, die Existenz Gottes von vornherein auszuschließen?

Natürlich wäre es andererseits auch zu billig, immer dann, wenn man in einer naturwissenschaftlichen Frage nicht weiterkommt und keine Antworten findet, Gott ins Spiel zu bringen. Ihn als Lückenbüßer für ungeklärte Fragen innerhalb der Wissenschaft einzusetzen, hieße, den Boden der Sachlichkeit zu verlassen. Bei der Frage nach Gott geht es auch nicht darum, wie gewisse Abläufe und Zusammenhänge in der Natur zu verstehen sind, sondern vielmehr darum, wie diese zustande gekommen sind.

Ein Beispiel: Die Wissenschaft hat schon zu einem großen Teil erforscht, wie eine lebende Zelle aufgebaut ist und funktioniert. Was sie jedoch nicht erklären kann, wie eine erste Zelle ins Dasein gekommen ist. Sie geht davon aus, dass es ein evolutiver Vorgang gewesen ist, doch beweisen kann sie dieses nicht. Selbst jahrzehntelange Forschungen, die der Frage nachgingen, wie das Leben entstanden ist, haben die Wissenschaft nicht viel weitergebracht. Auch die Behauptung, aus einer einzigen Zelle heraus hätten sich sämtliche Lebensformen im Laufe von Jahrmillionen entwickelt, ist nicht wirklich zu beweisen.

Im Grunde genommen lässt die Naturwissenschaft genug Spielraum, an einen Schöpfer glauben zu können. Mit anderen Worten: Niemand, der an Gott glaubt, verlässt dadurch automatisch den Boden der Wissenschaft. Ich habe etliche Berichte von Wissenschaftler gelesen, die gerade durch ihr wissenschaftliches Forschen zu der Überzeugung gelangt sind, dass es eine schöpferische Kraft geben muss, die die komplexen Strukturen des Lebens ins Dasein gebracht hat. Der Physiker H.S. Lipson sagte: „Die einzig akzeptable Erklärung ist die Schöpfung. Ich weiß, daß das für Physiker, wie in der Tat auch für mich, ein Anathema bedeutet, aber wir dürfen eine Theorie, die uns nicht gefällt, nicht verwerfen, wenn sie durch experimentelle Beweise gestützt wird“ (Physics Bulletin, 1980, Band 31, Seite 138). Dieser Wissenschaftler sagt also, dass die Theorie der Schöpfung des Lebens "durch experimentelle Beweise gestützt wird"! Dem stimmen dem Grunde nach auch viele andere Wissenschaftler zu.

Wenn auch ein Großteil der Wissenschaftler den Glauben an Gott ablehnt, so bringen diese damit eher ihre eigene Weltanschauung zum Ausdruck, als dass sie aus wissenschaftlicher Sicht heraus Gründe für ihren Standpunkt hätten. Doch leider wird immer wieder der Fehler gemacht, wissenschaftliche Theorien und Kenntnisse so hinzustellen, als sei dadurch bereits bewiesen, dass die Natur ohne einen Schöpfer entstehen konnte. Daraus ist ein wissenschaftlicher Dogmatismus entstanden, der letztendlich mit dazu beigetragen an, in vielen Menschen Zweifel an einem Gott entstehen zu lassen. Auch ist der Eindruck entstanden, der moderne, aufgeklärte und logisch denkende Mensch glaube nicht mehr an einen Gott. Da niemand als rückständig gelten möchte (vor allem junge Menschen nicht) haben viele ihren Glauben über Bord geworfen und sich dem Atheismus zugewandt. Ob das wirklich gut ist, darüber möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

LG Philipp

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Der Urknall ist Fakt. "Davor" und "Ausserhalb" gibt es nicht. Wenn es einen Gott geben WÜRDE, dann wäre er in einem Raum 0. Und selbst da wäre seine Energie 0.

Wenn Gott uns angeblich wirklich geschaffen hätte, dann hat er aber nach dem Urknall erst mal 9mrd Jahre auf der faulen Haut gelegen und dann noch mal 4,5mrd Jahre gewartet bis er sowas wie einen Menschen formte.

Dieser ominöse Gott muss ziemlich lange Weile haben!

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Wissenschaftliche Beweise bräuchte ich am besten von 
Leuten die sich wirklich auskennen

darin kennt sich keiner aus, weil es diese so oder so nicht gibt.
Auch könntest du garnicht überprüfen, wenn sich hier einer schlau hervortut,
ob er sich wirklich auskennt.

Und was bringt der Glaube an Gott?

Wer so fragt, dem bringt es nichts.
Aber auch die "Bekenntnisse" welche hier (oder anderswo) gebracht werden
bringen nichts in dem Sinne, daß du damit auch nicht schlauer wirst.
Es weiß ja auch keiner um dich (weißt du das überhaupt selbst ?) welche Wertung du hinter deiner Frage bereit hältst. Könntest du überhaupt nachvollziehen, wenn Jemand irgendeine Frömmelei los läßt (wie hier ja geschehen) oder ernsthaft seine Befindlichkeit was der Glaube an Gott für ihn bedeutet ?

Ich möchte niemanden angreifen, ...

Es ist nicht ersichtlich, wie deine Hinterfragung irgendwen angreifen (kränken) sollte - und das weißt du.
Daß du dies trotzdem bringst sagt mir, daß du dies eigentlich garnicht fragen wolltest, sondern aussagen:
Es gibt keinen Beweis für Gott, daran glauben bringt nichts.
und oder andere dazu animieren dies auszusagen.
Das ist auch geschehen. Zufrieden ?

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Gott ist ein virtueller allmächtiger Machthaber in den Köpfen vieler Leute, die dieser Vorstellung gegenüber ihre Taten und Untaten verantworten.

Der Existenzbeweis für diese verbreitete Vorstellung liegt zigmillionenfach vor. Wer daran zweifelt, lebt nicht in dieser Welt! 

Der Gottesglaube bringt den Anhängern Trost in einer trostlosen Welt und Hoffnung auf eine jenseitige Welt. Gleichzeitig verteidigen sie in aller Regel die Ursachen ihres eigenen oder vorgefundenen Elends.

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Naturwissenschaftliche Beweise für Gott gibt es nicht und kann es nach der Definition der Naturwissenschaften auch nicht geben. (Beweise gegen ihn auch nicht.)

Es gibt das Wort von denen, die sich auf das Leben mit Gott eingelassen haben. Es ist und bleibt ein Wagnis!

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Es gibt keine Beweise, dass es Gott nicht gibt. Es gibt endlose Beweise dafür, dass das in der Bibel und Schöpfungsgeschichte Geschriebene falsch ist, jedoch ist dies kein Beweis für eine nicht-Existenz von einem "höheren Wesen".

Stephen Hawking, ein Atheist wie er im Buche steht, hat sich schon des öfteren auf solche Ungereimtheiten bezogen, wie die Kontroverse mit Urknall und Schöpfung etc. Demnach kann man fast die komplette Macht, die Gott angeblich haben soll, entkräften, da er niemals solche Dinge, die in der Bibel stehen vollbracht haben kann. Darauf würde ich mich als Atheist dann ebenfalls beziehen, dass das über Gott geschriebene nicht stimmen kann. Jedoch kann man die pure Existenz eines Gottes nicht beweisen, genauso wenig die nicht-Existenz eines Gottes.

LG

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**beweisen kann man nur, was man in der beobachtung und dem experiment messen, zählen und wiegen kann** (also nur materielles, dinge).

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gott ist weder materiell noch ein ding.
deshalb ist der beweis, daß er existiert NICHT MÖGLICH.

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alles immaterielle entzieht sich dem versuch, es beweisen zu können.

-gedanken sind da

-gefühle sind da

-willensimpulse sind da

**und trotzdem entziehen sie sich der beweisbarkeit. nur ihre physischen auswirkungen in körper sind beweisbar.

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Gäbe es auch nujr einen einzigen Gottesbeweis, bräuchte man keine Religionen und keinen Glauben mehr. Gibt es aber nicht. Es gibt keinen Beweis für die Existenz Gottes.

Gott ist Glaubenssache.

Und nein, einen Beweis, dass es irgendwas nicht gibt, kann es schon rein logisch nicht geben . Deshalb sagen gebildete Atheisten auch genau folgende Formulierung: "Es gibt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen Gott". Begründuing: es gibt keinen Beweis für die Existenz eines Gottes.  Bei Fehlen eines Beweises für etwas liegt der Schluss nahe, dass es das unbewiesene Objekt nicht gibt. Kann aber dennoch sein, dass es das trotzdem gibt. Deshalb "es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Gott". (Gilt u.a. auch für Einhörner und Feen).

Mein persönlicher Ansatz hierzu lautet: Glaube ist eine Gnade Gottes.

Wem diese Gnade zuteil geworden ist, der möge bitte bescheiden sein und damit nicht andere belästigen.

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Kommentar von Karl37
15.01.2016, 08:55

" einen Beweis, dass es irgendwas nicht gibt, kann es rein logisch nicht geben"

Das ist reiner Unsinn, denn die Wissenschaft hat extra dafür eine Begriff gewählt, Falsifikation.

https://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikation

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Die Bibel und die Wissenschaft

Wie kann ein vor so langer Zeit geschriebenes Buch immer aktuell sein? Warum hat die Wissenschaft der Bibel noch nie widersprochen?

Mit Freuden ist immer wieder festzustellen, dass die in der Bibel mitgeteilten Informationen nicht im Widerspruch zu den von der modernen Wissenschaft und insbesondere von der Archäologie zutage gebrachten Tatsachen stehen.

Wie könnte es anders sein?

Sollte der, der das Universum geschaffen hat, sich selbst widersprechen? Nein, diese beiden Offenbarungen Gottes, die Schöpfung und das WORT, unterstützen sich gegenseitig.

Der Glaube an den Sühntod des Herrn Jesus gibt dem Herzen Frieden, Heil und Sicherheit.

LG

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Wissenschaftliche Beweise wird es nicht geben können weil Gott keine “Sache“ ist, die man wissenschaftlich Beweisen kann, sondern eine Macht, die wir so nicht sehen können. Aber ich denke dass Gott mitten unter uns ist und in uns... :-)

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Es gibt einen Text in der Bibel, der besagt, dass Jesus Christus Mensch gewordener Gott ist. Es gibt genug Zeugen, dass er nicht nur existiert hat, sondern auch ein Angebot der Erlösung an alle Menschen offeriert.

Natürlich werden die, die Jesus nicht glauben, dass er Gott ist, genauso ihn zum Lügner machen, nur um nicht an Gott glauben zu müssen. Mir erscheint, dass Gott ihnen unangenehm ist. Und das hat verschiedene Gründe, die man sich leicht selbst zusammenreimen kann.

Allerdings ist nur die Bibel ein guter Berater in dieser Sache, denn selbst die Kirchen haben ihre eigenen Erfindungen eingebracht. Sie unterscheiden sich kaum von denen, die Gott ablehnen um tun und lassen zu dürfen, was sie wollen.

Es wird sich aber nicht ergeben, dass man den Unsichtbaren, sichtbar machen kann. Man kann auch nicht diejenigen, die Gott ablehnen, ohne deren Einwilligung zu bekehren versuchen. Es wird immer zwei Fronten geben. Die eine für Gott und die andere für das Nichts - bis zu dem Tage, wo sich Gott selbst offenbaren wird. Und dieser Tag wird kommen. Dann ist es aber für Glauben zu spät, denn derjenige, der dann weiß, wie es wirklich ist, braucht keinen Glauben mehr.

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Man kann weder beweisen, dass es Gott gibt, noch, dass es ihn nicht gibt. 

Was der Glaube den Gläubigen bringt, müssen sie erklären. Ich kann Dir nur  versichern, dass es sich auch ohne Gottesglaube gut leben lässt.


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1. Davon ausgehend, dass Gott Allwissend und Allmächtig sein soll. Müsste er bei der Schöpfung jede folge seiner Schöpfung vorausgesehen haben, weil er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wusste. Als er also die Welt geschaffen hat, wusste er bereits um jede einzige Folge seines Handelns, er kannte die Zukunft und wusste um sein zukünftiges Handeln, er wusste wie sich jede einzige Spezies entwickelt und jedes einzelne Individuum in jeder gegebenen Situation entscheidet. Des weiteren wusste er bereits um jede Situation in der er eingreifen würde bescheid, was ihm also jegliche Handlungsfreiheit nimmt und somit einer göttlichen Allmacht widerspricht. Das heißt Gott ist ein Widerspruch in sich und somit nicht möglich.




2. Man kann keinen Beweis für eine "Nicht-Existenz" von undefinierten Behauptungen bringen.

Alle Polarbären sind weiß stimmt auch nur solange bis ein Schwarzer-Eisbär geboren wird. Solange stimmt aber die Aussage, dass alle weiß sind, weil noch kein andersfarbiger entdeckt wurde.

Genauso kann behauptet werden, dass eine Allmächtige Teekanne um den Mars kreist. und niemand ist in der Lage das Gegenteil zu beweisen.

Das gleiche geht mit Zombies, Feen, Einhörnern, fliegenden Spaghetti-Monstern usw.

Wenn man jedoch eine Wahrscheinlichkeitsaussage zu all den oben genannten Beispielen treffen müsste (inklusive Gott), so tendiert die Wahrscheinlichkeit bei jedem gegen Null.



3. Gott soll angeblich vor dem Urknall existiert haben, weil er ihn ausgelöst haben müsste. Das heißt, dass Gott ohne Zeit und Raum existiert haben müsste. Ein weiterer gravierender Widerspruch in sich, Nichts kann ohne Zeit und Raum existieren.




4.Wird das moralisch Gute von Gott befohlen, weil es moralisch gut ist. Oder ist es moralisch gut, weil es von Gott befohlen wird?

4.1. Wenn etwas gut ist, weil es dem göttlichen Willen entspricht dann ist Gott die Richtlinie jeder moralischen Entscheidung.

Das heißt:  Gut ist was Gott will.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass Gott Gutes will heißt das nur, dass Gott will was er will.
Das heißt aber auch dass Gott keinen Unterschied zwischen gut und schlecht macht, da alles was passiert zu Gottes Plan gehört, der per Definition gut ist.

Das heißt wiederum dass ein Mörder gut ist, weil er getan hat was Gott will, da der Mord zu Gottes Plan gehört hat, was Moral irrelevant macht da alles was je passiert gut ist.

Also wenn Gott befiehlt alle Homosexuellen zu töten oder deine Kinder zu ermorden wäre das moralisch gut, da es Gottes Wille ist.



4.2. Wenn aber Gott befiehlt moralisch Gutes zu tun weil es moralisch gut ist, dann hat Gottes Wort keinen Einfluss auf Moral

Gott erkennt lediglich das Gute der Moral legt diese aber nicht fest, da sie schon vor Gottes Wort als gut galt. Was Gottes Wort komplett von jeglicher Moral löst da man diese Moral auch ohne einen Gott beurteilen kann.



Fazit: Wenn Gott Moral festlegt, dann können wir morden so viel wir wollen da es zu Gottes Plan gehört
Wenn Gott Moral befiehlt weil sie richtig ist braucht man keinen Gott für moralische Werte.....





Theismus ist für mich Unfug. Zu welchem Schluss du kommst musst du selbst entscheiden.



 



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Kommentar von Loeffelqualle
14.01.2016, 16:44

bei dem "nichts kann ohne zeit und raum existieren" muss ich dir widersprechen, denn wir haben bloß lediglich noch nichts gefunden dass ohne existieren kann ;) aber danke für diese hilfreiche antwort

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Kommentar von Haldor
15.01.2016, 12:41

"Das heißt, Gott ist ein Widerspruch in sich und somit nicht möglich." Dem muss ich entschieden widersprechen!

Denn du argumentierst rein logisch-rational. Eine solche Argumentation ist nur im Bereich unserer Erfahrungswelt möglich oder – wie die Religion sagt – in der „Endlichkeit“. Gott aber existiert in der Unendlichkeit, und die Unendlichkeit ist von der Endlichkeit nicht zu fassen (Calvin).

Kant hat sich bei der Betrachtung der Gottesbeweise
ähnlich geäußert. Alle unsere Wortfindungen und Beschreibungen
haben nur einen Sinn in dem Bereich, der unserer Erfahrung
zugänglich ist. Das Übersinnliche oder Metaphysische ist unserer
Erfahrung nicht zugänglich. Deshalb hat es auch keinen Sinn, mit
Ausdrücken wie z.B. Erster Beweger, Schöpfer, existiert u.a.m. das
Göttliche beweisen oder nicht beweisen zu wollen, weil diese
Ausdrücke nur in der hiesigen Welt einen Sinn haben. In einem
Bereich, wo z.B. die Zeit aufgehoben ist, existieren ganz andere
Bedingungen, über die wir uns mit unserer Ratio keine Vorstellungen
machen können. Hier einfach zu behaupten: Da Gott ein Widerspruch in sich ist, existiert er nicht, ist schlich und einfach vermessen.
Nicht Gott ist ein Widerspruch, sondern unser Denken, das sich mit
dem Übersinnlichen beschäftigt, landet im Widerspruch bzw. dreht
sich im Kreise.

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Es gibt weder einen Beweis der Existenz Gottes, noch den Beweis der Nicht-Existenz Gottes.

Das ist eine reine Glaubenssache und entkoppelt von Wissenschaft.

Man kann darüber aber wissenschaftlich arbeiten, wobei ich da manches mehr als grenzwertig zu Wissenschaft ansehe.

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Es gibt weder Beweise, noch Indizien für die Existenz eines Gottes. Das alleine ist bereits ein ausreichendes Indiz für seine Nichtexistenz. Gibt aber noch genügend andere.

Der Glaube hilft Menschen, die Realität zu leugnen, da sie diese nicht ertragen können.

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Die gibt es sonicht. 

Es soll sich aber begeben haben, dass ein preussischer König danach fragte. Antwort:"  Ihre Majestät, die Juden. "

Dass es sie noch gibt bei all dieser  Verfolgung, ist außergewöhnlich und für mich ohne den Schutz Gottes nicht vorstellbar.

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Hallo Loeffelqualle,

ohne ins Detail zu gehen: 

Geschichtlich sind viele hunderte von Voraussagen der Bibel (sog. Prophezeiungen) allesamt fehlerfrei in Erfüllung gegangen. Rein theoretisch könnte so etwas nur durch Fälschung oder aber durch die Existenz des einzige wahren Gottes begründet werden, denn durch Zufall können nicht alle Voraussagen - übrigens oft auch genau zur vorausgesagten Zeit - fehlerfrei in Erfüllung gehen.

Falls Dich das Thema näher interessiert, dann bitte google folgenden Begriff

Daniel (Buch) Online-Bibliothek

Weitere große Propheten der Bibel sind Jesus Christus, Jesaja und Hesekiel um einige zu nennen. Die findet man alle in der Online-Bibliothek.

Beste Grüße

JensPeter

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Kommentar von Diimiitrii
14.01.2016, 22:10

Du hast hier die Möglichkeit jemandem den Beweis dieser Prophezeiungen mit einem einfachen Link oder einer schriftlichen Ausführung nahe zubringen. Stattdessen wählst du einen so unhöflichen Satz wie "benutz Google" in deine Antwort einzubauen, was er explizit in der Frage wünschte zu unterlassen.

Wenn er mit den Treffern bei Google zufrieden gewesen wäre, dann hätte er wohl hier nicht gefragt. Du könntest ihm zumindest den Anstand erweisen und ihm die Suchbegriffe zu denen er googeln soll geben.

Btw Google geht auf das Konto Wissenschaft nicht Gott. Ich frage mich wie ihr solche Fragen beantwortet habt bevor ihr Google hattet.

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Die Wissenschaft kann solche Beweise nicht liefern, weil sie nicht zuständig ist. Sie befasst sich mit dem Messen von Daten, nicht mit Dingen, die weit darüber hinaus sind.

Wenn Wissenschaftler wie Richard Dawkins sagen, es gibt keinen Gott, sind sie ebenso kompetent wie Josef Unterhuber aus Bredesen, der seinen Lebtag keine Schule von innen gesehen hat.

Natur ansehen, und ohne Evolutionsgehirnwäsche nachdenken – wer so etwas wie unsere Erde, Tiere, Pflanzen geschaffen hat, muss Gott sein.

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Diesen Beweis wollten schon viele führen, aber das ist schwierig.

Variante 1: Es gibt einen Gott. Dann ist der Beweis, dass es ihn nicht gibt, aus dem Umstand heraus, dass es ihn gibt nicht machbar.

Variante 2: Zu beweisen, dass etwas nicht existiert, beruht letztlich immer nur auf Vermutungen. Das Universum ist so gross, dass man einfach nicht jede Ecke untersuchen kann. Der ganze Rest bleibt Spekulation, auf Annahmen beruhend. Die Geschichte der Wissenschaft beweist, dass viele Annahmen mit Beweisführung mittlerweile wiederlegt wurden.

Ein Mathematiker hat es mal wissenschaftlich erklärt, dass es logischer ist, an Gott zu glauben. Er hat es auch bewiesen:

Wenn es keinen Gott gibt und du an einen Gott glaubst, ändert sich in deinem Leben nichts.

Wenn es einen Gott gibt und du nicht an ihn glaubst, ändert sich in deinem Leben nichts.

Wenn es einen Gott gibt und du an ihn glaubst, gewinnst du "alles".

Aus dieser Logikkette ergibt sich, dass die logische Konsequenz ist, an Gott zu glauben. Damit hast du immerhin die Chance - unabhängig von seiner Existenz - dass du einen Mehrwert hast.

Aber Gott bzw. der Liebe mit Logik zu begegnen, ist nicht logisch.

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Kommentar von Zicke52
15.01.2016, 09:40

Ja, das ist die Pascal'sche Wette. Aber Pascal irrt sich.

1. "Wenn es keinen Gott gibt und du an einen Gott glaubst, ändert sich in deinem Leben nichts" - Falsch! Ich lege mir in meinem Leben erhebliche Einschränkungen auf und unterwerfe mich unsinnigen Geboten, in der Hoffnung auf eine jenseite Belohnung für all meine diesseitigen Entsagungen, die ich aber nie bekomme. Ich habe also mein einziges Leben nicht gelebt.

2. Kann man nicht glauben, nur weil es einem gewinnbringender erscheint, da man seine Vernunft nicht vergewaltigen kann. Man glaubt, weil man von etwas überzeugt ist, und nicht, weil es wünschenswert ist. Ich fände es durchaus wünschenswert, wenn der Frosch in meinem Garten, sofern ich ihn in mein Bettchen mitnähme, sich in einen schönen Prinzen verwandelte und mir einen Heiratsantrag machte. Nur schaffe ich es nicht, daran zu glauben, da steht mir meine Vernunft im Weg.

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Kommentar von PieOPah
16.01.2016, 00:47

"unsinnige Gebote"... Das ist bewiesen, dass sie nicht unsinnig sind. Das Volk Israel als Volk mit solchen Geboten ist eines der ältesten Völker, dass immer noch existiert, während andere Großreiche nicht überlebt haben. Grund: ein solides Regelwerk.

Auch genug christlich orientierte Menschen geben glaubhaft Zeugnis davon, dass sie die Regeln nicht als Einschränkung empfinden, sondern als lebensbereicherndes Lebenskonzept.

Wenn es also keinen Gott gibt und man sein Leben trotzdem an einem Leitwerk ausrichtet, hat man trotzdem einen Gewinn, durch ein funktionierendes Konzept.

Aber es ist und bleibt Ansichtssache und ist eine persönliche Erfahrung. Der angestrebte Beweis selbst ist doch genau genommen auch ein Streit.

Sollen doch jene, die an Gott glauben, an Gott glauben und jene, die es nicht tun, eben nicht. Ob Gott existiert oder nicht, spielt doch dabei eigentlich keine Rolle.

Selbst wenn der Beweis von Gottes Existenz erbracht wäre, gäbe es immer noch Menschen, die sich diesen "Regeln" nicht unterordnen wollen. Also bedarf es des Beweises nicht.

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Kommentar von PieOPah
20.01.2016, 11:21

Deine Meinung. Mir fällt kein "von Menschen gemachtes Gesetz" ein, dass besser funktioniert. Wie gut menschliche Gesetze funktionieren, sehe ich, wenn ich Zeitung lesen würde. Hass, Mord, Totschlag, Betrug, Neid. Um nur einige menschliche Errungenschaften zu nennen.

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