Beweis für die Existenz von Gott?

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32 Antworten

Das ist ein logischer argumentatios Fehler. Im englischen nennt man das auch special pleading.

Du hast das korrekt erkannt. Alles ist von Gott erschaffen. Aber Gott hat einen Sonderstatus. Der aber von der logik nicht berechtigt ist.

Ein Sonderstatus müsste begründet werden. Ohne Begründung ist es wertlos.

Zu sagen weil es Gott ist geht auch nicht.

Btw. Alle aufgezählten Dinge kann man sich ohne Gott erklären. Und das mit bewiesenen und funktionierenden erklärmodellen. Ok noch nicht ganz zu 100% aber zumindest zu 95&

Die derzeitigen Hürden sind Anfang des Universums und Anfang des Lebens. Bei letzterem sind wir aber auf nem guten Wege. Und ersteres kann noch etwas Dauer .

Zu sagen ich kann mir nicht vorstellen also Gott wars ist ein weiterer argumentations Fehler. Nämlich ein Argument von der Unverständnis. (Argument oft incredulity)

Zu sagen: Ich verstehe es nicht also muss es X gewesen sein ist kein Argument weil das Unverständnis nichts über die Wahrheit einer Sache ausmacht.

Derjenige hat oder will keine Ahnung davon haben wie diese Dinge Funktion ieren. Also Gott.

Beweise für Gott die ich anerkennen würden wären z.b. Gebete funktionieren nachweislich und können im labor unter kontrollierten Bedingungen getestet werden. (Leider bis jetzt ohne Erfolg versucht)

Ein direktes erscheinen eines Wesens welches die Definition Gott erfüllt. Dazu natürlich eine konkrete Definition.

Was auch sehr überzeugen währe wäre eine heilige Schrift auf Papier die von jedem Menschen selbst den blinden gelesen werden könnte. Was ich damit meine ist das ich z.b. ein und die selbe Bibel gleichzeitig mit einem Chinesen, namibiana und einem blinden lesen könnte und alle genau das gleiche lesen. Jeder kann natürlich nur in seiner Muttersprache lesen.

trailhof 29.06.2017, 00:51

"Beweise für Gott die ich anerkennen würden wären z.b. Gebete funktionieren nachweislich und können im labor unter kontrollierten Bedingungen getestet werden. (Leider bis jetzt ohne Erfolg versucht)" 

Das wäre in meinen Augen noch kein Beweis, da Gebete (bezogen auf sich selbst) das Immunsystem stärken und selbst wenn das beten für andere Wirkung zeigen würde, könnte dies an (physikalischen) Schwingungen liegen die der Betende sendet und bei der Zielperson wiederum das Immunsystem stärkt. 

Denn auch die Kommunikation zwischen zwei Handys ist ja kein Beweis für die Existenz von Magie ;-)

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FouLou 29.06.2017, 00:57
@trailhof

Nicht meine eigenen. Natürlich unter kontrollierten Bedingungen.

Meine eigenen Gebete würden wenn dann eher in die Richtung gehen wie z.b. hallo Gott bitte las auf diesen Blatt Papier den ersten Paragraphen unseres Grundgesetzes in den nächsten 3 Minuten erscheinen.

Die Studien die gemacht wurden waren an Krankenhaus Patienten. Sie haben sich leute ich glaube die ops hatten raus gesucht und in einem Nebenraum ohne das diese Leute es mitbekommen haben für deren Gesundung geben. Natürlich gab es eine Kontrollgruppe.

Kontrollgruppen und ausreichende verblindung sind natürlich Pflicht.

So wie man halt auch die Wirkung medizinischer präperate testet. Oder z.b. Homöopathie

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Pokhorny 29.06.2017, 08:40
@trailhof

Ich weiß nicht ob euch das auch mal aufgefallen ist...

Wenn jemand durchkommt, sagt der religiöse Mensch meist; Das war Gott, unsere Gebete haben geholfen.

Wenn er nicht durchkommt ist das aber nicht Gottes Wille gewesen, sondern das absolute versagen des Arztes.

Eigentlich sollte man sich dafür schämen. Es ist ein Glücksspiel mit der Krankheit anderer und eine totale Herabwürdigung der behandelnden Ärzte.

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FouLou 29.06.2017, 10:28
@Pokhorny

Das ist bei jeder Sache so für die gebetet wird. Wenn klappt wars Gott. Wenn nicht klappt merkt man es gar nicht oder es war ein weltlicher Grund.

Die Techniken einen Glauben jeglicher Art aufrecht zu erhalten sind vielfältig.

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Einen Beweis in dem Sinne gibt es da nicht, den die Aussage klammert die Logik aus, weswegen die nächsten typischen Worte wären; "Man muss sich darauf einlassen und einfach glauben, dann versteht man". Nur versteht man dann nicht, sondern glaubt, das ist ganz geringfügiger Unterschied.

In eine richtige Zwickmühle kommt der Gläubige dabei, wenn man ihn fragt, warum es denn dann genau sein Gott sein soll, der das alles geschaffen. Es stehen mehrere 1000 religiöse Weltanschauungen zur Auswahl... 

Diese "Beweisführung" gilt dann für einfach jede Religion, mit einem Schöpfergott als wahr. Und diesen Punkt wird ein religiöser Mensch mit seiner (meist monotheistischen) Weltanschauung nicht akzeptieren können.

So führt sich dieser ganze "Beweis", durch das vorhanden sein von mehr als einer Religion mit einem Schöpfer, selber ad absurdum.

Es gibt keine Beweise für Gott, erst recht keine, die sich irgendwie mit der Astrophysik (Existenz von Sonne, Mond und Sternen) begründen lassen.

Im Gegensatz zur Einschätzung vieler sehr gläubiger Menschen  (in der heutigen Zeit überwiegend Muslimen), die alles perfekt organisiert einschätzen, geht es im Weltall ziemlich chaotisch zu.

Galaxien stoßen zusammen, Supernovae, Gamma-blitze und noch so andere "schöne" Ereignisse.

Als einzige Möglichkeit bleibt da nach meiner Einschätzung zu sagen, dass man trotzdem an Gott glaubt, obwohl er naturwissenschaftlich gesehen, weder notwendig noch nachgewiesen ist.

Das Gottesbild, was dann bleibt, ist dann aber ein anderes, als das was etwa im Islam beschrieben wird. 

Die Existenz von all den schönen Dingen auf dieser Welt ist sicherlich kein Beweis für die Existenz eines Gottes. "Gott" dient da wohl eher als Erklärung für alles, was wir  uns anderweitig nicht vollständig erklären können.

Die Existenz von all den schönen Dingen auf dieser Welt ist lediglich ein Indiz dafür, dass es eine Evolution oder einen Gott oder WAS AUCH IMMER gebraucht hat, sie zu erschaffen.

Es ist mehr als albern, die Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes beweisen zu wollen. Wann hört das endlich auf?!

suziesext1236 29.06.2017, 11:06

"Wann hört das endlich auf?" Vielleicht schämen sich gebildetere Gläubige insgeheim, dass sie nen völligen Schmarrn glauben? Weil sie aber gleichzeitig auch noch glauben, dass ihr Schmarrnglauben die absolute Wahrheit und der Garant fürs Seelenheil sein soll, wollen sie also nicht ihren Glauben mal auf Konsistenz und Evidenz checken, sondern suchen krampfhaft nach Beweisen.

Vielleicht sollen sie sich einfach besser klarmachen, was Glauben überhaupt bedeutet? Ich hab das auch erst richtig verstanden mit dem Buch von Bandler/Grinder, und Umberto Eco "Woran glaubt, wer nicht glaubt?"
Also dass Glauben ne psychische Fähigkeit, eine vereinfachte Hypothese ist, die jeder über allerlei aufstellt, einfach weil man gar nicht Zeit und Kraft genug hat, um wirklich alles einzeln empirisch wissenschaftlich zu untersuchen und zu überprüfen?

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Hi, ich habe eine eigene Antwort.

Es steht doch geschrieben:

"Ich bin der Anfang und das Ende"

und

"Ich bin der da war und der da ist und der da kommt"

Demnach wäre Gott alles und zu jeder Zeit.

Es gibt Theorien dass sich das Universum zu Gott hinarbeitet und wir in einer Zeit sind die einen "evolutionären" Prozess durchläuft.

Carl Sagan sagt zum Beispiel:

"Der Mensch ist das Universum der über sich selbst nachdenkt"

Wikipedia:

"Spinoza konstruierte in seinem Hauptwerk, der Ethica more geometrico demonstrata,  ein monistisches Weltbild, dem zufolge Gott nichts anderes ist als die „eine“ Substanz, die jegliche Existenz in sich schließt und außerhalb derer nichts anderes bestehen kann. Folglich sind Geist und Materie keine getrennten Substanzen, wie es im Cartesianismus
angenommen wird, sondern vielmehr zwei Eigenschaften (Attribute) der
einen Substanz (Gott). Der Mensch und alle weiteren endlichen Dinge in
der Welt sind hingegen lediglich Bestimmtheiten (Modi), in denen sich
das Wesen Gottes äußert."

Natürlich sind das nur Annahmen und keine Beweise. Existenz ist aber nunmal vorhanden! Warum sie es ist, weiss niemand mit Sicherheit!

Warum schmiss sich die Existenz in sich selbst?

Und warum gibt es darin Bewusstsein?

Tja, man weiss es nicht, man nimmt an! Und paar Annahmen habe ich Dir nun gegeben!

Vielleicht bringt Dich das weiter!
Genannte Persönlichkeiten sind jedenfalls eine Recherche Deinerseits wert!

Gruß

Hallo trailhof,

die Bibel trifft eine bedeutende Aussage über Gottes Existenz: "Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen? Es gibt schließlich vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dessen Existenz wir dennoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Größe des Universums. Astronomen finden keinen Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, entsprechende Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.
Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen?

LG Philipp

Grüß Dich trailhof!

Von einem schöpfer zu sprechen ist ganz sicher eine Spekulation. Aber man kann schon folgendes sagen:

Es muss einen Grund geben das etwas ist und nicht nichts. Nur was es ist, das entzieht sich unserer Kenntnis. Es gibt aber noch aussagen, die das ein wenig weiter erhellen. Dieser Grund wird als urgrund bezeichnet.

Er selbst könnte, für meine Begriffe, als eine Art Samenkorn betrachtet werden, aus dem sich das Sein entfaltet hat und es noch immer tut. Ich denke es ist erlaubt zu behaupten, dass offenbar aus dem Urgrund heraus sich etwas entwickelthat, das wir jetzt vorfinden. Er könnte sogar als ein Nichts aufgefasst werden, weil es absolut keine Beschreibung bzw. keine beweisbare Erkenntnis darüber gibt, was vor dem Urknall war. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig zu wissen, dass es philosophisch unterschiedliche Interpretationen vom Nichts gibt und um das zu begreifen, braucht es nicht ellenlanger Vorkenntnisse über die
Geschichte der Philosophie.

Vereinfacht gesagt reicht der Begriff Nichts von der Vorstellung eines absoluten Nichts, was bedeutet, das aus Nichts auch nur nichts entstehen kann, - also das Unmögliche, - bis hin zu dem Begriff Nichts, das als Nichtsein aufgefasst wird und meint, das zwar ebenfalls nichts ist, aber aus dem etwas werden kann, - also das Mögliche. Letz­teres ist mir gedanklich amsympathischsten und erscheint mir am wahrscheinlichsten, wenn wir über den Anfang des Seins philosophieren.

Denn es ist klar, es ist ja etwas und nicht nichts! Wäre es da nicht erlaubt, diesem Nichts als Nichtsein ein schöpferisches Prinzip als Trieb- oder Treibkraft hin zum Sein zuzuschreiben? Und müsste sie im Urgrund nicht
zumindest als Möglichkeit zur Entfaltung geruht haben und mit dem Urknall wirksam wurde? Damit stehe ich im Gegensatz zu der Auf­fassung mancher Physiker, die ein absolutes Nichts vor dem Urknall annehmen. Weniger als Nichtsein, einem Nichts, aus dem auch nichts werden kann? Das kann ich mir nicht denken. Wir beob­achten doch ein Werden, Sichent­wickeln, ein Sichwandeln und ein Vergehen auf unserer Erde und im All. Wir sehen doch etwas
und können es hören, schmecken, riechen und fühlen.

Das ist aber noch nicht alles, was dazu zu sagen ist. Es ist nicht möglich eine befriegende Antwort hier mit diesen Möglichkeiten zu geben und wäre auch zu lang.

Deshalb bitte ich Dich freundlich, doch mal in meinem Profil den Link unter 'Meine Lebensphilosophie' anzuklicken. Es ist ein Vortrag, den ich in Kassel hielt und mittlerweile überarbeitet sprich aktualisiert worden ist. Er ist weder spekulativ noch vernunftwidrig konzipiert.

Auf jeden Fall bin ich fern jeglicher Gottesvorstellung, die eine Person oder ein Intelligent Design  oder den Kreationismus meint.

Die Vorstellung eines Schöpfers ist unsinnig und abwegig!

Hier ist ein Film dazu:

Von Göttern und Designern - Ein Glaubenskrieg erreicht Europa


https://www.youtube.com/embed/EhnHW653E4Q?showinfo=0" allowfullscreen="">

Und wenn Du den Vortrag den gelesen haben solltest, dann kannst mich kontaktieren, wenn Du magst. Ich würde mich freuen. Dort steht auch meine E-Mailadresse.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

vonGizycki 29.06.2017, 18:43

Irgendwie hat sich der Link zu dem Film verändert und geht nicht anzuklicken. Hier ist er noch einmal, gekürzt:

https://www.google.de/search?q=Von+G%C3%B6ttern+und+Designern&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab&gfe\_rd=cr&ei=2S1VWYOEEJHZ8AecwqnwCQ

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wildcarts2 30.06.2017, 10:18
@vonGizycki

Es muss einen Grund geben das etwas ist und nicht nichts.

Und warum muss es einen Grund geben? Ein Grund erfordert auch ein Ziel. Und ein Ziel erfordert einen Zielgeber, der aus dem Erreichen des Ziels einen Nutzen ziehen kann.

Warum muss immer alles einen Grund haben? Nur weil der Mensch sich dann wohler fühlt? (Vor allem wenn er mit dem Grund etwas zu tun hat, damit er sich für wichtig halten kann)

Wenn es einen Grund gäbe, und der Mensch darin eine wichtige Rolle spielen würde, müssten wir das entweder bereits wissen (jeder) oder es steht bereits fest was mit uns geschehen soll. In beiden Fällen ist es uninteressant darüber Kenntnis zu haben, weil wir nichts ändern könnten.

Das einzige was wir wissen ist, dass wir aus einer langen Reihe von evolutionären Prozessen entstanden sind und bislang kein Unterschied zur restlichen Natur zu erkennen ist. Wir reihen uns einfach nur in die Evolution ein, mehr nicht.

Man kann zwar Forschungen betreiben, aber wo der Anfang des Universum lag und ob er einen Zweck hatte, wird der Mensch niemals erfahren können. Es bringt uns nicht weiter. Also warum so viel darüber nachdenken, Philosophien entwickeln oder gar religiösen Lehren folgen?

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vonGizycki 30.06.2017, 11:49
@wildcarts2


Und warum muss es einen Grund geben? Ein Grund erfordert auch ein Ziel. Und ein Ziel erfordert einen Zielgeber, der aus dem Erreichen des Ziels einen Nutzen ziehen kann.

Das ist eine Behauptung, denn das behauptete Ziel lässt sich nicht daraus ableiten. Evolution hat kein Ziel, denn sie ist Entwicklung aus den vorhandenen Ressourcen (Abstammungslehre Darwins).


Warum muss immer alles einen Grund haben? Nur weil der Mensch sich dann wohler fühlt?

Ich behaupte: als Menschen sind wir evolutionär darauf ausgerichtet, jeder Erscheinung, welche Form sie auch immer hat, eine Ursache zuzuordnen. Das zu bestreiten käme einer Leugnung dessen gleich, was wir täglich in unserem Leben erfahren und sich innerhalb unseres Erlebnishorizontes abspielt.


Wenn es einen Grund gäbe, und der Mensch darin eine wichtige Rolle spielen würde, müssten wir das entweder bereits wissen (jeder) oder es steht bereits fest was mit uns geschehen soll.

Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wir als Menschen sind Teil der Natur und deshalb fällt uns schon allein deswegen eine Aufgabe zu. Und wir wissen das zu genau! Wir sind mit einem besonderen Bewusstsein ausgestattet, das uns dazu zwingt, nach unserer Aufgabe zu suchen und in der Tat hat jeder seine Nische entweder gefunden oder sucht noch (seinen Sinn im Leben). Das es fest steht, was geschehen soll kann nur in einer Richtung stimmen, nämlich dem Leben gerecht zu werden, damit wir leben können.

Der Satz von Albert Schweitzer war und ist zeitlos aktuell:

Ich bin Leben das leben will, inmitten von Leben, das leben will.

Daraus ergibt sich unsere persönliche Aufgabe!

Der Grund warum etwas ist und nicht nichts, bedeutet noch lange nicht, das wir ihn kennen. Das ist eben das größte Geheimnis des Seins.

Allerdings das absolute Nichtwissen einer Ursache;  das haben Geheimnisse so ansich, das man nichts weiß ;-); ersatzmäßig durch absolute Glaubensgewissheit zu ersetzen, ist ganz sicher unseriös. Zumindest muss diese Gewissheit; und es ist immer nur die eigene Gewissheit und gilt nicht für alle; aus der Wirklichkeit glaubhaft ableitbar sein, sonst hat sie ihre Aufgabe verfehlt und verwirrt die Gemüter von leicht manipulierbaren Menschen, was schreckliche Folgen haben kann.

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Es ist keiner ,es ist nur ein logischer Fehler. Einerseits braucht alles ne Ursache, für Gott selber wird aber eine besondere Bedingung erfunden. Ergo wird die erste Regel verletzt, das ist kein Beweis, das ist nur undurchdacht.

Hallo Trailhof,

ich würde dich gern bitten, das was ich dir nun schreibe aufmerksam zu lesen und zumindest eine Minute danach auch mal darüber nachzudeken. :)

Dass man sich Gedanken über die Schöpfung, deren Teil man ist, macht ist etwas ganz normales. Es sind Fragen die wir uns alle mal stellen, da der Mensch nicht nur oftmals sehr Wissbegierig ist, sondern auch aus einem bestimmten Grund erschaffen wurde. Daraus folgt, dass wir nach dem Grund suchen oder wie manche es auch nennen "Die Suche nach dem Sinn des Leben". Mancherlei sieht den Sinn darin, dass er seinen persönlichen Trieben nachgeht. Der Trieb nach Macht und mehr Wohlstand als man in 100 Generationen leben könnte. Diese sind die Menschen die nie erfüllt werden. Wie eins Goethes "Faust" sagte:

"Habe nun, ach! Philosophie,

Juristerei und Medizin,

Und leider auch Theologie

Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.

Da steh ich nun, ich armer Tor!

Und bin so klug als wie zuvor;

Heiße Magister, heiße Doktor gar

Und ziehe schon an die zehen Jahr

Herauf, herab und quer und krumm

Meine Schüler an der Nase herum"

Der Mensch strebt nach etwas, und suchst du noch so sehr danach in weltlichen Dingen, so wirst du nie die Erfüllung finden. Strebst du aber das Wohlgefallen des Einen Gottes an, und betest Ihn an in der Hoffnung auf Lohn im Jenseits, so wirst du schnell merken, dass du dir nie wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen wirst, da du die Antwort bereits kennst. Du kannst schon dies als Beweis für die Existenz des einen Gottes sehen. Aber nun zu deiner Frage. Hast du dich jemals mit der Intelligenz des Menschen beschäftigt? Warum lernen wir in der ersten Klasse nur das kleine Alphabet und nur die kleine Mathematik? Als Mensch besitzen wir einen beschränkten Horizont. Der Mensch ist in allem was er tut beschränkt. Du kannst nur eine beschränkte Geschwindigkeit laufen, selbst der schnellste Mann der Welt wird niee so schnell laufen können wie ein Ferrari fährt. Deine Sinne können noch so geschärft sein, dennoch kannst du nie ohne Telefon oder sonstige Hilfsmittel hören was jemand gerade in Tokyo mit jemand anderem Beredet. Diese Beispiele lassen sich noch weiterführen. Versuch doch mal einem Kindergarten Kind Grundlage der Quantenphysik zu erklären. Das Kind wird es nicht verstehen. Manche Themen entziehen sich unserem Horizont. Gott ist allem Übergeordnet, mit seiner Schöpfung begann alles. Als winziges Geschöpf Gottes kannst du nicht erwarten einen Horizont seinesgleichen zu besitzen. Gott erschuf mächtige Dinge wie das Feuer, die Meere oder die Berge wogegen wir Menschen mehr als nur winzig sind. Allerdings gab Gott uns den Verstand mit dem wir verstehen können was Gott uns durch die Schriften, welche er durch Propheten an uns sandte lehrte. Eine Ameise, welche Gott ebenfalls aus einem bestimmten Grund schuf im perfekten Kreislauf des Erdsystems, wird ebenfalls nie verstehen wie wir Menschen entstehen. Nimm dir doch mal eine Ameise und erzähl ihr was von Embryologie, dann beobachte ob Sie jemals in der Lage sein wird aus unserem Material Klone oder Gleichwertige Geschöpfe zu entwickeln. Das Beispiel ist nicht mal wirklich gut oder gar passend, denn wird als Menschen sind ebenfalls nur Geschöpfe, wenn auch etwas komplexer als die Ameisen, aber letztlich sind wir ebenfalls Teil des perfekten Kreislaufs auf diesem Erdball. Nur weil wir uns etwas nicht erklären können, heißt es nicht dass es nicht vorhanden sein kann. Wir Menschen erlauben uns ohnehin leider viel zu häufig aus unserer Arroganz heraus uns über andere zu stellen aus Unwissenheit, weil wir ungern zugeben, dass wir eben nun mal NICHT allwissend sind. Allwissend ist der, der uns erschaffen hat und uns das gelehrt hat was wir wissen dürfen und sollen.

Die Antwort die du mal bekommen hast, dass du nur aus dem Fenster gucken musst und etliche Beweise für Gottes Existenz hast, ist gar nicht mal so abwegig. Die Welt steht in perfektem Einklang. Selbst die Position der Erde ist so perfekt, dass wenn sie auch nur minimal von der stelle abweichen würde, dann wäre sie zu weit oder zu nah an der Sonne. Schau dir doch mal die Atmosphäre an, die Erdanziehungskraft, die uns am Boden hält und uns kontrolliert unsere Wege gehen lässt. Niemals könnten sich Billiarden solche Gegebenheiten zufällig ergeben, damit ein Weg geebnet wird, wodurch wieder Billiarden Zufälle dafür Sorgen müssen, dass eine Zelle entsteht, die dann wieder Billiarden braucht damit der heutige Mensch so ist wie er nun mal ist. Ein renommierter englischer Wissenschaftler hat mal gesagt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Zelle durch Zufall entsteht, ist so hoch wie wenn ein Wirbelsturm durch eine Müllhalde weht und dadurch eine Boeing 747 entsteht" Er sagte ebenfalls:" Dieses Beispiel wird der Zelle bei weitem nicht gerecht, da die Boeing zumindest konstruiert werden kann nach Jahrzehnter langer Forschung, doch die Zelle kann immer noch nicht konstruiert werden".Doch der Mensch, beschränkt wie er ist, beschränkt sich nun mal starrsinnig auf Theorien oder Doktrinen, die ihn in seinem persönlichen Streben bestätigen, bereichern oder sonstiges.

Wir Muslime glauben daran, dass JEDER Mensch mit der natürlichen Veranlagung geboren wird an den Einen Gott zu glauben. Doch die Veranlagung wird oftmals beeinflusst durch verschiedene Faktoren, nicht zuletzt auch durch die Gesellschaft, die oftmals sogar verwundert auf dich schaut wenn du an Gott glaubst. Viele Menschen sind leider einfach nur eine Herde mitlaufender Schafe.

Ich bin Muslime, und halt in erster Linie nichts von irgendwelchen Philosophischen Ansätzen. Ich GLAUBE nicht an Gott, sondern bin von seiner Existenz ÜBERZEUGT. Glaube ist für mich assoziativ mit Vermuten oder Spekulieren verbunden. Aufgrund der Tatsachen, die ich dir bereits genannt habe, bin ich aber Überzeugt davon, dass es einen Schöpfer gibt und dass nur jemand so was erschaffen kann, der Erhaben ist über jegliche Form der Intelligenz die wir kennen. Jemand der noch perfekter ist, als alles das, was wir kennen. Der Eine über alles erhabene Gott. Abschließen möchte ich dies jetzt mit Kapitel (Sure) 112 aus dem Koran .

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!

Sprich: "Er ist Allah, ein Einziger, (1)

Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). (2)

Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, (3)

und Ihm ebenbürtig ist keiner." (4)

Alles Lob gebührt Allah dem Allerbarmer, und Frieden und Segen seien mit den Gesandten.

Lolligerhans 29.06.2017, 23:41

Fun fact: Glaube ist spirituelle Überzeugung.

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Ich sehe Gott als ein Wesen - zwar ein Wesen einer ewigen Existenzebene, aber aus dieser ewigen Existenzebene und Gott als ein Wesen betrachtet hatte es aus der Perspektive seiner Existenz sicherlich ebenfalls einen Anfang (natürlich nicht aus der Sicht seiner Schöpfung, denn da müsste Gott schon die Weisheit erlangt haben, die zur Erschaffung einer Schöpfung notwendig ist, bevor Gott diese seine Schöpfung erschaffen hat). 

Als ein Wesen hat Gott sicherlich ebenfalls in seiner Existenzebene so etwas wie Eltern und so zieht sich das immer weiter, ebenso wie es auch im irdischen Dasein ist. Die Frage "und was war davor?" zieht sich daher ebenso immer weiter, ohne je an einen Anfang zu gelangen. Die meisten interessiert dies aber nicht, sondern es geht in den meisten entsprechenden Religionen um den Erschaffer dieser Schöpfung - nicht aber von wem dieser Erschaffer abstammt.

LSdiethylamid 29.06.2017, 11:11

Als ein Wesen hat Gott sicherlich ebenfalls in seiner Existenzebene so etwas wie Eltern

Also um deine unelegante Hypothese Gott zu erklären (was zugegebenermaßen nicht viele Gläubige tun), schüttelst du dir eine weitere Hypothese aus dem Arm, die die Sache noch einmal unnötig verkompliziert. Ich meine gibt es ein Indiz dafür, dass das die Realität ist oder passiert das nur in deinem Kopf?

Hast Du schon mal was von Ockhams-Rasiermesser gehört?

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wildcarts2 29.06.2017, 11:32
@LSdiethylamid

JTKirk2000 bist du nicht Mormone? Oder verwechsel ich dich?

Deine Aussage passt zumindest zu keiner mir bekannten Religion, Sekte oder sonstigen Glaubensart.

Ich finde gut, dass du mit "Ich sehe.." anfängst und nicht mit " Es ist so und so...", wie es die meisten Gläubigen machen.

Ich persönlich finde Individual-Glauben ziemlich merkwürdig. Denn dabei handelt es sich nur um persönliche Fantasie, in der man einfach alles aufsaugt was einem gefällt. Es ist keine Religion, da man keine festen Dogmen und politischen Ziele hat, aber auch keine Sekte, weil man niemanden manipulieren will.

Ich frage mich daher, was man von solch einer Fantasie hat, die man dann auch noch im Internet verbreitet - und dann auch noch ständig anders darstellt.

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Nein, es gibt keinen Beweis für den oder einen Gott.

Ich finde außerdem das Argument immer relativ witzig. Immer wenn ich höre "Das Universum kann ja nicht aus dem nichts entstanden sein, Gott ist aber schon immer da gewesen weil Gott ist Gott." 

Nach unserer Wissenschaft muss alles eine Ursache haben also auch Gott, man kann jetzt entweder nach unserer Wissenschaft gehen und sagen Gott muss auch erschaffen worden sein (und immer so weiter) oder man sagt Gott ist schon immer da gewesen. Zu diesem Zeitpunkt sind dann aber alle Argumente wie das Ursache wirkungs Prinzip in einer Diskussion nicht mehr anwendbar.

Ich hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen.

Hallo trailhof,

Er hat unsein

Bibelstellen:

Lg bibi

Das was hier steht bei den antworten ist eine theorie ( alles ist erschaffen nur gott bekommt sonderstatus, das ist ein fehler) 

Gegenteil ist aber der fall auch gemäß (dem christlich heilig gesprochenem theologen) thomas aquinas. 

Auf Basis von aristoteles unmoved mover theorie ist es nämlich andersrum.

Da alles eine ursache haben muss bzw nichts aus sich selbst entsteht muss man die kette zurück gehen ,bis urknall davor singularität usw.  Das nimmt aber kein ende bis zum ursprung.  Der ursprung selbt kann bzw darf nicht dieser kette unterliegen. 

Von mir aus stell es dir vor wie eine dominoreihe die endlos geht. Am anfang muss aber der erste stein umgekippt werden sonst funktioniert es nicht.

Gott ist schon immer da gewesen. Die endlichkeit wurde von ihm gemacht sowie raum und zeit. Die unendlichkeit ist durchaus real.

 Zähl mal bitte einfach und sag mir wie weit du zählen kannst. Antwort ist unendlich.... wenn sowas einfaches wie ein zahlensystem ( im verhältnis zum universum) einfach unendlich sein kann warum nicht gott? Darum das thema mit er hat keinen schöpfer, gebärt nicht und wurde nicht geboren.  

Das steckt eigentlich hinter dieser aussage so wie ich das persönlich sehe

PinkFloyd91 30.06.2017, 09:42

Der Mensch der die Dominiosteine umkippt ist doch auch nicht für immer da gewesen. 

"Gott ist schon immer da gewesen. Die endlichkeit wurde von ihm gemacht sowie raum und zeit. Die unendlichkeit ist durchaus real." Das ist halt deine Fantasie. Wunschdenken. Die Argumentation ergibt keinen Sinn,  etwender braucht jede Existenz eine Ursache oder gar keine. Ansonsten ist es reine Willkür aufzuhören; ähnlich wie bei "Menschen sind zu komplex um von alleine zu entstehen und benötigen einen tausendmal komplexeren Schöpfer, der schon immer da ist". Wenn unsere Existenz ein logisches Argument für Existenz Gottes ist, dann setzt auch Gott eine weitere Existenz voraus und geht so endlos weiter. Es gibt also einen immer existierenden Ausgangspunkt; aber es gibt keinen vernünftigen Grund den bei Gott zu sehen: Wieso sollten nicht eher die Voraussetzungen die für den Urknall und unser Universum nötig sind schon immer existieren. Immerhin können die Menschen bereits einige Punkte über den Urknall erklären. Die Religionen stehen dagegen mit leeren Händen da und ihre Behauptungen werden ständig überholt. Über Gott gibt es nichts, die Menschen neigen ja generell Götter zu erfinden. 

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YassineB87 30.06.2017, 12:07
@PinkFloyd91

Ich will es eigentlich nicht diskutieren, da sollche diskussionen kein ende nehmen.... aber dennoch von meiner seite als abschliessenden satz:

Reine willkür ist es nicht. Unendlichkeit existiert siehe zahlenbeispiel. Das ist unendlich. E-funktion und und und.... 

Das wo der punkt des anfangs gesetzt werden muss unklar ist sehe ich anders. Es ist eine intelligenz besitzende lebensform notwendig um das universum zu kreieren.  Wie gesagt es macht mehr sinn die genannte logische argumentation von thams aquinas selbst zu lesen als meiner wiedergabe zu folgen.

Und die religionen stehen eben nicht mit leeren Händen da wie du schreibst

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PinkFloyd91 30.06.2017, 14:41
@YassineB87

"Es ist eine intelligenz besitzende lebensform notwendig um das universum zu kreieren" woher willst das überhaupt wissen? Aber noch mal, du wendest dieses Argument nich konsequent und bist deshalb nicht glaubwürdig. Du hast die klassische Neigung, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass sie die eigenen Erwartungen erfüllen. 

"Und die religionen stehen eben nicht mit leeren Händen da wie du schreibst" Natürlich, die Bible und der Koran haben mit ihren wissenschaftlichen Aussagen zu hoch gepokert. Diese stellen sind doch den meisten Gläubigen selbst peinlich, eigentlich hat Gott einfach nur die Finger geschnippt und boom! war der Mensch. Heut braucht halt eben die Evolution und der Urknall diese schnippenden Finger. Den Vogel abgeschossen haben aber letztendlich die Muslime; mit den "wissenschaftlichen Wundern im Koran" machen sie sich weltweit zum Gespött.

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YassineB87 01.07.2017, 00:41
@PinkFloyd91

Das deine meinung, dein problem wie man es nimmt. Dafür das es so vielen muslimen angeblich peinlich sein soll wundert mich das es eine oder die schnellst wachsenste religion is mit zieeeeemlich vielen konvertiten. Darunter auch einige namenhafte wissenschaftler. Aber egal...

Wenn ich / muslime recht haben sind nach dem tod nicht wir die denen was peinlich ist. Wenn du recht hast, dann passiert eben nichts. Alos kann mir nichts peinlich sein dir schon . - also so sehe ich mich zumindest auf der sicheren seite

Ps kleiner tipp es gibt da eine seite die heisst was darwin nicht wusste welche von christen wissenschaftliche erkenntnisse besitzt (respekt an der stelle an diese leute). Das überzeugt mich zur genüge um die evotheorie abzulehnen.

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stine2412 03.08.2017, 22:51
@YassineB87

Yassine, es ist kein Beweis dafür,  wenn eine Religionsgemeinschaft stark wächst, dass es die richtige ist. Im Gegensatz zu dir bin ich überzeugte Christin, glaube auch nicht an die ET; aber ich glaube an das, was Jesus gesagt hat, nämlich dass nur die Menschen gerettet werden, die den Willen Gottes tun. Das ist nicht die Mehrheit, weder in der Christenheit noch im Islam.

5x am Tag beten bedeutet gar nichts. Den Willen Gottes zu tun bedeutet, ihn erst einmal zu kennen! So, wie sich der Islam weltweit präsentiert, zeugt es nicht gerade von einer großen Kenntnis dieses Willens. Jesus sagte da ganz treffend:"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!" Das gilt nicht nur für Moslems, sondern für alle Menschen.

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PinkFloyd91 30.06.2017, 14:47

"Ich will es eigentlich nicht diskutieren, da sollche diskussionen kein ende nehmen" 

da bin ich voll deiner Meinung; natürlich darfst du noch mal reagieren, hab ich ja jetzt auch noch mal, aber dann hören wir auf.  Dein Glauben geht mich ja auch gar nichts an und andersrum genau so.

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PinkFloyd91 02.07.2017, 11:52

(Hab gerade erst bemerkt, dass du zwei Beiträge hattest)

Um eines deutlich festzustellen; ich kann deinen Glauben tolerieren, aber keine Halbwahrheiten und Lügen!

1. Der Islam wächst nahezu allein durch die Geburtenrate und kaum durch Konversion. Nach dem "Prew Research Center": Besteht das Wachstum des Islams von 2010-2050  zu 99.7%  aus Geburtenrate und lediglich zu 0,3% Konversion.  90% der Konvertierten stammen dabei aus der Dritten Welt.

Quelle: "Pew Research Centre: Population Growth Projections, 2010-2050", "Wikipedia: Muslim population growth"

Um mal festzuhalten; es kommt so gut wie nie vor, dass gebildete Menschen zum Islam übertreten.

Und dass Wissenschaftler, brauchen nicht mal namhaft sein, zum Islam übertreten, ist ein äußerst seltenes Phänomen (ich selbst kenne auch nur Dr.Keith Moore und der ist alles andere als seriös). Stattdessen wird der Islam mehr und mehr zu einer Bedrohung unserer Zivilisation:

Anzahl Nobelpreisträger (insgesamt 579) von 1900-2007:  Muslime (bei einer Population von 1,3 Milliarden): 2/579 0,3%. Jetzt schauen wir mal auf Juden(wie viel gibt es? 15 Millionen?): 143/579 25%. 

Das gilt stellvertretend für jeden wichtigen Bereich(Literatur, Kunst, Musik, Film, Philosophie, Ingenieurwissenschaften, Computertechnik, Informatik usw.)

"Quelle kannste selber suchen"

Mal als Frage zwischendurch: Stellst du dir als Moslem eigentlich nicht mal die Frage, wieso das während der arabisch-islmaischen-Hochkultur genau andersrum war?


2. Die Evolutionslehre ist Fakt. Basta! Genau wie es Fakt ist, dass die Erde um die Sonne kreist. Die freien Wissenschaften zählen zu den größten Errungenschaften. Die Aufklärung hat uns von dem Einfluss des Christentums befreit und deshalb ist es nahezu ein Witzt, wie du hier mit "christliche wissenschaftliche Erkenntnisse" ankommst.  

Hör auf Wissen aus Quellen zu beziehen, die zumindest im Verdacht stehen nicht neutral zu sein. Benutze standard Lehrbücher und halte dich an die Lehren der unabhängigen Universitäten und Hochschulen auf der Welt. Bilde dich richtig, so dass du auf jeden Menschen weltweit gebildet wirkst und nicht nur innerhalb deiner Glaubensgemeinschaft.

"das es so vielen muslimen angeblich peinlich sein soll"  man, doch nicht den indoktrinierten Muslimen selbst: Se machen sich peinlich. Dazu interessant ist sicherlich der Kommentar von Hamza Tzortis (ziemlich bekannter und konservativer Muslim im englischsprachigen Raum):

 http://www.hamzatzortzis.com/essays-articles/exploring-the-quran/does-the-quran-contain-scientific-miracles-a-new-approach/


PS. Solltest du kommentieren, dann, entweder du benutzt seriöse Quellen oder deine Antwort ist bedeutungslos...

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Die Beweise für deinen jeweiligen Gott findest du immer in deinen Gedanken!
Die Aussage passt also schon.

Beweise wie der Gott selbst sind natürlich rein imaginär aber für den Gläubigen subjektiv spielt es überhaupt keine Rolle ob etwas rational möglich oder nicht ist.
Der Glaube befasst sich ausschließlich mit Vorstellungskraft.
Woran man glaubt bleibt einem dabei selbst überlassen, man kann sich ja Beweise zu jeder ach noch so abstrusen Vorstellung ausdenken.
Wichtig ist dass man unveränderlich daran glaubt, subjektiv ist es dann Wahr.
Wenn genug Personen etwas ähnliches glauben nennt man es Religion.

FouLou 29.06.2017, 01:09

Erinnert mich irgendwie an 1986 von George Orwell. Ich finde das ziemlich grausam.

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wildcarts2 29.06.2017, 11:26
@FouLou

Die Beweise für deinen jeweiligen Gott findest du immer in deinen Gedanken! Die Aussage passt also schon.

Nein, dass passt nicht. Beweise können nicht nur in Gedanken existieren. Das sind dann nur Annahmen oder Glaube. Beweise erfordern Belege.

Wenn genug Personen etwas ähnliches glauben nennt man es Religion.

Falsch. Religionen sind gezielt erstellte Konzepte. Glaube ist ein Produkt von Religionen und nicht umgekehrt.

man kann sich ja Beweise zu jeder ach noch so abstrusen Vorstellung ausdenken.

Einen Beweis kann man nicht ausdenken, sondern höchstens fälschen.

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Es gibt keinen Beweis. Man GLAUBT an Gott, d.h. man weiß nicht, ob er wirklich existiert, aber man ist der festen Überzeugung (als gläubiger Mensch)

An sich könnte man die ''Argumente'' deines Freundes mit der wissenschaftlichen Lücke im Bereich Abiogenese stärken. Man kann bis heute nicht erklären, wie menschliches bzw. generell schlaues Leben aus anorganischem Material entstanden ist.

Es gibt keine (wissenschaftlichen) Beweise für Gott, ebenso gibt es übrigens aber auch keine Beweise dafür, dass Gott nicht existiert. Religion und ihre Begründung, vor allem aber Glaube, sind etwas, auf das man sich einlassen muss. Oder davon fernhalten, weil man es sonst nie verstehen wird. Es geht beim Glauben nicht darum, wissenschaftliche Beweise zu finden, auch wenn der Mensch das von Natur aus immer gern ein möchte. Keiner kann sagen, warum einige Menschen die Kraft haben zu glauben, also quasi blind auf etwas ohne Beweise zu vertrauen, und warum andere hingegen das nicht für sich annehmen können, weil sie sich einfach nicht vorstellen können, dass es da etwas größeres gibt. 

Was dein Freund meinte, von wegen, Beweise seien in der Natur überall zu finden - damit meinte er, dass er sich nicht vorstellen kann, dass alles Zufall ist, weil die Schöpfung so wunderbar ist. Da ist dann auch nebensächlich, woher Gott kommt, das tut in dem Bezug überhaupt nichts zur Sache. Ihm ging es wahrscheinlich darum, deutlich zu machen, dass man das Leben mehr als Geschenk (von wem auch immer) sehen sollte.

Agentpony 29.06.2017, 02:14

ebenso gibt es übrigens aber auch keine Beweise dafür, dass Gott nicht existiert. 

So funktioniert das nicht. Es kann keine Beweise für etwas geben, das nicht existiert. Denn was nicht existiert, kann ja keinen Beweis erzeugen.

Es gibt ja auch keine Beweise dafür, dass Feen nicht existieren.

Es gibt allerdings tausendfach Beweise, daß Gott nicht in der Form existiert, wie er in den großen Religionen charakterisiert wird.

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wildcarts2 29.06.2017, 11:23
@Agentpony

ebenso gibt es übrigens aber auch keine Beweise dafür, dass Gott nicht existiert.

Das ist grundlegend Falsch. Götter sind Erfindungen von Menschen, genauergesagt sind sie Produkte von Religionen. Außerhalb von Religionen gibt es keine Götter.

Wenn es einen Erfinder gibt, ist er Verursacher und hat etwas künstliches geschaffen. Götter sind Konzepte und keine Wesen. Sie beinhalten Lehren, Moral, Regeln, etc.

Jeder Gott kann als Nichtexistent ausgewiesen werden, da wir ihn auf einen oder eine Gruppe von menschen zurückführen können.

Ebenso ist bewiesen, dass der Pumuckl eine Erfindung ist, da wir den Erfinder kennen.

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Schreibe jetzt über meinen Glauben braucht ihr nicht kommentieren werde es mir sowieso nicht durchlesen Gott ist allmächtig und ähnelt nicht seinen Geschöpfen Gott existiert ohne Ort und Zeit denn würde er mit Zeit existieren hätte er einen Anfang. Beweise gibt es viele sogar mathematische Bsp. goldener Schnitt (googlet mal goldener Schnitt der erde) außerdem wenn ihr einen Strich an einer Tafel seht und jemand euch weiß machen möchte dass er immer da war glaubt ihr es doch auch nicht ein gesunder Menschenverstand weiß dass jemand diesen Strich gezogen haben muss. Unsere Existenz ist einfach viel zu perfekt um an der Existenz eines einzigen gottes zu zweifeln.

groygroy 29.06.2017, 03:20

Goldener Schnitt lässt sich an verschiedenen Orten anwenden, breitengrad ist nicht klar definiert, somit nutzlos und kein Beweis

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wildcarts2 29.06.2017, 11:39
@groygroy

Unsere Existenz ist einfach viel zu perfekt um an der Existenz eines einzigen gottes zu zweifeln.

Genau, wir sind viel zu perfekt.

  • Deswegen bringen wir uns auch reihenweise gegenseitig um,
  • sterben an allen möglichen Krankheiten,
  • können uns sehr leicht verletzen,
  • können auf 1000000 Arten sterben
  • sind nur sehr kurzzeitig voll funktionstüchtig in der Mitte unserer Existenz und sterben dann
  • können viele Dinge gar nicht erfassen/verstehen
  • haben eine begrenzte Speicherkapazität für Informationen
  • sind vielfach auf Hilsmittel angewiesen um zu überleben
  • müssen Dinge tun die wir gar nicht wollen, um zb Geld zu verdienen, womit wir Essen kaufen können
  • lügen uns gegenseitig an, streiten uns ständig, weil jeder eine andere Menge und Inhalt an Wissen besitzen
  • glauben vielfach an unsichtbare Wesen
  • etc etc

Beweise gibt es viele

Mir ist kein einziger Beweis für einen Gott bekannt, schon gar nicht für einen bestimmten. Habe bislang immer nur Zirkelschlüsse und unlogische Interpretationen gehört. Dagegen habe ich schon hunderte von Beweisen für die Nichtexistenz gesehen.

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Deamonia 29.06.2017, 11:32

Alleine das "werde es mir sowieso nicht durchlesen" zeugt für mich von einer Abwehrhaltung. Du hast offensichtlich Angst vor Argumenten.

Der goldene Schnitt ist kein Beweis für Gott, sondern eher dafür, das die Natur eben immer noch die besten Baupläne macht.

Zu guter Letzt widersprichst du dir selbst. Du sagst einerseits, Gott war schon immer da, aber andererseits, das einem der gesunde Menschenverstand sagt, das nichts "schon immer da" war.

Unsere Existenz ist auch alles andere als Perfekt. Sonst gäbe es keine Krankheiten, keinen Krebs usw. aber es gibt kein "Perfektes" Wesen. 

Aber nochmal zu deinem Strich zurück: versuch mal folgendes Experiment: Löse eine ganze Packung Salz in einem halben Liter Wasser auf. Das Wasser füllst du in ein hohes Glas, bindest einen Wollfaden um einen Stift, und lässt ihn in das Glas hängen .

An dem Faden werden sich, wo er aus dem Wasser kommt, Salzkristalle bilden, ganz von selbst. Niemand "macht" diese Kristalle, sie folgen einfach den Naturgesetzen.

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pseudonymEC 01.07.2017, 16:29

Ihr idioten verschwendet nicht meine Zeit von wegen ich widerspreche mir selbst wenn du es wie ein verblendeter interpretierst ist es nicht meine Schuld ich sagte doch dass Gott nichts und niemanden ähnelt deswegen war das kein Widerspruch und mit unserer perfekten Existenz meinte ich nicht die Gesellschaft sondern die einzelnen Geschöpfe wie Menschen Tiere Bäume schau dir mal den Körper eines Menschen an diese perfekten Organismen sollen also deiner Meinung nach von der Natur erschaffen sein Hahahahahahahaha ihr seid mediengeblendet bitte verschwendet nicht meine Zeit ich könnte stundenlang mit euch debattieren aber halte es für sinnlos vor allem weil wir nicht voreinander stehen außerdem weil ihr so sehr von eurer Meinung überzeugt seid, dass ihr die Argumente gar nicht ernst nehmt und Beweise mit scheinbar logischen Argumenten dominieren wollt

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trailhof, hast du dich schon mal gefragt, seit wann es die Zeit gibt? Wo fängt das Weltall an und wo endet es, was ist dahinter? Wir Menschen können nur begrenzt begreifen, es gibt Dimensionen, die sind nicht unsere.  Gott ist von Ewigkeit bis in  Ewigkeit! Wer sollte denn sein Schöpfer sein und wer wieder dessen Schöpfer usw.?

Gott sagt auch, dass wir Menschen seine Werke nie ganz erforschen können, was aber erkennen lässt, dass er sich über den Versuch des Erforschens freut. Denn würden wir z.B. die Naturgesetze nicht kennen, ginge es uns ja vielleicht nicht immer gut! Und nur unter Beachtung dieser Gesetze ist es zum Beispiel der Raumfahrt  möglich, exakte Berechnungen anstellen zu können.

Dein Freund hat recht: schau dich um! Schau dir deinen eigenen Körper an. Während du etwas siehst oder liest, verarbeitet dein Gehirn es sofort und du gibst fast gleichzeitig deine Meinung dazu ab. Dein Gegenüber hört deinen Kommentar und dessen Gehirn  verarbeitet ihn  in der gleichen Windeseile.

Schau dir deine Hände an: was kannst du mit ihnen alles machen! Und wie sensibel sind die Fingerkuppen! Wärst du blind, könntest du mit ihnen lesen.

trailhof, welchen "Beweis" soll man erbringen, welchen erwartest du? Du selbst bist doch schon ein Beweis. Wie können  zwei Geschlechter zeitgleich ins Dasein gekommen sein, um sich reproduzieren zu können, um einen Menschen wie dich hervorzubringen? Denke mal darüber nach! Das Wunder des Lebens ist der größte Beweis für die Existenz Gottes.Und seiner Liebe zu uns!

der meinte es gibt überall Beweise für die Existenz von Gott.

Das wird immer wieder behauptet, aber wenn man nachfragt, kommen keine logischen oder auch nur befriedigende Antworten.

das muss ja irgendwer erschaffen haben, das kann ja nicht einfach so da sein"

Genau was ich gerade gesagt hatte.

der kann doch auch nicht einfach so da sein, ohne dass ihn jemand erschaffen hat"

Guter Konter und absolut berechtigte Frage.

ja den bracht niemand erschaffen haben, das ist ja Gott"

Diese Ausrede trifft auf Gott, Allah, das Fliegende Spaghettimonster und so ziemlich alle Erstgötter der Geschichte zu.

Kann mir bitte jemand diesen "Beweis" erklären?

Das ist kein Beweis, weil es nämlich keine Beweise für Gott gibt, da es Gott selber nicht gibt.

Gott ist eine rein fiktive Figur und das was als "Beweise" für seine Existenz genannt wird, sind nichts weiter als unlogische Ausreden ohne Sinn und Verstand.

Lustig an dieser Unlogik finde ich ja, dass die Existenz eines ausserirdischen kosmischen Zauberers ohne Probleme als ohne Beginn angesehen werden kann, die Existenz selber jedoch nicht XD

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