Bevorzugt ihr die "Vereinigten Staaten von Europa" oder lehnt ihr einen gemeinsamen Staat eher ab?

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7 Antworten

Die Zeit der unabhängigen, in ihrem eigenen Saft schmorenden, nur ihre Interessen verfolgenden Nationalstaaten ist vorbei. Die Zukunft gehört den "Großstaaten" bzw. den "Staatenbünden", die solidarisch zusammenstehen, ihre Wirtschafts- und Militärkräfte bündeln und eine gemeinsame Außenpolitik betreiben. Die Weltpolitik in Zeiten der Globalisierung wird von solchen mächtigen Großstaaten/Staatenbünden bestimmt werden. Daher ist der Zusammenschluss der europäischen Staaten nicht nur zu begrüßen, sondern geradezu unabdingbar, wenn die europäischen Länder ihren Wohlstand und ihren Einfluss in der Welt auf Dauer erhalten wollen.

Die EU wird sich zunächst zu einem Staatenbund entwickeln, wobei die einzelnen Staaten noch eine weitgehende Selbständigkeit bewahren werden. Langfristig jedoch wird die EU ein föderalistischer Bundesstaat sein.

MfG

Arnold

Das ist eine wahre Schnapsidee, des Whisky-Trinkers Chuchill.
Ein Staat Europa wird es nicht geben, bei gegebener Verfassungswirklichkeit der Nationalstaaten.

"Der Nationalstaat ist kein Provisorium, er wurde auf Dauer geschaffen", EU-Kommisionspräses Jean Claude Juncker.

Wie sich aktuell, seit Finanz- Schulden- und Eurokrise erweist, ist Europa für Problemlösungen nicht geeignet und zur Einigung nicht fähig.
Wenn es noch eines letzten Beweises bedurfte, ist die Flüchtlingskrise ein sichtbarer Beleg.

Noch weniger erkennbar ist, wie Europa, zumindest die Euroländer, die wirtschaftlichen Ungleichgewichte ausgleichen könnte, geschweige denn wollte.

"Deutschland ist mit dem Euro weitergekommen, als Hitler mit seinen Panzern. Willkommen im 4.Deutschen Reich" Titelte während der Eurokrise der britische The Guardian.

Ein Europa unter deutscher Hegemonie stehen entsprechende Widerstände der anderen EU-Länder entgegen.

Ein Blick in die Historie beweist zudem, dass Vielvölkerstaaten nicht nachhaltig sind, sondern durch erhebliche Fliehkräfte auseinander gerissen wurden.

Hallo!

Ein solcher Vielvölkerstaat würde allein durch die zahlreichen Mentalitäten nicht funktionieren. Das hat man doch u.a. am Beispiel Jugoslawiens gesehen oder daran, dass auch innerhalb Europa schon jetzt zahlreiche Reibereien bestehen. Auch der rhethorisch und fachlich beste Politikerstamm könnte nicht wirklich was bewirken.

Ein Vereinigtes Europa macht keinen Sinn, gar zu groß sind die Gegensätze, Vorteile nicht erkennbar, von den Konzernen mal abgesehen. Die USA waren ein jungfräuliches Land, daher macht ein Vergleich mit ihnen keinen Sinn.

In den folgenden 20 bis 30 Jahren sind die V.S.E. ohnehin völlig illusionär.

Je nach Entwicklung kann man dann mal darüber nachdenken.

Aber warum denn so kleinlich?

Du mußt mal ein bischen großzügiger denken: VSEA - holen wir Rußland ins Boot haben wir die Vereinigten Staaten von Eurasien!

krrrrrrrrrrrrr.......

Würden die Vereinigten Staaten von Europa von fähigen Politikern gesteuert werden, könnte was gutes dabei rauskommen. Aktuell aber hätte ich große bedenken.

Hallo !

Wenn "er" gute Politik für seine Bürger macht, kann das Konstrukt heißen wie es  will.

Gruß

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