Bevorstehende Kündigung... Jetzt Krankgeschrieben. Krankengeld oder Arbeitslosengeld 1?

7 Antworten

aufauf. Vielleicht ist Dein "kleines Problem am Montag in der Firma" dasjenige Problem, was was es wirklich zu lösen gilt. Nicht immer kann man einem Arbeitgeber vorschreiben, was er zu tun und was zu lassen hat. Deine Reaktion mit dem "krankschreiben lassen" tönt ganz nach einer Suche zum Patentrezept "wie werde ich Sozialschmarozzer". Anscheinend macht im Moment sogar noch Deine Aerztin mit. Wenn es dann auf Messers Schneide steht, wird sie Dir sicher erklären, dass es eben auch die "verlorenen Prozesse" gibt. Finde Dich damit ab, dass Du wie übrigens wir alle, Arbeitsleistung gegen einen Lohn erbringen musst. Dann kannst Du auch ein ordentliches Leben führen und bist erst noch mit Dir selber zufrieden. Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das führ` auch keinem anderen zu.

Du mußt auf jedenfall wenn du die Kündigung bekommst sofort zum A.Amt und dich arbeitslos melden.Du bekommst solange Kranken geld wie du Krank bist 78 Wochen.6 wochen zalt dein Arbeitgeber dann K.Kasse,ich glaube 68%,Also mein Krankengeld ist genauso Hoch wie mein Arbeitslosengeld.in der Arbeitslosigkeit krank geworden 6Wochen zahlt A.Amt und dann Krankengeld.Ich leide auch unteranderem an Depressionen,hoffe es ist nicht zu doll wirwar was ich geschrieben habe.

Wenn Du krank bist, kann er Dir nicht kündigen.

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Das ist ein Irrglaube!


Viele glauben, wegen einer Krankheit, bzw. wegen häufigen krankheitsbedingten Fehlzeiten könne einem Arbeitnehmer nicht gekündigt werden. Meiner Meinung nach ist dieser Irrglaube weit verbreitet. Dass ich das Wort "Irrglaube" verwende macht deutlich, dass dies nicht stimmt. Es ist sogar gar nicht selten, dass einem Arbeitnehmer wegen zu vielen krankheitsbedingten Fehlzeiten gekündigt wird. Allerdings geht das - glücklicherweise - nicht ganz einfach.

Kürzlich hat das LAG Rheinland-Pfalz (LAG = Landesarbeitsgericht) ein Urteil zu dieser Problematik gefällt und entschieden, dass eine Kündigung grundsätzlich möglich ist, wenn der Arbeitnehmer mindestens 6 Wochen in einem Jahr aus krankheitsbedingten Gründen gefehlt hat. Wobei Jahr in diesem Fall nicht das Kalenderjahr meint, sondern die Anzahl der Tage beschreibt. Die Fehlzeiten können sich sowohl aus einer oder mehrerer Erkrankungen zusammen setzen.

Grundsätzlich müssen Kündigungen - zumindest wenn das Kündigungsschutzgesetz (vgl. § 1 Abs. 1 KSchG) anwendbar ist und der Arbeitnehmer mindestens 6 Monate bei dem Arbeitgeber beschäftigt ist - sozial gerechtfertigt sein. Im Falle von Kündigungen wegen Krankheit ist deswegen nicht nur darauf abzustellen, dass der Arbeitnehmer mehr als 6 Wochen gefehlt hat, sondern auch, ob sich dieser Zustand bessert.

http://recht.twachtmann.eu/kann-man-wegen-krankheit-gekuendigt-werden

Greift in dem Fall nun die Krankenkasse in Form von Krankengeld ? Wenn ja wieviel ?

Nach 6 Wochen Lohnfortzahlung gibt es Krankengeld.

Auch wenn man ALG beziehen würde, bekäme man nach 6 Wochen Krankengeld und der ALG-Anspruch würde ruhen.

Oder sollte ich zum Arbeitsamt gehen und dort Arbeitslosengeld beziehen ? Ich hätte ja eine Sperre von 12 Wochen wegen der außerordentlichen Kündigung.

Fasl Du gekündigt wirst wegen Krankheit, gibt es keine Sperre.Man kann ja nicht für krank sein bestraft werden!

Nur wenn Du kündigst ohne trifftigen Grund, dann gäbe es eine Sperre!

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