Bevölkerungsverschiebungen im 2. Weltkrieg?

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5 Antworten

Ich denke es geht um Polen?

Die Sieger hatten sich schon vor Ende des Krieges überlegt wie sie Deutschland aufteilen wollen. Nur haben Deutschland und Rußland keine gemeinsame Grenze. Daher haben sie Polen verschoben in Richtung Deutschland. Die dort lebenden Deutschen haben sie hinausgeworfen und dort Polen angesiedelt, die wiederum aus ihren Häusern geworfen wurden. Das frei gewordene Gebiet, in dem vorher die Polen wohnten wurde dem Russischen Staat angeängt. 

Ca. 180.000 Quadratkilometer im Osten gingen an die Sowjetunion. Dafür erhielt Polen im Westen ca. 103.000 Quadratkilometer ehemaliger deutscher Gebiete.

Die vertriebenen Deutschen konnten sehen wo sie blieben. Fast alle landeten im verbliebenen Deutschland. Google mal das Schiff "Gustloff" oder die Geschichte der Stadt Dresden im Jahr 1945/1946. In langen Trecks sind die Menschen bei Eiseskälte und Wind und Wetter gelaufen. Sie hatten nur das Nötigste bei sich und mußten aus dem Stehgreif ihre Heimat verlassen. Viele waren gerade erst  zurückgekehrt. Sie waren aus Angst vor den anrückenden Russen schon mal unterwegs gewesen, aber heimgekehrt. Denn die Heimat geht über alles. Die Russen nahmen keine Rücksicht. Sie rächten sich für den Durchzug der Deutschen durch ihre Heimat. Die hatten auf dem Weg nach Moskau weder auf dem Hinweg noch auf dem Rückweg die Bevölkerung geschont.

Auf diesem Flüchtlingstreck in Richtung Deutschland, sind viele Menschen verloren gegangen. Sie starben an Krankheiten und Unterkühlung. Kinder jeden Alters verloren ihre Familien und mussten sich alleine durchschlagen. Google mal Wolfskinder. Ein Großteil der Kinder sucht noch heute ihre Familien oder ihre ganze Identität.

Das verkleinerte und in großen Teilen zerstörte Deutschland bekam so eine hohe Bevölkerungsdichte, mit der es fertig werden musste und auch wurde. Im Gegensatz zu den Flüchtligen heute sprachen und schreiben ja alle Deutsch und waren gut ausgebildete Handwerker und Bauernbevölkerung.

Die wurden zwar nicht mit offenen Armen aufgenommen, aber mit den Jahren fügte sich das. Aber sie mußten mit großen Vorurteilen leben. Sie sprachen auch oftmals Dialekt, so erkannte man sie auch sofort. Noch langenach dem Krieg wünschten und erhofften sie sich eine Heimkehr. Die erste Strophe unserer Nationalhymne wird daher auch nicht mehr gesungen. Der Text ist nicht aktuell.

Deutschland wurde an der Oder-Neise Linie getrennt (Grenze zu Polen) die Gebiete Schlesien und Pommern auf denen zuvor deutsche lebten wurden nun von Polen annektiert und die deutschen dort wurden vertrieben. Grob gesagt wurden deutsche überall von Osten vertrieben.

Google, : Bevölkerungsverschiebung nach dem 2. Weltkrieg

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deuframat.de

also man hört da immer was nach dem 2.WK geschehen ist oder davor ... im 2.WK wirds schwer ... mal schauen:

1. Judendeportationen: von Deutschland und eroberten Gebieten in die KZ.

für mehr muss ich jetzt googeln

2. kurz vor Ende sind die Leute von Ostdeutschland, das ja bald von den Russen überannt werden würde bereiits nach Westen geflohen ... aber so richtig los gings eigentlich erst nach dem 2.WK mit der Flüchtlingswanderung.

ThomasAral 01.05.2016, 13:42

hier ... aber der größte teil ist eigentlich nur die letzten 3 Kriegsmonate ... eigentlich müsste man den 2. punkt komplett unter "Nachkriegsvertreibung" einordnen.  Es kommt nur daher, dass Berlin ja nicht am Rand von Deutschland war und die Russen ja erst noch 3 Monate brauchten ... die Ostpreussen mussten aber schon flüchten bevor Berlin gefallen ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht\_und\_Vertreibung\_Deutscher\_aus\_Mittel-\_und\_Osteuropa\_1945%E2%80%931950

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ThomasAral 01.05.2016, 13:59
@ThomasAral

ah ich hab nochwas gefunden:

1941 Angriff auf die Sowjetunion und vertreibung der Russlandstämmigen aus der Wolga-Republik

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