Bettriebskosten, Nebenkosten, Umlage von Trink- und Abwasseranalysen

4 Antworten

Die Sache ist ganz einfach: Was im Mietvertrag steht, zählt. Steht da nichts über die Umlage dieser Kosten drin, ist es Vermietersache. Steht drin, dass Betriebskosten nach Betriebskostenverordnung umgelegt werden, sind die Kosten anteilig zu verteilen. Wasserkosten: Der Vermieter kann nichts für das Wasser verlangen, da es ihm im Einkauf nichts kostet. Setzt er Pumpen zur Förderung ein, könnte er die Wartungskosten der Pumpen umlegen und natürlich den Stromverbrauch (Allgemeinstrom). Entsorgung von Klärschlamm entspricht der Position "Abwasser" und Wasser-/Abwasseranalysen sind notwendige Kosten, die auch zur Wasserversorgung bzw. Entwässerung nötig sind, genauso wie der Strom für die Pumpen. Da der Vermieter schon nichts fürs Wasser verlangen kann, solltet ihr wenigstens diese Kosten übernehmen. Wenn es nicht pro Wohnung eine Wasseruhr gibt, wird nach Personen aufgeteilt. Insgesamt wird das alles viel weniger kosten, als die öffentliche Wasserver-/entsorgung. Aber wie eingangs schon erwähnt: Steht nichts im Mietvertrag zu den Betriebskosten, ist alles Vermietersache.

Wenn die Entschlammung nur dann zu zahlen, wenn das im Mietvertrag vereinbart wurde. Das gilt auch für sämtliche anderen Betriebskosten. Ansonsten ist diese mit der Miete abgegolten.

Er wird so verteilt, wie es mietvertragliche vereinbart wurde. Alles eigentlich ganz einfach. Keine Vereinbarung, dann übernimmt der Vermieter eben.

Heizkosten im Zweifamilienhaus, wie am günstigsten abrechnen?

Hallo,

Ich möchte in meinem Zweifamilienhaus im nächsten Jahr eine Wohnung vermieten. Die zweite nutze ich selbst. In diesem Sonderfall lässt die Heizkostenverordnung ja zu, dass die Kosten nach Quadratmetern umgelegt werden statt nach dem tatsächlichen Verbrauch. Ich habe also mehrere Möglichkeiten.

Nun ist meine Frage, was hier die Erfahrung anderer Vermieter solcher Objekte ist. Was wären so ungefähr die Kosten für die Anbringung von Heizkostenverteilern - es sind noch keine vorhanden (18 Heizkörper im Haus) und den Ablesedienst? Wie steht das im Verhältnis zu möglichen unterschiedlichen Heizgewohnheiten im Falle der Umlage nach Quadratmetern?

Was sind eure Erfahrungen mit beiden Wegen?

...zur Frage

Nebenkostenabrechnung Wassserkosten und Umlage nach Geburt eines Babys

Benötige doch noch etwas Hilfe, um meine Nebenkostenabrechnung prüfen zu können. In meinem Fall die Wasserkosten, die sich zum Vorjahr verdreifacht haben und ich anhand der neuen Abrechnungsweise nicht nachvollziehen kann, wie diese vielen Zahlen zustande kommen.

3-Familien-Mietshaus, in dem ich in 2011 noch mit Mann und unserem Ende Februar geborenen Baby eine Wohnung mit 92 m² hatte/habe. Es gibt Zähler für alle 3 Wohnungen des Hauses und lt. den Abrechnungen des Vorjahres irgendwo noch einen Hauptzähler (?), den ich noch nie gesehen habe... In der neuen Abrechnung aufgelistet und berechnet sind in Bezug auf Wasser: (wo ich ein in Klammern gesetztes Fragezeichen hab, kann ich die Zahl nicht zurückverfolgen, woher und weshalb)

Frischwasser -> Prozentsatz 100 / Verbrauch in m³ -> Gesamt 290,01 (?) -> Ihr Anteil 68,68 (?) ->dahinter die Beträge für die Gesamtkosten und mein Anteil daran

Abwasser -> Prozentsatz 100/Verbrauch in m³ => logisch und korrekt dasselbe wie bei Frischwasser, andere Preise

Oberflächenwasser -> Prozentsatz 100/Verteilung Wohnfläche in m² -> Gesamt 246 (? das gesamte Haus vermutlich?) -> Ihr Anteil 92,0 (meine Wohnfläche!) -> dahinter wieder die Gesamtkosten aufgeschlüsselt und mein Anteil fertiggerechnet

Verbrauchserfassung Wasser -> Prozentsatz 100/Verteilung Wohneinheiten-> Gesamt 3,0 -> Ihr Anteil 1 -> da wieder korrekt Gesamtkosten und mein Anteil daran ausgewiesen

Warmwasserkosten sind mit den Heizkosten in einer beigehefteten Rechnung aufgeschlüsselt und enorm erhöht; leuchtet mir aber noch ein, weil mein Baby geboren wurde und ich anders geheizt und Wasser verbraucht hab. Trotz Meldung an die Hausverwaltung wurden die Nebenkostenvorauszahlungen nicht angepasst, bei der Abrechnung werde ich aber überall (Allgemeinstrom, Müll, etc) mit 3 Personen berücksichtigt? bzw. erschließt sich mir auch das nicht. Bei Allgemeinstrom steht Prozentsatz 100/Verteilung Personen, unter Gesamt 93 (?) und mein Anteil mit 33,0 und exakt dieselben Zahlen bei der Müllabfuhr!(?).

Kann mir jemand helfen, diese Abrechnung zu verstehen? Ich soll knapp 700,00 Euro für 2011 nachzahlen... Ich bin jetzt allein mit meinem Baby und kann das einfach nicht auf einen Schlag. Die Vorauszahlungen wurden entgegen meines Wunsches auch nicht angehoben, so dass ich nun dumm dastehe...

...zur Frage

500 € Nebenkosten für 30 m² Wohnung, Muss ich die Wasserkosten der anderen Mieter mitübernehmen?

Hallo ihr Lieben,

mich hat es gestern fast umgehauen, als ich meine Nebenkostenabrechnung für 8 Monate mit einer Nachzahlung von 500 € erhalten habe.

Der Höchste und Teueste Faktor in der Nebenkostenabrechnung ist das Wasser. Hier wurden meine Wohnungszähler abgerechnet (was ja auch vollkommen in Ordnung ist) und zudem auch das Wasser, welches durch die Außenwasserhähne verbraucht wurde, auf die qm der Wohnungen im Haus umgelegt. - Hier kommen wir zu dem Punkt der mich störrt. Meine Wohnung hat als einzige keinen Garten oder Terrasse und somit habe ich auch keinen Zugang zu den Außenwasserhähnen. Es gibt noch einen Wasserhahn am Parkplatz, doch auch dieser kann von mir nicht genutzt werden, da nur eine Partei den Schlüssel dazu hat und nur die den Hahn zum Autoputzen, Gartenbewässern usw. nutzen.

Einen gemeinschaftlichen Waschraum oder ähnliches gibt es auch nicht.

Meine Frage ist jetzt muss ich diese "gemeinschaftlichen" Wasserkosten wirklich zahlen? Da ich zu keinem dieser Hähne zugang habe, finde ich das nicht gerechtfertigt, dass ich die Terassen- und Gartenpflege der Anderen mitzahlen muss. Meine Vermieter sehen das anders.

...zur Frage

Umlage von Nebenkosten im welchen Jahr?

Werden die Kosten, die in einem Mehrfamilienhaus entstehen, in dem Jahr umgelegt, wo die Rechnung geschrieben wurde oder in dem Jahr, wo die Leistung erbracht wurde ?

Folgendes Problem: Ich habe Anfang Februar 2014 eine Legionellenprüfung durchführen lassen. Leider haben die Wasserwerke es bis heute nicht geschafft, mir darüber eine Rechnung zu schreiben. Nun habe ich etwas bedenken, dass die Rechnung erst nächstes Jahr kommt, ich sie dann aber nicht mehr auf die Mieter umlegen kann, weil die Prüfung schon im Februar 2014 vorgenommen wurde.

Verjährt sowas eigentlich ??? Ich habe dort schon mind. 10 Mal angerufen wegen der Rechnung. Hab zwar tel. bescheid bekommen, dass alles i.O. war, aber mehr tut sich einfach nicht.

Danke schon mal für die Antworten :o)

...zur Frage

Mein Wasserzähler befindet sich in der Wohnung meines Vermieters, wie kann ich diese einsehen?

Der Zähler von den Stadtwerken ist im Keller, einsehbar! Mein Wasserverbrauch ist nur bei meinen Vermieter ablesbar(UnterWasserzähler). Es ist ein Zweifamilienhaus. Mein Vermieter verrechnet meine Wasserkosten in den Nebenkosten über diesen Unterzähler bei mir ab. Diesen Zähler möchte ich selber auch ablesen können.Möchte mein Verbrauch kontollieren und den Wasserverbrauch senken. Da hilft keine Einsicht in die Unterlagen! Stimmen die Angaben von meinen Vermieter?

...zur Frage

Betreutes Wohnen mit Demenz - Kostenfrage

Hallo :) ich hoffe, ich finde hier fachkundige User, die mir /uns helfen können. Meine Mutter (Pflegestufe I) bewohnt eine Wohngemeinschaft für Menschen mit demenzieller Erkrankung. Das bedeutet, sie hat dort ein Zimmer von ca. 15 m² gemietet, nutzt die komplette Einrichtung mit 9 weiteren Bewohnern und ein Pflegedienst ist 24 Std. vor Ort und gewährleistet Pflege und Betreuung, sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Mein Vater zahlt als EIGENANTEIL 1.850,00 € Dieser Betrag setzt sich aus 1.250,00 € Pflege, 450,00 € Miete + Nebenkosten zusammen. Zusätzliche Betreuungsleistungen i.H.v. 200,00 pro Monat sind bewilligt und wurden teilweise auch schon vom Pflegedienst in Anspruch genommen. Jetzt meine Frage. Mein Vater bekam gestern ein Schreiben von der Einrichtung, dass ein Container für die Entsorgung der Windeln von den Bewohnern bestellt wurde und somit zusätzliche Kosten i.H.v. 120,00 € pro Monat anfielen. Umgelegt auf die Bewohner wären dass 12,00 € pro Angehöriger. Darf ein DEMENZ-Wohnheim, dass jeden Monat 1.850,00 € (plus Zuzahlung der Pflegeversicherung) bekommt plötzlich die Entsorgung der Windeln berechnen? Diese Wohngruppe gibt es seit 7 Jahren und plötzlich kommt dieser Zuschlag ? Ist sowas in einem Demenz-Wohnheim nicht normal, dass die meinsten Bewohner inkontinent sind?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?