Betrunkene Mutter Selbstverletzungsdruck?

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1 Antwort

Also erstmal....du mußt dich nicht selbstverletzen....warum? Es ist nicht deine Schuld, warum willst du dich also selbst bestrafen?

Hast du mit deiner Mum mal darüber geredet im nüchternen Zustand das dir das Angst macht wenn sie trinkt?

Bist du mit ihr alleine oder trinkt sie mit dem Besuch der da ist?

Ich weiß das es nicht einfach ist, und es ist schon gar nicht einfach die richtigen Worte zu finden, da man weder dich noch deine Mum kennt.

Ich glaube wenn ich so eine Angst hätte, würde ich meiner Mutter den Alkohol wegnehmen, allerdings wäre ich aber auch in der Lage dieses durchzuführen. Wärst du es?

Auch kenne ich deine Umgebung und Verwandtschaft nicht, so das du dir jemanden zu Hilfe holen könntest der deiner Mutter mal die Leviten liest, und ihr klar macht, was du eigentlich alles durchmachen mußt, weil du eben Angst hast das sie Rückfällig wird und du sie nicht verlieren willst.

Verletze dich bitte nicht selbst, dadurch wird es nicht besser. Versuche deiner Mum klar zu machen das du sie lieb hast. Aber gib nicht dir die Schuld.



Sie ist total beratungsresisten viele Freunde und meine Familie hat ihr probiert zu helfen und zu erklären das sie ein Alkoholproblem hat aber sie verweigert das total und früher oder später haben alle den Kontakt abgebrochen
Im Moment ist Ihr Freundin da die aber nicht viel nüchterner ist
Und meine mum würde richtig ausrasten wenn ich den Alk. wegnehmen würde hab ich früher schon probiert klappt nicht

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@Lini2015

wie alt bist du wenn ich fragen darf?

Zumindest ist deine Mum nicht alleine, auch wenn es für dich nur ein schwacher bis gar kein Trost ist.

Ich weiß nicht ob es dir hilft, vielleicht hast du es selbst ja auch schonmal oft genug so oder so ähnlich versucht, aber ich schreibe es dir dennoch einmal auf.

Bei Alkoholikern hat man keine Chance sie zur Vernunft zu bringen wenn man ihnen vorwürfe macht, das macht sie nur noch resistenter.

Mein Onkel hatte damals auch ein Alkoholproblem. Seine Firma ist damals in Konkurs gegangen, er hat, so wie viele andere, seinen Job verloren, und aufgrund seinen alters keine Chance mehr gehabt einen neuen zu bekommen. Das hat ihn fertig gemacht und so fing er das trinken an.

Er war (mittlerweile ist er leider verstorben - Herzinfarkt) mein Lieblingsonkel. Herzensgut, immer für uns da, und hat uns vieles möglich gemacht. Irgendwann konnte ich mir das nicht mehr mit ansehen, da er schon morgens um 10 betrunken anrief. Eines tages habe ich ihm dann mal gesagt was ich fühle. Das es mir weh tut zu sehen das er nur noch betrunken ist, das man nicht mehr vernünftig mit ihm reden kann weil er sich ständig wiederholt, und er sich eigentlich gar nicht mehr für uns interessiert. Ich habe ihm gesagt das ich meinen Onkel von früher wiederhaben will, ich will den wiederhaben auf den ich Stolz war, und nicht den, für den ich mich schämen muß.

Am nächsten Tag rief er mich an, nüchtern. Er hat sich bei mir entschuldigt und gesagt das ihm nie bewußt war, was er uns, bzw. seiner Familie damit antut. Für ihn war es selbstverständlich geworden. Er hatte sich bei mir bedankt das ich ihm das gesagt hatte, und obwohl er besoffen war, hatte er sich darüber gedanken gemacht und den Entschluss gefasst nie wieder zu trinken. Bis zu seinem Tod hat er sich daran gehalten.

Ich weiß nicht ob es dir hilft, vielleicht hast du es so schon vesucht.

Aber sei dir immer bewußt, es ist nicht deine Schuld.

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Ich bin sogar von daheim ausgezogen weil ich gesagt habe ich will das nicht
Mehr mit ansehen es macht mich kaputt
Aber naja

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