Betrunken aber im Recht?

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10 Antworten

Es werden die Gefahren, die jeder mit seinem Fahrzeug geschaffen hat gegeneinander abgewogen. Wer betrunken fährt, schafft eine Gefahr,  deshalb bekommt er eine Mitschuld, auch wenn er sonst korrekt fuhr.

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:13

Warum schreiben andere etwas anderes?

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Kommentar von uni1234
16.08.2016, 21:20

Die Gefahr muss allerdings auch im konkreten Fall kausal geworden sein. Wenn der andere zu 100 % Schuld ist, dann hat sich der Alkohol nicht auf den Unfall ausgewirkt und wird damit auch nicht berücksichtigt.

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> wo der andere zu 100% schuld ist, 

Die Frage ist: Wer stellt fest, ob der andere 100 % schuld ist? Da magst du eine andere Vorstellung von haben als der Richter. 

/Wenn/ der andere in dessen Augen zu 100 % schuld ist, dann muss er auch voll haften, aber der Richter wird in der Regel im Zweifel annehmen, dass ein Betrunkener auch eine Teilschuld hat, weil er nüchtern schneller und besser reagiert hätte und so der Unfall ganz oder in seinen Folgen hätte vermieden werden können. Der Betrunkene wird also nachweisen oder glaubhaft machen müssen, dass er den Unfall auch nüchtern nicht hätte verhindern oder seine Folgen hätte mindern können. 

Ob das gelingt, hängt von den Umständen, Beweismaterial/Indizien, Gutachten usw. ab. Du kannst davon ausgehen, dass ein Betrunkener bei der Bewertung nicht gerade wohlgesonnen behandelt wird. 

Hinzu kommt die Gefährdungshafting, die unabhängig von einer Schuld gilt und möglicherweise hinzugezogen werden kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Gef%C3%A4hrdungshaftung

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Du wirst hier keine wirklich zuverlässige Antwort bekommen können, weil das eigentliche Unfallgeschehen hier keiner wirklich kennt!

Wende Dich an einen Fachanwalt für Verkehrsrecht!

Bei Alkohol am Steuer, wirst Du Dich aber ganz sicher für mehr als nur für den Alkohol verantworten müssen und der gesamte Sachverhalt wird genauestens aufgedröselt!

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:27

Und wenn man nur neben der Straße parkt und den Motor anhat, damit die Heizung wärmt und jemand fährt einem frontal hinein, weil er zu schnell dran ist?

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Der schuldige haftet für den von ihm verursachten schaden, egal wem er den zufügt. Der betrunkene kann aber eine Strafe bekommen, da er gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen hat.

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:11

Jeder sagt hier etwas anderes.

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Du bekommst auf jeden Fall eine Teilschuld. 

Wenn geklärt werden kann, das du keine Schuld am Unfall hattest bekommt der andere auch eine Teilschuld. Ich glaube sowas können aber nur Anwälte klären. Leider.

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Bleibt dann immer noch die Frage, weshalb du betrunken mit laufendem Motor überhaupt am Steuer gesessen hast.

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Bitte frage einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

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Für den Unfall bekommt der Gegner die Schuld, ggf. bis 100%. Du wirst dich aber für Alkohol am Steuer verantworten müssen, unabhängig vom Unfall.

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:15

Zweiteres ist eh klar. Erscheint aber bei z. B. einem Querschnittsgelähmten marginal.

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Du wirst wegen trunkenheit am steuer bestraft und der andere bekommt den Rest. Aber hol dir einen Anwalt. Wenn du den Prozess gewinnst wovon ich ausgehe dann muss der andere die prozesskosten tragen.

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:09

Das ist nur ein fiktives Beispiel.

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Kommentar von karokarotte
16.08.2016, 21:14

na dann ist ja gut XD

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Betrunken ist man nie im Recht - und schon gar nicht hinterm Steuer.

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Kommentar von Usedefault
16.08.2016, 21:25

Dann verwechselst du aber die Begriffe Gerechtigkeit und Rechtssprechung.

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