Betrugsverdacht oder Verscheierung bei eBay kleinanzeigen?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Betrug setzt eine falsche faktische Behauptung voraus.

"Mehr als gedacht" ist dafür viel zu verwaschen um als faktisch zu gelten, denn dazu müsstest du überhaupt erst mal nachweisen, was "als gedacht" konkret beinhaltete.

Bis hierher sehe ich kein Problem. Wenn du jetzt eine neue Batterie drinnen hast und nur 50 € mehr bezahlt hast, sieh es als Geschäft. Meine letzte neue Autobatterie hat in der Vertragswerkstatt fast 150 € inkl. Einbau gekostet und für mein Motorrad kostet die Batterie im Ersatzteilhandel auch 80 €.

Ob da jetzt eBay Kleinanzeigen dabei war ist völlig egal.

Du bist ja beim Verkäufer gewesen und hast das Auto persönlich gekauft.

Die 50 Euro hast du mehr bezahlt. Das nennt sich verhandeln.

Wenn beim Kauf keine neue Batterie vereinbart war, sondern nur ein fahrtüchtiges Fahrzeug mit TÜV, dann hast du genau das bekommen, was du wolltest.

Die 50 Euro hättest du selber runterhandeln können. Es war deine Entscheidung, den Mehrpreis zu zahlen.

Hier wurde bezüglich deiner Beschreibung weder betrogen, noch irgendwas verschleiert.

Knackwurst26 30.11.2017, 08:03

Das ist richtig, ich habe 50 euro mehr bezahlt, weil er mir sagte" er hat mehr reigesteckt wie gedacht" aber es wurde nix gemacht bzw kann mir keine nachweise liefern, weil es in einer privaten Werkstatt gemacht wurde. Um mein geld ist es mir jetzt egal nur will ich nicht das eventuell andere nach mir ins verderben laufen

0
qugart 30.11.2017, 08:10
@Knackwurst26

Es ist noch immer kein Betrug oder eine Verschleierung.

Es muss auch niemand von dem Verkäufer gewarnt werden. Der Kaufvertrag ist rechtlich völlig in Ordnung.

2
qugart 30.11.2017, 08:22
@blacksheepkills

Wo ist da moralisch etwas faul?

Da wurde ein Auto genau in dem Zustand verkauft, den der Käufer wollte.

Der Verkäufer hat einzig und alleine nochmal 50 Euro mehr rausgehandelt.

1
Knackwurst26 30.11.2017, 08:27

Also darf ich als privat person ein auto verkaufen. Und danach gleich das nächste und so weiter 

0
qugart 30.11.2017, 08:31
@Knackwurst26

Natürlich. Wieso sollte das verboten sein?

Es kann hier möglicherweise ein Gewerbe vorliegen, aber das hat momentan nix mit dem Verkauf des Fahrzeugs zu tun.

1
Crush4r 30.11.2017, 08:33
@Knackwurst26

ja. wobei es da grenzen gibt ab wann aus privat ein gewerbe wird. das hat aber nix mit dir zu tun. und solange er nicht ne ganze lagerhalle autos verkauft ist auch das alles im rahmen!

1

Das die Perosn X ein neues Profil hat, und erneut ein Auto verkauft ist kein Beweis für ein unseriöses oder gar kriminelles Verhalten.

Es könnte ein Indiz sein.

Ob es sich lohnt oder sinnvoll ist wegen 50 Euro dagegen anzugehen, musst Du entscheiden.

Fonsanatri 30.11.2017, 07:36

Dagegen ist Betrug schon strafbar :D

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass hier gar kein gültiger Handelsvertrag zustande kam, da die Willenserklärung von "Knackwurst26" unter der falschen Angabe stattfand. 

0
qugart 30.11.2017, 07:57
@Fonsanatri

Mit welcher Begründung? Wieso Handelsvertrag? Welche falschen Angaben?

3

scheint ein verdeckt arbeitender Händler zu sein der vorgaukelt, privat zu handeln & dann Autos ohne 1 Jahres-Sachmängelhaftung zu verkaufen

Mal bei Ibä melden.

Sonst will er im nachhinein noch Geld abzocken. Gar nicht darauf eingehen

Die gesetzlichen Bestimmungen beim Kaufvertrag sin deutlich und unmissverständlich.

Ist ein rechtsverbindlicher Kaufvertrag zustande gekommen, hat der Verkäufer einen Anspruch auf Bezahlung des vereinbarten Kaufpreises.

Keinen Anspruch hat der Verkäufer auf Forderungen, die er nach Vertragsschluss stellt.

Wurde der Wagen mit neuem Tüv verkauft, stellt dies eine Beschaffenheit dar, die der Wagen zum verlangten Kaufpreis haben muss. Etwaige Kosten für die Tüv-Abnahme waren dem Verkäufer vorher bekannt und können nicht nachträglich in Rechnung gestellt werden.

Unabhängig davon, kann der Verkäufer natürlich auch nur Ausgaben verlangen, die er auch nachvollziehbar belegen kann.

Gibt es zu den 50,- EUR auch etwas schriftliches oder handelt es sich lediglich um Absprachen, die nicht nachweisbar sind.

Wenn du die 50,- EUR zurück haben möchtest, musst du belegen können, dass du diese bezahlt hast, ohne die Versprochene Gegenleistung erhalten zu haben.

War vertraglich vereinbart, dass der Wagen neuen TÜV bekommt, muss der Verkäufer hierfür einen Betrag veranschlagen und darauf hinweisen, das eventuelle Mehrkosten für die TÜV-Abnahme vom Käufer zu bezahlen sind.

Da du die 50,- EUR bezahlt hast, hast du die Forderung entweder als gerechtfertigt akzeptiert, oder nur bezahlt, weil der Verkäufer dir ansonsten den Wagen nicht übergeben hätte.

Das wäre eventuell dann aber schon Nötigung.

Entscheidend ist nicht was gemacht wurde oder was nicht, sondern ob das was versprochen wurde zu machen, auch belegbar gemacht wurde.

Ist die Forderung nicht gerechtfertigt oder du hast die zugesagt Gegenleistung nicht erhalten, brauchst du die 50,- EUR nicht über das Gericht einklagen. Das geht über das Mahn- und Volstereckungsverfahren wesentlich schneller, unkomplizierter und vor allem günstiger.

naja, wenn es einen kaufvertrag gibt, siehts schlecht aus.

Knackwurst26 30.11.2017, 07:38

Die person hatte auf seinem alten Profil 1358 anzeigen, darunter bestimmt etliche anzeigen mit Autos.

0

Was möchtest Du wissen?