Betrugsfall - jetzt Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung - wie gehts weiter?

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10 Antworten

Wie du schon geschrieben hast gilt der Title 30 jahre... wenn der Ausbildung zu ende ist kannst du nochmal versuchen... ich weis das ist kein gute trost, aber immerhin macht derjenige eine ausbildung was vermuten laesst das der einestages zurueckzahlen kann/muss.

Interesant ist es ob das offene bertra mit einen zinssatz festgelegt ist... damit eine inflationsausgleich statfindet wenn der es in vier jahren zurueckbezahlt...

ps. spaetestens nach seine ausbilung wird der interesse haben seine schulden zurueckzuzahlen... durch der eidesstatlichen wird der immer schwer haben bei banken / wohnungen / arbeitgeben....

Wolli sehr gut Daumen hoch

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Die Abgabe der EV bewahrt weiter Gläubiger, die der Schufa angeschlossen sind davor, mit dem Leistenden Geschäfte einzugehen. Sie erfahren einiges aus dem Protkoll über Nnsatzmöglichkeiten, Ihr Geld zurückzuerhalten. Wichtig wäre, auch wenn z.Z. nicht zu holen ist, dass man jetzt bereits beim Rentenversicherer die Ansprüche pfänden läßt, bevor ein anderer Gläubiger auf dies Ide kommt. Anscließend lassen Sie den Vorgang drei Jahre in sich gären und fordern dann die erneute Abgabe der EV um neue Ansatzpunkte für die Beitreibung Ihrer Forderung zu erhalten. Irgendwann mit ein wenig Glück kommen Sie wieder an Ihr Geld. Da die Forderung aus einer Betrugssache stammt, geht die nicht einmal unter, wenn der "Bruder" mal Privatinsolvenz anmelden sollt; das setzt natürlich eine rechtskräfitge Veruteilung in einem Strafverfahren, bei dem Sie als Nebenkläger der Staatanwaltschaft aufgetreten sind und nicht nur in einem Zivilverfahren voraus. Bleibt zu hoffen, das Ihre Anwältin dies alles weiß!

Seit wann ist er denn in der Ausbildung? Wenn die Ausbildung vor Ablauf der 3 Jahre beendet ist, könntest Du evtl. nach Beendigung erneut die Abgabe der E. V. wegen Änderung der Vermögensverhältnisse beantragen. Falls er dann festangestellt ist, könntest Du den Lohn pfänden.

Theoretisch könntest Du m. E. auch jetzt bereits einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss beantragen, was allerdings mit weiteren Kosten verbunden wäre. Für den Fall, dass er weiter nach der Ausbildung weiter dort angestellt ist und pfändbare Beträge entstehen (und keine frühere Pfändung eingegangen ist), müsste Dir der Arbeitgeber eigentlich automatisch die pfändbaren Beträge überweisen. Da müsstest Du Deine Anwältin mal fragen, um eine sichere Beratung zu bekommen.

Das Problem ist, dass solche "Kandidaten" meist nicht über dem pfändungsfreien Vermögen verdienen und somit lediglich weitere Kosten entstehen.

30 Jahre sind eine lange Zeit und der Gläubiger wird ziemlich sicher irgendwann mal Geld haben, um die Forderung an dich zu begleichen.

Sorry, aber rein gefühlsmässig wage die Qualität der Anwältin zu hinterfragen. Angenommen der Azubi hat kein P-Konto, wie wäre es mit einer Kontenpfändung. Dazu muss man aber wissen wer die EV betrieben hat. Das ist nur ein Hinweis und keine Beratung.

Also erst mal: Natürlich könnte er Wertgegenstände unterschlagen haben. Kommt das raus wandert er in den Bau. Aber wie soll man das rausbekommen?

Da er in Ausbildung ist wäre es vermutlich ganz gut es in 3 Jahren noch mal zu versuchen. Kommt auf die Summe an. Wenn bei ihm nichts zu holen ist ist nichts zu holen. Da kann man nichts machen.

Mit der Eidesstattl.Vers hat er sich sebst ins Knie geschossen denn das ding bleibt solange in der Schufa stehen bis er zahlt.Er bekommt nachdiesem (Banken-KO) nicht mal mehr eine Wohnung etc.also die Zeit arbeitet für dich .Selbst wenn er eine Famillie aufbaut gibt es nirgens etwas auf Raten. Warte einfach

Wie wäre es, ihn mal unter Druck zu setzen und zur Rückzahlung zu bewegen, indem Du mit Information an Arbeitgeber drohst? Der lacht Dich doch sonst aus.

Damit würd ich mich wohl strafbar machen.. Unser Rechtsstaat halt..

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klingt doch alles mal gar nicht so aussichtslos, durch die EV schadet er sich letzten Endes selbst, er bekommt keine Verträge, und schränkt sich selbst damit ein.

Der Betrag selbst dürfte ja nun nicht so groß sein, da ist die Chance groß, dass die Vollstreckung in ein paar Jahren fruchtbar ist.

Recht und Gerechtigkeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Leider!

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