Betrug mit verpasstem Anruf auf dem Handy. Rückruf bei normaler Handynummer endet mit Mehrwertdienst

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1 Antwort

gutemember 12.01.2012, 10:49

Passt nicht.

Hier geht es um Mobilfunkdienstleister, die sogenannte "Ping-Anrufe" auf Handys hinterlassen (nur 1 x klingeln lassen, so dass Anruf nicht angenommen werden kann), deren Rufnummer im Display eine normale Handynummer vorgaukeln - steht dann z. B. unter "Verpasste Anrufe" oder "Anrufe in Abwesenheit".

Ruft man diese normale Handynummer zurück, stellt sich jedoch heraus, dass schon bei Rufannahme auf der Gegenseite (durch Computer), 2,99 Euro fällig werden. Hört man sich die Bandansage, die dort abgespielt wird an, klicken die Euros weiter.

Dies ist umso rechtswidriger, als schon während der Belehrungsansage, dass es sich um einen Anruf bei einem Mehrwehrtdienst handelt, Gebühren erhoben werden. Selbst wenn man gewollt bei einem Mehrwertdienst anruft, darf die Berechnung der Gebühren erst ab dem Zeitpunkt erfolgen, nach dem die Belehrung (über Gebühren) beendet ist.

In meinem Fall z. B. hat das Gespräch laut Handy 3 Sekunden und lt. Abrechnung 5 Sekunden gedauert - weil ich bereits beim Beginn der Belehrung "Es handelt sich bei Ihrem Anruf um..." aufgelegt habe, da ich Betrug vermutete (so meldet sich ja kein Anschluss eines normalen Mobilfunkteilnehmers).

Die normale Handynummer, die im Display für den Rückruf angezeigt wird, entpuppt sich übrigens in der Abrechnung als Mehrwertnummer.

Rufnummer, die angerufen hat und im Display stand: 0172-22088160 Auf der Telefonabrechnung ist hierzu dann diese Mehrwertdienst-Nummer erschienen: 22088160 (ohne die übliche 49172 davor, die für Landeskennung und Handynetz stehen würde).

Der verlinkte Online-Detektiv ist - jedenfalls mit dem Leistungsumfang, der auf der empfohlenen Seite aufgeführt ist - fehl am Platz, da es sich nicht um Rufschädigung o. ä., sondern einwandfrei um Betrug handelt.

Ich such(t)e hier nur Menschen, die Opfer eines ähnlichen Betruges wurden, um zu hören, wie diese damit umgegangen sind und ggf. gegen den Provider, den Mehrwerdienstanbieter etc. vorgegangen sind.

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